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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Nachhaltiger Winterdienst: Einsatz von "Gurkenwasser"

Maria Sabbas-Scouras

Sole im Winterdienststützpunkt Scheideck des Staatlichen Bauamtes Freising im Bereich der Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils)

 

Ab Januar 2026 nutzt die Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) im Winterdienst erstmals umweltfreundliche Sole aus Gurkenwasser - einem nachhaltigen Nebenprodukt der Gurkenproduktion. Dadurch werden Salz- und Trinkwasserverbrauch deutlich reduziert.

 

Die Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) setzt ab Januar 2026 eine innovative und umweltfreundliche Lösung im Winterdienst ein: Salzwasser aus der Gurkenproduktion, auch bekannt als „Gurkenwasser“, wird ab sofort als Sole zur 
Streuung auf den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im östlichen Teil des Landkreises Erding verwendet. Am Winterdienststützpunkt Scheideck steht hierfür bereits ein moderner Lagertank mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Litern zur Verfügung, in dem nun das Gurkenwasser eingelagert und bedarfsgerecht genutzt wird. 

Bislang wurde die Sole für den Winterdienst in der Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) selbst hergestellt und anschließend mit den Winterdienstfahrzeugen zum Stützpunkt Scheideck transportiert. Dieser Transportweg und die Herstellung aus Trinkwasser und Steinsalz entfällt nun, da die Sole aus Gurkenwasser direkt zum Stützpunkt geliefert und verwendet werden kann. Dadurch werden die Abläufe deutlich effizienter, und der logistische Aufwand wird erheblich reduziert. 

Der jährliche Verbrauch an Sole am Standort Scheideck liegt bei etwa 100.000 Litern. Die Verwendung von Gurkenwasser als Sole ist ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz. Das Gurkenwasser entsteht als Nebenprodukt bei der Gur-
kenproduktion der Firma Develey Senf & Feinkost GmbH. Nach dem Reifungsprozess der Gurken verbleibt die Gurkengärlake, die aufgrund ihrer Salzkonzentration und Qualität nicht weiterverwendet werden kann und bisher auf-
wendig geklärt werden musste. Diese Gurkengärlake wird aufbereitet, gefiltert und auf einen Salzgehalt von 21 % konzentriert, sodass es als vollwertiger Ersatz für herkömmliche Salzsole im Winterdienst eingesetzt werden kann. Umfangreiche Laboranalysen bestätigten, dass das Gurkenwasser keine Allergene oder organischen Rückstände enthält, die eine Verwendung im Winterdienst ausschließen würden. Die bisherigen Einsätze in den Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Landshut zeigen, dass die Sole aus Gurkenwasser genauso effektiv und sicher ist wie herkömmliche Sole. Durch die Verwendung der Gurkengärlake als Ausgangsstoff für die Winterdienstsole kann durch die damit 
verbundene Einsparung an Trinkwasser und Salz die Umwelt nachhaltig entlastet und geschützt werden.  

Mit der Einführung dieser nachhaltigen Technologie setzt das Staatliche Bauamt Freising zusammen mit dem Landkreis Erding ein Zeichen für Innovation und ökologische Verantwortung im Verkehrsbereich.  

„Mit dem Einsatz von Gurkenwasser als Sole im Winterdienst gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Dieses innovative Verfahren zeigt, wie Umweltschutz und moderne Technik Hand in Hand gehen können“, betont der Bauminister Christian Bernreiter. 

Landrat Bayerstorfer ergänzt: „Wir freuen uns, dass der Landkreis Erding bei diesem zukunftsweisenden Projekt mit dabei ist. Die Nutzung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelproduktion für den Winterdienst ist ein hervorragendes Beispiel für Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz vor Ort.“ 

Quelle: Staatliches Bauamt Freising (Stand 27.01.2026)

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uf dem Bild von links nach rechts:
Natalie Kienmüller-Stadler (Leiterin der Straßenmeisterei Taufkirchen)
Martin Bayerstorfer (Landrat)
Nadine Heiß (Bereichsleiterin Straßenbau)
Julian Bauer (stellvertretender Straßenmeister)
Florian Miller (Straßenwärter)

Spenderinnen und Spender erhalten Einblick in CO2-Abscheidung

Maria Sabbas-Scouras

TUM Carbon Removal Initiative e. V. erforscht Möglichkeiten technologischer Treibhausgassenken

Selbst wenn die gesamten Treibhausgasemissionen weltweit sofort runtergefahren würden, ließe sich der Klimawandel nicht mehr vollständig aufhalten. Entscheidend ist daher die Frage, wie sich Treibhausgasemissionen, die über den natürlichen Kreislauf hinweg in der Atmosphäre sind, reduzieren lassen. Mit diesen so genannten Negativemissionen beschäftigt sich die TUM Carbon Removal Initiative e. V. an der Technischen Universität München. Unterstützt wird die studentische Initiative durch die Crowdfunding-Plattform Aktion Zukunft+. Die ermöglichte am Donnerstag (22. Januar) ihren Spenderinnen und Spendern, einen Einblick in die wissenschaftliche Forschung zur Treibhausgassenkung zu bekommen.

Der natürliche Kreislauf ist gestört. Seit Beginn der Industrialisierung hat die Menschheit mehr CO₂ in die Atmosphäre ausgestoßen als durch natürliche Prozesse – etwa die Photosynthese der Pflanzen – wieder aus der Luft entzogen werden kann. Die Folge der steigenden CO₂-Konzentration ist der Klimawandel. Neben der Wiederherstellung natürlicher CO₂-Senken, wie etwa der Aufforstung von Waldflächen oder der Wiedervernässung trockengelegter Moore, gibt es auch Möglichkeiten, das CO₂ mit unterschiedlichen Technologien zu entfernen. Eine Methode ist die direkte Abscheidung von CO₂ aus der Umgebungsluft und die Umwandlung in Trockeneis. Genau damit beschäftigt sich die von Studentinnen und Studenten der Technischen Universität München gegründete TUM Carbon Removal Initiative e. V.

