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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Eichenprozessionsspinner am Feringasee entdeckt

Maria Sabbas-Scouras

FKK-Halbinsel in Unterföhring vorsorglich gesperrt – Landkreis veranlasst fachgerechte Bekämpfung

Bei routinemäßigen Baumpflegearbeiten an einer Eiche im vorderen Teil der FKK-Halbinsel am Feringasee in Unterföhring ist am Mittwoch, 10. Juni 2026, ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat der Landkreis München den Zugang zur FKK-Halbinsel vorsorglich gesperrt. Die Sperrung gilt seit dem 11. Juni und bleibt bestehen, bis die Bekämpfungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

Der Landkreis arbeitet derzeit daran, kurzfristig eine geeignete Fachfirma zu beauftragen. Die Beseitigung ist aufwendig und darf nur durch geschultes Personal mit entsprechender Schutzausrüstung sowie umfangreichem Equipment erfolgen. Ziel ist es, die Arbeiten Anfang kommender Woche auf den Weg zu bringen und so schnell wie möglich abzuschließen. Wie lange es jedoch dauern wird, bis der FKK-Bereich am Feringasee für die Öffentlichkeit wieder zugänglich ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Die Sperrung der FKK-Halbinsel am Feringasee ist eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, denn die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können unangenehme und in einzelnen Fällen auch ernstere gesundheitliche Beschwerden auslösen. Das Landratsamt bittet daher Besucherinnen und Besucher des Feringasees im eigenen Interesse, die Absperrung zu beachten und den gesperrten Bereich nicht zu betreten.

Raupen und Gespinste nicht berühren

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unscheinbarer Nachtfalter. Gefährlich für Mensch und Tier sind vor allem die Raupen. Sie sind grau gefärbt, haben eine dunkle Rückenlinie und lange, helle Haare. Typisch ist, dass sie sich in Gruppen und oft in langen Reihen – sogenannten Prozessionen – fortbewegen. An befallenen Eichen finden sich Gespinstnester häufig am Stamm oder in Astgabeln. Diese Nester können auch nach dem Schlüpfen der Falter noch Brennhaare enthalten.

Die feinen Brennhaare brechen leicht ab und können durch Luftbewegungen verteilt werden. Sie können Haut, Augen und Atemwege reizen. Mögliche Symptome sind starker Juckreiz, Rötungen, Quaddeln, Bläschen oder Papeln auf der Haut. Auch Augenreizungen, Husten, Atembeschwerden, Schwindel oder Fieber sind möglich. Bei empfindlichen Personen können allergische Reaktionen auftreten.

Was tun nach Kontakt?

Wer mit Raupen, Gespinsten oder Brennhaaren in Kontakt gekommen ist, sollte die betroffene Kleidung möglichst rasch wechseln und waschen, duschen und die Haare gründlich waschen. Die Augen sollten bei Reizung mit klarem Wasser gespült werden. Bei starken Beschwerden, Atemnot, Augenbeteiligung oder anhaltenden Hautreaktionen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Dabei sollte auf den möglichen Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner hingewiesen werden.

Auch Hunde, Pferde und andere Tiere können betroffen sein. Hinweise auf einen Kontakt können etwa starkes Speicheln, Würgereiz, Schwellungen im Maul- oder Gesichtsbereich, Augenreizungen, Juckreiz oder Atemprobleme sein. In solchen Fällen sollte zeitnah eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Der Landkreis bittet alle Besucherinnen und Besucher des Feringasees, die Absperrung zu beachten, Kinder und Tiere vom betroffenen Bereich fernzuhalten und Raupen oder Gespinste keinesfalls zu berühren oder selbst zu entfernen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.06.2026)

Am Feringasee in Unterföhring wurde der Eichenprozessionsspinner entdeckt. Die dortige FKK-Halbinsel bleibt daher bis auf weiteres gesperrt. Das Landratsamt hat Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet.

Sperrung Feringasee

Schwerer Motorradunfall in Aschheim: Kradfahrer verletzt

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Verkehrsunfall in Aschheim ist am Mittwochmittag ein 54-jähriger Kradfahrer schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 43-jähriger Autofahrer gegen 12.05 Uhr mit seinem Toyota aus einer Grundstückseinfahrt in die Karl-Hammerschmidt-Straße einfahren. Zeitgleich war ein 54-jähriger Münchner mit einem dreirädrigen Piaggio-Kraftrad auf der Karl-Hammerschmidt-Straße in Richtung Riem unterwegs.

Nach den bisherigen Ermittlungen missachtete der Autofahrer die Vorfahrt des Kradfahrers. In der Folge kam es zum Zusammenstoß, wobei das Kraftrad frontal gegen die Seite des Toyota prallte.

