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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Änderung: Vollsperrung der Staatstraße 2350 zwischen Garching-Dirnismaning und München Freimann

Maria Sabbas-Scouras

Terminänderung für Brückenbauarbeiten

Für den vierstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 99 im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern müssen am Autobahnkreuz München-Nord die bestehenden Brücken abgerissen und neugebaut werden.
Deswegen wird die unter der A 99 verlaufende Staatsstraße 2350 (ehemalige Bundesstraße 11) vom 23. Mai, 22:00 Uhr, bis zum 24. Mai 2018, 4:00 Uhr, gesperrt.
Der ursprünglich geplante Termin vom 1. Juni bis 4. Juni 2018 findet nicht statt.
Für den Verkehr wird eine Umleitung über Garching-Hochbrück - Bundesstraße 13 - Neuherberg - München, Ingolstädter Landstraße - Heidemannstraße und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.
Der Radfahrverkehr zwischen München und Garching wird im Bereich des Geh- und Radwegs bzw. im Baustellenbereich gesichert weitergeführt.

Die weiteren Sperrtermine werden gesondert veröffentlicht.

Quelle: Landratsamt München

Weil Mehrweg mehr wert ist Im Landratsamt München sind künftig wiederverwendbare RECUP-Becher erhältlich

Maria Sabbas-Scouras

Wie kaum eine andere Sache ist der Einwegbecher Sinnbild unserer Wegwerfkultur. Sind Kaffee, Tee und Wasser einmal ausgetrunken, landet der Becher nach durchschnittlich 15 Minuten im Müll – oder auf der Straße, im Park oder dem Flussbett. Mit seiner 29++ Klima. Energie. Initiative hat sich der Landkreis München zum Ziel gesetzt, den Klima- und Umweltschutz vor Ort nachhaltig voranzutreiben. Dazu gehört es auch, eine nachhaltige Beschaffungskultur im Landratsamt zu etablieren und Kunden wie Mitarbeiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen zu sensibilisieren. Nun hat das interne Umweltmanagement im Landratsamt ein weiteres Projekt realisiert, das auch Kunden und Besucher der Behörde nutzen können und das der Umweltverschmutzung durch Einwegbecher entgegenwirken soll.

RECUP-Becher für den Wasserspender im Foyer
Seit einigen Wochen stehen im Foyer des Landratsamts am Mariahilfplatz Mehrweg-Pfandbecher für den dort angebrachten Wasserspender zur Verfügung. Sie lösen die bisher verwendeten Einwegbecher ab. Die wiederverwendbaren Becher von RECUP, die bereits in zahlreichen Cafés und Bäckereien in ganz Deutschland erhältlich sind, können an der Information gegen ein Pfand von einem Euro mitgenommen und jederzeit wieder im Landratsamt oder bei allen anderen RECUP-Partnern zurückgegeben werden.
Bisher wurden im Landratsamt zu den Parteiverkehrszeiten täglich rund 200 Einwegbecher benutzt, die oft schon wenige Minuten später im Müll landeten. Mit den wiederverwendbaren RECUP-Bechern konnte die Müllmenge im Foyer in den vergangenen Wochen bereits deutlich reduziert werden. Benutzte RECUP-Becher werden vom Unternehmen oder direkt vor Ort gereinigt und danach wieder zur Verfügung gestellt.
Landrat Christoph Göbel begrüßte die Einführung der Mehrwegbecher im Landratsamt: „Es muss nicht immer die ganz große Maßnahme sein, die mehrere Tonnen CO2 einspart – ganz im Gegenteil. Ein echtes Umdenken wird nur gelingen, wenn jeder Einzelne Umweltschutz in seinen Alltag, in seine Lebenswelt integriert. Mehrwegbecher sind dafür eine hervorragende Option. So hat man die Möglichkeit, quasi im Vorbeigehen für weniger Müll und Umweltbelastung zu sorgen, ohne dass die Lebensqualität darunter leidet.“
Für Nelly aus der Schmitten, die das interne Umweltmanagement im Landratsamt verantwortet, war dieser Schritt unverzichtbar: „Pro Jahr gehen in Deutschland unglaubliche 2,8 Milliarden Kaffee-Einwegbecher über die Theke. Das sind rund 320.000 Stück pro Stunde. In einem Jahr entstehen also allein durch Einwegbecher mehr als 40.000 Tonnen Müll. Aneinandergestellt würden diese Becher siebenmal die Erde umrunden. Mit den RECUP-Bechern haben wir die Möglichkeit, Müll zu vermeiden und gleichzeitig unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert zu bieten. Nachhaltigkeit zum Mitnehmen, sozusagen.“

Wasserflaschen für Mitarbeiter
Selbstverständlich haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, die neuen RECUP-Becher zu leihen. Darüber hinaus stehen ihnen aber auch Wasserflaschen zur Verfügung, die im Rahmen des letztjährigen internen Gesundheitstags auf Initiative der Personalabteilung kostenlos an die Mitarbeitenden verteilt wurden. Sie sollen die Umweltbelastung reduzieren und gleichzeitig dazu anregen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Quelle: Landratsamt München

 Getestet und für gut befunden: Landrat Christoph Göbel und Nelly aus der Schmitten, verantwortlich für das interne Umweltmanagement im Landratsamt, freuen sich über die Einführung der neuen Mehrwegbecher für den Wasserspender im Foyer des Landratsamts.

Getestet und für gut befunden: Landrat Christoph Göbel und Nelly aus der Schmitten, verantwortlich für das interne Umweltmanagement im Landratsamt, freuen sich über die Einführung der neuen Mehrwegbecher für den Wasserspender im Foyer des Landratsamts.

