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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Aufruf zur Stichwahl am Sonntag – Ihre Stimme zählt!

Maria Sabbas-Scouras

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union,

am kommenden Sonntag findet die Stichwahl bei der Kommunalwahl statt. Auch EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die in unserer Gemeinde leben, haben das Recht, daran teilzunehmen.

Das Wahlrecht für EU-Bürger bei Kommunalwahlen ist im europäischen Recht sowie im deutschen Grundgesetz verankert. Wenn Sie
• Bürgerin oder Bürger eines EU-Mitgliedstaates sind,
• mindestens 18 Jahre alt sind,
• seit einiger Zeit in unserer Gemeinde wohnen (in Bayern in der Regel mindestens 2 Monate) und
• im Wählerverzeichnis eingetragen sind,

dann dürfen Sie Ihre Stimme abgeben.

Bei Kommunalwahlen können EU-Bürger in Bayern zum Beispiel wählen:
Gemeinderat oder Stadtrat
Kreistag
Bürgermeister oder Landrat

Nutzen Sie dieses demokratische Recht und gehen Sie am Sonntag zur Stichwahl. Jede Stimme trägt dazu bei, unsere Gemeinde und unseren Landkreis mitzugestalten.

Demokratie lebt von Beteiligung – machen Sie mit!

Maria Sabbas-Scouras

Bild von pics_kartub auf Pixabay

Halbseitige Sperrung der B 471 in Oberschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Einbahnstraßenregelung vom 26. März bis längstens 11. April 2026

Aufgrund von Baugrunduntersuchungen im Auftrag der Gemeinde Oberschleißheim auf der B 471 Dachauer Straße in Oberschleißheim östlich und westlich des Bahnübergangs wird die B 471 Dachauer Straße zwischen Mittenheimer Straße und der Kreuzung mit der Feierabendstraße vom 26. März bis längstens 11. April 2026 halbseitig gesperrt und als Einbahnstraße ausgeschildert.

Der Verkehr von Dachau in Richtung Garching kann durch die Baustelle fahren, der Verkehr von Garching in Richtung Dachau wird über die Mittenheimer Straße und die Feierabendstraße umgeleitet.

Anliegerverkehr auf der Ostseite des Bahnübergangs ist bis zur Baustelle zugelassen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 13.03.2026)

Bild: Pixabay

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler

Maria Sabbas-Scouras

Eltern müssen Betreuungsbedarf bis 30. April anmelden

Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Kinder der ersten Jahrgangsstufe einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Der Rechtsanspruch wird bundesweit schrittweise eingeführt. Zunächst gilt er für Erstklässler und wird bis zum Schuljahr 2029/2030 auf alle Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen ausgeweitet.

Der Anspruch umfasst ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot von bis zu acht Stunden pro Tag an fünf Tagen in der Woche – grundsätzlich auch während der Schulferien. Einrichtungen können jedoch bis zu 20 Tage im Jahr geschlossen sein.

Eltern können zwischen verschiedenen Betreuungsformen wählen, etwa Mittagsbetreuung oder Hort. Darüber hinaus gibt es an vielen Schulen weitere Modelle wie den offenen, gebundenen oder kooperativen Ganztag. Welche Angebote es vor Ort gibt, erfahren Eltern in der Regel im Rahmen der Schuleinschreibung. Ein Anspruch auf eine bestimmte Betreuungsform besteht nicht. Entscheidend ist, dass der individuelle Betreuungsbedarf des Kindes abgedeckt wird.

Anmeldung bis 30. April – auch für Ferienzeiten

Damit Städte und Gemeinden ausreichend Betreuungsplätze planen können und der Rechtsanspruch gesichert ist, müssen Eltern ihren Bedarf frühzeitig anmelden. Der Landkreis bittet daher darum, den Betreuungsbedarf – auch für die Ferien – bis spätestens 30. April bei der jeweiligen Heimatkommune zu melden. Informationen zur Anmeldung gibt es auf den Websites bzw. in den Rathäusern der Landkreiskommunen. Zum Teil ist eine Bedarfsmeldung auch direkt bei der Schuleinschreibung möglich.

Bereits heute können im Landkreis München rund 80 Prozent der Kinder eine Nachmittagsbetreuung nutzen.

„Viele Familien im Landkreis profitieren bereits heute von einem vielfältigen und gut ausgebauten Betreuungsangebot für Grundschulkinder. Darauf können wir aufbauen. Gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden werden wir die bestehenden Strukturen weiterentwickeln, damit auch künftig möglichst passgenaue Angebote für Familien vor Ort zur Verfügung stehen“, so Landrat Christoph Göbel.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises München unter www.landkreis-muenchen.de/Ganztagsbetreuung

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.03.2026)

Bild von Bruno auf Pixabay

Kolomanbrücke in Ismaning drei Tage lang gesperrt

Maria Sabbas-Scouras

Dringende Sanierungsarbeiten vom 16. bis 18. März 2026

Aufgrund von dringenden Sanierungsarbeiten muss der Kolomansteg südlich von Ismaning vom 16. bis einschließlich 18. März 2026 für den Verkehr gesperrt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, werden gebeten, die Brücke an diesen Tagen weiträumig zu umfahren. Das Landratsamt bittet um Verständnis für diese notwendige Maßnahme.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.03.2026)

Ausschreibung fürs Projekt Bürgerbühne 2027

Maria Sabbas-Scouras

Die Gemeinde Unterföhring schreibt ab sofort ein neues Bürgerbühnen-Projekt aus: Gesucht werden erfahrene künstlerische Projektleiter:innen aus dem Landkreis München für die Umsetzung eines Projektes mit Bürger:innen aus Unterföhring mit oder ohne Vorerfahrung.

Das Projekt kann sich einer Gattung der darstellenden Künste widmen wie Theater, Tanz, Musiktheater, Zirkus, Puppenspiel und Performancekunst etc. Auch genreübergreifende Formate sind möglich.

Die Freude am Bühnenspiel soll entfacht und der Mut zum eigenen darstellerischen Ausdruck gefördert werden. Es soll ein kreativer Prozess in Gang gesetzt werden, an dessen Ende ein gemeinschaftliches Gesamtkunstwerk zur Aufführung kommt.

Für das Projekt steht ein Gesamtbudget von 30.000 € (künstlerische Leitung und Produktion) zur Verfügung.