Der 54-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Die Münchner Verkehrspolizei nahm den Unfall vor Ort auf. Gegen den 43-jährigen Pkw-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 11.06.2026)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Trickdiebstahl durch falsche Handwerker in München-Oberföhring

Maria Sabbas-Scouras

Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, wurde eine über 90-jährige Münchnerin Opfer eines Trickdiebstahls in ihrer Wohnung im Stadtteil Oberföhring.

Gegen 12:50 Uhr klingelten zwei bislang unbekannte Männer an der Wohnungstür der Seniorin. Die Täter gaben sich als Handwerker beziehungsweise Mitarbeiter der Hausverwaltung aus und erklärten, sie müssten etwas in der Wohnung überprüfen.

Die Seniorin ließ die beiden Männer daraufhin in ihre Wohnung. Dort lenkte einer der Täter die ältere Dame gezielt ab, während sein Komplize die Gelegenheit nutzte, um nach Wertgegenständen zu suchen. Dabei entwendete er ein Kuvert mit Bargeld sowie eine Geldkassette. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag.

Nachdem die beiden Männer die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die Seniorin den Diebstahl und verständigte umgehend den Polizeinotruf.

Die Ermittlungen wurden vom Kommissariat 55 des Polizeipräsidiums München übernommen.

Täterbeschreibung

Täter 1

  • männlich

  • etwa 30 Jahre alt

  • ca. 180 cm groß

  • sprach Hochdeutsch

  • west- bzw. nordeuropäisches Erscheinungsbild

  • bekleidet mit einem blauen Hemd

Täter 2

  • männlich

  • etwa 40 Jahre alt

  • ca. 180 cm groß

  • sprach Hochdeutsch

  • west- bzw. nordeuropäisches Erscheinungsbild

  • bekleidet mit einem dunklen Oberteil und Jeans

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet um Hinweise aus dem Bereich Bernheimerstraße, Pflegerbauerstraße und Otto-Merkt-Weg in München-Oberföhring. Wer dort zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, unter der Telefonnummer 089 / 2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Warnhinweis der Polizei

Trickbetrüger und Trickdiebe geben sich häufig als Handwerker, Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen, Hausverwaltungen oder Behörden aus. Lassen Sie unbekannte Personen niemals ungeprüft in Ihre Wohnung. Verlangen Sie stets einen Dienstausweis und fragen Sie im Zweifel bei der Hausverwaltung oder dem angeblichen Unternehmen nach. Besonders ältere Menschen werden gezielt als Opfer ausgesucht. Informieren Sie Angehörige und Nachbarn über solche Betrugsmaschen und rufen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei unter 110 an.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 05.06.2026)

Bild von Ralph auf Pixabay

Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen bei Garching – Vier Menschen verletzt

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 471 bei Garching sind am Dienstagnachmittag vier Personen leicht verletzt worden. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 42-jähriger Mann aus dem Landkreis München gegen 17 Uhr mit seinem Polestar auf der B 471 in Richtung Ismaning unterwegs. Vor ihm fuhr eine 23-jährige BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Erding. Als sie an der Kreuzung zur Staatsstraße 2350 verkehrsbedingt abbremsen musste, erkannte der nachfolgende Fahrer die Situation offenbar zu spät und fuhr auf ihren Wagen auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW zunächst gegen einen auf der linken Fahrspur fahrenden Fiat geschleudert, der von einer 42-jährigen Frau aus dem Landkreis München gesteuert wurde. Anschließend prallte der BMW noch gegen einen vorausfahrenden VW eines 73-jährigen Mannes aus dem Landkreis München.

Der Polestar wurde nach der Kollision nach rechts gegen die Leitplanke gedrückt und stieß anschließend mit dem Heck eines Rettungswagens zusammen, der ebenfalls auf der B 471 unterwegs war.

Die BMW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden Besatzungsmitglieder des Rettungswagens sowie eine weitere Person wurden leicht verletzt. Sie begaben sich anschließend in ärztliche Behandlung.

Am Polestar und am BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Fiat und der Rettungswagen wurden erheblich beschädigt, während der VW nur leichte Schäden davontrug. Zudem wurde die Leitplanke beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 471 in Fahrtrichtung Ismaning zeitweise vollständig gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 03.06.2026)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Auto überschlägt sich in Unterschleißheim – Fahrer unter Alkoholeinfluss

Maria Sabbas-Scouras

In Unterschleißheim hat sich am Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 61-jähriger Mann aus dem Landkreis München war gegen 16.25 Uhr mit seinem Ford Focus in der Unterführung der Dieselstraße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache den rechten Bordstein touchierte.