Gemeinsam auf dem Weg zum „Fairtrade Landkreis“

Maria Sabbas-Scouras

Fairer Handel als Gemeinschaftsprojekt / Teilnehmer für Steuerungsgruppe gesucht
Im vergangenen Herbst hat der Kreistag des Landkreises München beschlossen, sich um die Zertifizierung als Fairtrade Landkreis zu bemühen. Mit der Umsetzung der dafür notwendigen Schritte wurde bereits begonnen. Ein zentrales Element für den fairen Landkreis ist dabei die Gründung einer örtlichen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten des Landkreises auf dem Weg zur Zertifizierung koordiniert, Ideen entwickelt und vorantreibt und die unterschiedlichen Akteure miteinander vernetzt. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Landkreisverwaltung, dem (Einzel-)Handel sowie des Eine Welt Netzwerks sind dabei insbesondere engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich für gerechtere Handelsbeziehungen einbringen möchten und Freude daran haben, Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Hierzu hat der Landkreis einen Teilnahmeaufruf an die Landkreisbürgerinnen und -bürger gestartet. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, den 6. Juni 2018, um 17 Uhr, im Festsaal des Landratsamts München am Mariahilfplatz 17 statt.

Vom fairen Frühstück bis zur Fair-Trade-Schokolade
Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, Privatpersonen wie auch Funktionsträger, Vertreter aus Politik, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Schulen, Vereinen und der Medien, die sich für eine gerechtere Welt stark machen möchten, Spaß an kreativer Arbeit in der Gruppe haben und die im Landkreis das Umdenken hin zum fairen Handel aktiv mitgestalten möchten – je mehr, desto besser. Die Bandbreite der möglichen Projekte reicht dabei von der Organisation eines fairen Frühstücks oder einer fairen Kinovorstellung über die Beschaffung fair gehandelter Sportbälle für die Sportvereine im Landkreis bis hin zur Gestaltung und dem Verkauf einer fairen Landkreis-München-Schokolade.
Landrat Christoph Göbel begrüßt die Idee einer Steuerungsgruppe aus der Bürgerschaft heraus und appelliert an die Landkreisbewohner, diese Gelegenheit zu nutzen, sich aktiv einzubringen. „Ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Chance ergreifen, unser Leben im Landkreis mitzugestalten und gleichzeitig einen Beitrag gegen Armut und Ausbeutung im globalen Süden zu leisten“, so Göbel. „Der Kreistag hat seinen Beschluss aus der Überzeugung heraus gefasst, dass es unerlässlich ist, mehr Bewusstsein bei allen Akteuren für fairen und nachhaltigen Konsum zu schaffen. Die Auftaktveranstaltung zur Bildung einer Steuerungsgruppe stellt einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zum Fairtrade Landkreis dar. Sie erweckt das Projekt sozusagen zum Leben“, so der Landrat.
Bei der Auftaktveranstaltung am 6. Juni 2018 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Festsaal des Landratsamts München fällt der Startschuss für die Fairtrade-Steuerungsgruppe. An diesem Abend wird unter anderem Carina Bischke, entwicklungspolitische Referentin und TransFair-Botschafterin der Fairtrade-Towns, aufzeigen, wie die Zertifizierungs-Kriterien für den Landkreis München aussehen, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu erreichen und wie die Kompetenzen der Steuerungsgruppe aussehen.
Später soll sich die Steuerungsgruppe etwa drei- bis viermal pro Jahr treffen.

Kriterienkatalog für den Fairtrade Landkreis
Insgesamt fünf Kriterien gilt es für eine Zertifizierung bei dem gemeinnützigen Verein TransFair Deutschland e. V. zu erfüllen. Grundlage für alle weiteren Kriterien ist die Herbeiführung eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses zur Teilnahme, wie im vergangenen Herbst im Landkreis München geschehen. Im Anschluss muss eine lokale Steuerungsgruppe ins Leben gerufen werden. Weitere Ziele, die auf dem Weg zum Fairtrade Landkreis erreicht werden müssen, betreffen die Verwendung von Fairtrade-Produkten in Einzelhandel und Gaststätten sowie in Schulen, Vereinen und Kirchen. Zudem müssen entsprechende Medienberichte über die unternommenen Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town nachgewiesen werden.
Bürgerinnen und Bürger, die an einer Teilnahme an der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis interessiert sind, können sich mit einer formlosen E-Mail für die Auftaktveranstaltung am 6. Juni 2018 anmelden. Um Rückmeldung bis 23. Mai 2018 unter der E-Mail-Adresse 29plusplus@lra-m.bayern.de wird gebeten.

Quelle: Landratsamt München

Fachbereich „Verbraucherschutz“ zieht um

Maria Sabbas-Scouras

Kein Publikumsverkehr am Montag, 14. Mai 2018
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbraucherschutzes wechseln die Räumlichkeiten. Sie ziehen von der Frankenthaler Straße 5-9 in das erste Obergeschoss der Frankenthaler Straße 2. Die beiden Sachgebiete Gewerblicher und Gesundheitlicher Verbraucherschutz sind deshalb am Montag, den 14. Mai 2018, telefonisch und persönlich nicht erreichbar.
Die Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen wieder ab Dienstag, den 15. Mai 2018, wie gewohnt zur Verfügung.
Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben selbstverständlich gleich.
Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Öffnungszeiten des Jobcenters ändern sich Mittwochs künftig reine Antragsbearbeitung

Maria Sabbas-Scouras

Das Jobcenter des Landkreises München wird im Rahmen eines Pilot- und Kundensteuerungsprojekts ab dem 9. Mai 2018 die Antragssachbearbeitung für seine Bürgerinnen und Bürger optimieren. Aus diesem Grund wird die Abteilung, die für die Leistungsgewährung und Neuantragsstellung zuständig ist, mittwochs nicht erreichbar sein. In dieser Zeit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leistungsabteilung konzentriert die Leistungsanträge und -angelegenheiten abarbeiten. Dies sorgt für eine möglichst kurze Bearbeitungszeit der Anträge für die Bürgerinnen und Bürger. Mittwoch ist erfahrungsgemäß der Wochentag, an dem die wenigsten Besucher das Jobcenter aufsuchen.

Infothek bleibt besetzt
Personen, die mittwochs im Jobcenter vorsprechen, können trotzdem in der Infothek einen persönlichen Termin bei ihren Leistungssachbearbeitern vereinbaren, um ihre Anliegen zeitnah und im persönlichen Gespräch klären zu können. Die Kundinnen und Kunden des Jobcenters können zudem weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Unterlagen kopieren und im Infobereich abgeben.