Die Eckdaten:

• Projektvorbereitung und Recherche ab September 2026

• Probenphase ab Frühjahr 2027 in gemeindlichen Proberäumen zur freien Nutzung

• Endprobenphase 21.06. - 03.07.2027 mit Betreuung hausinterner Bühnenmeister und Veranstaltungstechniker

• Premiere: Samstag, 03.07.2027 und eine weitere Aufführung am Sonntag, 04.07.2027 im Großen Saal des Bürgerhauses Unterföhring

Bewerbungen mit Beschreibung des Projektes/Konzeptes, Lebenslauf und Referenzen zum Nachweis der Professionalität (Videolinks max. 5 Minuten) ausschließlich per Mail (max. 5 MB) bis zum 01.04.2026 an: riese@unterfoehring.de

Für Rückfragen stehen der Kulturamtsleiter Florian Nagel und die Sachgebietsleiterin der Kulturverwaltung, Lena de Riese, unter info@buergerhaus-unterfoehring.de zur Verfügung.

Quelle: Kulturamt Unterföhring

Umstellung auf emissionsfreie Busse schreitet voran

Maria Sabbas-Scouras

Bund unterstützt Umstellung von sieben MVV-Regionalbuslinien auf emissionsfreie Antriebe mit rund neun Millionen Euro

Busfahren gehört für viele Menschen zum Alltag. Langfristig sollen im Landkreis alle Busse auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden. Für diesen Schritt erhält der Landkreis München vom Bund nun Fördermittel in Höhe von rund neun Millionen Euro. Mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) werden sieben MVV-Regionalbuslinien auf emissionsfreie Antriebe umgestellt. Vorgesehen ist die Beschaffung von insgesamt 46 Batteriebussen, die zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 in den regulären Linienbetrieb gehen sollen.

Langfristiges Ziel ist es, alle MVV-Regionalbuslinien schrittweise zu elektrifizieren oder auf andere emissionsfreie Antriebe umzustellen. Bereits heute sind im Landkreis acht Buslinien vollständig elektrifiziert. Sieben dieser Linien werden mit insgesamt 29 Batteriebussen betrieben, eine weitere Linie mit zwei Brennstoffzellenbussen. Ergänzend dazu kommen derzeit sechs Brennstoffzellenbusse auf verschiedenen Linien im Landkreis zum Einsatz. Mit der nun bewilligten Förderung setzt der Landkreis diesen Kurs fort und erweitert den Anteil emissionsfreier Fahrzeuge im Regionalbusverkehr weiter.

Förderung für sieben stark frequentierte Linien

Im vergangenen Jahr hatte der Bund einen neuen Förderaufruf für Busse mit klimafreundlichen, alternativen Antrieben gestartet. Der Landkreis München bewarb sich daraufhin mit sieben MVV-Regionalbuslinien, deren Verkehrsleistungen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 neu vergeben werden.

Gefördert werden die Linien:

• 212 (Neuperlach Süd [U/S] – Neubiberg [S] – Ottobrunn – Putzbrunn – Grasbrunn)

• 217 (Neuperlach Süd [U/S] – Unterbiberg – Unterhaching [S])

• 231 (Ismaning [S] – Unterföhring – Studentenstadt [U])

• 234 (Messestadt West [U] – Feldkirchen [S] – Aschheim – Unterföhring [S])

• 236 (Fischerhäuser – Ismaning [S] – Waldorfschule)

• 263 (Messestadt West [U] – Riem [S] – Dornach – Aschheim – Kirchheim – Heimstetten [S] Nord – Feldkirchen [S])

• 264 (Messestadt West [U] – Dornach Gewerbegebiet – Riem [S] Dornach)

Da die ausgewählten Linien eine hohe Laufleistung aufweisen, bieten sie damit ein großes Potenzial zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Die Verkehrsleistungen für die betroffenen Linien werden derzeit ausgeschrieben, um die künftigen Verkehrsunternehmen zu ermitteln.

„Die Förderung durch den Bund ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Umstellung unserer MVV-Regionalbuslinien auf emissionsfreie Antriebe“, so Landrat Christoph Göbel. „Mit jeder zusätzlichen elektrifizierten Linie kommen wir unserem Ziel eines klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis München ein großes Stück näher. Zugleich leisten wir damit einen konkreten und messbaren Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele.“

Quelle: Landratsamt München (Stand 25.02.2026)

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Dominik Scheuer, Projektleiter Umstellung auf alternative Antriebe im Sachgebiet Öffentlicher Personennahverkehr im Landratsamt München, bei der Übergabe der Förderurkunde für den Landkreis München in Berlin. Foto: frank schroth | fotografie

Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 8.935.500 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Automatisierte Drohnen für die Gefahrenabwehr

Maria Sabbas-Scouras

Pilotprojekt für verbesserte Gefahrenabwehr und Lagebeurteilung der Stadt und des Landkreises München

Schnelle, fundierte Entscheidungen sind in der Gefahrenabwehr entscheidend. Um Einsatzlagen künftig noch früher und präziser beurteilen zu können, setzen der Landkreis München sowie die Feuerwehr München auf automatisierte Drohnen. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ermöglichen die Drohnen der Leitstelle eine erste Lageeinschätzung anhand hochauflösender Luftbilder sowie eine effektive Kräfteplanung. In der Landeshauptstadt München kommen bereits seit vergangenem Dezember sehr erfolgreich zwei automatisierte Drohnen zum Einsatz. Nun ergänzt eine weitere Drohne in Heimstetten das Projekt. Ziel des gemeinsamen Projekts, das im Rahmen eines Pressetermins auf der Feuerwache 4 in München vorgestellt wurde, ist eine moderne, leistungsfähige und eng vernetzte Gefahrenabwehr in der Region.

Die neu in der Gemeinde Kirchheim stationierte Drohne startet bei bestimmten Schlag- und Stichworten automatisiert aus dem Einsatzleitrechner der Feuerwehreinsatzzentrale und liefert schon wenige Minuten später ein erstes Lagebild aus der Luft, noch bevor die ersten Kräfte vor Ort eintreffen. Bei unklaren Lagen kann zudem der diensthabende Schichtführer manuell den Start anordnen.

Die Drohne soll insbesondere dort unterstützen, wo Einsatzorte unklar sind, etwa auf Autobahnen oder in Waldgebieten, und dabei helfen, den alarmierten Kräfteansatz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Auf diese Weise gelangen die Einsatzkräfte schneller zum Ziel und können Maßnahmen noch präziser und frühzeitiger einleiten.

Der Einsatzradius der Drohne beträgt rund acht Kilometer. Mit einer Fluggeschwindigkeit von etwa 50 Kilometern pro Stunde erreicht sie die Einsatzstelle in der Regel deutlich vor den anfahrenden Einheiten. Als „fliegendes Auge“ liefert sie dabei bis zu 56 Minuten lang hochauflösende Bilder mit bis zu 65-facher Vergrößerung. Mit der integrierten Wärmebildkamera haben die Einsatzkräfte zudem die Möglichkeit, gezielt erste Schwerpunkte eines Brandereignisses zu definieren oder einen Waldbrand in seiner Ausdehnung zu erfassen.