Durch den Aufprall verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Mann zog sich dabei leichte Verletzungen zu, verzichtete jedoch auf eine Behandlung im Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten starken Alkoholgeruch bei dem Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp unter zwei Promille.

Die Polizei veranlasste daraufhin eine Blutentnahme und stellte den Führerschein des Mannes sicher. Gegen den 61-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion 48 Oberschleißheim

Staatsstraße 2350: Fahrbahnerneuerung zwischen Mintraching und Achering unter abschnittsweiser Vollsperrung

Maria Sabbas-Scouras

Neufahrn bei Freising (Landkreis Freising). Die Fahrbahn der Staatsstraße 2350 zwischen dem nördlichen Ortsausgang von Mintraching und dem südlichen Orts-eingang von Achering weist Risse sowie Verdrückungen in der Asphaltoberfläche auf und ist sanierungsbedürftig. Das Staatliche Bauamt Freising erneuert daher diesen Streckenabschnitt in der Zeit vom 08. Juni bis voraussichtlich Mitte Juli 2026.

 

Für die Durchführung der Arbeiten muss die Straße abschnittsweise voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Wichtig für den Verkehr und die Anlieger: Die Anschlussstelle Freising-Süd (A 92) bleibt während der gesamten Maßnahme durchgehend befahrbar, da dort keine Bauarbeiten stattfinden. Auch die Betriebe im Gewerbepark Römerweg sind durchgehend erreichbar. Entsprechende Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.

Die vier Bauabschnitte im Überblick

Die Baumaßnahme ist in vier aufeinanderfolgende Phasen unterteilt, die jeweils unter Vollsperrung realisiert werden:

  • Bauabschnitt 1 (08.06. bis 17.06.): Bereich vom Ortsausgang Mintraching bis zur Einmündung der Römerstraße.

  • Bauabschnitt 2 (17.06. bis 22.06.): Bereich zwischen der Römerstraße und der Bajuwarenstraße.

  • Bauabschnitt 3 (22.06. bis 26.06.): Bereich zwischen der Bajuwarenstraße und dem südlichen Ende der Anschlussstelle Freising-Süd (A 92).

  • Bauabschnitt 4 (26.06. bis 08.07.): Bereich zwischen dem nördlichen Ende der Anschlussstelle Freising-Süd (A 92) und dem Ortseingang Achering.

Hinweis: Witterungsbedingte Verschiebungen der Bauzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Umleitungsregelungen

Die großräumige Umleitung für den Verkehr führt über die Staatsstraße 2053, die Bundesstraße 301 und die Kreisstraße 44. Die detaillierten Routenführungen können den beigefügten Umleitungsskizzen entnommen werden.

Das Staatliche Bauamt Freising bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der Umleitungsbeschilderung sowie um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit.

Das von der Bayerischen Staatsbauverwaltung betriebene Bayerninfo-System sammelt fortlaufend die wichtigsten Verkehrsinformationen aus ganz Bayern und stellt diese dem Nutzer über das Internetportal www.bayerninfo.de und die App BayernInfo Maps kostenfrei zur Verfügung. Die Daten werden aus verschiedenen Quellen zu einer umfassenden Verkehrslage kombiniert.

Informationen zum Bereich dieser Maßnahme unter diesem Link: Karte - BayernInfo

Quelle: Staatliches Bauamt Freising (Stand 01.06.2026)

Nach Verkehrskontrolle geflüchtet – Große Suchaktion in Unterföhring

Maria Sabbas-Scouras

Ein Pkw-Fahrer, der sich am Donnerstagabend einer Polizeikontrolle entziehen wollte, hat einen größeren Polizeieinsatz in Unterföhring ausgelöst.

Gegen 22.45 Uhr war einer Streife der Polizeiinspektion Ismaning in München-Bogenhausen ein Fahrzeug aufgefallen, das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Cosimastraße stadtauswärts unterwegs war. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, verloren sie es jedoch zunächst aus den Augen.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde der Pkw kurze Zeit später auf einem Parkplatz eines Betriebsgeländes in Unterföhring entdeckt. Nach Angaben des Sicherheitsdienstes hatten mehrere Personen das Fahrzeug verlassen und waren zu Fuß geflüchtet.

Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Dabei konnten zunächst drei Personen angehalten und kontrolliert werden. Eine weitere Person war auf das Betriebsgelände geflüchtet. Zur Suche setzte die Polizei unter anderem einen Diensthund sowie eine Drohne ein. Schließlich konnte die geflüchtete Person durch den Polizeihund auf dem Gelände aufgespürt werden.