Finanzierung einer Vollzeitstelle

Unterstützt wurden die jungen Menschen dabei durch die Aktion Zukunft+. „Über die Crowdfunding-Plattform konnten Spenderinnen und Spender direkt mithelfen, dieses Projekt zu finanzieren“, sagt Evelyn Reisner, strategische Projektleitung für die Aktion Zukunft+ im Landratsamt München, und ergänzt: „Mit den Mitteln, die Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und andere Institutionen in der Region gespendet haben, wird eine auf ein Jahr befristete Vollzeitstelle bei der studentischen Initiative finanziert.“

Die Anstellung einer erfahrenen Fachkraft hilft dabei, den Engineering-Prozess zu professionalisieren, den Aufbau der ersten Pilotanlage voranzutreiben, Prozesssicherheit und Datenerhebung zu gewährleisten und die Technologie für eine

spätere Skalierung vorzubereiten. „Für uns als gemeinnützigen studentischen Verein ist die Vollzeitstelle ein echter Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Technologie. Sie ermöglicht nicht nur die planmäßige Fertigstellung unserer ersten Pilotanlage, sondern stärkt die gesamte Arbeit der Initiative, indem sie diese auf ein neues Qualitätsniveau hebt“, ergänzt Greta Baden, Vorstandsmitglied der TUM Carbon Removal Initiative e.V.

„Mit dem Aktionstag bei der TUM Carbon Removal Initiative e. V. haben wir unseren Spenderinnen und Spendern ermöglicht, sich über das Projekt und seine Bedeutung zu informieren. Uns ist es wichtig, auf diese Weise Transparenz zu schaffen und den Menschen, die uns ihr Geld für den Klimaschutz in der Region anvertrauen hautnah erklären zu können, wie jede Spende wirkt“, so Lara Hein, zuständige Mitarbeiterin für lokale Projekte der Aktion Zukunft+ bei der Energieagentur Ebersberg-München.

Über die Aktion Zukunft+

Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Mit dem Erwerb von Zukunft+ Zertifikaten unterstützen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Kommunen Klimaschutzprojekte in der Region und weltweit. Spenderinnen und Spender entscheiden dabei selbst, welches Projekt unterstützt und so via Crowdfunding in die Umsetzung gebracht wird. Ein Zukunft+ Zertifikat kann für 20 Euro über www.aktion-zukunft-plus.de erworben werden und ist mit dem Wert einer Tonne CO2 hinterlegt. Die eigenen Treibhausgasemissionen können so nach individuellem Wunsch ganz oder in Teilen ausgeglichen werden. Die Spendenbeiträge finanzieren zu gleichen Teilen ausgewählte Klimaschutzprojekte in den Landkreisen München und Ebersberg sowie im globalen Süden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.01.2026)

FW-Kreisvorsitzender trat bereits im Sommer aus Partei aus – neue Wählergruppe tritt an

Maria Sabbas-Scouras

Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler im Landkreis München, Otto Bußjäger, ist bereits im Sommer vergangenen Jahres aus der Partei ausgetreten. Öffentlich wurde der Schritt erst jetzt. Der 54-Jährige begründet ihn mit einem zunehmenden Rechtsruck des Landesverbands unter Hubert Aiwanger sowie einem Kurs, der auf Konfrontation und Polarisierung statt auf kommunale Sacharbeit setze.

Nach seinem Parteiaustritt blieb Bußjäger politisch aktiv und initiierte gemeinsam mit Mitstreitern eine neue Gruppierung. Die Unabhängige Bürgergemeinschaft München-Land (UB-ML) hat nun die formalen Voraussetzungen für die Kreistagswahl am 8. März erfüllt. Mit 754 gesammelten Unterstützerunterschriften – erforderlich wären 470 gewesen – wird die UB-ML auf dem Stimmzettel stehen.

Die im November gegründete Wählergemeinschaft entstand aus ehemaligen Mitgliedern und Anhängern der Freien Wähler, die den Kurs der Aiwanger-Partei als zu populistisch ablehnen. Inzwischen haben sich zahlreiche unabhängige Gruppierungen aus dem Landkreis der UB-ML angeschlossen. Die Liste umfasst 70 Kandidatinnen und Kandidaten sowie vier Ersatzpersonen, darunter 42 amtierende Stadt- und Gemeinderäte. Die UB-ML versteht sich als parteiunabhängig, lösungsorientiert und dialogorientiert.

Text: Maria Sabbas-Scouras

Fehlalarm an der S-Bahn Ismaning: 16-Jähriger löst Feuerwehreinsatz aus

Maria Sabbas-Scouras

Ein 16-jähriger Jugendlicher hat in der Nacht auf Freitag an der S-Bahn-Haltestelle Ismaning einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, nachdem er Nothilfeeinrichtungen missbräuchlich benutzt hatte. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht.

Nach Angaben der Polizei betätigte der Jugendliche einen Handfeuermelder auf dem Bahnsteig, wodurch automatisch die Feuerwehr alarmiert wurde. Zuvor hatte er einen Feuerlöscher entnommen und dessen Inhalt versprüht. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte leistete der 16-Jährige Widerstand, als die Beamten versuchten, ihn festzuhalten.

Der Jugendliche, der aus der Ukraine stammt, zeigte sich laut Polizei psychisch auffällig und wurde im Anschluss in entsprechende Betreuung übergeben. Zudem war er den Behörden bereits aus früheren Fällen von Sachbeschädigung bekannt. Die Polizei ermittelt wegen des Missbrauchs von Notrufen und weiterer Delikte.

Bild: MVV

Richtig Heizen mit Holz

Maria Sabbas-Scouras

Tipps und Tricks für effizientes und umweltbewusstes Heizen

Eisige Temperaturen begleiten uns schon seit den letzten Tagen und Wochen. Während die Temperaturen draußen sinken, steigen sie drinnen und mit ihnen der Wunsch nach angenehmer Wärme. Doch wie heizt man richtig: effizient, gut für die Umwelt und zugleich schonend für den Geldbeutel? Es gibt einige Dinge, die bei der Nutzung eines Holzofens zu beachten sind. Das Sachgebiet Energie und Klimaschutz des Landratsamts München informiert dazu ausführlich auf der Website des Landratsamts.

Zusätzlich vermittelt ein Online-Kaminofenseminar am Mittwoch, 14. Januar, um 18 Uhr, wie brennstoffsparendes und emissionsarmes Heizen mit Holz gelingt. Das Seminar wird vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) über die Webseite des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie angeboten.

Einladung zum Online-Seminar

Unter dem Motto „Weniger Holz und Staub durch optimales Einheizen“ findet das Online-Seminar am kommenden Mittwoch, 14. Januar, um 18 Uhr statt. Wer mit Kamin- oder Kachelofen heizt, kann durch ideales Bedienen Brennholz sparen und Emissionen wie Feinstaub verringern. Wichtig ist, optimal nachzulegen und die richtige Lufteinstellung zu wählen. Untersuchungen am Technologie- und Förderzentrum belegen, dass sich damit sowohl der Brennstoffverbrauch als auch die Emissionen senken lassen. Im Seminar wird erklärt, wie brennstoffsparendes und emissionsarmes Heizen mit Holz in der Praxis funktioniert. Zusätzlich werden Aufbau und Funktionsweise eines Kaminofens, Brennstoffe und ihre Eigenschaften, Hinweise zu Auswahl, Kauf und Aufstellung sowie Tipps zur Wartung behandelt.

