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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Trotz Kälte: Eisflächen auf Seen tragen nicht

Maria Sabbas-Scouras

Einbruchgefahr auch bei geschlossenen Eisdecken / Betretungsverbote für einige Gewässer

Die anhaltende Kälte in den vergangenen Tagen lässt die Weiher und Seen im Münchner Umland derzeit Stück für Stück zufrieren. Teils haben sich bereits geschlossene Eisdecken gebildet, an manchen Gewässern wird es in Kürze soweit sein.

Die Eisschichten auf Seen und Weihern sind jedoch noch sehr dünn und erscheinen meist nur auf den ersten Blick tragfähig. Durch stetig schwankende Wasserstände in den Seen können aber kritische, zum Teil auch lebensgefährliche Situationen entstehen.

Das Landratsamt München warnt deshalb eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen auf Gewässern im Landkreis München. Für die Erholungsgebiete Unterschleißheimer See, Poschinger Weiher, Heimstettener See und Feringasee ist das Betreten der Eisflächen zur eigenen Sicherheit grundsätzlich verboten.

Auch an den übrigen Seen und Weihern im Landkreis sollten Bürgerinnen und Bürger im eigenen Interesse und auch zum Schutz der Rettungskräfte darauf verzichten, die Eisflächen zu betreten.

Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und um Beachtung der Betretungsverbote.

Die Eisdecke auf Seen und Weihern ist oft nicht so stabil, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Eisdecke auf Seen und Weihern ist oft nicht so stabil, wie es auf den ersten Blick scheint.

Schwach radioaktive Forschungs-Abwässer in der Isar: Stadt Garching stimmt Erlaubnis zu

Maria Sabbas-Scouras

Die TU München will für Jahrzehnte weiter schwach radioaktives Abwasser bei Garching in die Isar leiten dürfen. So ganz stieg der Garchinger Stadtrat da nicht durch - stimmte aber zu.

Garching – Darf die TU München weiterhin potenziell oder schwach radioaktive Abwässer aus ihren Forschungseinrichtungen in die Isar einleiten? Diese Frage beschäftigte am Dienstag den Garchinger Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Denn die TUM hat eine Erneuerung ihrer bereits vor 20 Jahren erteilten so genannten „gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis“ beantragt. Vertreter der Garchinger Forscher gastierten im Ausschuss, um Fragen zu beantworteten – was sich angesichts der Komplexität des Themas schwierig gestaltete. Eine positive Stellungnahme der Stadt, die Genehmigung erneut zu erteilen, wurde aber mit 10:3 Stimmen verabschiedet.

Seit Ende 1999 darf die TUM das Abwasser, das unter anderem in der Forschungs-Neutronenquelle Heinz-Maier-Leibnistz (FRM II), und der Radiochemie München am Garchinger Campus entsteht, in die Isar einleiten. Dazu unterhält die Universität auf Höhe dieser Forschungeinrichtungen, auf Flusskilometer 130.300, einen Einleitungsbau. Auch weil die Stadt Garching vor 20 Jahren verweigert habe, die Abwässer über die Garchinger Kläranlage zu entsorgen, so Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD).

Dennoch steht die Verwaltung jetzt einer Verlängerung grundsätzlich positiv gegenüber und hat das auch umfangreich begründet. Doch ein paar Fragen waren auch nach dem Studium des fast 100-seitigen Erläuterungsberichts der TUM offen geblieben. Etwa, wie hoch – laienverständlich ausgedrückt – die Strahlenbelastung tatsächlich sein könne oder von welchen Halbwertszeiten bei den eingeleiteten Nukliden ausgegangen werden müsse.

Lesen Sie hier weiter:

https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/garching-ort28709/schwach-radioaktive-forschungs-abwaesser-in-isar-stadt-garching-stimmt-erlaubnis-zu-11261100.html

Arbeitsreiches Wochenende für die Landkreisfeuerwehren

Maria Sabbas-Scouras

Weit über 800 Kräfte im Einsatz - Extremwetterlage wurde von allen Hilfsorganisationen gemeinsam gut gemeistert

Der extreme Schneefall der vergangenen Tage rief über das Wochenende sämtliche Einsatzkräfte der Landkreisfeuerwehren, des ABC-Zugs München-Land, des THW sowie vieler anderer Hilfsorganisationen, die sich alle überwiegend aus ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammensetzten, auf den Plan.

Insbesondere in den südlichen Landkreisgemeinden spitzte sich die Situation aufgrund der erneuten starken Schneefälle am Samstag zu. Fast rund um die Uhr waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dabei, den Schnee von öffentlichen Gebäuden wie Sporthallen, Schwimmbäder, Einkaufszentren und vor allem natürlich auch den Schulen zu schaufeln.

Allein in den Gemeinden Ottobrunn, Sauerlach und Unterhaching waren am Samstag rund 450 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz. Die örtlichen Wehren erhielt dabei Unterstützung von Nachbarfeuerwehren sowie vom THW. Allein im Gemeindegebiet von Unterhaching waren 15 Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis im Einsatz.

Am Dienstag ist der Schulbetrieb wieder angelaufen

Auch am Sonntag ging die Arbeit weiter, jedoch zeichnete sich im Laufe des Tages eine Entspannung der Situation ab. Sowohl die Schnee- als auch die Regenfälle waren nicht so massiv wie vorhergesagt und die Temperaturen im Plusbereich sowie der einsetzende Wind verringerten die Schneelasten auf Gebäuden und Bäumen. Im Laufe des Montags konnten dann auch sämtliche Schulgebäude wieder für den Unterricht freigegeben werden.

„Ich danke allen Einsatzkräften unserer Feuerwehren, von THW, den Rettungsdiensten, Werksfeuerwehren, den örtlichen Bauhöfen und allen, die sich mit höchstem Engagement und dazu noch größtenteils in ihrer Freizeit dafür eingesetzt haben, dass die durch die massiven Schneelasten verursachten Gefahrensituationen so schnell beseitigt wurden. Alle zusammen haben hier großartige Arbeit geleistet“, so Landrat Christoph Göbel.

Die Hilfskräfte haben aber nicht nur „vor der eigenen Haustür“ für Sicherheit gesorgt. Rund 120 Einsatzkräfte mit 24 Einsatzfahrzeugen haben die Kollegen in Geretsried und Wolfratshausen beim Freiräumen schneebedeckter Dächer unterstützt. Zwei Drehleiterfahrzeuge wurden in den Nachbarlandkreis Miesbach ausgeliehen und Einsatzkräfte der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung unterstützen auch noch zur Stunde den Führungsstab im Landratsamt Bad Tölz, der im Schichtbetrieb arbeitet. Im Nachbarlandkreis ist nach wie vor der Katastrophenfall aufrechterhalten.

Auch in den kommenden Tagen werden Einsatzkräfte aus dem Landkreis München die Arbeiten in den Alpenlandkreisen unterstützen. Für den 17. und 18. Januar ist der Einsatz eines Hilfeleistungskontingents im Berchtesgadener Land geplant.