Bei den kontrollierten Personen handelt es sich um einen 19-jährigen Afghanen, zwei 16-jährige Deutsche, einen 17-jährigen Deutschen sowie einen 15-jährigen Jugendlichen mit pakistanischer Staatsangehörigkeit. Alle haben ihren Wohnsitz in München. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der 19-Jährige das Fahrzeug gefahren haben.

Warum die Insassen vor der Polizei flüchteten und ob dabei Straftaten begangen wurden, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Ismaning geführt.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 29.05.2026)

Foto: Pixabay

Jeder Kilometer zählt - Landkreis startet ins Stadtradeln

Maria Sabbas-Scouras

Wenn sich im Juni wieder Fahrräder vor Haustüren, an Bahnhöfen, vor Schulen, Rathäusern und Betrieben häufen, dann ist klar: Das Stadtradeln beginnt. Drei Wochen lang geht es darum, Wege bewusst mit dem Rad zurückzulegen, Kilometer zu sammeln und gemeinsam ein Zeichen für Klimaschutz, Gesundheit und eine bessere Radverkehrsförderung zu setzen. Auch 2026 beteiligt sich der Landkreis zusammen mit allen 29 Städten und Gemeinden erneut an der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln. Vom 14. Juni bis 4. Juli 2026 sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Unternehmen, Kommunalpolitik und Verwaltungen eingeladen, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Gesucht werden deutschlandweit die fahrradaktivsten Kommunen sowie vor Ort die engagiertesten Teams und Radlerinnen und Radler.

Beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer: der Weg zur Arbeit, die Fahrt zum Bäcker, der Ausflug zum Badeweiher, die Strecke zum Schwimmbad oder die alltägliche Erledigung im Ort. Viele Wege im Landkreis lassen sich schnell, bequem und klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer mitmacht, sammelt nicht nur Kilometer für das eigene Team und die Kommune, sondern macht sichtbar, welche Bedeutung der Radverkehr im Alltag bereits hat. Jeder Kilometer auf dem Rad stärkt den Klimaschutz, entlastet den Verkehr und leistet ganz nebenbei einen Beitrag zur eigenen Gesundheit.

In den vergangenen beiden Jahren hat der Landkreis München beim Stadtradeln beeindruckende Ergebnisse erzielt. Im Jahr 2024 beteiligten sich 7.981 Teilnehmende und legten gemeinsam 1.569.780 Kilometer zurück. Im Jahr 2025 waren es 8.092 Radlerinnen und Radler, die in drei Wochen insgesamt 1.853.122 Kilometer sammelten. Auch dieses Jahr braucht es viele Menschen, die mitmachen, Teams gründen, Kolleginnen und Kollegen, Freundeskreise, Vereine, Schulklassen oder Nachbarschaften, die ihre Alltagswege während des Aktionszeitraums mit dem Fahrrad zurücklegen.

Den Auftakt des Stadtradelns macht die große ADFC-Sternfahrt am Sonntag, 14. Juni 2026. Weitere Informationen zur Sternfahrt und zu den Routen gibt es online unter www.muenchen.adfc.de/artikel/sternfahrt-routeninfos. Die Anmeldung zum Stadtradeln im Landkreis München ist unter www.stadtradeln.de/landkreis-muenchen möglich.

Quelle: Landratsamt München (Stand 27.05.2026)

Bild von elslucker auf Pixabay

30 Jahre Gleichstellungsarbeit im Landkreis

Maria Sabbas-Scouras

Jubiläumsprogramm im Juni 2026 lädt zur Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein

Drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung blickt die Gleichstellungsstelle des Landratsamts im Juni 2026 auf erreichte Meilensteine zurück und richtet zugleich den Blick weiter nach vorn. Das Jubiläumsprogramm verbindet Rückschau, gesellschaftliche Einordnung und konkrete Impulse für den Alltag. Mit einer Ausstellung, Diskussionsformaten, Seminaren und einer Filmvorführung setzt die Reihe bei aktuellen Fragen an: Wie entwickeln sich Rollenbilder weiter, welche Herausforderungen bestehen fort und welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus? Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten.

„Frauen im geteilten Deutschland“, 11. Juni

Den Beginn bildet am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 16:30 Uhr die öffentliche Auftaktveranstaltung „Frauen im geteilten Deutschland“ im Gebäudeteil A, 4.OG, des Landratsamts am Mariahilfplatz (Mariahilfplatz 17, 81541 München). Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur richtet den Blick auf die Lebensrealitäten von Frauen in Ost- und Westdeutschland in den 1970er- und 1980er-Jahren. Auf großformatigen Plakaten zeigt die Ausstellung unterschiedliche Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen. Sie greift zugleich die Frage auf, wie sich Zuschreibungen bis heute fortsetzen und welche Auswirkungen sie auf das Bild von Frauen im vereinten Deutschland haben. Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2026 im Landratsamt zu sehen, der Eintritt ist frei und der Zugang barrierefrei.