Am besten Holz direkt aus der Region

Zum Nutzen der regionalen Forstwirtschaft setzen viele Menschen weiterhin auf die Wärme von Kachel- und anderen Holzöfen. Das benötigte, nachhaltig erzeugte Brennholz kann ohne lange Transportwege direkt bei Forstbetrieben oder Waldbauern und damit aus der Region erworben werden. Weitere Informationen dazu und die Anmeldung zum Seminar gibt es auf der Webseite des Landkreises München unter www.landkreis-muenchen.de/heizen-mit-holz.

Quelle: Landratsamt München 8stand 09.01.2026)

Bild von Nikolai Alber auf Pixabay

Modellprojekt Ombudschaft im Landratsamt endet

Maria Sabbas-Scouras

Ab 2026 übernimmt die Ombudsstelle Bayern die unabhängige Beratung für Familien

Mit dem Jahresende 2025 schließt das Modellprojekt Ombudschaft im Landratsamt München seine Arbeit ab. Seit dem Start im Dezember 2021 hat sich die Ombudsstelle zu einer festen Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien entwickelt, die sich in Konflikten mit der Kinder- und Jugendhilfe Unterstützung wünschten. Seit dem 2. Januar 2026 übernimmt die neu gegründete Landesombudsstelle Bayern diese Aufgabe landesweit und führt die Arbeit in einer Regelstruktur fort.

Die Beendigung des Modellprojekts markiert den Übergang von einer zeitlich befristeten Erprobungsphase in eine dauerhaft angelegte Struktur. Die Erfahrungen aus dem Landratsamt München und den weiteren Modellstandorten fließen nun in die Ausgestaltung des bayernweiten Angebots ein.

Das Modellprojekt Ombudschaft im Landratsamt München war Teil eines bayernweiten Erprobungsvorhabens, das vom Bayerischen Landesjugendamt koordiniert und wissenschaftlich begleitet wurde. Ziel war es, unabhängige Ombudsstellen nach § 9a Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) praktisch zu erproben und Strukturen für eine flächendeckende Umsetzung zu entwickeln.

Im Landkreis München war die Ombudsstelle organisatorisch im Landratsamt angesiedelt, arbeitete jedoch fachlich unabhängig und ohne Weisungsbindung. Sie war eine zusätzliche, freiwillige Beschwerde- und Beratungsoption neben bestehenden Verfahren – zunächst nur für Familien im Landkreis München, später auch aus ganz Bayern. Ratsuchende konnten sich mit Anliegen rund um Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe an die Ombudsstelle wenden, um Informationen zu Rechten und Abläufen zu erhalten oder Unterstützung in Konfliktsituationen zu bekommen.

Aufbau, Arbeitsweise und Beteiligte

Die Ombudsstelle nahm ihre Tätigkeit im Dezember 2021 auf. In der Anfangsphase standen der Aufbau von Arbeitsstrukturen, die Klärung von Zuständigkeiten sowie die Bekanntmachung des Angebots im Mittelpunkt.

Beteiligt waren neben den Ombudspersonen im Landratsamt München das Bayerische Landesjugendamt als Auftraggeber sowie das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz, das das Projekt über die gesamte Laufzeit wissenschaftlich begleitete. In Workshops, Befragungen und Auswertungen wurden Erfahrungen gesammelt und reflektiert, um Rückschlüsse für eine zukünftige Regelstruktur zu ermöglichen.

Ergebnisse und erreichte Wirkungen

Während der Projektlaufzeit wurden viele hundert Beratungen, davon 400 im Landratsamt München, durchgeführt. Die Ombudsstellen informierten Ratsuchende über rechtliche Grundlagen, begleiteten Gespräche mit Jugendämtern oder freien Trägern und unterstützten bei der Durchsetzung gesetzlicher Ansprüche. In einzelnen Fällen wurden auch formelle Rechtsmittel vorbereitet oder begleitet. Die wissenschaftliche Auswertung zeigt, dass Ombudschaft insbesondere dazu beiträgt, Machtasymmetrien im System der Kinder- und Jugendhilfe abzubauen. Ratsuchende berichteten von besserem Verständnis für Verfahren, größerer Beteiligung an Entscheidungen und einer Stärkung ihrer Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig lieferten die Beratungen wichtige Hinweise für strukturelle Verbesserungen in der Jugendhilfe, etwa im Hinblick auf Kommunikation und Verfahrensstandards.

Warum das Projekt endet und wie es weitergeht

Das Modellprojekt war von Beginn an zeitlich befristet angelegt. Ziel war nicht der dauerhafte Betrieb einzelner Modellstandorte, sondern die Vorbereitung einer landesweiten Lösung. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird Ombudschaft in Bayern ab 2026 in einer neuen Struktur weitergeführt.

Die Landesombudsstelle Bayern übernimmt künftig die unabhängige Beratung für junge Menschen und Familien im gesamten Freistaat. Sie arbeitet kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym. Sie ist per E-Mail unter unter info@landesombudsstelle.bayern.de sowie telefonisch unter 089 / 124 793 4000 erreichbar. Mit der Bündelung auf Landesebene sollen einheitliche Qualitätsstandards, bessere Erreichbarkeit und eine nachhaltige Verankerung der Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe sichergestellt werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 07.01.2026)

Start für „MU“: Neues Kfz-Kennzeichen ab Januar

Maria Sabbas-Scouras

Antrag und Reservierung ab 19. Januar 2026 möglich

Zusätzlich zum bekannten Münchner Kennzeichen „M“ steht im neuen Jahr eine weitere Option bei der Kfz-Zulassung zur Verfügung: Ab Montag, 19. Januar 2026, können Bürgerinnen und Bürger im Landkreis München auch das neue Unterscheidungskennzeichen „MU“ wählen.

Mit „MU“ – kurz für „Münchner Umland“ – steht den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises eine weitere, identitätsstiftende Option zur Fahrzeugzulassung zur Verfügung. M-Kennzeichen bleiben weiterhin die Standardkennzeichen, sodass es sich bei der Zuteilung eines MU-Kennzeichens um ein gebührenpflichtiges Wunschkennzeichen handelt. Ab dem 19. Januar können diese ausschließlich über die Homepage des Landkreises München reserviert werden. Eine Reservierung vorab per E-Mail oder Telefon ist nicht möglich. Wer keine Reservierung vornimmt, kann vor Ort bei der Zulassung seinen Wunsch äußern. Die Gebühr für ein Wunschkennzeichen beträgt 10,20 Euro, bei vorheriger Online-Reservierung 12,80 Euro.

