Wasserbombe sorgt für folgenschweren Sturz am Ismaninger Bahnhof
Maria Sabbas-Scouras
Ein vermeintlicher Scherz hat für eine Reisende schmerzhafte Folgen gehabt. An einem Bahnhof im Münchner Umland wurde eine Frau von einem mit Wasser gefüllten Ballon getroffen und stürzte dabei zu Boden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
Der Vorfall ereignete sich bereits Ende Mai in den Abendstunden. Die Frau hatte gerade einen Zug verlassen und befand sich auf dem Bahnsteig, als sie plötzlich von einem Wasserballon getroffen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte dieser von einem höher gelegenen Bereich aus auf den Bahnsteig geworfen worden sein.
Durch den unerwarteten Treffer verlor die Passantin das Gleichgewicht und stürzte. Dabei erlitt sie Verletzungen, die eine medizinische Behandlung erforderlich machten. Zudem wurden persönliche Gegenstände beschädigt, darunter eine Sonnenbrille sowie ein Mobiltelefon.
Was möglicherweise als harmloser Streich gedacht war, zeigt nach Einschätzung der Ermittler, welche Risiken von solchen Aktionen ausgehen können. Selbst leichte Gegenstände können bei überraschenden Treffern zu gefährlichen Situationen führen – insbesondere in stark frequentierten Bereichen wie Bahnhöfen.
Die Polizei bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Verantwortlichen geben können, sich zu melden.
Bild: MVV