Während ihres Flugs werden die Drohnen kontinuierlich von eigens ausgebildeten Drohnenpilotinnen und -piloten des auf automatisierte Drohnensysteme spezialisierten Unternehmens Skyflow überwacht, die bei Bedarf jederzeit in den Flug eingreifen können. Auch für den unwahrscheinlichen Fall eines Totalausfalls ist vorgesorgt: Ein integrierter Fallschirm ermöglicht im Notfall eine kontrollierte Landung auch über bewohntem Gebiet.

Der Drohneneinsatz wurde im Vorfeld mit den Betreibern von Rettungs- und Polizeihubschraubern abgestimmt, um eine sichere Nutzung des Luftraums zu gewährleisten. Darüber hinaus werden sämtliche nationale und europäische Vorschriften zum Drohnenbetrieb durch Behörden mit Sicherheitsaufgaben vollständig eingehalten. Die Drohnen werden ausschließlich anlassbezogen zu konkreten Einsatzstellen entsendet; eine flächendeckende oder dauerhafte Überwachung findet nicht statt. Personenbezogene Daten werden nur im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet, wobei sämtliche Anforderungen der Verordnung strikt beachtet und umgesetzt werden.

Gemeinsamer Baustein moderner Gefahrenabwehr

Die automatisierte Drohne des Landkreises ergänzt die bereits bestehenden Drohnensysteme der Feuerwehr München an den Feuerwachen 4 und 5. Damit entsteht ein abgestimmtes System zur luftgestützten Lageerkundung in Stadt und Landkreis München. Auch das Polizeipräsidium München erhält Zugriff auf die Echtzeitübertragung der Bilddaten. Das Projekt ist zunächst als sechsmonatige Testphase angelegt und wird im Anschluss ausgewertet. Im Anschluss soll dann über einen dauerhaften Einsatz dieser Technologie entschieden werden.

Landrat Christoph Göbel betonte die Bedeutung des Projekts für den Bevölkerungsschutz im Landkreis: „Eine verlässliche Lageerkundung ist die Grundlage jeder guten Einsatzentscheidung. Mit der automatisierten Drohne gewinnen wir wertvolle Minuten. Diese Zeit kann im Ernstfall entscheidend sein für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Schutz unserer Einsatzkräfte. Damit stärken wir unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei ihrer wichtigen Arbeit.“

Auch Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller hebt die Bedeutung des Projekts für die Sicherheit der Landeshauptstadt München hervor: „In Ausnahmesituationen wie großen Bränden, Überschwemmungen oder schweren Verkehrsunfällen zählt jede Minute. Drohnen helfen unseren Kolleg*innen bei der Branddirektion, die Lage frühzeitig einzuschätzen und ihre Einsätze schnell und sicher durchzuführen. Ich freue mich, dass wir mit Hilfe modernster Technik den Schutz der Bürger*innen vor Gefahren weiter verbessern können.“

Im täglichen Feuerwehreinsatz geht es bei der Drohnenfernerkundung um Geschwindigkeit, also um eine möglichst frühe bildliche Übersicht zur Einsatzstelle. Hier erhoffen sich Stadt und Landkreis Vorteile, wenn die am schnellsten verfügbare und nächstgelegene Drohne eingesetzt wird, ohne auf Zuständigkeitsgrenzen Rücksicht nehmen zu müssen. Im Pilotbetrieb werden die Prozesse für eine effiziente und rechtskonforme Zusammenarbeit getestet.

Christian Schnepf, Leiter der Abteilung Einsatz-Informations- und Kommunikationstechnik bei der Feuerwehr München ging auf die Vorteile der automatisierten Drohnen für die Einsatzkräfte ein: „Durch die Übertragung von Bildern der Einsatzstelle in die Führungsfahrzeuge kann die Einsatzleitung Entscheidungen deutlich früher treffen und damit die Einsatzmaßnahmen schon vor dem Eintreffen strukturieren. Das kann ein entscheidender Zeitgewinn für Einsatzkräfte und Betroffene sein.“

Daniel Hoppe von der Firma Skyflow berichtete über die bisher gesammelten Erfahrungen mit automatisierten Drohnen im Stadtgebiet München. „Dass Stadt und Landkreis sich im Einsatz die nächstverfügbare Drohne teilen – unabhängig von Zuständigkeitsgrenzen – ist ein großer Schritt. Unser System ist so konzipiert, dass Drohnen und Livestreams organisationsübergreifend freigegeben werden können. München ist der erste Standort, an dem das System im Einsatz ist."

Bisherige Erkenntnisse der Feuerwehr München im Stadtgebiet

Insgesamt 29 Einsätze konnten die beiden Drohnen im Stadtgebiet München bereits absolvieren. Die Gesamtflugzeit betrug dabei knapp zehn Stunden und es wurden insgesamt 294 Kilometer zurückgelegt. Bei 18 Brandeinsätzen, fünf Lageerkundungen, vier Verkehrsunfällen und einer Personensuche konnten die Drohnen erfolgreich eingesetzt werden. Auch konnten bereits die Einsatzkräfte der Polizei aus der Luft unterstützt werden.

Durchschnittlich vier Minuten vor Eintreffen der Einsatzkräfte ist die Drohne bereits vor Ort, obwohl teilweise deutlich größere Distanzen zurückgelegt werden müssen.

Bei einem automatischen Notruf nach einem Verkehrsunfall (ECall) war die Drohne beispielsweise drei Minuten vor den Einsatzkräften der Polizei und vier Minuten vor dem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der Standort des verunfallten Pkw konnte bestätigt werden und eine erste Lageeinschätzung aus der Luft war möglich.

Quelle Text und Fotos: Landratsamt München (Stand 05.03.2026)

Landrat Christoph Göbel (Mitte links) und Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller (Mitte rechts) zusammen mit Vertretern der Kreisbranddirektion und der Branddirektion der Landdeshauptstadt München sowie der Firma Skyflow.

Die Drohne in Aktion (Foto: Daniel Hoppe Skyflow)

Landesweiter Warntag am 12. März 2026

Maria Sabbas-Scouras

Test der Bevölkerungs-Warnsysteme gegen 11 Uhr

In Bayern findet regelmäßig am zweiten Donnerstag im März ein landesweiter Probealarm statt. Dieses Jahr ist es am Donnerstag, den 12. März 2026, wieder soweit: Ab 11 Uhr erproben Land und Kommunen ihre jeweiligen Warnsysteme – von Katastrophenschutzsirenen bis hin zu Warn-Apps. Auch im Landkreis München werden an diesem Tag Test-Warnungen ausgelöst.