Mit dem neuen Unterscheidungskennzeichen stehen den Kunden der Kfz-Zulassungsstelle in Kombination mit dem Unterscheidungskennzeichen „MU“ weitere Buchstabenkombinationen zur Auswahl, so etwa die – beim „M“ Unterscheidungskennzeichen weiterhin der Landeshauptstadt München vorbehaltenen Buchstaben – wie B, F und G.

Vier bis sechsstellige Erkennungsnummern können online für 60 Tage reserviert werden. Kurze Kennzeichenkombinationen mit dreistelliger Erkennungsnummer z. B. ein Buchstabe und zwei Zahlen werden ausschließlich direkt am Tag der Zulassung vor Ort vergeben. Zweistellige Erkennungsnummern mit einem Buchstaben und einer Zahl, sind Fahrzeugen vorbehalten, die bauartbedingt auf ein solches Kennzeichen angewiesen sind. In diesen Fällen ist ein entsprechendes Gutachten oder die Vorführung des Fahrzeugs erforderlich.

Wechsel von „M“ auf „MU“ möglich

Landkreisbürgerinnen und -bürger, die aktuell bereits ein „M“-Kennzeichen besitzen, können dieses selbstverständlich weiter behalten. Ein bestehendes M-Kennzeichen kann aber auf Wunsch grundsätzlich auf „MU“ umgestellt werden. Dazu ist eine Außerbetriebsetzung des bisherigen Fahrzeugs mit anschließender Wiederzulassung erforderlich. Informationen über die hierfür nötigen Unterlagen, z. B. elektronische Versicherungsbestätigung (eVB), sind in der jeweiligen Dienstleistungsbeschreibung auf der Website des Landratsamts München abrufbar.

Weitere Informationen zur Zulassung und zur Wunschkennzeichenreservierung gibt es unter: www.landkreis-muenchen.de/zulassung.

Quelle: Landratsamt München (Stand 07.01.2026)

vhs München Nord: Diese Woche erwarten Sie gleich zwei Vorträge !

Maria Sabbas-Scouras

Diese Woche, am 08.01., erwarten Sie gleich zwei Vorträge:

Glanz und Gloria – Die Bayerischen Könige und ihre Geschichte

Begeben Sie sich auf einen unterhaltsamen Streifzug durch die Geschichte der Wittelsbacher: von Maximilian I. Joseph über Ludwig I. und Maximilian II. bis hin zu Ludwig II., Otto I. und Ludwig III. Erleben Sie Glanz, Genie und Tragik der bayerischen Monarchie – kompakt und lebendig erzählt.

 

Eritrea – Ein Land ohne Verfassung

Dieser Vortrag beleuchtet die politische Realität Eritreas seit 1993: Autoritäre Herrschaft, fehlende Rechtssicherheit und staatliche Zwangsarbeit prägen das Land, das oft als „Nordkorea Afrikas“ bezeichnet wird. Zugleich zeigt der Blick nach Eritrea auch eine erstaunliche religiöse Koexistenz. 

Quelle: vhs München Nord

Geflügel darf wieder ins Freie: Stallpflicht im Landkreis München aufgehoben

Maria Sabbas-Scouras

Gute Nachrichten für Geflügelhalter im Landkreis München: Das Landratsamt hat die bislang geltende Stallpflicht für Geflügel wieder aufgehoben. Die entsprechende Allgemeinverfügung vom 11. November 2025 ist damit außer Kraft.

Hintergrund ist die entspanntere Lage bei der Geflügelpest. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat sich das Infektionsgeschehen bei Wildvögeln in Bayern auf hohem Niveau stabilisiert und zeigt inzwischen eine leicht rückläufige Tendenz. Neue Massensterben von Wildvögeln, etwa an Rast- und Überwinterungsplätzen, wurden zuletzt nicht mehr festgestellt.

Besonders im Raum um den Ismaninger Speichersee, der zuvor als Schwerpunkt galt, habe sich die Situation deutlich beruhigt. Laut der aktuellen Risikobewertung des LGL vom 22. Dezember 2025 gibt es derzeit keine Meldungen über vermehrte Totfunde frisch verendeter Wildvögel. Zwar wurden seit Anfang November mehr als 30 Wildvögel aus den angrenzenden Landkreisen Ebersberg, Erding und München untersucht, doch traten die meisten positiven Fälle bereits Mitte November auf. Neue Infektionen gingen zuletzt deutlich zurück. Vor allem wichtig: In Haus- oder Nutzgeflügelbeständen wurde bislang kein Ausbruch gemeldet.

Auf Basis dieser Einschätzung sieht das Landratsamt München die verpflichtende Aufstallung von Geflügel in den Gemeinden Ismaning, Aschheim, Kirchheim und Unterföhring nicht mehr als notwendig an. Die Aufhebung der Allgemeinverfügung gilt bereits einen Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises München und ist für die Betroffenen kostenfrei.

Trotz der Lockerung bleiben jedoch wichtige Schutzmaßnahmen weiterhin bestehen. So dürfen Geflügelbestände nicht von betriebsfremden Personen betreten werden, Hygieneregeln sind strikt einzuhalten und Futter sowie Einstreu müssen vor Wildvögeln geschützt gelagert werden. Auch das Füttern von Wildgeflügel bleibt verboten, ebenso ist eine konsequente Bekämpfung von Schadnagern vorgeschrieben.

Wer Fragen hat, kann sich an das Veterinäramt des Landratsamts München wenden. Gegen die Entscheidung selbst ist zudem innerhalb eines Monats nach öffentlicher Bekanntmachung eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht München möglich.

Quelle: Landratsamt München (Stand 29.12.2025)

Für fachliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Landratsamt München, Referat 4.5-Veterinäramt, Postfach 95 02 60, 81518 München (Telefon 089/6221-2375; vetamt@lra-m.bayern.de)

Bild von svklimkin auf Pixabay

Zwischenbilanz der Silvesternacht (Stand 05.00 Uhr)

Maria Sabbas-Scouras

Wie gewohnt war die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch diesmal arbeitsreich.

Im Zeitraum vom 31.12.2025, 18.00 Uhr, bis 01.01.2026, 05.00 Uhr, fuhren die Einsatzkräfte der Polizei zu über 610 Einsätzen.

Es handelte sich dabei u.a. um 33 Ruhestörungen, 20 Körperverletzungsdelikte, über 75 Einsätze wegen Pyrotechnik und 85 Einsätze im Zusammenhang mit Bränden.