Freitagsmatinee: Rückblick und Ausblick, 12. Juni

Am Freitag, 12. Juni, um 10 Uhr folgt eine Freitagsmatinee im Festsaal (D 2.13) am Mariahilfplatz (Mariahilfplatz 17, 81541 München) des Landratsamts. Das Format knüpft an eine langjährige Reihe an, die die Gleichstellungsarbeit über viele Jahre begleitet hat. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Gleichstellung im Landkreis München sowie die Frage nach aktuellen Herausforderungen. Die Veranstaltung bietet Raum für eine Einordnung gesellschaftlicher Entwicklungen und für Diskussionen über Chancen und Grenzen künftiger Maßnahmen. Referentin Ingegred Schäuble greift dabei zentrale Themen auf und verbindet diese mit Erfahrungen aus der Praxis.

Seminar „Mental Load“, 16. Juni

Mit dem Seminar „Mental Load“ am Dienstag, 16. Juni, richtet sich das Programm an Menschen, die berufliche und private Anforderungen besser miteinander vereinbaren wollen. Der Begriff beschreibt die oft unsichtbare Organisationsarbeit im Alltag. Das Seminar thematisiert Strategien, um Belastungen zu erkennen und zu reduzieren sowie die eigene Rolle klarer zu definieren. Das Seminar findet in der Frankenthaler Str. 5-9, 81539 München, im Raum 3.47 zwischen 10 Uhr und 15 Uhr statt.

Lesung „Jungs von heute – Männer von morgen“, 18. Juni

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Lesung mit Autorin Anne Dittmann am Donnerstag, 18. Juni, um 15 Uhr in 85551 Kirchheim bei München (Ort. Kath. Pfarramt St. Andreas, Pfarrer-Caspar-Mayr-Platz 2). Sie beschäftigt sich in ihrem Buch „Jungs von heute – Männer von morgen“ mit der Frage, wie Jungen heute aufwachsen und welche Vorstellungen von Männlichkeit sie prägen. Die Autorin verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus dem Familienalltag und richtet sich mit ihrer Lesung insbesondere an Eltern und pädagogische Fachkräfte.

Seminar „Führen von Teilzeitkräften“, 23. Juni

Die Veränderungen der Arbeitswelt stehen im Mittelpunkt des Seminars „Führen von Teilzeitkräften“ am Dienstag, 23. Juni, zwischen 10 Uhr und 13 Uhr, in Riem MCR (Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München) im Raum A 1.017 / Valentin. Angesichts steigender Teilzeitquoten geht es um die Organisation von Zusammenarbeit in unterschiedlichen Arbeitsmodellen. Beispiele zeigen, wie Führungskräfte Abläufe gestalten und Erreichbarkeiten sichern können.

Seminar „Körpersprache im Machtgefüge“, 25. Juni

Am Donnerstag, 25. Juni, folgt das Seminar „Zwischen Zurückhaltung und Dominanz: Körpersprache im Machtgefüge“. Es beleuchtet, wie nonverbale Signale in Hierarchien wirken und welche Rolle sie bei der Wahrnehmung von Autorität spielen. Die Teilnehmenden setzen sich mit Kommunikationsmustern auseinander und entwickeln Strategien für ein bewusstes Auftreten. Das Seminar findet zwischen 10 Uhr und 15 Uhr in Riem MCR (Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München) im Raum A 1.011 / Günzl statt.

Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“, 30. Juni

Den Abschluss des Jubiläumsprogramms bildet am Dienstag, 30. Juni, um 10 Uhr die Vorführung des Dokumentarfilms „Die Unbeugsamen“ am Mariahilfplatz (Mariahilfplatz 17, 81541 München) im Festsaal, Raum D 2.13. Der Film porträtiert Politikerinnen der Bonner Republik und zeigt ihren Einsatz für politische Teilhabe. Historische Aufnahmen und Interviews zeichnen ein Bild der Auseinandersetzungen um Gleichberechtigung in der Nachkriegszeit.

Im Anschluss an die Vorführung ist eine Diskussion geplant, die die historischen Entwicklungen mit aktuellen Fragestellungen verknüpft.

Anmeldung zu den Veranstaltungen

Gleichstellung ist und bleibt ein fortlaufender Prozess. Die Veranstaltungen anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Gleichstellungsstelle greifen gesellschaftliche Themen auf und laden dazu ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und eigene Perspektiven einzubringen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung (bis auf die Ausstellungseröffnung) jedoch erforderlich unter: gleichstellungsstelle@lra-m.bayern.de oder telefonisch unter 089/6221-2495.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter www.veranstaltungen.landkreis-muenchen.de/region/, dem Veranstaltungskalender des Landkreises München.