Quelle: Landratsamt München

Landkreisfeuerwehren im Dauereinsatz

Maria Sabbas-Scouras

Hilfskräfte unterstützen auch im Nachbarlandkreis Bad Tölz

Die Schneefälle der letzten Tage und erste Regenfälle lassen im Landkreis München den Schnee schwer werden. Sämtliche Feuerwehren sind zur Zeit im Einsatz, um öffentliche Gebäude von den Schneelasten zu befreien.

So schön die weiße Pracht auch ist. Wenn der Schnee zu viel und zu schwer wird, kann es schnell gefährlich werden. Bäume können umknicken. Dächer, die nicht für diese Lasten ausgelegt sind, können einstürzen. Auch von Dachlawinen geht eine nicht unerhebliche Gefahr aus. Sämtliche Landkreisfeuerwehren sind deshalb das ganze Wochenende insbesondere im südlichen Landkreisgebiet im Einsatz, um die Bürgerinnen und Bürger an öffentlichen Gebäuden vor schneelastbedingten Unfällen zu bewahren.

Viel schlimmer als den Landkreissüden hat es die angrenzenden Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen erwischt. Um die Einsatzkräfte hier zu unterstützen, sind seit Samstagfrüh 120 Feuerwehrleute aus dem Landkreis München im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (Geretsried und

Wolfratshausen) im Einsatz.

Unser Dank gilt all den ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen, die bereits seit Tagen im Einsatz sind und Tag und Nacht für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen. Eine einzigartige Leistung!

Privatdächer im Auge behalten

Aber auch alle Hausbesitzer sollten ihre Dächer im Auge behalten. Besteht Zweifel an der Tragfähigkeit der Dachkonstruktion, sollte ein Statiker zu Rate gezogen werden. Muss ein Dach geräumt werden und der Eigentümer kann dies selbst nicht übernehmen, muss er ein entsprechendes Unternehmen mit der Räumung beauftragen.

Quelle: Landratsamt München

Die Sauerlacher Feuerwehr beim Räumen von Schule und Mehrzweckhalle

Die Sauerlacher Feuerwehr beim Räumen von Schule und Mehrzweckhalle

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Das Kommissariat 76 informiert über Wucher durch Schlüsseldienste

Maria Sabbas-Scouras

Im November 2018 kam es in München zu zwei bemerkenswerten Fällen von überhöhten Schlüsseldienstrechnungen, die bei der Polizei angezeigt wurden.

Ein 27-Jähriger aus Unterschleißheim bezahlte am 03.11.2018 für das Öffnen einer ins Schloss gefallenen Wohnungstür an den Schlüsseldienst knapp 2.000 Euro.

Ca. 450 Euro wurden von einem 74-jährigen Münchner am 22.11.2018 bezahlt, obwohl ihm zuvor ein deutlich niedrigerer Betrag für die Dienstleistung genannt wurde.

Der Tatbestand eines strafrechtlich relevanten Wuchers fordert zum einen ein Missverhältnis zwischen Preis und Leistung sowie weitere Merkmale, wie beispielsweise das Ausnutzen einer Zwangslage. Die Fälle sind rechtlich meist sehr komplex, da nicht jede zu hohe Forderung sofort einen Wucher bedeutet. Oft bewegen sich die Dienste mit ihren Aktivitäten und Zahlungsforderungen noch am Rande der Legalität.

Betrachtet man das Anzeigeverhalten wegen Wuchers, so ergibt sich beim Vergleich der Fallzahlen des Jahres 2017 mit denen des Jahres 2018, eine enorme Steigerung für den Bereich des Polizeipräsidiums München.

Präventionstipps:

Vorab:

 Ersatzschlüssel bei einer Vertrauensperson hinterlegen

 Einen bekannten ortsansässigen Schlüsseldienst heraussuchen

 Internetrecherche nach ortsüblichen Preisen für Handwerkerleistungen (variabel je nach Bundesland, Stadtgebiet / Land)

Im akuten Fall:

 Festpreis vereinbaren

 Genau definieren was gemacht werden soll

 Auf Zuschläge achten, diese dürfen nur außerhalb üblicher Arbeitszeiten verlangt werden

 Rechnung prüfen vor Unterschrift

 Nicht unter Druck setzen lassen

Sollte es zu keiner Einigung bzw. zu Nötigungshandlungen kommen, ist es sinnvoll, die Polizei über Notruf zu verständigen.

Quelle: Polizei München

Unterrichtsausfall im Landkreis München dauert an

Maria Sabbas-Scouras

Öffentliche Schulen bleiben auch am Montag, 14. Januar 2019, geschlossen

Nach den teils heftigen Schneefällen der letzten Tage legen die Niederschläge aktuell eine Pause ein. Zahlreiche Straßen und Gehwege sind jedoch nach wie vor von Schnee und Eis bedeckt und auch die Schneebruchgefahr an Bäumen bleibt weiterhin bestehen. Aus diesem Grund entfällt der Unterricht an öffentlichen Schulen im Landkreis München auch am kommenden Montag, 14. Januar 2019.

Räumdienste und Helfer sollen so die Möglichkeit erhalten, die aktuell stabile Wetterlage auszunutzen und insbesondere kleinere Nebenstraßen und Gehwege, die als Schulweg genutzt werden, von Schnee und Eis zu befreien und die vom Schnee belasteten Bäume zu überprüfen und zu sichern. Städte und Gemeinden haben gleichzeitig die Möglichkeit, ohne Einschränkung durch den Schulbetrieb die Schneelast auf ihren Gebäuden zu überprüfen und ggf. weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Für die zweite Hälfte des bevorstehenden Wochenendes sowie zum Wochenstart sind vor allem im südlichen und südöstlichen Landkreis zudem weitere Schneefälle angekündigt, die die Lage am Montagmorgen zusätzlich beeinflussen könnten. Um Eltern und Kindern hier frühzeitig Planungssicherheit zu geben, hat sich das Landratsamt München am Freitagvormittag zu diesem Schritt entschlossen. Am Montag soll die Situation dann neu bewertet werden.

Aufgrund des Unterrichtsausfalls verkehren auch am 14. Januar keine Schüler-Verstärkerfahrten des MVV-Regionalbusverkehrs (V) von und zu den Schulen im Landkreis München. Die regulären Fahrten im MVV-Regionalbusverkehr finden statt. Informationen zu Fahrplanänderungen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch auf der Website des MVV unter https://www.mvv-Muenchen.de/fahrplanauskunft/fahrplanaenderungen/. Ergänzend weist das Landratsamt München darauf hin, dass auch die Schulbusse des Landkreises München zu den Förderschulen sowie zu den weiterführenden Schulen nicht verkehren.

Für Schülerinnen und Schüler, die am Montag dennoch in den Schulgebäuden eintreffen sollten, ist eine Notbesetzung sichergestellt.

