Rückblick
Gleich im ersten Jahr, 2012, schafften 172 Teilnehmer, mit der beachtlichen Zahl von 30.665 erradelten Kilometer, 76,5 Prozent der Länge des Äquators. Um die ausgezeichnete Leistung zu verdeutlichen: von Garching nach Neuseeland sind es Luftlinie beispielsweise 18.481 Kilometer. Umgerechnet auf die gemeldete Einwohnerzahl von 16.613, radelte jeder Garchinger 1,85 Kilometer.
2015 erzielte Garching, Dank seiner fleißigen Radlerinnen und Radler, den dritten Platz im Landkreis München. 379 Radlerinnen und Radler legten insgesamt 105.040 km zurück und sparten dabei 15.126 kg CO2 ein. Dies entspricht der 2,62-fachen Länge des Äquators.Bei der fahrradaktivsten Kommune des Landkreises München mit den meisten Radkilometern pro Einwohner konnte sich Garching auf dem zweiten. Siegertreppchen postieren. Hier kamen stolze 6,093 km pro Einwohner zusammen.
Neben Spaß und Bewegung spielt beim Stadtradeln natürlichdas Thema Mobilität eine zentrale Rolle: Denn mit 161 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2) entstehen etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland im Verkehr; allein 149 Mio. davon werden im Straßenverkehr emittiert. Bereits 7,5 Mio. Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur ca. 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden.
Hinweis:
STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas. Das STADTRADELN dient zum Klimaschutz sowie zur Radverkehrsförderung und kann deutschlandweit von allen Kommunen an 21 zusammenhängenden Tagen durchgeführt bzw. eingesetzt werden.
Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der
Regenwälder e.V.“ ist das größte Städtenetzwerk, das sich für Klimaschutz und den Erhalt der Tropenwälder einsetzt. Seit 1990 unterstützt das Klima-Bündnis die mittlerweile rund 1.700 Mitglieder in 26 europäischen Ländern
bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens
2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder.
www.klimabuendnis.org