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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Kulturpreis 2025 für „Die Kleinste Bühne der Welt“

Maria Sabbas-Scouras

Preisträger und Förderpreisträger in Grünwald ausgezeichnet

Der Landkreis München hat am Mittwochabend im August-Everding-Saal in Grünwald seinen Kulturpreis 2025 sowie zwei Kulturförderpreise verliehen. Landrat Christoph Göbel überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an das Ensemble „Die Kleinste Bühne der Welt“ sowie an Ricarda Geary und den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V.

Große Kunst im kleinen Format

Für die Hauptpreisträger Hedwig Rost und Jörg Baeseke, die sich selbst als „Die Kleinste Bühne der Welt“ bezeichnen, hatte Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, eine ganze Latte an Superlativen im Gepäck. Das Duo habe mit seiner minimalistischen Bühne eine wohl einzigartige Kunstform entwickelt. Allein der Anspruch, das oder die Kleinste zu sein, mache sie so charmant, dass sie sich mit Fug und Recht die charmanteste Bühne der Welt nennen dürfte. Seit mehr als vierzig Jahren beglückten die beiden Künstler aus Pullach ihr Publikum mit großer Erzählkunst. Dabei bedienen sie sich einfachster Hilfsmittel – ein Koffer, eine Tischdecke oder auch einfach Papier. Sie sind dabei alles auf einmal: Musiker, Bühnenbildner, Kostümbildner, Tänzerin, Requisiteure, Sprechkünstler und vieles mehr. In all den Jahren sei dem Künstlerpaar ihr unerschöpflicher Schöpfergeist nie abhandengekommen. Davon durften sich die Gäste bei einer kleinen Darbietung der Preisträger dann auch gleich selbst noch überzeugen.

Musik als Brücke zur Gemeinschaft

Einen Kulturförderpreis erhielt Ricarda Geary aus Oberhaching. Die leidenschaftliche Musikerin und Musikvermittlerin, wie sie Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, nannte, habe in Oberhaching einen ganzen „Musikkosmos“ geschaffen: Sie unterrichtet Musik am Oberhachinger Gymnasium, leitet Kinder- und Schulchöre, gründete ein Kammerorchester und einen Kammerchor. Sie bringt Menschen mit ganz unterschiedlichem musikalischen Vorwissen zusammen, jung und alt, Laien und Profis. Fixpunkte im Jahreslauf sind die Aufführung verschiedener Oratorien. Seit 2012 bringt sie mit ihren Ensembles alle zwei Jahre auch Opernwerke auf die Bühne – allerdings nicht in einem Konzertsaal, sondern in einer großen Scheune. Keß bezeichnete Gearys Wirken als ein besonderes Geschenk an uns alle und den Landkreis München.

Tradition leben

BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff würdigte den zweiten Kulturförderpreis-Träger, den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. Der Verein, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiern kann, steht für gelebte Tradition auf höchstem Niveau. Als vielfach ausgezeichneter Vertreter des bayerischen Brauchtums verbindet er tänzerische Spitzenleistungen mit

Landkreis München

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intensiver Nachwuchsarbeit. Im Jahr 2017 holten die Pullacher sogar den Weltmeistertitel im Schuhplatteln und Deandldrahn und gewannen den bayerischen Löwen. In diesem Jahr richten sie selbst die Weltmeisterschaft aus und Semoff rief ihnen zu „Wir ballen bei der WM die Fäuste für Euch!“.

Mit dem Kulturpreis und dem Kulturförderpreis würdigt der Landkreis alle zwei Jahre herausragende künstlerische Leistungen und das vielfältige kulturelle Engagement in seinen Städten und Gemeinden. Die Preisträger wurden Ende vergangenen Jahres auf Empfehlung einer fachkundig besetzten Jury vom Kreistag des Landkreises München ernannt.

Mit dem Zitat von Oscar Wilde, „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“, beschloss Landrat Christoph Göbel seine Ansprache zur Kulturpreisverleihung 2025 und dankte den 29 Städten und Gemeinden für ihr großes Engagement in der Kulturförderung. Mit dem Kulturpreis wolle auch der Kreistag einen Beitrag leisten, das außergewöhnliche kulturelle Potenzial des Landkreises München sichtbar zu machen und zu fördern. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und verbindend Kultur im Landkreis München ist und stehen Pate für alle, die ausgezeichnete Kultur schaffen“, so Göbel.

Ein besonderer Dank des Landrats galt auch den Mitgliedern der Jury, die mit ihrer fachlichen Expertise eine fundierte und zugleich richtungsweisende Auswahl getroffen hätten.

Der Jury gehörten neben dem Kulturreferenten des Landkreises Rainer Klier auch die Kreisheimatpflegerin Dr. Christine Heinz und der Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner an. Ergänzt wurde das Gremium durch die externen Fachjuroren Stefan Semoff, Moderator beim Bayerischen Rundfunk und Volkskundler, Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, sowie Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, die in ihren Laudationes nicht nur die künstlerische Leistung der Preisträger würdigten, sondern selbst zum künstlerischen Bestandteil des Abends wurden.

Den musikalischen Rahmen der Preisverleihung gestaltete ein Quintett der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die 2022 selbst den Kulturpreis des Landkreises erhalten hat.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.04.2026)

Der Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. erhielt von Landrat Christoph Göbel (stehend, Dritter v. r.) einen Kulturförderpreis, die Laudatio hielt BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff (stehend, Dritter v. l.).

Erhielt einen Kulturförderpreis: Die Musikerin Ricarda Geary aus Oberhaching (Mitte), zusammen Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, und Landrat Christoph Göbel.

Sie sind die Kulturpreisträger 2025: Hedwig Rost und Jörg Baeseke („Die Kleinste Bühne der Welt“), zusammen Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege (l.), und Landrat Christoph Göbel (r.).