Gefährliche Funde im Seebach – Gemeinde warnt Badegäste
Maria Sabbas-Scouras
Ein beunruhigender Fund sorgt derzeit für Besorgnis: Am vergangenen Wochenende wurden im Seebach, im Bereich der Brücke zwischen den beiden Kleingartenanlagen, zahlreiche gefährliche Gegenstände entdeckt. Mithilfe eines Magneten konnten insgesamt drei Eimer voller Schrauben und Nägel aus dem Gewässer geborgen werden.
Die Gemeinde Ismaning bedankt sich ausdrücklich beim Kleingartenverein Am Weidanger, der auf die Gefahr aufmerksam gemacht und die Bergungsarbeiten tatkräftig unterstützt hat. Durch den schnellen Einsatz konnten die spitzen Metallteile aus dem Wasser entfernt und eine mögliche Gefahr für Erholungssuchende verringert werden.
Gerade in den Sommermonaten ist der Seebach ein beliebter Ort, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Deshalb bittet die Gemeinde alle Besucherinnen und Besucher um besondere Vorsicht. Vor allem Kinder sollten den Bach nur unter Aufsicht nutzen. Zudem wird empfohlen, beim Betreten des Wassers Badeschuhe zu tragen.
Das vorsätzliche Entsorgen von Schrauben, Nägeln oder anderen gefährlichen Gegenständen in einem Gewässer stellt eine erhebliche Gefährdung für die Allgemeinheit dar und ist keinesfalls hinnehmbar. Als für die Unterhaltung des Gewässers zuständige Kommune behält sich die Gemeinde Ismaning vor, bei entsprechenden Hinweisen die notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten.
Wer verdächtige Beobachtungen macht oder weitere gefährliche Gegenstände im oder am Seebach entdeckt, wird gebeten, dies umgehend der Gemeindeverwaltung per E-Mail an umwelt@ismaning.de zu melden.
Mit ihrem Appell ruft die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, verantwortungsvoll mit den heimischen Gewässern umzugehen. Nur gemeinsam könne sichergestellt werden, dass der Seebach auch künftig ein sicherer Ort für Erholung, Natur und Freizeit bleibt.
Quelle: Gemeinde Ismaning (Stand 04.08.2026)