Leise Geschichten aus der Weihnachtszeit
Maria Sabbas-Scouras
TV-Star Harald Krassnitzer erzählt vom Weihnachten seiner Kindheit - von verschneiten Wäldern, dem Vater, der den Weihnachtsschmuck vom Dachboden holt und der Mutter, die alle Hände voll zu tun hat.
Die „Salzburger Weihnacht“ hat Harald Krassnitzer (56) nach Unterföhring gebracht. Dabei liegt sie ihm gar nicht so sehr, die staade Zeit. Dennoch gelingt es dem österreichischen Schauspieler, das Publikum im Bürgerhaus für eineinhalb Stunden zu entführen an einen heimeligen Ort, wo für jedermann das Weihnachtsfest der Kindheit fortlebt. In der Erinnerung ist Heiligabend für immer und ewig als das Fest der Feste abgespeichert.
Glocken erklingen und auf den Vorhang in dem – mit annähernd 600 Zuschauern nahezu ausverkauften – Bürgersaal sind auf dunkelblauem Untergrund goldene Sterne projiziert. Krassnitzer und seine Musiker betreten die als Bauernstube hergerichtete Bühne. In Tracht ruft der Schauspieler dem Publikum zwei, drei Sätze zu. Doch der weite Raum scheint die Worte zu verschlucken. Ein Techniker eilt rasch auf die Bühne und verkabelt Krassnitzer mit dem Mikro.
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