Die Mitarbeiter der Leistungsabteilung stehen künftig am
 Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr
 sowie zusätzlich am Donnerstag von 14.00 - 17.30 Uhr zur Verfügung.

An den Öffnungszeiten der anderen Abteilungen des Jobcenters (z.B. die Fallmanagerinnen und Fallmanager, die für die Arbeitsvermittlung und Förderung zuständig sind) ändert sich nichts:
 Montag bis Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr
 sowie Donnerstag von 14.00 - 17.30 Uhr


Quelle: Landratsamt München

Beflaggung am 9. Mai anlässlich des Europatages

Maria Sabbas-Scouras

Am 9. Mai werden die öffentlichen Gebäude anlässlich des Europatages beflaggt.

Am Europatag werden Einheit und Frieden in Europa gefeiert. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung. Am 9. Mai1950 hielt der französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machen würde.

Seine Idee war die Schaffung einer überstaatlichen europäischen Institution zur Verwaltung und Zusammenlegung der Kohle- und Stahlproduktion. Knapp ein Jahr später wurde eine solche Institution eingerichtet. Robert Schumans Vorschlag gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.

„Habe die Ehre“ – die 1. Freiwilligenmesse im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Anmeldung für Aussteller startet jetzt

Unter dem Motto "Habe die Ehre" veranstaltet der Landkreis München zusammen mit den Nord-Kommunen am Samstag, den 15. September 2018, von 10:00 bis 17:00 Uhr, im Bürgerhaus der Stadt Unterschleißheim, zum ersten Mal eine Freiwilligenmesse. Interessierte Aussteller können sich jetzt anmelden.
"Habe die Ehre" – Die 1. Freiwilligenmesse im Landkreis München bringt zusammen, was zusammengehört: Gemeinnützige Akteure bekommen die Möglichkeit, Ihre Aufgabenpalette einem großen Publikum zu präsentieren. Potenziell am Ehrenamt interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gebündelt über die Vielfalt und Attraktivität des Bürgerschaftlichen Engagements im nördlichen Landkreis informieren.
"Habe die Ehre" ist ein kommunenübergreifendes Projekt des Landkreises München mit den Kommunen Unterschleißheim, Oberschleißheim, Garching, Ismaning und Unterföhring. Gastgeber des Pilotprojekts ist die Stadt Unterschleißheim, die ihr Bürgerhaus für diesen Tag zur Verfügung stellt. Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis München organisiert die Veranstaltung.

Breite Palette an Ausstellern
Die Bereiche Gesundheit, Kinder und Jugendliche, Kultur, Migration, Soziales, Selbsthilfe und Umwelt bieten vielseitige Chancen, sein Umfeld aktiv mitzugestalten. Etwa 60 gemeinnützig orientierte Organisationen, Verbände, Vereine und Initiativen aus den nördlichen Landkreiskommunen werden die Gelegenheit haben, über ihre Aktivitäten und Leistungen zu informieren, für diese zu werben und Besucherinnen und Besucher für ein Ehrenamt zu gewinnen.
"Habe die Ehre" bietet für Bürgerinnen und Bürger die Chance, sich einen breiten Überblick über Projekte und Aktivitäten in ihrer Nähe zu verschaffen und vor Ort eine Tätigkeit zu finden, die zu ihren Neigungen und individuellen Lebensumständen passt. Ein attraktives Rahmenprogramm mit sorgt für gute Unterhaltung und Information der Gäste. Landrat Christoph Göbel und Christoph Böck, Erster Bürgermeister der Stadt Unterschleißheim, eröffnen die Messe.
Freiwillige Helferinnen und Helfer werden die Besucherinnen und Besucher durch die Messe lotsen und alle Fragen beantworten, um einen informativen und spannenden Messebesuch zu gewährleisten. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Aussteller können sich jetzt anmelden
Interessierte Vereine, Organisationen, Verbände, Projekte und Initiativen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, der Gemeinnützigkeit bzw. dem Gemeinwohl verpflichtet sind und ihr Engagement im Landkreis München erbringen können sich ab jetzt als Aussteller bewerben. Alle Informationen zu den Voraussetzungen sowie das Anmeldeformular gibt es unter http://habedieehreim.landkreis-muenchen.de. Der Bewerbungszeitraum für Aussteller läuft noch bis zum 30. Juni 2018.