Im Bereich des Marienplatzes und der Fußgängerzone befanden sich gegen Mitternacht um die 6.000 Personen, um dort das neue Jahr zu begrüßen. Dort gab es ein komplettes Feuerwerksverbot von 21.00 bis 02.00 Uhr.

Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten um die 3.000 Personen. Der Bereich war für den Verkehr von 23.30 bis 01.45 Uhr gesperrt. Auch an anderen Orten in der Stadt wurde gefeiert. Im Bereich des Olympiabergs waren um die 6.000 Personen und auch auf der Veranstaltung „Silvestermeile“ auf der Ludwigstraße befanden sich mehrere tausend Personen.

Momentan werden noch mehrere Einsätze bearbeitet, die ihren Beginn in der Silvesternacht hatten.

Das Verbot zum Abbrennen von Pyrotechnik mit ausschließlicher Knallwirkung innerhalb des Mittleren Rings (Umweltzone) besteht heute noch bis 24.00 Uhr. Dieser Zeitraum gilt auch für das Pyrotechnikverbot im Bereich des Tierparks Hellabrunn.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 01.01.2026)

Lebensgefahr auf nicht vollständig zugefrorenen Gewässern: Wasserwacht Bayern warnt vor Eisflächen

Maria Sabbas-Scouras

München, den 29.12.2025 – Die Wasserwacht Bayern warnt eindringlich davor, zugefrorene Seen, Weiher, Flüsse und andere Gewässer zu betreten. Trotz anhaltender Kälte und in den kommenden Tagen prognostizierter Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt sind Eisflächen derzeit nicht verlässlich tragfähig. Bei Einbrüchen in Gewässer besteht Lebensgefahr – darauf weist die Wasserwacht Bayern auch mit Blick auf die dramatischen Eisunfälle des vergangenen Winters, unter anderem am Eibsee, mit Nachdruck hin.

 

„Eis trägt nie gleichmäßig“, erklärt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Strömungen, Pflanzenbewuchs, Schneedecken, Sonneneinstrahlung oder Temperaturwechsel führen dazu, dass selbst scheinbar stabile Eisflächen plötzlich nachgeben können. Besonders gefährlich sind Fließgewässer, Zu- und Abläufe sowie Stellen in Ufernähe. Wir warnen eindringlich davor diese Flächen zu betreten.“

 

Die Wasserwacht Bayern appelliert insbesondere an Eltern, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären und nicht aus den Augen zu lassen. Kinder unterschätzen häufig das Risiko und lassen sich von glatten Eisflächen zum Spielen verleiten. Auch Hundehalterinnen und Hundehalter sollten beachten, dass Tiere auf dem Eis einbrechen können – Rettungsversuche durch Menschen enden nicht selten ebenfalls im Eiswasser und oft in Lebensgefahr.

 

Wichtige Verhaltensregeln der Wasserwacht Bayern:

 

  1. Eisflächen niemals betreten, wenn sie nicht ausdrücklich freigegeben sind oder aktuelle Warnungen vorliegen. Das Eis sollte dabei mindestens eine Dicke von 15 cm haben.

  2. Knackt oder knistert das Eis, so ist die Eisfläche umgehend zu verlassen.

  3. Bei einem beobachteten Eisunfall nicht selbst aufs Eis gehen, sondern sofort den Notruf 112 wählen. So werden auch die Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht Bayern alarmiert.

  4. Eingebrochenen vom Ufer aus helfen, zum Beispiel mit Ästen, Schals, Stöcken oder Leinen – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

 

Wenn das Eis unter den Füßen nachgibt oder zu brechen beginnt, rät die Wasserwacht Bayern, sich sofort flach auf das Eis zu legen. So wird das Körpergewicht auf eine größere Fläche verteilt. Anschließend sollte man sich in Bauchlage langsam und vorsichtig in Richtung Ufer zurückbewegen. Wenn möglich, ist umgehend der Notruf 112 zu wählen.

 

Die Einsatzkräfte der Wasserwacht Bayern sind auch in der kalten Jahreszeit in ständiger Alarmbereitschaft. Dennoch gilt: Die beste Rettung ist die, die gar nicht erst notwendig wird.

 

Quelle: Landesgeschäftsstelle BRK

 

Eisweiher Ismaning

Kultur auf einen Blick: Landratsamt München veröffentlicht Statistikbroschüre 2025

Maria Sabbas-Scouras

Was bewegt den Landkreis München – und wie viel bewegt er selbst? Antworten liefert die neue Ausgabe der Broschüre „Auf einen Blick – Landkreis München in Grafiken & Zahlen 2025“, die ab sofort verfügbar ist.

Die Broschüre bietet aktuelle Zahlen und Hintergründe zu unterschiedlichsten Themenbereichen im Landkreis München – von Bevölkerung und Finanzen bis hin zu Gesundheit, Katastrophenschutz und Umwelt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr ein Thema, das oft im Hintergrund wirkt, aber das Leben der Menschen in der Region maßgeblich prägt: die Kultur.

Ein Thema aus der Mitte der Gesellschaft

Ob Theater, Musik, Literatur oder Bildung: Kultur im Landkreis München ist vielfältig, lebendig und fest in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf einen Blick zeigt das Heft, wie groß das kulturelle Engagement in den 29 Kommunen ist und von wem es getragen wird: von Städten, Gemeinden, Vereinen, Initiativen und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Auch das Landratsamt unterstützt Kultur auf vielen Ebenen, sowohl organisatorisch wie auch finanziell oder beratend und insbesondere auch mit eigenen Veranstaltungsformaten. Wie viele Bibliotheken gibt es im Landkreis? Welche kulturellen Veranstaltungen fanden im vergangenen Jahr statt? Wie entwickelt sich die kulturelle Infrastruktur? Die Broschüre gibt dazu fundierte Antworten, anschaulich aufbereitet und ergänzt durch Diagramme und Infografiken.

Deutlich wird dabei: Kultur ist kein Randthema, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie schafft Räume für Begegnung, Bildung und Teilhabe für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Gleichzeitig zeigt die Broschüre auch, dass Kulturpolitik vor Herausforderungen steht. Der Wandel im Ehrenamt, neue digitale Formate und ein verändertes Freizeitverhalten erfordern kreative Lösungen. Der Landkreis München begleitet diesen Prozess aktiv.

Neben dem Schwerpunkt Kultur bietet die Broschüre erneut eine kompakte Übersicht über zentrale Kennzahlen im Landkreis. Wei viele Menschen pendeln täglich in den Landkreis und wie viele wieder hinaus? Wie entwickelt sich die Zahl der Adoptionen und Pflegekinder? Wie viel CO₂ wurde eingespart? Wie steht es um die Lebensmittelsicherheit im Landkreis? Diese Daten und viele weitere Zahlen und Fakten zu interessanten Themen aus dem Landkreis wurden von verschiedenen Verwaltungsbereichen zusammengetragen und übersichtlich aufbereitet.