Privatschulen im Landkreis München wird empfohlen, sich diesem Vorgehen anzuschließen.

Quelle; Landratsamt München

Unterrichtsausfall im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Der anhaltende Schneefall sorgt auch im Landkreis München weiterhin für Schulausfälle:

Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse findet in den öffentlichen Schulen im Landkreis München am morgigen Freitag, 11. Januar 2019, kein Unterricht statt.

Für Schülerinnen und Schüler, die dennoch in den Schulgebäuden eintreffen sollten, ist eine Notbesetzung sichergestellt.

Privatschulen im Landkreis München wird empfohlen, sich diesem Vorgehen anzuschließen.

Aufgrund des Unterrichtsausfalls verkehren am morgigen Freitag auch keine Schüler-Verstärkerfahrten des MVV-Regionalbusverkehrs (V) von und zu den Schulen im Landkreis München. Die regulären Fahrten im MVV-Regionalbusverkehr finden statt. Weitere Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auf der Website des MVV unter https://www.mvv-Muenchen.de/fahrplanauskunft/fahrplanaenderungen/.

Ergänzend weist das Landratsamt München darauf hin, dass auch die Schulbusse des Landkreises München zu den Förderschulen sowie zu den weiterführenden Schulen nicht verkehren.

Quelle: Landratsamt München

Ismaning sagt Nein

Maria Sabbas-Scouras

Die MVV-Tarifreform geht durch - bei Widerständen

Die Ismaninger leisten bis zuletzt Widerstand. Doch ihr Aufbäumen in der Sitzung des Kreistags im Dezember reicht nicht aus - mit großer Mehrheit stimmt das Gremium der MVV-Tarifreform zu. Einer Neustrukturierung der Zonen und Ticketpreise, die den Landkreis lange Zeit in Profiteure und Verlierer zu spalten drohte. Als Letztere fühlen sich etwa Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich von der SPD, CSU-Kreisrat Helmut Horst oder Altbürgermeister und Kreisrat Michael Sedlmair von den Freien Wählern - und lehnen die Tarifreform im Kreistag ab.

"M+1" und "M+2". Diese beiden Begrifflichkeiten sind es, die vor allem den nördlichen Landkreis aufbegehren lassen. Denn das Ziel des Landkreises München war es ja stets, alle 29 Städte und Gemeinden in einen neu zu schaffenden Innenraum zu bekommen; in eine Zone mit der Landeshauptstadt. Ein Tarif für die Stadt und den Landkreis, die wirtschaftlich eng miteinander verwoben sind - mittlerweile pendeln mehr Menschen aus der Landeshauptstadt in die Arbeit in den Landkreis als umgekehrt.

Lesen Sie hier weiter:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/ticketpreise-ismaning-sagt-nein-1.4266199

Neuer Rahmenplan für den öffentlichen Verkehr

Maria Sabbas-Scouras

Nahverkehrsplan des Landkreises München wird fortgeschrieben

Die Einführung des MVG Rads im Landkreis München, ein E-Mobilitätskonzept, neue Radwege und Schutzstreifen für Radler, zahlreiche Fahrplanverdichtungen und -verbesserungen im ÖPNV und nicht zuletzt die kürzlich beschlossene Tarifreform im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund MVV: Vieles wurde im zurückliegenden Jahr beim Thema Mobilität angestoßen, auf den Weg gebracht, weiterentwickelt oder in Betrieb genommen. Aber auch die Grundsatzplanungen zur Verkehrsentwicklung im Landkreis München wurden weiter vorangetrieben So wurden auf ausdrücklichen Wunsch des Kreistags die ersten Schritte zur Fortschreibung und Aktualisierung des 2013 erstmals erarbeiteten Nahverkehrsplans für den Landkreis München unternommen. Die Bilanzierung der bisherigen Maßnahmen sowie das Vorgehen für die Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans wurden im November den Kreisräten, Bürgermeistern und weiteren Beteiligten im Landratsamt vorgestellt.

Keine Zeit, sich auf dem Erreichten auszuruhen

Was bisher erreicht wurde, kann sich durchaus sehen lassen. Der Großteil aller beschlossenen Maßnahmen im Bereich „Netz und Fahrplan“ ist umgesetzt, die Leistung im Regionalbusverkehr konnte in den vergangenen Jahren von ca. 9,1 Mio. gefahrenen Kilometern im Linienverkehr (2013) auf rund 13,5 Mio. gefahrene Buskilometer ausgeweitet werden. Das entspricht einer Leistungssteigerung von rund 48,4 Prozent in den letzten fünf Jahren. Für 2019 ist eine weitere Steigerung auf bis zu 58,2 Prozent geplant. Gleichzeitig ist auch die Nachfrage der Bevölkerung deutlich gestiegen. Waren 2009 von Montag bis Freitag jeweils rund 87.000 Menschen mit den Regionalbussen sowie der U 6 im Landkreis München unterwegs, waren es 2015 bereits an die 107.000 – ein Zuwachs von 22,4 Prozent. Die Nachfrage an Wochenenden stieg im gleichen Zeitraum teilweise um bis zu 64 Prozent. Inzwischen dürften die Zahlen noch einmal höher liegen.

Und auch bei den Kreistagsfraktionen sowie in den Gremien des Landkreises München war der Wille, den Nahverkehr weiter zu verbessern, deutlich spürbar. Seit Beschluss des ersten Nahverkehrsplans 2013 wurden insgesamt 443 Dokumente zu Sitzungsvorlagen, Anträgen und Beschlüssen erstellt bzw. bearbeitet. Ein Meilenstein dabei war insbesondere die Beauftragung der Studie „Perspektiven im öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis München“, die losgelöst von Fragen der konkreten Umsetzbarkeit und Finanzierung neue Mobilitätsmöglichkeiten untersuchen soll. Aber auch der Einsatz von Batteriebussen, die Verbesserung der Barrierefreiheit oder die Einführung von WLAN in Regionalbussen standen auf der Tagesordnung.

Zeit, sich auf dem Erreichten auszuruhen, bleibt aber nicht – und ist auch nicht vorgesehen. Schließlich wächst der Landkreis kontinuierlich weiter und die Bevölkerung muss mobil bleiben, um dem Fachkräftemangel und dem knappen Wohnraumangebot im Ballungsraum München entgegenzuwirken. Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr ist dafür unerlässlich und dem Landkreis München kommt hier aufgrund seiner Lage zwischen der Landeshauptstadt und dem weiteren Umland eine wichtige Rolle zu.

Rahmenplan zur Ausgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs

Der Nahverkehrsplan soll auch weiterhin den formgebenden Rahmen für die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis München bilden und Schlüsselthemen für die Mobilität in der Region festlegen. Dazu sollen unter anderem (Qualitäts-)Standards für den künftigen ÖPNV definiert, grundsätzliche Festlegungen zum Angebot getroffen, Ziele für Barrierefreiheit sowie für inter- und multimodale flexible Mobilitätsangebote formuliert und mit den beteiligten Parteien abgestimmt werden.

