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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Wenn der Wald zur Zündschnur wird – Achtung, hohe Brandgefahr im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Eigentlich ist der Wald ja ein Ort zum Durchatmen: Vogelgezwitscher, frische Luft, vielleicht ein kleiner Spaziergang zur inneren Balance. Doch aktuell gilt im Landkreis München eher: tief durchatmen – und bitte nichts anzünden.

Denn von morgen bis Samstag herrscht Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Klingt erstmal abstrakt, bedeutet aber ganz konkret: Ein kleiner Funke kann reichen, und aus einem harmlosen Ausflug wird schneller ein Feuerwehreinsatz als man „Grillwurst“ sagen kann.

Dabei sind es oft die unscheinbaren Dinge, die gefährlich werden: die lässig aus dem Autofenster geschnippte Zigarette, das Auto, das „nur kurz“ auf trockenem Gras parkt, oder die spontane Idee von Lagerfeuerromantik. Was idyllisch klingt, endet im Zweifel mit Sirenen statt Sonnenuntergang.

Und nicht nur der Mensch ist betroffen: Auch die Tiere im Wald geraten in Gefahr. Für sie bedeutet ein Brand nicht nur Stress, sondern oft den Verlust ihres Lebensraums – oder Schlimmeres. Gerade in trockenen Zeiten kann schon ein einziger Auslöser ganze Lebensräume bedrohen.

Ein zusätzlicher Risikofaktor, der oft unterschätzt wird: Feuerwerke bei Volksfesten in Waldnähe. Funkenflug und heiße Partikel können – besonders bei Trockenheit – schnell den Boden oder das Unterholz entzünden. Was als festlicher Höhepunkt gedacht ist, kann so ungewollt zum Brandherd werden und Tiere zusätzlich in Panik versetzen.

Dabei gibt es längst attraktive Alternativen: Moderne Licht- oder Lasershows sorgen ebenfalls für beeindruckende Momente am Himmel – ganz ohne Funkenflug, Rauch oder Brandgefahr. Sie sind nicht nur sicherer für Mensch und Natur, sondern auch deutlich stressfreier für die Tierwelt.

Auch wenn es in Bayern im Vergleich seltener brennt als anderswo, zeigen die vergangenen Jahre: Wenn es brennt, dann richtig – und solche Brände sind oft schwer zu kontrollieren.

Die wichtigsten Regeln sind eigentlich simpel:
Rauchen im Wald? Von März bis Oktober tabu.
Offenes Feuer? Bitte nicht – auch nicht in Waldnähe.
Parken auf trockenem Gras? Lieber lassen.
Zigaretten gehören in den Aschenbecher, nicht auf die Straße.
Und bei Veranstaltungen: Feuerwerke in Waldnähe kritisch hinterfragen – Alternativen nutzen.

Sollte doch irgendwo Rauch aufsteigen, gilt: nicht zögern, sondern sofort die Feuerwehr unter 112 rufen – und den Ort so genau wie möglich beschreiben.

Unterm Strich heißt das: Der Wald ist aktuell kein Ort für Funkenflug, sondern für Rücksicht. Wer ein bisschen aufpasst, sorgt dafür, dass aus einem Spaziergang kein Einsatzbericht wird – und schützt ganz nebenbei auch die Tiere, die dort zuhause sind.

Maria Sabbas-Scouras

Bild von Ylvers auf Pixabay