„Auf einen Blick“ – Online und als Broschüre erhältlich

Die Broschüre ist ab sofort kostenlos erhältlich. Sie kann entweder per E-Mail an pressestelle@lra-m.bayern.de bestellt oder digital auf der Website des Landkreises unter www.landkreis-muenchen.de/broschueren heruntergeladen werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.12.2025)

Einbruch in Einfamilienhaus in Ismaning – Polizei bittet um Hinweise

Maria Sabbas-Scouras

In Ismaning ist es am Samstag, den 20. Dezember 2025, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Zwischen 8.00 Uhr und 21.00 Uhr verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Haus, indem sie ein Fenster aufbrachen.

Im Inneren durchsuchten die Täter mehrere Räume und entwendeten Schmuck im Wert eines dreistelligen Eurobetrags. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Als die Bewohner am Abend nach Hause zurückkehrten, stellten sie den Einbruch fest und verständigten umgehend den Polizeinotruf 110. Die alarmierten Einsatzkräfte führten vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 53 der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer im Tatzeitraum im Bereich der Böhmerwaldstraße, Am Föhringer Hang oder der Unterföhringer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, unter der Telefonnummer 089 / 2910-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zudem appelliert die Münchner Kriminalpolizei an Anwohnerinnen und Anwohner, vorhandene Aufzeichnungen privater Überwachungskameras aus dem Tatzeitraum zu überprüfen. Auch wenn Kameras rechtlich nur das eigene Grundstück erfassen dürfen, könnten darauf möglicherweise die unbekannten Täter zu sehen sein.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 22.12.2025)

Bild: Pixabay

Gesundheitsregionplus stellt sich vor - Ein gemeinsamer Vormittag im Zeichen bewusster Ernährung

Maria Sabbas-Scouras

Zu Beginn eines winterlichen Schultags verwandelte sich der Pausenhof der Martin-Kneidl-Grundschule in Grünwald Anfang Dezember in eine kleine Backstube. Der „Backbus“ des Bayerischen Bäckerhandwerks machte dort Station, um gemeinsam mit Kindern, Landrat Christoph Göbel, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Grünwald, Jan Neusiedl, sowie Obermeister der Bäcker-Innung, Heinrich Traublinger, Weihnachtsfiguren aus einem Quark-Öl-Teig zu formen. Die Aktion bildete den Rahmen für den Auftakt der Gesundheitsregionplus im Landkreis München. Sie setzt unter anderem einen Schwerpunkt auf gesundheitsbewusstes Aufwachsen und verfolgt das Ziel, die lokalen Akteure im Landkreis enger zu vernetzen.

Im Mittelpunkt des Vormittags stand der Gedanke, Kinder früh an ausgewogene Ernährung heranzuführen. Das Team des Backbusses zeigte, wie aus einfachen Grundzutaten Gebäck entsteht. Die Schülerinnen und Schüler kneteten Teig, gestalteten Figuren und erfuhren, was im Körper nach einem gesunden Frühstück alles passiert. Die direkte Begegnung mit dem handwerklichen Prozess gab ihnen einen spielerischen Einblick in Lebensmittelherstellung, der im regulären Unterricht selten möglich ist.

Landrat Christoph Göbel, Erster Bürgermeister Jan Neusiedl und Obermeister Heinrich Traublinger begleiteten die Viertklässler durch den Vormittag und kamen mit ihnen darüber ins Gespräch, welche Lebensmittel Energie liefern und wie bewusste Ernährung im Alltag aussehen kann. Währenddessen entstand in der mobilen Backstube eine Reihe selbstgeformter Weihnachtsfiguren, die die Kinder mit sichtlicher Freude herstellten. Die Gesundheitsregionplus knüpft an solche praxisnahen Erlebnisse an, um gesundheitsbezogene Themen anschaulich zu vermitteln und unmittelbar erlebbar zu machen.

Regionale Netzwerke für mehr Gesundheitskompetenz

Die Gesundheitsregionplus im Landkreis ist Teil des landesweiten Programms Gesundheitsregionenplus, das darauf abzielt, die Gesundheitsversorgung, Pflege und Prävention in Bayern zu verbessern. Ziel der Gesundheitsregionplus im Landkreis München ist es, die Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Prävention, Bildung und Sozialwesen zusammenzubringen, um Angebote zu schaffen, die im Alltag Nutzen finden. Projekte werden gemeinsam entwickelt und an den Bedarf der jeweiligen Gruppen angepasst, um Strukturen aufzubauen, welche die Gesundheit fördern.

Der Besuch des Backbusses in Grünwald zeigt, wie leicht und zugleich mit Freude Kinder an das Thema gesunde Ernährung herangeführt werden können.

Landrat Christoph Göbel betonte: „Gesunde Ernährung beginnt nicht erst am gedeckten Tisch, sondern bei der Wahl der Zutaten. Solche Aktionen der Gesundheitsregionplus helfen uns, die Bedürfnisse vor Ort individuell wahrzunehmen und darauf abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln. Denn welches Kind formt nicht gerne in der Adventszeit seine eigene kleine Adventsfigur und nimmt dabei ganz nebenbei mit, was bewusste Ernährung im Alltag bedeutet?“

Für die kommenden Monate sind weitere Aktionen geplant, darunter beispielsweise der „Tag des Gesundheitsamts“ am Donnerstag, 19. März 2026. Dabei soll die im Hintergrund stattfindende Arbeit des Gesundheitsamts von Aufgaben über Angebote hinweg für Interessierte sichtbar gemacht werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.12.2025)

Landrat Christoph Göbel zusammen mit Ersten Bürgermeister Jan Neusiedl und Obermeister der Bäcker-Innung, Heinrich Traublinger sowie Viertklässlern der Martin-Kneidl-Grundschule beim Backen.

Wo Zukunft beginnt: Pflege und Kinderbetreuung im Mittelpunkt

Maria Sabbas-Scouras

Regionale Job- und Ausbildungsmesse ZukunftSOZIAL bringt Menschen, Berufe und Chancen zusammen

Berufliche Zukunft entsteht dort, wo Menschen ins Gespräch kommen, Fragen stellen und Perspektiven entdecken. Genau diesen Raum bot die regionale Job- und Ausbildungsmesse ZukunftSOZIAL, die Mitte November im Bürgerhaus Haar stattfand. Organisiert vom Jobcenter und dem Bildungsbüro des Landkreises München, rückte die Messe erneut die Berufsfelder Pflege und Kinderbetreuung in den Fokus.