Erarbeitet wird der Entwurf des neuen Nahverkehrsplans von einem Gutachterteam in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt München. Inhalt des Nahverkehrsplans sind neben übergeordneten Rahmenbedingungen, einem allgemeinen Anforderungsprofil sowie einer Bestandsaufnahme der Ist-Situation vor allem auch die Analyse der Stärken und Schwächen des Nahverkehrs, Verkehrsprognosen und die Entwicklung einer Maßnahmenkonzeption insbesondere für die Regionalbusse. Dabei fließen auch Einschätzungen der Beteiligten und der Bürgerschaft mit ein.

Ziele der Fortschreibung des Nahverkehrsplans sind vor allem die vertiefte Betrachtung des Themas Busbeschleunigung/Expresslinien, die Stärkung des Freizeitverkehrsangebots z. B. über Nacht- oder Radlbusse, die Förderung der E-Mobilität, die Verbesserung der Angebotstransparenz sowie das Schaffen neuer, insbesondere weiterer tangentialer Verbindungen.

Grundlage für den umfassenden Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr

Landrat Christoph Göbel freut sich über die bisher erzielten Ergebnisse im ÖPNV: „Es gibt keinen zweiten Landkreis, der sein Angebot so stark ausgebaut hat und so viele Linien auf die Straße bringt“, so Göbel mit Blick auf die Leistungsausweitung bei den Buslinien. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, jetzt nicht nachzulassen und den Stein im Rollen zu halten: „Unser Ziel muss es sein, den ÖPNV im Landkreis weiter zu stärken und attraktiv zu machen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen. Dafür müssen wir das Netz weiter ausbauen und leistungsfähiger machen“, so Göbel. „Nach wie vor liegt unser Fokus auch darauf, den Tangentialverkehr zu stärken und das Verkehrsangebot aufwärtskompatibel zu Straße und Schiene, aber auch zu neuen Antriebs- und Mobilitätsformen zu gestalten. Hier können wir gar nicht visionär genug denken und dürfen keine Idee außer Acht lassen. Die Erweiterung des S- und U-Bahn-Netzes im Landkreis sind hier ebenso zu nennen wie die Einrichtung einer Stadtbahn, die Etablierung von On-Demand-Angeboten oder der Bau einer Seilbahn zur Überwindung räumlicher Trennungen. Ich freue mich, wenn wir dieses Thema auch 2019 mit ungeminderter Motivation und Energie angehen“, so Göbel abschließend.

2019 soll ein erster diskussionsfähiger Entwurf vorliegen, der dann in den Kreisgremien und mit den Kommunen erörtert und weiter ausgearbeitet wird. Auch der Austausch mit den Nachbarlandkreisen soll künftig noch intensiviert werden. Im Abstand von fünf Jahren sollen die Planungen dann überprüft und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.

Quelle: Landratsamt München

Der Landkreis München gibt so viel Geld aus wie nie zuvor

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Umfang von 855 Millionen Euro erreicht der Haushalt für 2019 Rekordniveau. Die Ausgaben für Schulen, Soziales, ÖPNV und Energievision erreichen Spitzenwerte.

Lange ist es her, dass ein Haushalt derart leicht die Gremien passierte. Von drei angesetzten Ausschusssitzungen benötigten die Fraktionen kaum eineinhalb. Dann war das riesige Zahlenwerk zur Zufriedenheit aller Fraktionen beraten und auf den Weg gebracht. „Undramatisch“ nannte Christoph Nadler von den Grünen das Beratungsergebnis. „Die stabile Einkommenslage erspart uns eine schmerzhafte Diskussion“, fasste es SPD-Finanzreferentin Annette Ganssmüller-Maluche zusammen. Dass der Kreistag gestern in Ismaning zustimmen würde, stand schon Mitte November fest.

Im Großen und Ganzen kennt der Haushalt 2019 nur Gewinner. Im Sinne seiner Kommunen belässt es der Kreis bei 48 Punkten Kreisumlage. „Vor den nächsten Kommunalwahlen wird es auch keiner wagen, dieses heiße Eisen anzupacken“, befand Michael Sedlmair von den Freien Wählern. Dass sich die daraus resultierenden Beiträge an den Landkreis teils spürbar verändern, liegt an den geänderten Konjunkturdaten. Weil sich die Umlagekraft etwa von Baierbrunn mehr als verdoppelt, kostet die Gemeinde die Kreisumlage 5,2 statt 2,5 Millionen Euro im Vorjahr. Der langjährige, heuer alledings schwächelnde Klassenprimus Unterföhring hingegen zahlt nur 35 statt 61 Millionen Euro. Die Umlagekraft errechnet sich aus Steuereinnahmen und 80 Prozent der Schlüsselzuweisungen aus dem Vorjahr.

Lesen Sie hier weiter:

https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/ismaning-ort28863/haushalt-verabschiedet-landkreis-muenchen-gibt-so-viel-geld-aus-wie-nie-zuvor-10835951.html

Kreishaushalt 2019 einstimmig verabschiedet

Maria Sabbas-Scouras

Geringfügige Einbußen bei der Umlagekraft. Kreisumlage bleibt mit 48 Prozentpunkten stabil

Die wichtigste Nachricht für die Städte und Gemeinden des Landkreises: die Kreisumlage bleibt mit 48 Prozentpunkten auf dem Niveau des Vorjahres. Eine mögliche Erhöhung stand zwar zu Beginn der Haushaltsberatungen im Herbst kurzzeitig im Raum, schnell einigte man sich jedoch auf den Vorschlag der Verwaltung, größere Defizite im Vermögenshauhalt durch Kredite aufzufangen.

Der schon seit längerem prognostizierte Rückgang der Umlagekraft tritt 2019 nun tatsächlich ein. Um 5,2 Prozent sinkt die Umlagekraft im Jahr 2019, bleibt dabei mit mehr als 1 Milliarde Euro aber immer noch auf einem Rekordniveau. Grund für den Rückgang sind Einbußen bei den Gewerbesteuereinnahmen einiger Kommunen im Landkreis München.

Die gesunkene Umlagekraft hat jedoch auch zur Folge, dass die – ebenfalls stabil bleibende – Bezirksumlage den Landkreis nicht so hart trifft wie im Vorjahr. Rund 12 Mio. Euro weniger muss der Landkreis im kommenden Jahr an den Bezirk abführen.

Bezirksumlage sinkt

Die nach Bezirksumlage und Sozialleistungen drittgrößte Position im Verwaltungshaushalt sind die Personalkosten. Trotz der stetigen Zunahme von Einwohnerzahl und Aufgaben wurde eine Erhöhung der Stellen im Landratsamt auf ein Minimum reduziert. 15,55 Stellen werden im kommenden Jahr neu geschaffen, wovon einige jedoch keine Auswirkungen auf den Haushalt haben, weil sie teilweise oder ganz gefördert sind bzw. die Kosten von anderer Stelle getragen werden.