Quelle: Landratsamt München

Landkreis unterstützt Smart Mobility Projekt

Maria Sabbas-Scouras

„Smart Mobility & aktive Verkehrssteuerung mit Big Data“ nennt sich das Gemeinschaftsprojekt von IHK-Regionalausschuss, Landratsamt und der Gemeinde Kirchheim
Ist Ihre Gemeinde in besonderem Maße von Verkehrsstaus geplagt? Ist es in Ihrer Kommune für Pendler schwierig, den Arbeitsplatz zu erreichen? – Eine, aber sicher nicht die einzige Gemeinde im Landkreis München, die diese Fragen sofort mit „Ja“ beantworten kann, ist die Gemeinde Kirchheim. Sie hat sich deshalb auch sofort bereit erklärt, an einem Pilotprojekt, initiiert vom Regionalausschuss München (Landkreis) der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern, mitzuwirken, um auf möglichst „smarte“ Art und Weise, dem drohenden Verkehrskollaps entgegenzuwirken und ohne Scheuklappen innovative Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Von der Suche nach einem „echten verkehrstechnischen Schmerzpunkt“ sprach dann auch der stellvertretende Vorsitzende des Regionalausschusses und Leiter der Arbeitsgruppe Smart Mobility, René Fassbender, promovierter Astrophysiker und Start Up-Unternehmer im gate Garching. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus namhaften, ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern des IHK-Regionalausschusses (Unternehmer und Selbständige), Mitarbeitern des Landratsamts sowie der IHK, hat es sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst niederschwelliges Projekt im Bereich Smart Mobility zu initiieren und damit nicht nur einen Beitrag zur Lösung eines einzelnen Verkehrsproblems zu leisten, sondern nach erfolgreicher Umsetzung die gewonnenen Erkenntnisse auch für andere Landkreisgemeinden nutzbar zu machen.
Schmerzpunkte identifiziert
Nach intensiver Prüfung mehrerer Optionen fiel die Wahl für das Pilotprojekt auf die Gemeinde Kirchheim. Dort hat die Arbeitsgruppe gleich mehrere solcher „Schmerzpunkte“ ausgemacht: zähe Staus auf den Hauptverkehrsachsen und unter anderem auch deshalb eine schlechte Erreichbarkeit der insgesamt drei Gewerbegebiete. Sowohl für die Bevölkerung als auch für die lokale Wirtschaft brächte eine Verbesserung der Verkehrssituation mit Hilfe von Big Data und Smart Mobility – also die intelligente Vernetzung von Verkehrssystemen – große Vorteile. „Energieeffizient“ und „kostengünstig“ sind zwei Schlagworte, die mit Smart Mobility in Verbindung gebracht werden. „Das Projekt passt daher hervorragend zur 29++ Energie. Klima. Initiative. des Landkreises München“, wie Landrat Christoph Göbel in der Sitzung des Mobilitätsausschusses des Kreistags am vergangenen Montag, 23. April 2018, bemerkte.
Allen, bei denen bei „Big Data“ die Alarmglocken klingeln, nahm Fassbender sogleich die Angst: „Wir arbeiten datenschutzkonform. Keiner muss befürchten, dass wir uns einer Gesichts- oder Nummernschilderkennung bedienen werden.“
Das Projekt, das der Landkreis in gleicher Höhe wie die Gemeinde Kirchheim, aber mit maximal 10.000 Euro unterstützen will, gliedert sich in vier Teile: Einer Gesamtbetrachtung mit IST-Analyse und ersten Lösungskonzepten im Rahmen einer wissenschaftlichen Masterarbeit, eines neuen Mobilitätsangebots für Pendler in Form eines optimierten Pendlerbusses, der Schaffung einer Sensor-Infrastruktur, mit deren Hilfe man Staus voraussagen und den Verkehr entsprechend lenken kann sowie das Anfertigen von Simulationsstudien, um die Mobilität in der Gemeinde Kirchheim optimieren zu können. Sowohl Lehrstühle der TU München als auch die IABG haben eine inhaltliche Unterstützung des Projektes zugesagt.

Erfolgreiche Zusammenarbeit auf vielen Gebieten
Im 2016 gegründeten IHK-Regionalausschuss für den Landkreis München engagieren sich aktuell insgesamt 21 von der Wirtschaft im Landkreis gewählte Unternehmerinnen und Unternehmer ehrenamtlich für die Belange des Wirtschaftsstandorts Landkreis München. Sie bilden mit ihrer Sitzverteilung im Ausschuss die Branchenstruktur im Landkreis ab. In mehreren Arbeitsgruppen (Moderne Mobilitätskonzepte / E-Mobilität, Kooperation Wirtschaft – Schulen, Regionales Marketing, Smart Mobility) arbeiten die Mitglieder des Regionalausschusses und das Landratsamt München eng zusammen, um Verbesserungspotenziale in unterschiedlichen landkreisrelevanten Themenfeldern und Fragestellungen zu erschließen.

Quelle: Landratsamt München

Impfen rund um die junge Familie: Schützen Sie durch Ihre Impfung auch Neugeborene

Maria Sabbas-Scouras

5. Bayerische Impfwoche vom 23. bis 29. April 2018 – Telefonische Impfberatung des Gesundheitsamts am 24. April 2018

"Impfen rund um die junge Familie" ist das Motto der 5. Bayerischen Impfwoche, die das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammen mit der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) vom 23. bis 29. April 2018 parallel zur Europäischen Impfwoche 2018 veranstaltet.

Die Bayerische Impfwoche macht mit zahlreichen landesweiten Aktionen auf die empfohlenen Impfungen vor und während der Schwangerschaft bei den werdenden Eltern und bei den Kontaktpersonen von Neugeborenen wie Geschwistern, Großeltern sowie medizinischem Personal wie Hebammen und Ärzten aufmerksam. Hintergrund ist, dass vermeintliche Kinderkrankheiten wie zum Beispiel Masern oder Keuchhusten mittlerweile vermehrt im Erwachsenenalter auftreten. Somit stellen infektiöse Familienangehörige, andere Verwandte oder Bezugspersonen eine Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene dar.
Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen ist Initiator dieser Impfwoche. Sie vereint Ärzteverbände, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Apothekenverband, Hebammenverband, die Kassen und viele weitere industrieunabhängige Akteure, denen eine fundierte Information der Bevölkerung zum Impfschutz ein Anliegen ist.

Impfberatung am Landratsamt
Auch das Gesundheitsamt des Landkreises München beteiligt sich an der Bayerischen Impfwoche. Am Dienstag, 24. April 2018, können sich Bürgerinnen und Bürger des Landkreises München von 10 bis 12 Uhr telefonisch beraten lassen. Unter folgenden Rufnummern stehen Ärzte des Gesundheitsamts für ein Beratungsgespräch zur Verfügung:
Dr. Susanne Pechel: 089/6221-1166
Dr. Angela Schubert: 089/6221-2956

Weitere Informationen zum Thema Impfen finden sich auch im Internet unter
www.schutz-impfung-jetzt.de

Quelle: Landratsamt München

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KATWARN-Probealarm auf dem Smartphone

Maria Sabbas-Scouras

Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Sirenen-Probealarm teil.
Damit im Ernstfall die Kommunikationswege funktionieren, werden regelmäßig Probealarme durchgeführt. Der nächste findet statt am Mittwoch, den 18. April 2018. In ganz Bayern werden an diesem Tag wieder die Sirenen getestet. Der Landkreis München wird – wie bereits in den Vorjahren – mangels Sirenen die Funktionsfähigkeit des Katastrophenwarnsystems KATWARN testen.
Während in weiten Teilen Bayerns am Mittwoch gegen 11 Uhr die Sirenen für eine Minute einen Heulton aussenden, werden im Landkreis München viele Smartphones eine Warnung ausgeben. Genauer gesagt dürfte dies bei 36.628 Bürgerinnen und Bürgern der Fall sein. 404 von ihnen nutzen den SMS-Service von KATWARN, die restlichen 36.224 haben die App heruntergeladen.
Der Sirenen-Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden soweit vorhanden auch andere Warnmittel, wie z. B. Warn-Apps getestet.
Der Landkreis München nutzt KATWARN seit Mai 2016 und sendet den Nutzern im Gefahren- oder Katastrophenfall wichtige Warnungen und Verhaltenshinweise direkt auf die Mobiltelefone der betroffenen Menschen.