Gewarnt wird im Landkreis München insbesondere über Warn-Apps wie NINA, KATWARN oder BIWAPP sowie über Cell Broadcast, einen Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Smartphone geschickt werden können. Ausgelöst werden die Warnungen am 12. März zentral durch das Bayerische Melde- und Lagezentrum des Innenministeriums. In Aying (inklusive der Ortsteile Dürrnhaar und Großhelfendorf), Garching (inkl. Dirnismaning und Hochbrück), Neubiberg, Ottobrunn, Straßlach-Dingharting (inkl. Großdingharting) und Unterföhring werden zudem die Katastrophenschutz-Sirenen eine Minute lang einen an- und abschwellenden Heulton von sich geben, der die Bevölkerung im Ernstfall dazu veranlassen soll, anlässlich schwerwiegender Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen zu achten. Die Stadt Unterschleißheim warnt über mobile Sirenen. Um 11:30 Uhr wird über dieselben Kanäle Entwarnung gegeben. In Ottobrunn und Neubiberg erfolgt keine Entwarnung über Sirene. Erstmalig erfolgt auch über Cell Broadcast eine Entwarnung.

Das Landratsamt München informiert auf seinem neuen WhatsApp-Kanal „Sicher im Landkreis München“ (www.landkreis-muenchen.de/whatsapp-warninfo) zudem jederzeit über aktuelle Warnungen in Krisen- und Katastrophenfällen. Wichtig ist es hierbei die Benachrichtigungen zu aktivieren, um direkt über neue Beiträge informiert zu werden.

Bei Warn-Apps immer standortbezogene Meldungen aktivieren

Besonders großflächig und schnell kann seit einigen Jahren über Warn-Apps wie NINA, KATWARN oder BIWAPP gewarnt werden. Nutzerinnen und Nutzer können dort angeben, für welche Orte oder Regionen sie Warnungen erhalten möchten. Im Ernstfall wird dann über die App auf eine bestehende Gefahrensituation hingewiesen. Damit die Warnung möglichst schnell auf dem eigenen Gerät ankommt, ist es wichtig, Push-Nachrichten für die Warnapp zu erlauben. Um jederzeit und an jedem Ort über Warnungen informiert werden zu können, sollten in den Apps zudem unbedingt standortbezogene Warnungen aktiviert sein. In KATWARN nennt sich dies „Schutzengel-Funktion“, bei NINA „aktueller Standort“ und BIWAPP bietet dafür die „Wächter-Funktion“. So bleibt man auch außerhalb des Wohn- oder Arbeitsorts immer über alle Gefahren informiert.

Stresstest für Warninfrastruktur und Information für Bevölkerung

Mit einem Probealarm werden die technischen Systeme unter Realbedingungen getestet, um Schwachstellen für den Ernstfall beheben zu können. Er ist aber auch wichtig, um die Bevölkerung über verschiedene Formen der Warnung zu informieren und zu sensibilisieren. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Deutschland in einem Krisenfall.

Durch das Verständnis für die Abläufe bei Warnmeldungen können Menschen im Ernstfall besser reagieren.

Warnsysteme auch für Klimaanpassung ein zentraler Baustein

Insbesondere durch den Klimawandel werden wetterbedingte Ereignisse wie Starkregen, Hagel und starke Unwetter häufiger und intensiver, auch im Landkreis München ist dies zunehmend spürbar. Diese Ereignisse können zu Gefährdungen für Menschen sowie zu Schäden an Gebäuden und Infrastruktur führen. Die Eigenvorsorge in der Bevölkerung gewinnt an Bedeutung und kann Schlimmeres verhindern. Maßnahmen wie beispielsweise der Einbau einer Rückstauklappe im Keller oder die Sturmsicherung von Dachziegeln können potentielle Schäden am Gebäude verringern. Ein funktionierendes Warnsystem ist demnach sowohl für den Bevölkerungsschutz als auch für die Klimaanpassung essenziell.

Weitere Informationen zum bayernweiten Warntag gibt es auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration unter www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste.

Quelle: Landratsamt München (Stand 04.03.2026)

Bild von Ad Adriaans auf Pixabay

ACHTUNG !! Newcastle Disease bei Geflügel breitet sich aus

Maria Sabbas-Scouras

Veterinäramt ruft Geflügelbesitzer dazu auf, Impfpflicht einzuhalten und Biosicherheitsmaßnahmen zu ergreifen

Aufgrund aktueller Krankheitsausbrüche der Newcastle Disease (ND) im benachbarten Landkreis Erding sowie weiterer Verdachtsfälle ruft das Veterinäramt des Landratsamts München alle Geflügelbesitzer, insbesondere auch Kleinst- und Hobbyhalter, zur strikten Einhaltung der gesetzlichen Impfpflicht und gerade in der aktuellen Situation zur Beachtung aller Biosicherheitsmaßnahmen auf.

Die Newcastle Disease, auch als „Atypische Geflügelpest“ bekannt, ist eine hochansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung. Da das Virus über Wildvögel, Personen oder kontaminiertes Futter leicht verschleppt werden kann, stellt die aktuelle Lage im Nachbarlandkreis ein direktes Risiko auch für Geflügelhalter im Landkreis München dar.

Gesetzliche Impfpflicht für Geflügel

In Deutschland schreibt die Geflügelpest-Verordnung vor, dass alle Besitzer von Hühnern oder Truthühnern ihre Tiere regelmäßig gegen Newcastle Disease impfen lassen müssen. Ausnahmen hiervon gibt es nicht. Auch Personen, die etwa nur einzelne Tiere im Garten halten, sind von der Impfpflicht für ihre Tiere betroffen.

Was Tierhalter jetzt tun müssen

Besitzer von Geflügel sollten unbedingt den Impfstatus ihrer Tiere prüfen und sicherstellen, dass diese über einen lückenlosen Impfschutz verfügen. Darüber hinaus muss jeder Geflügelbestand beim zuständigen Veterinäramt sowie bei der Tierseuchenkasse gemeldet sein.

Die Impfung erfolgt in der Regel über das Trinkwasser oder per Injektion durch einen Tierarzt. Die Impfung schützt nicht nur das Einzeltier vor einem qualvollen Krankheitsverlauf, sondern verhindert im Ernstfall auch die umfassende Keulung von Beständen in der gesamten Region. Im betroffenen Nachbarlandkreis mussten bereits über 100.000 Hühner getötet werden. Die gesetzlich vorgeschrieben Maßnahmen unterscheiden im Seuchenfall nicht zwischen Groß- und Klein- und Kleinsthaltungen. Verstöße gegen die Impfpflicht können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Geflügelhalter können zudem aktiv dazu beitragen, dass sich die Viruserkrankung nicht weiter ausbreitet, indem sie den Kontakt zwischen den eigenen Tieren und Wildvögeln minimieren. Fremde Personen dürfen die Stallungen und Haltungen derzeit nicht betreten.