Zu Buche schlagen auch die im vergangenen Jahr beschlossenen Rückzahlungen an die Kommunen im Zuge der Neustrukturierung der Finanzierung der weiterführenden Schulen. Der Landkreis nimmt die auf die Städte und Gemeinden übertragene finanzielle Verantwortung teilweise zurück und trägt künftig 70 Prozent der Investitionskosten in diesem Bereich. Im Rahmen dieser Reform erstattet der Kreis den Kommunen die Investitionskosten der letzten 25 Jahre zurück. Dabei handelt es sich um rund 70 Mio. Euro. Dafür werden 29 Millionen Euro aus der Rücklage des Landkreises entnommen. Der zu erwartende Überschuss des Jahres 2018 wird ebenfalls zur Finanzierung dieser Ausgabe herangezogen. Soweit dann noch eine Finanzierungslücke verbleiben sollte, wird diese über Kreditaufnahmen geschlossen, wobei diese Position relativ gering ausfallen wird.

Gut die Hälfte des Vermögenshaushalts ist für Zuschüsse und Zuweisungen vorgesehen, etwa in die Wohnungsbauförderung, die U-Bahnverlängerung nach Martinsried, das MVG-Leihradsystem und vor allem natürlich in die Finanzierung der weiterführenden Schulen. Zweitgrößter Posten mit rund 64 Mio. Euro ist der Grundstückserwerb. Neben Grundstücken für den Ausbau der Kreisstraßen und insbesondere der Radwege entlang der Kreisstraßen sind Gelder für die Standortfinanzierung einer Feuerwehrübungshalle, kreiseigener Schulen wie die beiden Beruflichen Oberschulen in Haar und Oberhaching und auch für einen weiteren Standort der Landkreisverwaltung eingeplant.

Aufgabenschwerpunkt Bildung

„Wir haben mit diesem Haushalt eine solide Grundlage geschaffen, uns auf unsere großen Zukunftsaufgaben, die in besonderem Maße im Bereich der Bildung liegen, zu konzentrieren“, kommentierte Landrat Christoph Göbel das umfangreiche Zahlenwerk. „Viele Ausgaben, die im Vermögenshaushalt abgebildet sind, sind investiver Natur – unter anderem für den Erwerb neuer Schulgrundstücke, die das Vermögen des Landkreises wiederum erhöhen.“ Göbel dankte der Vollversammlung des Kreistags für die über alle Parteigrenzen hinweg sachliche und konstruktive Diskussion im Prozess der Haushaltsaufstellung.

Wichtige Positionen des Kreishaushaltes 2019 im Überblick: Verwaltungshaushalt: Volumen: 641.049.300 Euro Kreisumlage: 48 v.H. Vermögenshaushalt: Volumen: 214.818.000 Euro Kreditaufnahme/-ermächtigung: 161.968.900 Euro Allgemeine Rücklage und Schulden zum 31.12.2019: Allgemeine Rücklage: 6.577.03 Euro Schuldenstand: 206.280.977 Euro


Quelle: Landratsamt München

Die Ismaninger Hainhalle diente als Ausweichquartier für die traditionell im Bürgersaal, der aber gerade umgebaut wird, stattfindende Dezembersitzung des Kreistags. Aber auch dorthin fanden die Krautköpfe, ein Geschenk des Ismaninger Kreisrats und Krautbauers Max Kraus an seine Kollegen, ihren Weg und wurden am Ende begeistert mit nach Hause genommen.

Die Ismaninger Hainhalle diente als Ausweichquartier für die traditionell im Bürgersaal, der aber gerade umgebaut wird, stattfindende Dezembersitzung des Kreistags. Aber auch dorthin fanden die Krautköpfe, ein Geschenk des Ismaninger Kreisrats und Krautbauers Max Kraus an seine Kollegen, ihren Weg und wurden am Ende begeistert mit nach Hause genommen.

Eine halbe Milliarde für den Schulbau

Maria Sabbas-Scouras

Mindestens 21 weiterführende Schulen müssen bis 2035 neu gebaut oder erweitert werden

Andernorts müssen für Ihre Schülerzahlen verkleinert, zusammengelegt oder gar geschlossen werden. Im Landkreis München ist der Trend erfreulicherweise umgekehrt. Die Schülerzahlen steigen weiter. Das heißt aber auch, dass es in den Schulen eng wird. Viele arbeiten bereits heute an ihren Kapazitätsgrenzen bzw. nähern sich ihnen mit großen zügen - und das im Landkreis in den letzten Jahren eine ganze Reihe von neuen und Erweiterungsbauten realisiert. Bei den Gymnasien kommt noch der verstärkte Effekt der neunjährigen Gymnasien (G9) hinzu.

Strategische Bedarfsplanung

Um die gleichen Entwicklungen zu sehen, wird der Landkreis seit vielen Jahren mit einem Schulbedarfsplan, der regelmäßig fortgeschrieben wird. Dieser erlaubt eine vorausschauende strategische Planung. Und trotzdem: Was für ein Beispiel für den gesamten Landkreis und alle weiterführenden Schularten in der Zusammenschau präsentiert wird, wird schnell klar: Pensum nicht nur eine Arbeit, sondern auch eine Investitionskosten im Haus.

Auf eine Summe von mehr als 485 Mio. Euro kommen die Fachleute im Landratsamt. Ganz konkret stehen bei den Gymnasien in Gräfelfing, Haar und Planegg Erweiterungen, in Kirchheim ein Ersatzneubau und in Unterföhring sowie in Aschheim ein Neubau an. Weitere Neubauten sind in Feldkirchen, Sauerlach und an einem weiteren Standort im Norden des Landkreises geplant.

Erweitert werden die Realschule Aschheim. Die Errichtung einer Realschule in Haar wurde bereits im April 2015 vom Kultusministerium zugestimmt. Weitere neue Realschulstandorte sind für Oberhaching, Höhenkirchen-Siegertsbrunn sowie ein weiterer Standort im Norden vorgesehen.

Noch nicht auf der „Rechnung“

In Ottobrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn und auch in Gymnasien können die Erweiterungen an der Realschule Taufkirchen oder auch in den Kostenkalkulation aufgenommen werden. gymnasialer Neubau im Neubiberger Ortsteil Unterbiberg.

Von den Investitionskosten der jeweiligen Schulen, die jeweils einen Kostenanteil von 70 Prozent der zuweisenden Kosten tragen.

Die noch junge, aber einzige berufliche Oberschule in Unterschleißheim ist schon an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Zwei weitere Schulen in den Gemeinden Haar und Oberhaching vorgesehen.

Bei den kreiseigenen Schulen trägt der Landkreis 100 Prozent der Kosten.