Anmeldung
Die KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung:
 für iPhone im App Store
 für Android Phone im Google Play Store
 für Windows Phone im Windows Store
Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 - 755 88 42 mit folgendem Text: "KATWARN 12345 mustermann@mail.de" (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).
Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de.

Quelle: Landratsamt München

6. Bayerischer Blitzmarathon

Maria Sabbas-Scouras

Von Mittwoch, 18.04.2018, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 19.04.2018, 06.00 Uhr, findet der mittlerweile 6. Bayerische Blitzmarathon im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms
2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ gegen Raser statt.

Das Polizeipräsidium München beteiligt sich auch dieses Mal wieder an den bayernweit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen.

Nordallianz mit eigener Geschäftsstelle

Maria Sabbas-Scouras

Die Nordallianz will noch stärker werden. Die acht Kommunen planen deshalb eine eigene Geschäftsstelle. Dafür haben sie sich einen starken Partner ins Boot geholt.

Weg von der Kirchturmpolitik, hin zu übergreifender Zusammenarbeit: Die Nordallianz macht die interkommunale Zusammenarbeit vor, die der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum für die Region München seit einiger Zeit fordert. Jetzt intensivieren die acht Kommunen im Nordosten Münchens ihre Teamarbeit noch. Sie werden im Oktober an der Steinheilstraße in Ismaning eine eigene Geschäftsstelle einrichten.

Lesen Sie hier weiter.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/ismaning-ort28863/nordallianz-mit-eigener-geschaeftsstelle-in-ismaning-9777738.html

Jobcenter führt die e-Akte ein

Maria Sabbas-Scouras

Umstellung am kommenden Montag

Das Jobcenter Landkreis München stellt auf die elektronische Akte (e-Akte) um. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von schnelleren Auskünften, die Verwaltungsmitarbeiter im Jobcenter von der Platzersparnis – schließlich können künftig meterlange Aktenschränke weichen. Los geht es mit der Umstellung am Montag, den 16. April 2018.
„Die e-Akte ist ein wichtiger Schritt die Verwaltung zu digitalisieren“, erklärt Bernhard Sexl, Leiter des Jobcenters Landkreis München. „Neben der Platzersparnis wird damit auch die Grundlage geschaffen, um Auskünfte an leistungsberechtigte Bürgerinnen und Bürger schneller und zielgerichteter erteilen zu können.“ Auch der Umweltaspekt spielt eine große Rolle: Durch die erhebliche Papiereinsparung wird die Umwelt nachhaltig geschont.

Keine Originale, nur noch Kopien!
Wichtig zu beachten: Die anspruchsberechtigten Personen im Landkreis München, die Leistungen nach dem SGB II oder auch dem sogenannten Hartz IV erhalten, werden gebeten, notwendige Unterlagen nur noch als Kopie und nicht mehr im Original einzureichen. Die eingereichten Kopien werden anschließend gescannt und sicher in die elektronische Akte überführt. Die eingereichten Unterlagen werden dann noch einen Monat aufbewahrt und im Anschluss vernichtet. Es besteht natürlich ab sofort auch die Möglichkeit, die erforderlichen Unterlagen direkt per E-Mail einzureichen, so entfällt der Kopiervorgang.

Daten sind geschützt
Das professionelle Dokumentenmanagementsystem, in welchem künftig alle Akten elektronisch verwaltet werden, bietet außerdem sicheren Schutz für die hinterlegten Daten. Wie auch bisher können nur berechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Dokumente zugreifen.
Die e-Akte ist ein weiterer Baustein in der Digitalisierungsoffensive des Landratsamts. Unter anderem können mittlerweile schon 25 Dienstleistungen online abgewickelt werden.

Quelle: Landratsamt München

Vollsperrung der Staatsstraße 2053 zwischen Ismaning und Unterföhring !!NEU!!

Maria Sabbas-Scouras

Arbeiten an der Autobahnbrücke der A 99 – Einbau von Traggerüsten und Betonierarbeiten in der Zeit vom 23.03.2018 bis 19.05.2018


Für den Neubau der Brücke der Bundesautobahn A 99 über die Staatsstraße 2053 zwischen Ismaning und Unterföhring wird die Staatsstraße 2053 am nachfolgenden Wochenende sowie in den nachfolgend genannten Nächten unter der Woche voll gesperrt:
Sperrwochenende:
23.03.2018, 18.00 Uhr, bis 26.03.2018, 05.00 Uhr
Nachtsperren:
 in der Woche vom 03.04.2018 bis 06.04.2018 jeweils in der Zeit von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr
 in der Woche vom 09.04.2018 bis 13.04.2018 jeweils in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr
 neu: in der Woche vom 16.04.2018 bis 20.04.2018 jeweils in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr
 vom 18.05.2018 auf 19.05.2018 in der Zeit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
In diesen Zeiten ist die Staatsstraße 2053 zwischen Ismaning und Unterföhring voll gesperrt. Der Verkehr wird über die B 471 Richtung Aschheim und weiter über die Kreisstraße M 3 sowie sinngemäß umgekehrt umgeleitet. Die Zufahrt zum AGROB-Medienpark ist nur von Ismaning her möglich.

