Mann nach Auseinandersetzung in psychiatrische Klinik gebracht
Maria Sabbas-Scouras
Ein größerer Polizeieinsatz beschäftigte am Samstagabend, 10. Oktober, die Polizei in Ismaning. Auslöser war die Mitteilung einer Zeugin, dass sich ein 43-jähriger Bewohner eines Einfamilienhauses in einer psychischen Ausnahmesituation befinde und Zugriff auf eine Waffe habe.
Gegen 18.35 Uhr informierte die Zeugin die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München. Daraufhin wurden mehrere Polizeistreifen, darunter auch Kräfte einer Spezialeinheit, zum Einsatzort geschickt.
Die Einsatzkräfte konnten den 43-Jährigen im näheren Umfeld des Hauses antreffen und sichern. Bei der ersten Überprüfung ergaben sich keine Hinweise auf eine akute körperliche Ausnahmesituation. Bei anschließenden Maßnahmen in seiner Wohnung fanden die Beamten erlaubnisfreie Waffen, die sie sicherstellten. Danach wurde der Mann zunächst entlassen.
Kurze Zeit später ging erneut ein Notruf ein: Zwischen dem 43-Jährigen und einem weiteren Bewohner des Hauses war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Dabei soll der Mann unter anderem eine Tür eingeschlagen haben. Er verletzte sich dabei und wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt.
Die Bewohner verzichteten darauf, wegen der Sachbeschädigung Anzeige zu erstatten. Aufgrund seines gefährdenden Verhaltens wurde der 43-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 11.10.2026)
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