Kostenfaktor Gastschüler

Wenn sich auch der Kreistag in seiner Sitzung am 10. Dezember dem Votum der Bundesstaates für Bauen und Schulen anschlägt, dürften die bisher kalkulierten 485 Mio. Euro schnell auf eine halbe Milliarde ansteigen. 70% der Investitionskosten auch noch 100 Prozent der angemessenen Kosten tragen, die durch den Gastschüler aus der Stadt München oder die angrenzenden Landkreisen gebildet werden. Dies ist aktuell zwölf von 19 Schulen im Bestand der Fall. Im Gegenzug wird man mit Stadt und Nachbarlandkreisen über einen freiwilligen, einmaligen Investitionskostenzuschuss verhandeln.

„Das wird dann auch gehandhabt werden“, bemerkt Landrat Christoph Göbel in beteiligten Projekten. „Auch sei ein gutes Gefühl und denkbar, über Schulen an einem Münchner in der Nähe der Landkreisgrenze, die dann ihrerseits die Schullandschaft des Landkreises entlasten.“

Quelle: Landratsamt München

Sachgebiet „LandkreisPass“ zieht intern um

Maria Sabbas-Scouras

Kein Publikumsverkehr am 22./23.11.2018

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets „LandkreisPass“ wechseln die Räumlichkeiten innerhalb des Hauses am Mariahilfplatz 17. Sie ziehen in die Zimmer B 0.19, N 0.08, N 0.09, N 0.10. Das Sachgebiet ist deshalb am Donnerstag, den 22. November 2018 und Freitag, den 23. November 2018, telefonisch und persönlich nicht erreichbar.

Die Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen wieder wie gewohnt ab Montag, den 26. November 2018, in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung.

Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben selbstverständlich gleich.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Quelle: Landratsamt München

Ausländerbehörde zieht in die Ludmillastraße

Maria Sabbas-Scouras

Im Zuge einer Neustrukturierung bekommt die Ausländerbehörde eine eigene Außenstelle und bleibt wegen des Umzugs am 19. und 20. November geschlossen.

Das Ausländeramt und der Geschäftsbereich A „Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen“ wurden zum Referat „Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration“ zusammengeführt. Während des nun bevorstehenden Umzugs sind die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb für kurze Zeit nicht erreichbar.

In den Jahren 2015 und 2016 erreichten den Landkreis München teilweise bis zu 145 Asylsuchende pro Woche. In kürzester Zeit mussten die hilfesuchenden Menschen versorgt und untergebracht werden. Ein Großteil der Asylbewerber fand in Traglufthallen und Turnhallen eine erste Unterkunft. Dort wurden sie umfassend sozialpädagogisch und medizinisch betreut, während Zug um Zug feste Unterkünfte in den Landkreiskommunen errichtet wurden, um den Geflüchteten ein festes Dach über dem Kopf zu bieten. Um in dieser besonderen Situation möglichst schnell und effektiv handeln zu können, wurde 2015 interimsmäßig die Stabsstelle Asyl (ab Mitte 2016 Geschäftsbereich A) eingerichtet, in welcher die zuständigen Kollegen aus allen beteiligten Organisationseinheiten eng und unbürokratisch zusammenarbeiteten.

Im vergangenen und in diesem Jahr ist die Zahl an Hilfesuchenden, die den Landkreis München erreichten, erheblich zurückgegangen. Die anfangs dringlichen Themen Unterbringung und Versorgung traten in den Hintergrund. Deshalb sind auch schon vor einiger Zeit die Mitarbeiter aus den Bereichen Bau und Gebäudemanagement vom Geschäftsbereich Asyl wieder in ihr angestammtes Referat, das um den Fachbereich „Unterbringung von Flüchtlingen“ ergänzt wurde, zurückgewechselt.

Heute liegt der Fokus in der Flüchtlingsbetreuung vor allem auf dem Themenkomplex Integration. Der Geschäftsbereich Asyl, der ursprünglich einmal aus dem Ausländeramt erwachsen ist, wird jetzt wieder mit diesem vereint. Denn die Aufgaben decken sich in vielen Bereichen. Derzeit leben im Landkreis München rund 3.400 Geflüchtete, die großteils in den Unterkünften des Landkreises wohnen, sowie rund 65.500 weitere Ausländer, die alle vom Ausländeramt betreut werden. Die Zusammenführung und Neustrukturierung bietet die Möglichkeit, Synergien zu nutzen und die Aufgaben noch besser miteinander zu verzahnen. Die Bürgerinnen und Bürger behalten dabei selbstverständlich ihre gewohnten Ansprechpartner. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben gleich, lediglich die Adresse ändert sich.

„Der Geschäftsbereich Asyl war von vorne herein nur als eine temporäre Organisationseinheit angelegt. Und sie hat die Erwartungen, die wir in sie gesetzt haben, mehr als erfüllt. Die dort aus dem ganzen Haus zusammengefassten Kolleginnen und Kollegen, ergänzt durch eine große Zahl an Neueinstellungen, konnten sich in projektähnlichen Strukturen voll und ganz den Sorgen und Nöten der Menschen widmen, die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind und Hilfe gesucht haben. Nicht zuletzt deshalb, vor allem aber auch durch das große persönliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen, haben wir diese besondere Situation im Landkreis München so gut bewältigt. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, neue Weichen zu stellen. Mit der Zusammenlegung weiter Teile des Geschäftsbereichs Asyl und des Ausländeramts können wir das Kernthema Integration noch intensiver vorantreiben. Auch im Bereich Fachkräftesicherung bietet die organisatorische Neuordnung großes Potenzial.“ so Landrat Christoph Göbel.


Räumliche Änderungen und Schließtage

Durch die Umstrukturierung ergeben sich auch räumliche Änderungen: Das nun deutlich vergrößerte Ausländeramt zieht vom Mariahilfplatz in die Außenstelle Ludmillastraße 26. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb von Montag, 19. November, bis Dienstag, 20. November 2018, nicht erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen stehen wieder ab Mittwoch, den 21. November 2018, wie gewohnt zur Verfügung.

Das Sachgebiet „Leistungen nach dem AsylbLG“ zieht dagegen ab Donnerstag, 15. November, 12:00 Uhr, bis Montag, 19. November 2018, von der Ludmillastraße zurück ins Haupthaus am Mariahilfplatz und wird wieder dem Referat Soziales zugeordnet. Für dringende Angelegenheiten sind die Kollegen auch während des Umzugs unter Asyl-Leistung@lra-m.bayern.de und Asyl-Krankenhilfe@lra-m.bayern.de erreichbar. Regulär kann man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ab Dienstag, den 20. November 2018, kontaktieren.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Im Zuge einer Neustrukturierung bekommt die Ausländerbehörde eine eigene Außenstelle und bleibt wegen des Umzugs am 19. und 20. November geschlossen.

Das Ausländeramt und der Geschäftsbereich A „Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen“ wurden zum Referat „Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration“ zusammengeführt. Während des nun bevorstehenden Umzugs sind die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb für kurze Zeit nicht erreichbar.