Quelle: Landratsamt München

Nach mutmaßlichem Brandanschlag auf Energieinfrastruktur nordöstlich von München haben die Reparaturen begonnen

Maria Sabbas-Scouras

Bayernwerk- Pressemitteilung - 26. Mai 2026

Nach mutmaßlichem Brandanschlag auf Energieinfrastruktur nordöstlich von München haben die Reparaturen begonnen

Regensburg/Garching. In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (24. auf 25. Mai 2026) kam es zu einem mutmaßlichen Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten der Bayernwerk Netz. In der Folge waren rund 15.000 Haushalte in den Gemeinden Ismaning, Aschheim, Finsing, Neuching und Moosinning für etwa 45 Minuten ohne Strom. Die Brände konnten rasch gelöscht und die Stromversorgung mittels Schaltmaßmaßnahmen zügig wiederhergestellt werden. Das Polizeipräsidium München sowie der Staatsschutz gehen von einem Brandanschlag aus und haben entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Bereits am Pfingstmontag hat das Bayernwerk umgehend alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet und gestartet. Die benötigten Materialien wurden bei Herstellern sowie bei Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern angefordert. Zudem wurde die Unterstützung spezialisierter Kabelmonteure sowie eines externen Tiefbauunternehmens organisiert. Im Fokus steht die möglichst zügige Herstellung des ursprünglichen Netzzustands. Dies wird nach heutigem Kenntnisstand innerhalb weniger Tage erfolgen können.

Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG: „Die mutmaßlichen Brandanschläge auf zwei Strommasten in Garching treffen uns beim Bayernwerk als zuständigen Verteilnetzbetreiber unmittelbar. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur gefährden die Stabilität unserer Stromversorgung – und damit die Versorgungssicherheit für Menschen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Bayern. Und das in Zeiten tiefgreifender Transformationsprozesse: So haben wir gestern – ein historischer Rekord –über 7.000 Megawatt Sonnenenergie in den Europäischen Verbund zurückgespeist. Das zeigt einerseits die Leistungsfähigkeit der Netze, andererseits, welchen umfangreichen Anforderungen Energieinfrastruktur heute und künftig begegnen muss. Wir arbeiten intensiv am Schutz und an der Resilienz unserer Energieinfrastruktur. Einen vollumfänglichen Schutz gegen extreme Gewalt wird es am Ende nicht geben können. Wichtig wird immer sein, dass wir im Fall der Fälle schnell da und handlungsfähig sind. So wie das jetzt in Garching der Fall war und ist. Mein besonderer Dank gilt all unseren Kolleginnen und Kollegen des Bayernwerks, den Einsatzkräften, Behörden und Partnern vor Ort. Durch ihren schnellen, professionellen und engagierten Einsatz konnte die Situation beherrscht und die Stromversorgung schnell wiederhergestellt werden.“

 

Kurzprofil Bayernwerk AG

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Bayernwerk für Energie in Bayern. Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Gemeinsam mit den Menschen in Bayern gestaltet die Unternehmensgruppe die Energiezukunft im Freistaat aktiv mit und sorgt dafür, dass immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Die Bayernwerk-Gruppe setzt sich mit innovativen Lösungen für moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität und dezentrale Energieerzeugung ein. Ein starker Fokus liegt darauf, die Bürgerinnen und Bürger in Bayern bei ihrer persönlichen Energiewende zu unterstützen. Die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe fördern Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Quelle: Bayernwerk AG, Pressestelle, Stand 26.05.2026

Bild von Ed White auf Pixabay

Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke

Maria Sabbas-Scouras

Die Deutsche Bahn teilt mit:

Wegen Bauarbeiten stehen nachfolgende Fahrplanänderungen an:

Auf der Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof kommt es im folgenden Zeitraum durchgehend zu Umleitungen und Haltausfällen auf allen Linien:

Freitag, 22. Mai, 22.40 Uhr, bis Donnerstag, 28. Mai 2026, 4.40 Uhr.

Es besteht Schienenersatzverkehr zwischen Pasing und Hackerbrücke.

Die jeweiligen genauen Informationen können Sie unter www.s-bahn-muenchen.de oder www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen einsehen.