Mit 34 Ausstellerinnen und Ausstellern wuchs die Messe im Vergleich zum Vorjahr. Regionale Arbeitgeber, Beratungsstellen, Berufsfachschulen und Bildungsträger informierten über Arbeits-, Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Starkes Interesse aus allen Altersgruppen

Das wachsende Interesse spiegelte sich auch auf Seiten der Besucherinnen und Besucher wider. Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen nutzten die ZukunftSOZIAL, um sich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Junge Erwachsene am Beginn ihres Berufswegs waren ebenso vertreten wie erfahrene Fachkräfte und Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die neue berufliche Perspektiven suchten. Besonders auffällig war der hohe Anteil junger Besucherinnen und Besucher. Viele von ihnen informierten sich gezielt über Ausbildungswege und Berufsbilder in Pflege und Kinderbetreuung.

Genau hier setzt die ZukunftSOZIAL an: Ziel der Messe ist es, frühzeitig für soziale Berufe zu begeistern und realistische Einblicke zu ermöglichen. Bei der Eröffnung der Messe unterstrich Bernhard Sexl, Referatsleiter im Jobcenter des Landkreises München, die Bedeutung dieses Ansatzes: „Soziale Berufe verdienen mehr Aufmerksamkeit. Sie werden häufig unterschätzt, dabei sind sie eine tragende Säule unseres Zusammenlebens – jetzt und in Zukunft.“

Dass die ZukunftSOZIAL nicht nur informiert, sondern auch konkrete Perspektiven eröffnet, zeigte sich bereits während der Veranstaltung. Bewerbungsgespräche fanden direkt vor Ort statt, in einem Fall kam es sogar noch während der Messe zu einer Einstellung. Darüber hinaus bot die Messe Raum für Vernetzung. Der Austausch zwischen Ausstellerinnen und Ausstellern eröffnete neue Kontakte, förderte den fachlichen Dialog und stärkte die Zusammenarbeit innerhalb der sozialen Arbeitsfelder im Landkreis München.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.12.2025)

Teilnehmende der ZukunftSOZIAL Mitte November

Neue Betrugsmasche: Schockanrufe mit falschen Ärzten

Maria Sabbas-Scouras

In vielen der aktuellen Fälle geben sich die Täterinnen und Täter gegenüber den Betroffenen am Telefon als Ärztinnen und Ärzte aus. Sie behaupten, ein naher Angehöriger sei akut erkrankt und benötige dringend teure, lebensnotwendige Medikamente für die Behandlung. Um diese angeblich sofort zu besorgen, sollen die Angerufenen hohe Bargeldbeträge, manchmal auch Schmuck oder andere Wertgegenstände, an einen Kurier übergeben.

Viele der Betroffenen werden über einen längeren Zeitraum im Telefongespräch gehalten und gezielt unter Druck gesetzt, bis schließlich ein der vermeintliche Kurier an der vereinbarten Adresse auftaucht und das Geld entgegennimmt.

Die Polizei stellt klar: Dies ist eine Betrugsmasche.

Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z.B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.

Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte…

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!

• Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung.

• Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren.

• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände!

• Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar!

Münchens Polizeipräsident Thomas Hampel betont: „

Wir stehen Schulter an Schulter mit den Ärztinnen, Ärzten gegen diese perfide Art der Schockanrufe. Zusammen mit medizinischen Einrichtungen möchten wir die Menschen über diese Masche aufzuklären und vor den kriminellen Banden bestmöglich schützen. Es ist unerlässlich, die Aufklärungsarbeit zu forcieren, denn Kriminelle finden immer neue Wege und erfinden ständig neue Geschichten. Dabei übergeben Betroffene häufig hohe Vermögenswerte – nicht selten ihr gesamtes Erspartes. Die Täter zerstören damit nicht nur die finanzielle Lebensgrundlage ihrer Opfer, sondern fügen ihnen oftmals auch schwerwiegende psychische und emotionale Schäden zu. Deshalb ist es uns ein zentrales Anliegen, weiter zu sensibilisieren und gemeinsam alles dafür zu tun, diese Taten zu verhindern.

Ein besonderer Dank gilt hier Frau Monika Baumgartner, Filmmutter des Bergdoktors, die unsere Präventionskampagne mit Ihrer Bekanntheit und medialen Präsenz unterstützt.“

Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, Ärztlicher Direktor des LMU Klinikums:

“Ärzte, Pflegekräfte oder Mitarbeitende der Verwaltung des LMU Klinikums würden niemals bei Verwandten oder Freunden von Patienten anrufen, um Geldbeträge für eine Behandlung, eine Operation oder ein Medikament zu fordern. Es werden auch nie am Telefon schwere oder plötzliche Diagnosen mitgeteilt. Es muss auch niemand für eine Operation oder ein Medikament Bargeld oder Schmuck zu uns ins LMU Klinikum bringen.

Monika Baumgartner: „Ärztinnen und Ärzte würden so niemals über eine schwere Diagnose informieren und dazu noch Bargeld für Medikamente fordern. Es ist schrecklich und grausam, dass die Rolle des Arztes, die auf Vertrauen, Verschwiegenheit und Verantwortungsbewusstsein beruht, so missbraucht wird.“

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 17.12.2025)

Haushalt 2026 einstimmig beschlossen

Maria Sabbas-Scouras

Die Spielräume sind begrenzt – Kreisumlage um knapp zwei Prozentpunkte erhöht

Die Gestaltungsspielräume des Kreistags bei der Finanzplanung für das kommende Haushaltsjahr waren mehr als begrenzt: Die größten Ausgabepositionen entfallen auf gesetzlich verpflichtende Aufgaben oder
auf Abgaben, die sich an der Umlagekraft des Landkreises bemessen – eine Größe, auf die der Landkreis kaum Einfluss hat. Zwar sinkt diese 2026 erneut, mit mehr als 1,3 Milliarden Euro bleibt sie im Vergleich zu anderen oberbayerischen Landkreisen jedoch weiterhin auf Rekordniveau.

Mit großer Sorgfalt klopften die Kreisgremien den Haushalt in den vergangenen Wochen nach
Einsparmaßnahmen ab und legten schließlich die Kreisumlage auf 53,70 Prozent fest. Das Volumen des Verwaltungshaushalts liegt im kommenden Jahr bei rund 994 Millionen Euro.