In den Jahren 2015 und 2016 erreichten den Landkreis München teilweise bis zu 145 Asylsuchende pro Woche. In kürzester Zeit mussten die hilfesuchenden Menschen versorgt und untergebracht werden. Ein Großteil der Asylbewerber fand in Traglufthallen und Turnhallen eine erste Unterkunft. Dort wurden sie umfassend sozialpädagogisch und medizinisch betreut, während Zug um Zug feste Unterkünfte in den Landkreiskommunen errichtet wurden, um den Geflüchteten ein festes Dach über dem Kopf zu bieten. Um in dieser besonderen Situation möglichst schnell und effektiv handeln zu können, wurde 2015 interimsmäßig die Stabsstelle Asyl (ab Mitte 2016 Geschäftsbereich A) eingerichtet, in welcher die zuständigen Kollegen aus allen beteiligten Organisationseinheiten eng und unbürokratisch zusammenarbeiteten.

Im vergangenen und in diesem Jahr ist die Zahl an Hilfesuchenden, die den Landkreis München erreichten, erheblich zurückgegangen. Die anfangs dringlichen Themen Unterbringung und Versorgung traten in den Hintergrund. Deshalb sind auch schon vor einiger Zeit die Mitarbeiter aus den Bereichen Bau und Gebäudemanagement vom Geschäftsbereich Asyl wieder in ihr angestammtes Referat, das um den Fachbereich „Unterbringung von Flüchtlingen“ ergänzt wurde, zurückgewechselt.

Heute liegt der Fokus in der Flüchtlingsbetreuung vor allem auf dem Themenkomplex Integration. Der Geschäftsbereich Asyl, der ursprünglich einmal aus dem Ausländeramt erwachsen ist, wird jetzt wieder mit diesem vereint. Denn die Aufgaben decken sich in vielen Bereichen. Derzeit leben im Landkreis München rund 3.400 Geflüchtete, die großteils in den Unterkünften des Landkreises wohnen, sowie rund 65.500 weitere Ausländer, die alle vom Ausländeramt betreut werden. Die Zusammenführung und Neustrukturierung bietet die Möglichkeit, Synergien zu nutzen und die Aufgaben noch besser miteinander zu verzahnen. Die Bürgerinnen und Bürger behalten dabei selbstverständlich ihre gewohnten Ansprechpartner. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben gleich, lediglich die Adresse ändert sich.

„Der Geschäftsbereich Asyl war von vorne herein nur als eine temporäre Organisationseinheit angelegt. Und sie hat die Erwartungen, die wir in sie gesetzt haben, mehr als erfüllt. Die dort aus dem ganzen Haus zusammengefassten Kolleginnen und Kollegen, ergänzt durch eine große Zahl an Neueinstellungen, konnten sich in projektähnlichen Strukturen voll und ganz den Sorgen und Nöten der Menschen widmen, die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind und Hilfe gesucht haben. Nicht zuletzt deshalb, vor allem aber auch durch das große persönliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen, haben wir diese besondere Situation im Landkreis München so gut bewältigt. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, neue Weichen zu stellen. Mit der Zusammenlegung weiter Teile des Geschäftsbereichs Asyl und des Ausländeramts können wir das Kernthema Integration noch intensiver vorantreiben. Auch im Bereich Fachkräftesicherung bietet die organisatorische Neuordnung großes Potenzial.“ so Landrat Christoph Göbel.

Räumliche Änderungen und Schließtage

Durch die Umstrukturierung ergeben sich auch räumliche Änderungen: Das nun deutlich vergrößerte Ausländeramt zieht vom Mariahilfplatz in die Außenstelle Ludmillastraße 26. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb von Montag, 19. November, bis Dienstag, 20. November 2018, nicht erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen stehen wieder ab Mittwoch, den 21. November 2018, wie gewohnt zur Verfügung.

Das Sachgebiet „Leistungen nach dem AsylbLG“ zieht dagegen ab Donnerstag, 15. November, 12:00 Uhr, bis Montag, 19. November 2018, von der Ludmillastraße zurück ins Haupthaus am Mariahilfplatz und wird wieder dem Referat Soziales zugeordnet. Für dringende Angelegenheiten sind die Kollegen auch während des Umzugs unter Asyl-Leistung@lra-m.bayern.de und Asyl-Krankenhilfe@lra-m.bayern.de erreichbar. Regulär kann man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ab Dienstag, den 20. November 2018, kontaktieren.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Anfahrt Ludmillastraße

An der Außenstelle des Landratsamts München in der Ludmillastraße gibt es keine Besucherstellplätze. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ganz in der Nähe befindet sich die Bushaltestelle „Ludmillastraße“, die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle ist „Candidplatz“.

Referat 4.6 – Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration

Ludmillastraße 26, 81543 München

Sachgebiet 2.3.2.3 - Leistungen nach dem AsylbLG

Mariahilfplatz 17, 81541 München

An der Außenstelle des Landratsamts München in der Ludmillastraße gibt es keine Besucherstellplätze. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ganz in der Nähe befindet sich die Bushaltestelle „Ludmillastraße“, die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle ist „Candidplatz“.

Referat 4.6 – Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration

Ludmillastraße 26, 81543 München

Sachgebiet 2.3.2.3 - Leistungen nach dem AsylbLG

Mariahilfplatz 17, 81541 München

Quelle: Landratsamt München

Landratsamt startet Ausbildungsoffensive

Maria Sabbas-Scouras

Künftig bietet der Landkreis neben den klassischen Ausbildungen auch

duale Studiengänge an

Waschkörbe voll Bewerbungen für eine offene Stelle – diese Zeiten sind nicht nur

aufgrund des digitalen Wandels längst vorbei. Wer im Raum München eine Arbeit

im Einzelhandel, im Hotelfach, in einem Handwerksbetrieb oder einer

Bildungseinrichtung sucht, hat zumeist eine große Auswahl an freien Jobs.

Gleiches gilt für Schulabgänger, die Ausschau nach einer Ausbildungsstelle

halten. Oft können sie sich den Ausbildungsbetrieb aussuchen, anstatt mit

anderen Absolventen um eine Stelle konkurrieren zu müssen. Was die Bewerber

freut, wird für die Arbeitgeber zunehmend zum Problem. Schon heute fehlen in

Bayern über alle Branchen hinweg 260.000 Fachkräfte. Verstärkt wird dieses

Dilemma noch durch den demographischen Wandel, der das Angebot an

Arbeitskräften sukzessive schmälert.

Auch Behörden bleiben von dieser Entwicklung nicht verschont. Das bekommt

auch das Landratsamt München seit geraumer Zeit zu spüren. Egal ob im

Bereich der klassischen Verwaltung, im Sozial-, IT- oder im Baubereich – viele

Stellen können nur sehr schwer bzw. nicht adäquat besetzt werden. Und auch

Auszubildende oder Beamtenanwärter sind immer schwieriger zu finden, und

das, obwohl der Landkreis München mit vielen attraktiven Zusatzleistungen wie

Ferieneinrichtungen, flexiblen Arbeitszeiten und Mobilarbeit, umfangreichen

Weiterbildungsmöglichkeiten oder einem großen Sportangebot punkten kann.