Gemeinde Ismaning (Stand 18.05.2026)

Foto: MVV

Zweite automatisierte Drohne startet in Taufkirchen

Maria Sabbas-Scouras

Schneller Blick aus der Luft für den südlichen Landkreis

Wenn Einsatzkräfte alarmiert werden, zählt oft jede Minute. Ein früher Blick aus der Luft kann dabei helfen, eine Lage schneller einzuschätzen, Einsatzorte präziser zu bestimmen und die anrückenden Kräfte gezielter zu unterstützen. Nach dem Start des Probebetriebs von drei automatisierten Drohnen – zwei in der Landeshauptstadt München und eine in Heimstetten – wird das Projekt nun im Landkreis erweitert: Ab Mitte Mai 2026 soll eine zweite sogenannte Vorausdrohne auf dem Rathausdach in Taufkirchen stationiert werden.

Die Drohne wird durch die Feuerwehreinsatzzentrale des Landratsamts eingesetzt und ergänzt die bereits laufende Testphase in Heimstetten. Ziel ist es, zusätzliche Erfahrungen im praktischen Einsatz zu sammeln und zu prüfen, wie automatisierte Drohnensysteme die Feuerwehren bei der Lageerkundung weiter unterstützen können.

Luftbilder für eine schnellere Lageeinschätzung

Die neue Drohne in Taufkirchen wird – ebenso wie die Drohne in Heimstetten – bei vordefinierten Einsatzszenarien automatisch und bzw. oder nach Einzelfallentscheidung händisch entsendet. Dazu können etwa unklare Einsatzorte, größere Brandereignisse, Verkehrsunfälle oder Lagen in schwer einsehbarem Gelände gehören.

Rund um den Standort Taufkirchen kann sie in einem Radius von etwa acht Kilometern hochauflösende Bilder aus der Luft liefern und damit bereits vor oder während des Eintreffens der ersten Kräfte wichtige Hinweise zur Lage geben.

Die Drohnen ersetzten keine Einsatzkräfte vor Ort. Sie dienen vielmehr als zusätzliches Werkzeug für die Lageerkundung. Die übermittelten Bilder können der Feuerwehreinsatzzentrale helfen, schneller zu entscheiden, welche Kräfte benötigt werden, welche Zufahrten sinnvoll sind oder ob besondere Gefahren bestehen. Gerade bei unübersichtlichen Lagen kann dieser Informationsvorsprung für die Einsatzkräfte und für betroffene Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung sein.

Probebetrieb liefert Grundlage für weitere Entscheidungen

Der Einsatz der zweiten Vorausdrohne in Taufkirchen ist Teil eines weiteren viermonatigen Probebetriebs. Nach dessen Abschluss werden die Erfahrungen ausgewertet. Dabei geht es unter anderem um die Frage, in welchen Einsatzlagen die Drohnen den größten Mehrwert bieten, wie sie in bestehende Abläufe eingebunden werden können und welche Voraussetzungen für einen möglichen dauerhaften Einsatz erfüllt sein müssen.

Informationen zu technischen Details und Datenschutzbestimmungen sind der ersten Mitteilung unter www.landkreis-muenchen.de/artikel/automatisierte-drohnen-fuer-die-gefahrenabwehr/ zu entnehmen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Die Drohne in Aktion (Foto: Daniel Hoppe Skyflow)

Rest- und Bioabfallanalyse im Landkreis

Maria Sabbas-Scouras

Landkreisbürger sammeln Bioabfall sehr verantwortungsbewusst – beim Restabfall ist noch Luft nach oben

Je sorgfältiger Bürgerinnen und Bürger Bioabfall, Wertstoffe und Restabfall trennen, desto besser lassen sich die gesammelten Abfälle verwerten. Eine gute Abfalltrennung schont Ressourcen, verringert Restabfallmengen und leistet einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die kommunale Abfallwirtschaft des Landratsamts München hat 2025 Rest- und Bioabfallanalysen durchführen lassen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die Qualität der Mülltrennung weiter zu sichern und die Restabfallmengen zu reduzieren.

Um bei den durchgeführten Sortieranalysen repräsentative Ergebnisse zu erhalten, wurden zwei Sortierkampagnen durchgeführt. Die erste Kampagne fand im vegetationsreichen Zeitraum im Oktober 2025 statt. Die zweite Kampagne folgte im vegetationsarmen Zeitraum im November 2025.

Bei der Restabfallanalyse lag der Schwerpunkt auf der Menge der enthaltenen Bioabfälle. Zusätzlich wurde der Restabfall hinsichtlich recyclingfähiger Wertstoffe wie Glas, Leichtverpackungen sowie Papier, Pappe und Kartonagen untersucht. Auch schadstoffhaltige Abfälle und Elektroschrott wurden erfasst.