Der Geh- und Radweg ist ebenfalls gesperrt. Radfahrer werden ab dem Bauwerk und ab dem Poschinger Weiher über den Isarradweg umgeleitet.
Die Linienbusse der Linie 231 fahren am Sperrwochenende zwischen Unterföhring und Ismaning ebenfalls nicht. Die Linie wird in Unterföhring und Ismaning in zwei unabhängige Teillinien „Nord“ und „Süd“ geteilt. Bitte beachten Sie dazu auch die Informationen des MVV. Bei den Nachtsperren unter der Woche fahren die Linienbusse.
Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr können die Baustelle auf der Rettungsspur durchfahren.

Quelle: Landratsamt München

Weltpremiere in neuem WERK7 Theater in München FACK JU GÖHTE endlich LIVE ON STAGE

Maria Sabbas-Scouras

Deutschland hat ein neues Musical! Den sensationellen Filmerfolg „Fack ju Göhte“ gibt es endlich live und hautnah auf einer Theaterbühne. Mit umwerfenden Musicalmelodien und viel Charme! Zusammen mit einem cleveren Bühnenbild und reichlich Humor wird der bekannte und gleichnamige Film in FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL zu einem völlig neuen Erlebnis.
FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL erzählt die Geschichte des ersten Teils der erfolgreichen Filmtrilogie. Der Zuschauer ist im neuen WERK7 Theater in München mittendrin im Geschehen, ganz dicht bei den Darstellern, zwischen Schulhof, Sporthalle und Klassenzimmer. Eine etwas andere Musicalproduktion für Jung und Alt, die Generationen verbindet.
Die Münchner Presse hat das neue Musical begeistert begrüßt: „Intelligent, amüsant, cool und ehrlich hart …Das Musical toppt emotional sogar den Film! (…) ein freches, lässig-ernstes Gesamtkunstwerk. Ein Intensiverlebnis.“ (Abendzeitung). Die dpa schrieb: „Fack Ju Göhte ist ein vergnügliches, packendes und emotionales Stück mit coolem Rap, Hip-Hop und mitreißenden Songs!“. „Das Mjusicäl ist dem Kino zum Teil sogar überlegen…“ (Süddeutsche Zeitung).

FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL verblüfft auch mit rasanten Choreografien, coolen Sprüchen und viel Humor. Das junge Kreativteam rund um Nicolas Rebscher, Kevin Schroeder und Simon Triebel lässt die durchgeknallte 10b durch den Saal rasen, Chantal und Danger um die Wette rappen und Streber-Lehrerin Lisi Schnabelstedt zur bollywoodreifen Schula-Schula-Göttin aufsteigen. Ex-Knacki Zeki Müller ist eigentlich nur am unter der Schulturnhalle versteckten Geld interessiert – und am Ende selbst überrascht, dass er als Lehrer wider Willen zum Superpädagogen mutiert.
FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL ist die jüngste Eigenproduktion von Stage Entertainment, Europas führendem Live Entertainment Unternehmen, in Zusammenarbeit mit Constantin Film. Nach knapp zweijähriger Entwicklungszeit und fünf intensiven Probenwochen unter der Regie von Christoph Drewitz haben die 16köpfige Cast und die fünf Musiker umfassende Band Münchens Kulturangebot um ein weiteres Highlight bereichert.

Münchens neues Musicaltheater WERK7 ist mit der Weltpremiere von FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL eröffnet worden. Mitten im neuen Szenequartier „Werksviertel-Mitte“ am Ostbahnhof ist eine einzigartige Bühne für Live-Entertainment entstanden. Dort, wo gerade Künstlerateliers, Live-Bühnen, Wohnungen, Bars und Restaurants entstehen, wurde schon im vergangenen Jahr die ehemalige Pfanni-Fabrik zum Theater umgebaut. Intim, unkonventionell und kommunikativ bietet das Haus knapp 700 Zuschauern Platz. Die Sitzplätze umrunden die Bühnenfläche zu 180 Grad und schaffen so eine ganz besondere Nähe zum Bühnengeschehen, mittendrin zwischen Schulhof, Sporthalle und Klassenzimmer von FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL.

FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL
WERK7 Theater im Münchner Werksviertel Mitte (Ostbahnhof).
Mehr Infos auch im Internet unter musicals.de

 

 FACK JU GÖHTE – jetzt als Musical.

FACK JU GÖHTE – jetzt als Musical.

 Szenenfoto. Fotos: Stage / Overmann

Szenenfoto. Fotos: Stage / Overmann

Vollsperrung der Staatstraße 2350 zwischen München-Freimann und Dirnismaning, Stadt Garching

Maria Sabbas-Scouras

Brückenabriss und -neubau vom 13. bis 16. April 2018
Für den vierstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 99 im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern müssen am Autobahnkreuz München-Nord die bestehenden Brücken abgerissen und neugebaut werden.
Deswegen wird die unter der A 99 verlaufende Staatsstraße 2350 (ehemalige Bundesstraße 11) nochmals vom 13. April 2018, 22 Uhr, bis 16. April 2018, 5 Uhr voll gesperrt.

Für den Verkehr wird eine Umleitung über Garching-Hochbrück - Bundesstraße 13 - Neuherberg - München, Ingolstädter Landstraße - Heidemannstraße und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.
Der Radfahrverkehr zwischen München und Garching wird im Bereich des Geh- und Radwegs bzw. im Baustellenbereich gesichert weitergeführt.

Die weiteren Sperrtermine werden gesondert veröffentlicht.

Quelle: Landratsamt München

Landratsamt sucht „Wildbienen-Bauern“

Maria Sabbas-Scouras

Umweltausschuss beschließt Projekt „NaturVielfalt Leben im Landkreis München“ zur Förderung der Biodiversität – Erste Maßnahmen gegen das Insektensterben

Spätestens seit dem Herbst 2017 ist das Insektensterben in aller Munde. Die Ursachen sind vielfältig. Auch wenn sie bayernweit noch genauer untersucht werden sollen, hat der Ausschuss für Energiewende, Landwirtschafts- und Umweltfragen in seiner Sitzung am 28. Februar 2018 beschlossen, ein Fachkonzept erarbeiten zu lassen. Sein Ziel: Die Förderung der biologischen Vielfalt und Sicherung der Lebensqualität. Die Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres vorliegen, parallel dazu sind erste Maßnahmen geplant. Dafür werden Mitstreiter gesucht. Für interessierte Landwirte, die bereit sind, Blühflächen für heimische Insekten anzulegen, gibt der Landkreis erstmals eine begrenzte Menge an Spezialsaatgut ab.