Der Rückgang der Umlagekraft ist vor allem auf die sinkenden Gewerbesteuereinnahmen in den Kommunen zurückzuführen. Mit mehr als 1,3 Milliarden Euro ist der Landkreis München dennoch allen anderen oberbayerischen Landkreisen weit voraus. Und trotzdem kann er nicht aus dem vollen schöpfen, denn viele Abgaben des Landkreises sind unmittelbar an seine Umlagekraft gekoppelt. Ergo: Wer viel hat, muss auch viel abgeben. Das gilt insbesondere für die Bezirksumlage, die mit fast 332 Millionen zu Buche schlägt, weitere 16,4 Millionen Euro entfallen auf die Krankenhausumlage.

Hätte der Freistaat nicht in letzter Minute noch eingegriffen und die Mittel für den kommunalen
Finanzausgleich erhöht, wäre die Haushaltslage für den Landkreis München noch weit ernster gewesen. Dank dieser Finanzspritze musste der Bezirk Oberbayern seine Umlage nicht um die zunächst kalkulierten 2,8 Prozentpunkte erhöhen. Auf die jetzt fälligen 332 Millionen hätte der Landkreis andernfalls zusätzlich noch gute 22 Millionen Euro drauflegen müssen.

So wichtig wie teuer: die soziale Sicherung der Bürgerinnen und Bürger
Zu den Abgaben an den Bezirk und für die Krankenhausversorgung kommen weitere hohe Ausgaben im sozialen Bereich. Allein für die Jugendhilfe veranschlagt der Landkreis fast 97 Millionen Euro. Insgesamt macht der Sozialetat mehr als 61 Prozent der Ausgaben des Verwaltungshaushalts aus. Die Mittel fließen zum Großteil in gesetzlich vorgeschriebene Leistungen, für die der Landkreis nur teilweise staatliche Zuschüsse erhält.

Trotz Aufgabenmehrung nicht mehr Personal Trotz stetig wachsender und komplexer werdender Aufgaben wird das Personal im Landratsamt 2026 nicht aufgestockt. Zwar werden sechs neue Stellen ausgewiesen, sie belasten den Kreishaushalt jedoch nicht zusätzlich: Drei werden im Bereich der Asylunterbringung durch den Freistaat refinanziert, drei weitere sind projektgebunden für den Neubau des Landratsamts in Riem und die IT-Sicherheit vorgesehen. Diese werden durch Umverteilungen intern kompensiert. Dass es dennoch zu einem Anstieg bei den Personalkosten kommt, ergibt sich im Wesentlichen aus den Tarifsteigerungen, die 2025 beschlossen wurden.

Bildung und Verkehr – wichtige Ausgaben für einen attraktiven Standort
Rund 67 Millionen Euro wendet der Landkreis für den Öffentlichen Personennahverkehr auf. Dem stehen Einnahmen von rund 16 Millionen Euro entgegen. Auch wenn es sich hier um eine quasi freiwillige Aufgabe des Landkreises handelt, waren sich alle Fraktionen einig: Größere Einsparungen in diesem Bereich würden sich ganz wesentlich auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis und auf seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort auswirken.

Erneut gestiegen sind die Kosten für den Unterhalt der weiterführenden Schulen. Mit rund 58 Millionen Euro ist aber auch dies ein wichtiger Beitrag in die Zukunft des Landkreises und seiner Einwohnerschaft.

Radwege und Wohnraumschaffung

Der Vermögenshaushalt des Landkreises umfasst im kommenden Jahr ein Volumen von 140 Millionen Euro. Schwerpunkte sind Grundstückskäufe, etwa für den Schulcampus in Haar, das geplante Feuerwehrausbildungszentrum oder den Bau von Wohnungen für Mitarbeitende. Auch der Ausbau des Radschnellwegenetzes oder der Bau von Geh- und Radwegen entlang von Kreisstraßen werden aus diesem Topf finanziert.

Landrat Christoph Göbel dankte allen Mitgliedern des Kreistags für die konstruktive und von großer Sachlichkeit geprägte Diskussion zum Haushalt: „Alle Fraktionen waren sich der Tatsache bewusst, dass der Landkreis bei seinen Finanzen nur über begrenzte eigene Gestaltungsspielräume verfügt. Vor diesem Hintergrund wurde die Debatte sehr zügig und lösungsorientiert geführt.“ Und weiter: „Trotz der großen finanziellen Verpflichtungen ist es gelungen, einen soliden und tragfähigen Finanzrahmen aufzustellen, so dass wir weiterhin insbesondere unseren großen Schwerpunktthemen – soziale Sicherung, ÖPNV und Schulen – gerecht werden können. Doch es schmerzt, dass wir die Landkreiskommunen nochmals stärker belasten müssen. Hätte der Freistaat nicht noch in letzter Minute die Mittel für den kommunalen Finanzausgleich erhöht und damit die dramatische Lage etwas abgemildert, dann hätten Landkreis und Kommunen noch viel tiefer in die Tasche greifen müssen. Es steht allerdings zu befürchten, dass dies keine dauerhafte Lösung ist“, so der Landrat.

Auch auf Bundesebene bestehe dringender Handlungsbedarf: „Es kann nicht sein, dass ständig neue Ansprüche gesetzlich verankert werden, deren Finanzierung dann aber im Wesentlichen auf die kommunale Ebene abgewälzt wird.“

Quelle: Landratsamt München (Stand 15.12.2025)

AWO Begegnungszentrum für Senioren Unterschleißheim: Musikgruppe „Geselliges Musizieren“ freut sich über neue Mitwirkende

Maria Sabbas-Scouras

Das AWO-Begegnungszentrum für Senioren in der Pegasusstraße lädt musikbegeisterte Seniorinnen und Senioren ein, Teil der offenen Musikgruppe „Geselliges Musizieren“ zu werden. Alle zwei Wochen erfüllt die Gruppe dienstags von 9:30 bis 11:00 Uhr das Begegnungszentrum mit fröhlichen Klängen.

Gemeinsam zu musizieren schafft Freude, Begegnung und ein besonderes Gemeinschaftsgefühl. Gespielt werden Volksmusik, Salonmusik, Evergreens und Swing. Im Anschluss an das Musizieren lädt die Gruppe zum gemütlichen Beisammensein bei einer Tasse Kaffee ein.

Neue Musikantinnen und Musikanten, mit verschiedensten Instrumenten, sind jederzeit herzlich willkommen.

Die kommenden Termine sind: 20. Januar, 3. Februar, 17. Februar und 3. März.

Interessierte können sich direkt im AWO-Begegnungszentrum für Senioren, Pegasusstraße 18, 85716 Unterschleißheim, melden. Telefonische Auskunft: 089 310 74 61

Weitere Informationen zum AWO Begegnungszentrum für Senioren finden Sie unter

https://awo-kvmucl.de/sozialservice/begegnungszentrum-fuer-senioren/