Einzug der ersten Bewohner – Übergangswohnheim in Ismaning geht in Betrieb
Maria Sabbas-Scouras
Die Regierung von Oberbayern teilt mit:
Die Regierung von Oberbayern nimmt das Übergangswohnheim in der Max-von-Eyth-Straße in Ismaning (Landkreis München) mit Platz für bis zu 190 Personen in Betrieb. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ziehen in dieser Woche ein, weitere Einzüge werden sukzessive folgen.
Wie alle Übergangswohnheime dient auch das neue Übergangswohnheim in Ismaning der vorübergehenden Unterbringung von deutschstämmigen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sowie von jüdischen Emigrantinnen und Emigranten aus Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und von Personen, die über humanitäre und politische Aufnahmeprogramme des Bundes nach Deutschland kommen. Zu diesem Personenkreis zählen insbesondere ehemalige afghanische Ortskräfte und ihre Familienangehörigen. Es handelt sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Übergangswohnheims nicht um Asylsuchende, weshalb sie auch kein gesondertes Asylverfahren mehr durchlaufen müssen. Sie haben bereits bei ihrer Einreise ein Aufenthaltsrecht in Deutschland, direkt Zugang zum Arbeitsmarkt und dürfen privat eine Wohnung beziehen. Bis sie eigenständig Wohnraum gefunden haben, stellt der Freistaat Bayern ihnen eine Unterkunft in einem Übergangswohnheim zur Verfügung.
Der Großteil der Personen, die in der kommenden Zeit in das neue Übergangswohnheim in Ismaning einziehen werden, sind Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer anderer Übergangswohnheime in Oberbayern, die aufgrund auslaufender Mietverträge demnächst geschlossen werden.
Die neue Unterkunft in der Max-von-Eyth-Straße befindet sich in einem umgebauten früheren Bürogebäude und verfügt über insgesamt 66 Zimmer. Die Ausstattung der Räume ist einfach und zweckmäßig: Über Gemeinschaftsküchen können sich die Bewohnerinnen und Bewohner eigenständig verpflegen, dazu gibt es einen Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschinen und Trocknern, flexibel nutzbare Gemeinschaftsflächen, einen Kinderspielplatz im Außenbereich sowie überdachte Fahrradabstellplätze.
Zur Betreuung der Unterkunft vor Ort ist ein Verwaltungsdienstleister tätig, das Personal wird die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit der Regierung von Oberbayern bei ihren ersten Integrationsschritten in Deutschland unterstützen. Dabei ist unter anderem auch das örtliche Jobcenter eng eingebunden. Mitarbeitende der Caritas München und Oberbayern übernehmen im Auftrag des Freistaats Bayern in der Unterkunft die Flüchtlings- und Integrationsberatung.
Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, sind willkommen und können sich an Sara Vega Mazzilli von der Caritas unter der E- Mail-Adresse: Alveni-ismaning@caritasmuenchen.org wenden; weitere Informationen zur Kontaktaufnahme sind außerdem im Internet abrufbar unter: https://www.caritas-integration-alveni-muenchen.de.
Quelle: Gemeinde Ismaning (Stand 04.08.2026)
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