Bei plötzlichen Todesfällen unter den gehaltenen Tieren, Atemwegsproblemen oder einem starken Rückgang der Legeleistung ist umgehend ein Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Geflügelbesitzer, die Fragen zu den bei ihren Tieren erforderlichen Impfungen bzw. deren Impfstatus haben, können sich an ihren praktischen Tierarzt oder das Veterinäramt wenden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 04.03.2026)

Was tun, wenn einem das Wasser wortwörtlich bis zum Hals steht?

Maria Sabbas-Scouras

Landratsamt München verteilt ab kommender Woche Informationsmaterial zur Krisenvorsorge an alle Haushalte im Landkreis

Krisen und außergewöhnliche Ereignisse lassen sich nicht immer verhindern. Auch im Landkreis München nehmen Extremwettersituationen zu, zugleich wirken sich internationale Krisen und eine angespannte weltpolitische Lage zunehmend auf das Leben vor Ort aus. Allerdings kündigen sich Krisen selten an. Sie treffen Kommunen und Bürgerinnen und Bürger oft unerwartet. Ob Stromausfall, Hochwasser oder länger andauernde Versorgungsengpässe – entscheidend ist, vorbereitet zu sein

Der Landkreis München informiert deshalb seine Bürgerinnen und Bürger mit einer umfassenden Katastrophenschutzbroschüre zur persönlichen Vorsorge. Die Verteilung an alle Haushalte im Landkreis beginnt in der kommenden Woche.

Grundlage bildet der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Er vermittelt grundlegende Vorsorgemaßnahmen und Verhaltensregeln, die unabhängig vom konkreten Schadensereignis gelten, zum Beispiel, wie man sich einen sinnvollen Notfallvorrat anlegt, wie man im Krisenfall seriöse Informationen erhält oder wie man ohne Strom kochen kann. Zusätzlich beinhaltet der Ratgeber praktische Checklisten zur Vorbereitung. Ergänzt wird er durch gemeindespezifische Flyer, die auf örtliche Besonderheiten eingehen.

Anlaufstellen im Ernstfall

Ein zentraler Bestandteil der lokalen Informationen sind die sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürme. Diese dienen im Krisenfall als wichtige Anlaufstellen für die Bevölkerung, etwa zur Information, als Treffpunkt oder bei Ausfall von Strom und Kommunikation. Die Flyer erläutern deren Standorte und Aufgaben sowie weitere kommunale Besonderheiten und Risiken.

„Broschüre und Gemeindeflyer verstehen sich ausdrücklich als Hilfe zur Selbsthilfe“, betont Landrat Christoph Göbel. „Wer sich frühzeitig informiert und vorbereitet, kann im Ernstfall ruhiger handeln und hilft damit auch seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.“

Vorbereitung und Orientierung statt Panik

Die Broschüre und die ergänzenden Gemeindeflyer geben Orientierung, bevor eine Ausnahmesituation eintritt. Sie helfen dabei, Unsicherheiten zu verringern und sich frühzeitig mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen. Auch wenn alle Beteiligten hoffen, dass die Inhalte möglichst nicht praktisch relevant werden, bittet der Landkreis die Bevölkerung, sich bewusst Zeit für die Lektüre zu nehmen und die Hinweise für den eigenen Haushalt zu nutzen.

Sollten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises München bis Ende März kein Informationsmaterial erhalten haben, können sie es per E-Mail an pressestelle@lra-m.bayern.de bestellen.

Zusätzlich setzt der Landkreis im Rahmen des Bevölkerungsschutzes auf eine niederschwellige Kommunikationsstrategie: Bürgerinnen und Bürger können auf WhatsApp dem offiziellen Warn- und Infokanal „Sicher im Landkreis München“ folgen. Er ist über www.landkreis-muenchen.de/whatsapp-warninfo erreichbar.

Quelle: Landratsamt München (Stand 26.02.2026)

Bild von Hans auf Pixabay

Starkes Zeichen für Erinnerung und Frieden

Maria Sabbas-Scouras

Ehrung der Sammlerinnen und Sammler und Scheckübergabe an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

275 Sammlerinnen und Sammler haben im Jahr 2025 bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Landkreis München insgesamt 56.808,46 Euro gesammelt. In München Stadt und Land betrug das Gesamtergebnis 110.501,67 Euro.

Beim traditionellen Empfang im Foyer des Landratsamts dankte Landrat Christoph Göbel den engagierten Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Der Bezirksverband München war unter anderem durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Stadelmaier und die Geschäftsführerin Stephanie Ritter vertreten.

„Gerade in einer Zeit, in der wir weltweit neue Konflikte und eine wachsende Unsicherheit erleben, ist die Arbeit des Volksbundes von besonderer Bedeutung“, betonte Landrat Göbel. „Die Sammlerinnen und Sammler setzen ein sichtbares Zeichen für Erinnerung, Versöhnung und Frieden. Sie stehen für die enge Verzahnung von Gesellschaft und Bundeswehr und sorgen dafür, dass dieses wichtige Thema in der Mitte unserer Gesellschaft präsent bleibt.“

Der Landrat hob hervor, dass sich unter den 275 Sammlerinnen und Sammlern knapp 200 aktive Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr befanden. „Dass so viele Soldatinnen und Soldaten in Uniform in unserer Bevölkerung unterwegs sind und sich freiwillig in den Dienst dieser guten Sache stellen, ist alles andere als selbstverständlich“, so Göbel weiter. „Gemeinsam mit den zivilen Sammlerinnen und Sammlern zeigen sie Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität.“

Im Rahmen der Veranstaltung überreichten Vertreter aus den Reihen der Sammler symbolisch den Scheck an den Landrat, der ihn unterzeichnete und an Geschäftsführerin Stephanie Ritter weitergab.

Im Anschluss wurden zahlreiche Sammlerinnen und Sammler für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet: 24 Personen erhielten Verdienstspangen in Bronze (5 Jahre), Silber (10 Jahre), Gold (20 Jahre) und Weißgold (25 beziehungsweise 40 Jahre Sammeltätigkeit). Eine Person wurde mit der Costermano-Medaille geehrt.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Alto Gebhard: Für 50 Jahre überdurchschnittliches Engagement als Einzelsammler wurde ihm das Ehrenkreuz in Gold verliehen.

Eine Sonderehrung galt auch der Sanitätsakademie der Bundeswehr für ihre langjährige und engagierte Unterstützung der Sammelaktionen des Volksbundes. Generalarzt Prof. Dr. Kai Kehe, stellvertretender Kommandeur und Direktor der Sanitätsakademie, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.