Bedeutung von Insekten und Folgen des Rückgangs
Insekten sind die artenreichste Gruppe aller Organismen in Deutschland. Rund 70 Prozent aller Tiere sind Insekten. Dabei leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Öko- und Agrarsysteme. Vier Fünftel der bei uns heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Sie leisten als Nützlinge einen wichtigen Beitrag zur Schädlingsbekämpfung. Ein Rückgang hat weitreichende Folgen nicht nur für die Bestäubung und für die Böden. Das gesamte Ökosystemnetz droht zu zerreißen. Vögel und Fledermäuse verlieren ihre Nahrungsquellen und sind durch den Insektenrückgang in ihrem Bestand gefährdet. Letztendlich wird auch der Mensch durch die Auswirkungen des Insektensterbens bedroht.

„Blühende Äcker und Feldraine“
Der Landkreis München gehört zu den wachstumsstärksten und am dichtesten besiedelten Regionen Bayerns. Nicht zuletzt aufgrund des Siedlungswachstums und des Strukturwandels in der Landwirtschaft ist seit Jahren auch hier ein merklicher Rückgang an Arten und ihren Lebensräumen festzustellen. Der Umweltausschuss des Landkreises München hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden sollen. Dazu wird im Jahr 2018 zunächst ein Konzept erarbeitet. Es soll den Handlungsrahmen vorgeben und unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Um möglichst schnell erste Erfolge erzielen und erste Erfahrungen sammeln zu können, soll mit der Aktion „Blühende Äcker und Feldraine“ gestartet werden.

Interessenten gesucht
Viele Insektenarten kommen nur in bestimmen Ökosysteme vor und haben ganz spezielle Nahrungsansprüche. Finden sie ihre Nahrungspflanzen nicht mehr vor, verschwinden sie. Aber auch wenig wählerische Arten gehen allgemein zurück. Durch die Aussaat artenreicher Blühmischungen aus alteingesessenen, also an Ort und Stelle entstandenen Pflanzenarten (sogenannte autochtone Arten) auf stillgelegten Äckern, an Ackerrändern und auf Feldrainen sollen Wildbiene und Co. gezielt gefördert werden. Dazu stellt der Landkreis München zunächst versuchsweise das Saatgut zur Verfügung.
Landwirte, die die heimische Insektenwelt fördern wollen und Interesse am Saatgut haben, können sich bis zum Freitag, 13. April 2018, mit dem Landratsamt München, Frau May (Tel. 089/6221-1719; Mail: mays@lra-m.bayern.de) oder Herrn Wagner (Tel. 089/6221-2367; Mail: wagnerm@lra-m.bayern.de) in Verbindung setzen. In gemeinsamer Absprache wird dann die richtige Mischung zusammengestellt.
„Gemeinsam können wir etwas bewegen – für NaturVielfalt und einen lebenswerten Landkreis München“, so das Credo der Fachleute im Landratsamt.


Quelle: Landratsamt München

 Solche Wiesen locken Insekten an!

Solche Wiesen locken Insekten an!

Vollsperrung der Staatstraße 2350 zwischen München-Freimann und Dirnismaning, Stadt Garching

Maria Sabbas-Scouras

Brückenabriss und -neubau vom 6. bis 9. April 2018 und vom 13. bis 16. April 2018
Für den vierstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 99 im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern müssen am Autobahnkreuz München-Nord die bestehenden Brücken abgerissen und neugebaut werden.

Deswegen wird die unter der A 99 verlaufende Staatsstraße 2350 (ehemalige Bundesstraße 11) vom Freitag, 6. April 2018, 22 Uhr, bis längstens Montag, 9. April 2018, 5 Uhr, sowie vom 13. April 2018, 22 Uhr, bis 16. April 2018, 5 Uhr voll gesperrt.

Für den Verkehr wird eine Umleitung über Garching-Hochbrück - Bundesstraße 13 - Neuherberg - München, Ingolstädter Landstraße - Heidemannstraße und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.
Der Radfahrverkehr zwischen München und Garching wird im Bereich des Geh- und Radwegs bzw. im Baustellenbereich gesichert weitergeführt.

Die weiteren Sperrtermine werden gesondert veröffentlicht.

Gemeinde Ismaning

Von Carsharing bis Klimabus Kreisgremien treiben zahlreiche Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz voran

Maria Sabbas-Scouras

Die Ziele beim Thema Klimaschutz sind auch im Landkreis ehrgeizig, die Projekte und Ideen vielfältig. Den Vorschlägen sollen nun zeitnah Taten folgen. Die Kreisgremien haben deshalb in den vergangenen Wochen zahlreiche Vorhaben zu Umweltbildung, klimafreundlicher Mobilität und umweltschonender Bewirtschaftung von Flächen um entscheidende Schritte vorangebracht.
„In den vergangenen Wochen und Monaten haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen enorm viel Zeit und Arbeit investiert, um die zahlreichen Beschlüsse der Kreisgremien in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Viele Projekte sind inzwischen soweit gediehen, dass sie in die Ausschreibungs- oder sogar schon in die Umsetzungsphase gehen können“, fasst Landrat Christoph Göbel den aktuellen Sachstand zusammen. „Ich freue mich sehr, wenn wir im Lauf des Jahres 2018 die ersten fassbaren und nutzbaren Ergebnisse präsentieren können. Auf diese Weise füllen wir die vielleicht ein wenig theoretisch und abstrakt wirkenden Ziele unserer 29++ Klima. Energie. Initiative. mit Leben und zeigen, wie Umwelt- und Klimaschutz auf verschiedenste Weise in den Alltag der Menschen integriert werden kann. So kommen wir unserem großen Ziel, die Lebensqualität im Landkreis nachhaltig zu verbessern und langfristig zu bewahren, einen wichtigen Schritt näher“, so Göbel weiter.

