Nach mutmaßlichem Brandanschlag auf Energieinfrastruktur nordöstlich von München haben die Reparaturen begonnen
Maria Sabbas-Scouras
Bayernwerk- Pressemitteilung - 26. Mai 2026
Regensburg/Garching. In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (24. auf 25. Mai 2026) kam es zu einem mutmaßlichen Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten der Bayernwerk Netz. In der Folge waren rund 15.000 Haushalte in den Gemeinden Ismaning, Aschheim, Finsing, Neuching und Moosinning für etwa 45 Minuten ohne Strom. Die Brände konnten rasch gelöscht und die Stromversorgung mittels Schaltmaßmaßnahmen zügig wiederhergestellt werden. Das Polizeipräsidium München sowie der Staatsschutz gehen von einem Brandanschlag aus und haben entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Bereits am Pfingstmontag hat das Bayernwerk umgehend alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet und gestartet. Die benötigten Materialien wurden bei Herstellern sowie bei Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern angefordert. Zudem wurde die Unterstützung spezialisierter Kabelmonteure sowie eines externen Tiefbauunternehmens organisiert. Im Fokus steht die möglichst zügige Herstellung des ursprünglichen Netzzustands. Dies wird nach heutigem Kenntnisstand innerhalb weniger Tage erfolgen können.
Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG: „Die mutmaßlichen Brandanschläge auf zwei Strommasten in Garching treffen uns beim Bayernwerk als zuständigen Verteilnetzbetreiber unmittelbar. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur gefährden die Stabilität unserer Stromversorgung – und damit die Versorgungssicherheit für Menschen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Bayern. Und das in Zeiten tiefgreifender Transformationsprozesse: So haben wir gestern – ein historischer Rekord –über 7.000 Megawatt Sonnenenergie in den Europäischen Verbund zurückgespeist. Das zeigt einerseits die Leistungsfähigkeit der Netze, andererseits, welchen umfangreichen Anforderungen Energieinfrastruktur heute und künftig begegnen muss. Wir arbeiten intensiv am Schutz und an der Resilienz unserer Energieinfrastruktur. Einen vollumfänglichen Schutz gegen extreme Gewalt wird es am Ende nicht geben können. Wichtig wird immer sein, dass wir im Fall der Fälle schnell da und handlungsfähig sind. So wie das jetzt in Garching der Fall war und ist. Mein besonderer Dank gilt all unseren Kolleginnen und Kollegen des Bayernwerks, den Einsatzkräften, Behörden und Partnern vor Ort. Durch ihren schnellen, professionellen und engagierten Einsatz konnte die Situation beherrscht und die Stromversorgung schnell wiederhergestellt werden.“
Kurzprofil Bayernwerk AG
Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für Energie in Bayern. Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Gemeinsam mit den Menschen in Bayern gestaltet die Unternehmensgruppe die Energiezukunft im Freistaat aktiv mit und sorgt dafür, dass immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Die Bayernwerk-Gruppe setzt sich mit innovativen Lösungen für moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität und dezentrale Energieerzeugung ein. Ein starker Fokus liegt darauf, die Bürgerinnen und Bürger in Bayern bei ihrer persönlichen Energiewende zu unterstützen. Die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe fördern Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.
Quelle: Bayernwerk AG, Pressestelle, Stand 26.05.2026
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