Die Spendengelder der Haus- und Straßensammlung kommen der Gedenk- und Friedensarbeit des Volksbundes, der Fürsorge für die Kriegstoten sowie insbesondere der Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit für ein einiges Europa zugute.

Mit dem Empfang im Landratsamt setzt der Landkreis München ein bewusstes Zeichen der Anerkennung – für langjähriges ehrenamtliches Engagement und für die gemeinsame Verantwortung, Erinnerung wachzuhalten und Frieden aktiv zu gestalten.

Quelle Text und Bild: Landratsamt München (Stand 02.03.2026)

Gemeinsames Engagement für die Arbeit des Volksbundes: Landrat Christoph Göbel (vorne links) mit Stephanie Ritter, Geschäftsführerin, und Heinrich Stadelmaier, 2. Vorsitzender des Bezirksverbands München des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, bei der symbolischen Scheckübergabe mit den geehrten Sammlerinnen und Sammlern, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren Engagierten das starke Sammlungsergebnis 2025 erst möglich gemacht haben.

Landkreis München startet WhatsApp-Warnkanal

Maria Sabbas-Scouras

Neues Angebot „Sicher im Landkreis München“ für Krisenwarnungen und Informationen rund um das Thema Sicherheit

Der Landkreis München erweitert sein Konzept zur Bevölkerungswarnung um einen weiteren, direkten Kommunikationskanal: Ab sofort informiert der neue WhatsApp-Kanal „Sicher im Landkreis München“ schnell, zuverlässig und aus erster Hand über Gefahrenlagen, Krisen- und Katastrophenfälle sowie über wichtige sicherheitsrelevante Themen im Alltag.

In Katastrophenfällen oder bei größeren Schadensereignissen ist der Landkreis gesetzlich für die Warnung der Bevölkerung zuständig. Bislang erfolgte diese unter anderem über Pressemitteilungen, die Website des Landkreises, soziale Medien oder Warn-Apps wie NINA oder KATWARN. Viele dieser Kanäle erreichen die Bürgerinnen und Bürger jedoch nur mittelbar oder bieten nur begrenzten Raum für weiterführende Informationen. Der neue WhatsApp-Kanal schließt nun diese Lücke.

Direkt, schnell und verständlich

Wer den neuen WhatsApp-Kanal abonniert, erhält im Ereignisfall aktuelle Informationen direkt auf das Smartphone. Anders als bei verschiedenen anderen sozialen Medien sehen Abonnenten neue Beiträge dabei ohne Zeitverzögerung und bleiben immer auf dem neuesten Stand, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass ein Algorithmus den Beitrag zur richtigen Zeit anzeigt. Neben kurzen Warnhinweisen können auch weiterführende Informationen, Verhaltenshinweise, Karten oder Links bereitgestellt werden. So bleibt mehr Raum für Einordnung und laufende Updates als in klassischen Warnmeldungen.

Entwickelt wurde der Kanal in enger Abstimmung zwischen Katastrophenschutz, Pressestelle und Kreisbrandinspektion – auch als Lehre aus zurückliegenden Einsatzlagen. Ziel ist es, im Ernstfall mit möglichst geringem Zeitverlust eine große Reichweite zu erzielen.

Landrat Christoph Göbel betont: „Im Krisenfall zählt jede Minute. Mit unserem neuen WhatsApp-Kanal schaffen wir einen weiteren direkten Draht zu den Menschen im Landkreis. Wer informiert ist, kann schnell und richtig reagieren und damit sich und sein Umfeld schützen.“

Informationen auch außerhalb von Krisenlagen

Damit der Kanal im Ernstfall möglichst viele Menschen erreicht, wird er nicht nur bei akuten Gefahrenlagen genutzt. Geplant sind regelmäßige Tipps und Hinweise rund um das Thema Sicherheit, von Warnungen über das Betreten von Eisflächen, Informationen zu Notvorräten bis hin zu einer Checkliste für die Hausapotheke oder Sicherheitshinweise für die Nutzung der Isar. Darüber hinaus erhalten Abonnenten hier auch aktuelle Informationen zu Übungen, Warntagen oder Veranstaltungen zum Thema Bevölkerungsschutz. Um die Nutzer dabei nicht mit Informationen zu überfluten, sind lediglich ein bis zwei solcher Informationen pro Monat vorgesehen.

Ergänzung zu bestehenden Warnsystemen

Der WhatsApp-Kanal ersetzt keine bestehenden Warnmittel wie Sirenen, Warn-Apps oder Cell Broadcast, sondern ergänzt sie sinnvoll. Er ist Teil eines Gesamtkonzepts zur Bevölkerungswarnung im Landkreis München. Die Nutzung ist freiwillig und kostenlos, alle Informationen werden selbstverständlich weiterhin auch außerhalb von WhatsApp veröffentlicht. Der Kanal fungiert als reiner Informationskanal. Nutzerinnen und Nutzer können auf Beiträge reagieren, bleiben dabei aber anonym. Ein Kommentieren von Beiträgen ist dagegen nicht möglich.

Der WhatsApp-Kanal „Sicher im Landkreis München“ ist ab sofort unter www.landkreis-muenchen.de/whatsapp-warninfo erreichbar.

Landrat Christoph Göbel appelliert dazu an die Bürgerinnen und Bürger: „Abonnieren Sie den neuen WhatsApp-Warnkanal des Landkreises und machen Sie auch Familie, Freunde, Nachbarn oder Kolleginnen und Kollegen darauf aufmerksam, insbesondere auch ältere Menschen oder Personen, die Warn-Apps bislang nicht nutzen. Je größer die Reichweite, desto wirksamer ist die Warnung im Ernstfall.“

Weitere Informationen zum Thema Bevölkerungsschutz und Warnsysteme gibt es unter https://www.landkreis-muenchen.de/themen/oeffentliche-sicherheit-ordnung/katastrophenschutz-und-feuerwehr/.

Quelle: Landratsamt München (Stand 26.02.2026)

Geänderte Öffnungszeiten am Faschingsdienstag - Landratsamt München schließt um 12 Uhr

Maria Sabbas-Scouras

Am Faschingsdienstag, 17. Februar 2026, gelten für das Landratsamt am Mariahilfplatz und seine Außenstellen geänderte Erreichbarkeiten. Der Publikumsverkehr endet an diesem Tag um 12 Uhr. Davon betroffen sind die folgenden Außenstellen:

• MesseCampus Riem,

• Frankenthaler Straße in München,

• Ludmillastraße in München,

• Chiemgaustraße in München,

• Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle in Grasbrunn-Neukeferloh,

• St. Gabriel in München (Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche).