Ein Klimabus für die Umweltbildung
So stimmte der Ausschuss für Energiewende, Landwirtschafts- und Umweltfragen in seiner Sitzung am 28. Februar unter anderem für die Ausschreibung der Anschaffung und des Innenausbaus eines Klimamobils. Das Elektrofahrzeug soll durch den Landkreis touren und auf spielerische Art und Weise Kinder und Jugendliche an zentrale Themen des Klimaschutzes heranführen. Voraussetzung für die Einführung des Klimabusses ist die vom Gremium gewünschte Finanzierung von Beschaffung und Ausbau durch eine Förderung. Dazu wurde die Verwaltung beauftragt, einen entsprechenden Antrag auf Zuwendungen für einen batterieelektrisch betriebenen Kleintransporter bei der Stiftung der Kreissparkasse für den Landkreis München zu stellen.
Als zentrales Element der Umweltbildung soll der Klimabus im Rahmen der 29++ Klima. Energie. Initiative. des Landkreises dann künftig beispielsweise bei Schul-Aktionstagen, Klimaschutzprojekten, Gemeindeveranstaltungen oder in Ferienprogrammen zum Einsatz kommen und die junge Generation zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt bewegen.
Das pädagogische Konzept für den Bus hat der Kreisjugendring München-Land entwickelt. Ausführliche und praxisnahe Lehrmaterialien sowie greifbare und leicht verständliche Exponate für eigene Versuche sollen den Kindern und Jugendlichen wichtiges Wissen in den Bereichen Energie, Mobilität und Energiewende vermitteln. So ist beispielsweise auch ein Fahrradkino mit Leinwand, Rollentrainern und einem Energieumwandler vorgesehen, das die Kinder mit ihren Fahrrädern selbst betreiben können. Der Klimabus soll zunächst für fünf Jahre im Landkreis unterwegs sein.

Selbstverpflichtung zum Glyphosatverzicht
Darüber hinaus wurde nun auch offiziell beschlossen, was bereits seit längerem gängige Praxis im direkten Einflussbereich des Landkreises München ist: der Verzicht auf den Einsatz des in der öffentlichen Kritik stehenden Pflanzenschutzmittels Glyphosat auf sämtlichen kreiseigenen Flächen. Bereits bestehende Altverträge mit Dritten über die Nutzung oder Bestellung von Landkreisflächen werden – wo noch nicht enthalten – um einen entsprechenden Passus ergänzt. Künftig noch abzuschließende Bewirtschaftungsverträge für kreiseigene Flächen sollen ebenfalls durchgängig mit einem Glyphosatverbot versehen werden. Des Weiteren erarbeitet die Verwaltung in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aktuell eine Informationsschrift mit Erläuterungen zum Thema Glyphosat und zu möglichen unbedenklichen Alternativen. Diese soll – zusammen mit einem öffentlichen Appell – zu Aufklärungszwecken an diejenigen Akteure im Landkreis weitergereicht werden, die nicht der Weisungsbefugnis des Kreises unterstehen, namentlich alle Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Vereine sowie die gesamte Öffentlichkeit. Der Wunsch: Die so Angesprochenen mögen dem Beispiel des Landkreises folgen und sich ebenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür einsetzen, dass im Landkreis München keine Herbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat zum Einsatz kommen.

Viel Bewegung auch beim Thema Mobilität
Auch den eigenen Fuhrpark hat das Landratsamt beim Thema Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit im Blick. So sollen nicht nur Dienstfahrzeuge eingespart und die Fahrzeugflotte auf umweltfreundlichere Hybridfahrzeuge umgestellt werden. Eine Ladeinfrastruktur für die mittelfristige Umstellung des Fuhrparks auf Elektroantrieb wird derzeit bereits errichtet und steht ab Anfang Mai 2018 zur Verfügung. Darüber hinaus arbeitet die Verwaltung aktuell daran, die Auslastung der Dienstfahrzeuge weiter zu optimieren und gleichzeitig ein Carsharing-Modell zur Privatnutzung der Dienstwagen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts zu erarbeiten und zu erproben.
Beim Thema Mietrad arbeitet der Landkreis weiter daran, ein bedarfsgerechtes und attraktives Modell, also ein flächendeckendes Netz von Mietradstationen im gesamten Landkreis, zu errichten. Der Landkreis möchte allen Kommunen den bestmöglichen Start in das Mietradsystem ermöglichen, insbesondere auch denen, die nicht über eine örtliche S-Bahn-Haltestelle verfügen. Aus diesem Grund hat sich der Landkreis an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gewendet, das das Projekt finanziell fördert, um zu klären, inwieweit ein Anschluss an benachbarte S-Bahnhaltestellen förderfähig gewährleistet werden kann. Von dort kam die Zusicherung, dass netzergänzende Stationen auch auf dem Gebiet von Kommunen, die die Einführung des MVG Mietrads derzeit nicht planen oder im Antrag nicht genannt sind, gefördert werden können. Für diese Stationen gelten die gleichen Förderbestimmungen.
Jeweils 15 Prozent der anfallenden Kosten müssen die Kommunen selbst tragen, der Rest wird aus Mitteln des Bundes und des Landkreises gefördert. Analog zum Vorgehen bei den bisher bereits geplanten Stationen im Landkreis hat der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur daraufhin beschlossen, dass die Kommunen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen die Verteilung des kommunalen Kostenanteils unter sich regeln können. Das heißt konkret: Mehrere Kommunen können sich zusammenschließen, um an einem netzergänzenden Standort eine Station zu errichten. Damit soll die bestmögliche Anbindung aller am System interessierten Kommunen erreicht werden. Die Errichtung der Stationen wird auch hier vom Landkreis als zentraler Projektpartner des Fördergebers koordiniert. Alle geplanten Stationen inklusive der Art der Finanzierung sowie die dazu erforderlichen Gestattungsverträge müssen bis 31. März 2018 an die MVG weitergereicht werden, wo eine Bestellung der entsprechenden Stationen erfolgt. Läuft alles wie geplant, sind die ersten Mietradstationen im Landkreis noch im Herbst 2018 errichtet und betriebsfähig.

Quelle: Landratsamt München