Und wer denkt schon daran, dass man in einer großen Behörde wie dem

Landratsamt die Möglichkeit hat, zwischen so unterschiedlichen Arbeitsgebieten

wie dem Personal-, Gesundheits- oder dem Baubereich wechseln zu können,

ohne dabei den sicheren Arbeitgeber verlassen zu müssen?

Mehr als 1100 Frauen und Männer arbeiten heute im Landratsamt. Allein in den

nächsten fünf Jahren verliert der Landkreis knapp 140 Mitarbeiter, die in den

Ruhestand gehen.

Für eigenen Nachwuchs sorgen

Diesen Herausforderungen möchte das Landratsamt in einem ersten Schritt mit

einer umfassenden Ausbildungsoffensive begegnen, um künftig einen größeren

Teil des Bedarfs durch eigene, gut ausgebildete Nachwuchskräfte decken zu

können. Dabei will man nicht allein die Zahl der Auszubildenden deutlich

erhöhen, sondern auch das Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten erweitern.

Aktuell bietet das Landratsamt jährlich rund 25 Stellen in den

Ausbildungsrichtungen Verwaltungsfachangestellte und Beamtenanwärter in der

zweiten und dritten Qualifikationsebene an. Diese Zahl soll mittelfristig verdoppelt

werden. Zusätzlich sollen künftig auch die dualen Bachelorstudiengänge

„Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Public Management (B.A.)“, „Bachelor of

Laws – Öffentliches Recht“ sowie „Bachelor of Arts – Soziale Arbeit“ angeboten

werden. Auch zum Diplom-Verwaltungsinformatiker kann man sich künftig am

Landratsamt München ausbilden lassen.

Mit der Schaffung dieser Ausbildungsstellen alleine, denen der Kreistag im

Rahmen seiner Haushaltsberatungen noch zustimmen muss, ist es jedoch nicht

getan. Auch die Ausbildung selbst muss sich ändern, um heutigen modernen

Qualitätsansprüchen zu genügen. Hierzu hat die Verwaltung in der Sitzung des

Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften am 6. November ein

umfangreiches Rahmenkonzept zur Restrukturierung der Ausbildung vorgelegt.

Dieses sieht unter anderem umfangreiche personelle und organisatorische

Veränderungen vor. Künftig sollen sich zum Beispiel mehr hauptamtliche

Ausbilder um die Nachwuchskräfte kümmern, sie engmaschig betreuen und

begleiten. Gleichzeitig stehen sie den praktischen Ausbildern in den einzelnen

Geschäftsbereichen mit Rat und Tat zur Seite und sorgen so für einheitlich hohe

Qualitätsstandards.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind“,

kommentiert Landrat Christoph Göbel den Vorschlag der Verwaltung.

„Insbesondere mit der Verbreiterung des Ausbildungsangebots haben wir die

Chance, uns in wesentlich mehr Bereichen als bisher qualifizierten Nachwuchs

zu sichern.“

Wer sich für eine Ausbildung am Landratsamt München interessiert, kann sich

jederzeit in der Personalabteilung persönlich beraten lassen. Als

Ansprechpartner stehen Frau Eisinger; Tel. 089/6221- 2796, und Frau Fischer,

Tel. 089/6221- 2250, jederzeit gerne zur Verfügung. Informationen über das

Landratsamt als Arbeitgeber und Bewerbungsmodalitäten gibt es rund um die

Uhr auf der Homepage des Landkreises München unter https://www.landkreismuenchen.

de/landratsamt/karriere.

Wie attraktiv ist der Landkreis München als Wirtschaftsstandort?

Maria Sabbas-Scouras

Landratsamt startet Befragung bei über 4.500 Unternehmen

Die Wirtschaft im Landkreis München entwickelt sich seit Jahren sehr dynamisch. Dabei werden zunehmend Engpässe erkennbar, nicht zuletzt beim Thema Fachkräfte. Das Landratsamt München will nun mit Hilfe einer landkreisweiten Unternehmensbefragung die Lage und Perspektiven der ansässigen Betriebe beleuchten.

Die in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden des Landkreises gestartete Fragebogenaktion soll insbesondere die Zukunftsthemen aufzeigen, in denen die heimischen Betriebe Herausforderungen sehen und wo ein kreisweites Serviceangebot von Nutzen sein kann. „Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von hoher Bedeutung“, erläutert Landrat Christoph Göbel.

Standortzufriedenheit und Interessen ermitteln

Von besonderem Wert ist die Aktion auch für die tägliche Arbeit des Landratsamts, weil sie nicht-anonym durchgeführt wird. „Damit wir unsere Betriebe gezielt unterstützen können, brauchen wir fundierte einzelbetriebliche Informationen“, sagt Martina Neubauer, Leiterin des federführenden Referats „Chancengleichheit und gesellschaftliche Potentiale“. So will man mit dem vierseitigen Fragebogen nicht nur die aktuelle Standortzufriedenheit der Betriebe ermitteln, sondern auch deren Interesse an innovativen Maßnahmen, etwa im Bereich Klimaschutz, bei der Bildung oder beim Mobilitätsmanagement. „Wir sehen in der Befragung auch eine Basis, um Betriebe zusammen zu bringen, die ähnliche Ziele haben und diese gemeinsam besser erreichen könnten“, erläutert Neubauer.

Göbel und Neubauer hoffen nun auf eine gute Resonanz. „Wir bitten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung“, so Landrat Göbel. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Tel. 089 6221-2771, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-m.bayern.de

Quelle: Landratsamt München

KATWARN-Probealarm Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Sirenen-Probealarm teil

Maria Sabbas-Scouras

Damit im Ernstfall die Kommunikationswege funktionieren, werden regelmäßig Probealarme durchgeführt. Der nächste findet statt am Mittwoch, den 17. Oktober 2018. In ganz Bayern werden an diesem Tag wieder die Sirenen getestet. Der Landkreis München wird – wie bereits in den Vorjahren – mangels Sirenen die Funktionsfähigkeit des Katastrophenwarnsystems KATWARN testen.

Während in weiten Teilen Bayerns am Mittwoch gegen 11 Uhr die Sirenen für eine Minute einen Heulton aussenden, werden im Landkreis München viele Smartphones eine Warnung ausgeben. Der Sirenen-Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden soweit vorhanden auch andere Warnmittel, wie z. B. Warn-Apps getestet.

Der Landkreis München nutzt KATWARN seit Mai 2016 und sendet den Nutzern im Gefahren- oder Katastrophenfall wichtige Warnungen und Verhaltenshinweise direkt auf die Mobiltelefone der betroffenen Menschen.

Anmeldung

Die KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung:

 für iPhone im App Store

 für Android Phone im Google Play Store

 für Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 - 755 88 42 mit folgendem Text: "KATWARN 12345 mustermann@mail.de" (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de

Quelle: Landratsamt München