Kunden der Kfz-Zulassungsstelle ohne Termin werden gebeten, frühzeitig in die Zulassungsstelle zu kommen, um sicherzustellen, dass ihr Anliegen noch während der Öffnungszeiten bearbeitet werden kann. Bei sehr hohem Kundenaufkommen müssen wir die Nummernvergabe ggf. vorzeitig einstellen.

Das Landratsamt München dankt allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises für ihr Verständnis.

Die Dienststellen sind ab Mittwoch, 18. Februar, wieder wie gewohnt erreichbar.

Quelle: Landratsamt München (Stand 04.02.2026)

Lions Club München – König Otto unterstützt Nothilfefonds im Landkreis München mit 2.000 Euro

Maria Sabbas-Scouras

Der Lions Club München – König Otto hat den Nothilfefonds im Landkreis München mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt. Die Spendenübergabe fand am 27. Januar im Landratsamt München statt, gemeinsam mit Landrat Christoph Göbel.

Der Nothilfefonds wurde 2021 ins Leben gerufen und wird heute von der AWO München-Land verwaltet. Er richtet sich an Menschen im Landkreis München, die trotz bestehender sozialer Sicherungssysteme in akute Notlagen geraten und durch alle Raster der gesetzlichen Hilfen fallen. Ziel des Fonds ist es, schnell, unbürokratisch und gezielt zu helfen.

Jährlich werden rund 10.000 Euro benötigt, um solche Einzelfallhilfen leisten zu können. Die Spende des Lions Clubs München – König Otto leistet daher einen wichtigen Beitrag, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen schnell und wirksam zu unterstützen.

Quelle: AWO Kreisverband (Stand 30.01.2026)

Auf dem Foto v.l.:

Vorne: Ilona Fischer (Lions Club), Landrat Christoph Göbel, Adolph Hengge (Lions Club); hinten: Dr. Bettina Wurster (Landratsamt), Fritz Aulenbach (Lions Club), Meike Voigtmann (Kreisverband), Stefan Wallner (Kreisverband), Michael Germayer (Kreisverband)

Nachhaltiger Winterdienst: Einsatz von "Gurkenwasser"

Maria Sabbas-Scouras

Sole im Winterdienststützpunkt Scheideck des Staatlichen Bauamtes Freising im Bereich der Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils)

 

Ab Januar 2026 nutzt die Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) im Winterdienst erstmals umweltfreundliche Sole aus Gurkenwasser - einem nachhaltigen Nebenprodukt der Gurkenproduktion. Dadurch werden Salz- und Trinkwasserverbrauch deutlich reduziert.

 

Die Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) setzt ab Januar 2026 eine innovative und umweltfreundliche Lösung im Winterdienst ein: Salzwasser aus der Gurkenproduktion, auch bekannt als „Gurkenwasser“, wird ab sofort als Sole zur 
Streuung auf den Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im östlichen Teil des Landkreises Erding verwendet. Am Winterdienststützpunkt Scheideck steht hierfür bereits ein moderner Lagertank mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Litern zur Verfügung, in dem nun das Gurkenwasser eingelagert und bedarfsgerecht genutzt wird. 

Bislang wurde die Sole für den Winterdienst in der Straßenmeisterei Taufkirchen (Vils) selbst hergestellt und anschließend mit den Winterdienstfahrzeugen zum Stützpunkt Scheideck transportiert. Dieser Transportweg und die Herstellung aus Trinkwasser und Steinsalz entfällt nun, da die Sole aus Gurkenwasser direkt zum Stützpunkt geliefert und verwendet werden kann. Dadurch werden die Abläufe deutlich effizienter, und der logistische Aufwand wird erheblich reduziert. 

Der jährliche Verbrauch an Sole am Standort Scheideck liegt bei etwa 100.000 Litern. Die Verwendung von Gurkenwasser als Sole ist ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz. Das Gurkenwasser entsteht als Nebenprodukt bei der Gur-
kenproduktion der Firma Develey Senf & Feinkost GmbH. Nach dem Reifungsprozess der Gurken verbleibt die Gurkengärlake, die aufgrund ihrer Salzkonzentration und Qualität nicht weiterverwendet werden kann und bisher auf-
wendig geklärt werden musste. Diese Gurkengärlake wird aufbereitet, gefiltert und auf einen Salzgehalt von 21 % konzentriert, sodass es als vollwertiger Ersatz für herkömmliche Salzsole im Winterdienst eingesetzt werden kann. Umfangreiche Laboranalysen bestätigten, dass das Gurkenwasser keine Allergene oder organischen Rückstände enthält, die eine Verwendung im Winterdienst ausschließen würden. Die bisherigen Einsätze in den Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Landshut zeigen, dass die Sole aus Gurkenwasser genauso effektiv und sicher ist wie herkömmliche Sole. Durch die Verwendung der Gurkengärlake als Ausgangsstoff für die Winterdienstsole kann durch die damit 
verbundene Einsparung an Trinkwasser und Salz die Umwelt nachhaltig entlastet und geschützt werden.  

Mit der Einführung dieser nachhaltigen Technologie setzt das Staatliche Bauamt Freising zusammen mit dem Landkreis Erding ein Zeichen für Innovation und ökologische Verantwortung im Verkehrsbereich.  

„Mit dem Einsatz von Gurkenwasser als Sole im Winterdienst gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Dieses innovative Verfahren zeigt, wie Umweltschutz und moderne Technik Hand in Hand gehen können“, betont der Bauminister Christian Bernreiter. 

Landrat Bayerstorfer ergänzt: „Wir freuen uns, dass der Landkreis Erding bei diesem zukunftsweisenden Projekt mit dabei ist. Die Nutzung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelproduktion für den Winterdienst ist ein hervorragendes Beispiel für Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz vor Ort.“ 

Quelle: Staatliches Bauamt Freising (Stand 27.01.2026)

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uf dem Bild von links nach rechts:
Natalie Kienmüller-Stadler (Leiterin der Straßenmeisterei Taufkirchen)
Martin Bayerstorfer (Landrat)
Nadine Heiß (Bereichsleiterin Straßenbau)
Julian Bauer (stellvertretender Straßenmeister)
Florian Miller (Straßenwärter)

Spenderinnen und Spender erhalten Einblick in CO2-Abscheidung

Maria Sabbas-Scouras

TUM Carbon Removal Initiative e. V. erforscht Möglichkeiten technologischer Treibhausgassenken

Selbst wenn die gesamten Treibhausgasemissionen weltweit sofort runtergefahren würden, ließe sich der Klimawandel nicht mehr vollständig aufhalten. Entscheidend ist daher die Frage, wie sich Treibhausgasemissionen, die über den natürlichen Kreislauf hinweg in der Atmosphäre sind, reduzieren lassen. Mit diesen so genannten Negativemissionen beschäftigt sich die TUM Carbon Removal Initiative e. V. an der Technischen Universität München. Unterstützt wird die studentische Initiative durch die Crowdfunding-Plattform Aktion Zukunft+. Die ermöglichte am Donnerstag (22. Januar) ihren Spenderinnen und Spendern, einen Einblick in die wissenschaftliche Forschung zur Treibhausgassenkung zu bekommen.

