Eichenprozessionsspinner: Sperrung am Feringasee wieder aufgehoben
Maria Sabbas-Scouras
Nester und Tiere durch Fachfirma entfernt
Rechtzeitig bevor der Sommer und damit das Bedürfnis nach einem kühlen Bad zurückkehrt, kann Entwarnung gegeben werden: Am Feringasee wurden am Mittwoch, 17. Juni, Tiere und Nester des in der vergangenen Woche entdeckten Eichenprozessionsspinners entfernt. Die Sperrung der FKK-Halbinsel wurde aufgehoben.
Im Rahmen routinemäßiger Baumpflegearbeiten wurde in der vergangenen Woche auf der FKK-Halbinsel ein mit dem Eichenprozessionsspinner befallener Baum entdeckt. Parallel zur Suche nach einer geeigneten Fachfirma, die sich um die Entfernung von Tieren und Nestern kümmert, hat das Landratsamt den gesamten Eichenbestand des Feringasees einem Monitoring unterzogen und dabei noch weitere sechs befallene Eichen identifiziert. Sämtliche Tiere und Nester wurden am heutigen Tag durch eine Spezialfirma entfernt und die Sperrung der FKK-Halbinsel am Feringasee wieder aufgehoben.
Weiterhin Vorsicht geboten
Die eindrucksvollen „Prozessionen“ der Raupen des Eichenprozessionsspinners, eines unscheinbaren Nachfalters, sind aktuell nicht nur am Feringasee, sondern in vielen Teilen Bayerns unterwegs. Im nördlichen und östlichen Bereich des Landkreises München sind ebenfalls bereits befallene Bäume gesichtet worden.
Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinnerraupen können beim Berühren oder Einatmen unangenehme allergische Reaktionen und bisweilen auch ernstere gesundheitliche Beschwerden auslösen. Daher ist in den kommenden Wochen beim Aufenthalt unter Eichen weiterhin Vorsicht geboten.
Wer in einem Erholungsgebiet des Landkreises München einen Befall entdeckt, kann dies unter der Adresse Erholungsgebiete@lra-m.bayern.de an das Landratsamt melden.
Quelle: Landratsamt München (Stand 17.06.2026)
In Schutzkleidung und mit einer Art Staubsauger wurden die Eichen am Feringasee von den Raupen und Nestern des Eichenprozessionsspinners befreit.