Der natürliche Kreislauf ist gestört. Seit Beginn der Industrialisierung hat die Menschheit mehr CO₂ in die Atmosphäre ausgestoßen als durch natürliche Prozesse – etwa die Photosynthese der Pflanzen – wieder aus der Luft entzogen werden kann. Die Folge der steigenden CO₂-Konzentration ist der Klimawandel. Neben der Wiederherstellung natürlicher CO₂-Senken, wie etwa der Aufforstung von Waldflächen oder der Wiedervernässung trockengelegter Moore, gibt es auch Möglichkeiten, das CO₂ mit unterschiedlichen Technologien zu entfernen. Eine Methode ist die direkte Abscheidung von CO₂ aus der Umgebungsluft und die Umwandlung in Trockeneis. Genau damit beschäftigt sich die von Studentinnen und Studenten der Technischen Universität München gegründete TUM Carbon Removal Initiative e. V.

Finanzierung einer Vollzeitstelle

Unterstützt wurden die jungen Menschen dabei durch die Aktion Zukunft+. „Über die Crowdfunding-Plattform konnten Spenderinnen und Spender direkt mithelfen, dieses Projekt zu finanzieren“, sagt Evelyn Reisner, strategische Projektleitung für die Aktion Zukunft+ im Landratsamt München, und ergänzt: „Mit den Mitteln, die Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und andere Institutionen in der Region gespendet haben, wird eine auf ein Jahr befristete Vollzeitstelle bei der studentischen Initiative finanziert.“

Die Anstellung einer erfahrenen Fachkraft hilft dabei, den Engineering-Prozess zu professionalisieren, den Aufbau der ersten Pilotanlage voranzutreiben, Prozesssicherheit und Datenerhebung zu gewährleisten und die Technologie für eine

spätere Skalierung vorzubereiten. „Für uns als gemeinnützigen studentischen Verein ist die Vollzeitstelle ein echter Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Technologie. Sie ermöglicht nicht nur die planmäßige Fertigstellung unserer ersten Pilotanlage, sondern stärkt die gesamte Arbeit der Initiative, indem sie diese auf ein neues Qualitätsniveau hebt“, ergänzt Greta Baden, Vorstandsmitglied der TUM Carbon Removal Initiative e.V.

„Mit dem Aktionstag bei der TUM Carbon Removal Initiative e. V. haben wir unseren Spenderinnen und Spendern ermöglicht, sich über das Projekt und seine Bedeutung zu informieren. Uns ist es wichtig, auf diese Weise Transparenz zu schaffen und den Menschen, die uns ihr Geld für den Klimaschutz in der Region anvertrauen hautnah erklären zu können, wie jede Spende wirkt“, so Lara Hein, zuständige Mitarbeiterin für lokale Projekte der Aktion Zukunft+ bei der Energieagentur Ebersberg-München.

Über die Aktion Zukunft+

Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Mit dem Erwerb von Zukunft+ Zertifikaten unterstützen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Kommunen Klimaschutzprojekte in der Region und weltweit. Spenderinnen und Spender entscheiden dabei selbst, welches Projekt unterstützt und so via Crowdfunding in die Umsetzung gebracht wird. Ein Zukunft+ Zertifikat kann für 20 Euro über www.aktion-zukunft-plus.de erworben werden und ist mit dem Wert einer Tonne CO2 hinterlegt. Die eigenen Treibhausgasemissionen können so nach individuellem Wunsch ganz oder in Teilen ausgeglichen werden. Die Spendenbeiträge finanzieren zu gleichen Teilen ausgewählte Klimaschutzprojekte in den Landkreisen München und Ebersberg sowie im globalen Süden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.01.2026)

FW-Kreisvorsitzender trat bereits im Sommer aus Partei aus – neue Wählergruppe tritt an

Maria Sabbas-Scouras

Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler im Landkreis München, Otto Bußjäger, ist bereits im Sommer vergangenen Jahres aus der Partei ausgetreten. Öffentlich wurde der Schritt erst jetzt. Der 54-Jährige begründet ihn mit einem zunehmenden Rechtsruck des Landesverbands unter Hubert Aiwanger sowie einem Kurs, der auf Konfrontation und Polarisierung statt auf kommunale Sacharbeit setze.

Nach seinem Parteiaustritt blieb Bußjäger politisch aktiv und initiierte gemeinsam mit Mitstreitern eine neue Gruppierung. Die Unabhängige Bürgergemeinschaft München-Land (UB-ML) hat nun die formalen Voraussetzungen für die Kreistagswahl am 8. März erfüllt. Mit 754 gesammelten Unterstützerunterschriften – erforderlich wären 470 gewesen – wird die UB-ML auf dem Stimmzettel stehen.

Die im November gegründete Wählergemeinschaft entstand aus ehemaligen Mitgliedern und Anhängern der Freien Wähler, die den Kurs der Aiwanger-Partei als zu populistisch ablehnen. Inzwischen haben sich zahlreiche unabhängige Gruppierungen aus dem Landkreis der UB-ML angeschlossen. Die Liste umfasst 70 Kandidatinnen und Kandidaten sowie vier Ersatzpersonen, darunter 42 amtierende Stadt- und Gemeinderäte. Die UB-ML versteht sich als parteiunabhängig, lösungsorientiert und dialogorientiert.

Text: Maria Sabbas-Scouras

Fehlalarm an der S-Bahn Ismaning: 16-Jähriger löst Feuerwehreinsatz aus

Maria Sabbas-Scouras

Ein 16-jähriger Jugendlicher hat in der Nacht auf Freitag an der S-Bahn-Haltestelle Ismaning einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, nachdem er Nothilfeeinrichtungen missbräuchlich benutzt hatte. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht.

Nach Angaben der Polizei betätigte der Jugendliche einen Handfeuermelder auf dem Bahnsteig, wodurch automatisch die Feuerwehr alarmiert wurde. Zuvor hatte er einen Feuerlöscher entnommen und dessen Inhalt versprüht. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte leistete der 16-Jährige Widerstand, als die Beamten versuchten, ihn festzuhalten.

Der Jugendliche, der aus der Ukraine stammt, zeigte sich laut Polizei psychisch auffällig und wurde im Anschluss in entsprechende Betreuung übergeben. Zudem war er den Behörden bereits aus früheren Fällen von Sachbeschädigung bekannt. Die Polizei ermittelt wegen des Missbrauchs von Notrufen und weiterer Delikte.

Bild: MVV