Bei der Bioabfallanalyse lag der Fokus auf den Anteilen der enthaltenen Organikfraktionen, insbesondere organischen Abfällen aus Küche und Garten. Zudem wurden Fremdstoffanteile, zum Beispiel Restabfall, sowie Art und Menge der zum Sammeln genutzten Beutel untersucht. Dazu zählen Papierbeutel, PE-Beutel sowie kompostierbare Kunststoffbeutel aus biologisch abbaubaren Wertstoffen (BAW-Beutel).

Durch vergleichende Betrachtung der Untersuchungsergebnisse aus der Rest- und Bioabfallanalyse entstand ein detaillierter Einblick in das Entsorgungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.

Beim Bioabfall sind die Landkreisbürger verantwortungsbewusst

Der untersuchte Bioabfall bestand überwiegend aus organischen Materialien, insbesondere aus Garten-, Küchen- und Nahrungsmittelabfällen. Insgesamt zeigte sich eine sehr hohe Qualität: Rund 99 Prozent* der Inhalte waren korrekt über die Biotonne entsorgt. Auch wenn die Anzahl der Fehlwürfe überschaubar ist: Verpackte Lebensmittel. Kunststoffe und Fremdstoffe wie Glas und Metall gehören nicht in den Biomüll. Schadstoffhaltige Abfälle wurden glücklicherweise nicht festgestellt.

Etwa die Hälfte der organischen Abfälle bestand aus Gartenabfällen, gefolgt von Küchen- und Nahrungsmittelabfällen mit rund 34 Prozent*. Dabei zeigte sich ein Unterschied zwischen den Siedlungsstrukturen: In ländlichen Gebieten dominierten Gartenabfälle, während in städtischen Bereichen mehr Küchenabfälle anfielen.

In den Haushalten wurden knapp die Hälfte der organischen Abfälle, rund 46 Prozent*, in Beuteln gesammelt. Bei den genutzten Beuteln handelte es sich überwiegend um systemkonforme Papierbeutel mit einem Anteil von rund 60 Prozent*. Gleichzeitig fanden sich noch rund 29 Prozent* BAW-Beutel und 11 Prozent* PE-Beutel im Bioabfall.

Handlungsbedarf bei Bioabfallsammelbeuteln und verpackten Lebensmitteln

Trotz der insgesamt sehr guten Qualität besteht weiterhin Handlungsbedarf. Insbesondere die Entsorgung verpackter Lebensmittel über die Bioabfalltonne und die Verwendung ungeeigneter Beutel sollten konsequent vermieden werden, um die Qualität des Bioabfalls langfristig zu sichern und weiter zu verbessern.

Zu viele Wertstoffe im Restabfall

Die Restabfallanalyse zeigt zudem deutliches Potenzial für eine bessere Abfalltrennung. Rund 39 Prozent* des Restabfalls könnten getrennt über Bio- oder Papiertonne, Containerstandplätze sowie Wertstoffhöfe entsorgt werden. Den größten Anteil machen organische Abfälle mit rund 22 Prozent* sowie recycelbare Wertstoffe wie Papier, Glas und Verpackungen mit rund 16 Prozent* aus. Durch eine konsequentere Nutzung der bestehenden Sammelsysteme könnten diese Wertstoffe ökologisch wiederverwertet und die Restabfallmengen reduziert werden.

*Die Prozentangaben sind in Gewichtsprozent angegeben.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Aus dem Restabfall aussortierte verpackte Lebensmittel

Foto: @Witzenhausen-Institut

Start der Wiedervernässung im Brucker Moos - Veranstalter laden zum gemeinsamen „Buddeln“ ein

Maria Sabbas-Scouras

Draußen sein und für ein Moor in der Region aktiv werden: Im Südosten des Brucker Mooses bei Aßling wird Klimaschutz am Sonntag, 14. Juni 2026, konkret erlebbar. Die Aktion Zukunft+, CO2-regio und der Deutsche Alpenverein laden von 11 bis 18 Uhr zu einem Moor-Mitmachtag ein, bei dem bis zu 100 freiwillige Helferinnen und Helfer nicht nur zuschauen, sondern selbst mit Werkzeug und Muskelkraft Teil der Lösung werden können.

Im Mittelpunkt steht ein Erlebnis, das man spürt: Unter fachkundiger Anleitung heben die Teilnehmenden eine Versickerungsmulde aus. Sie dient dazu, Wasser abzufangen, das bislang noch in den Entwässerungsgraben fließt, und es gezielt in die Fläche zu leiten. Dort kann es versickern und zur Wiedervernässung des Moores beitragen.

Feuchte Moore sind echte Klimaschützer. Denn als natürliche CO₂-Speicher entziehen sie der Atmosphäre große Mengen an Treibhausgasen. Viele Moorflächen wurden früher trockengelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen. Heute zeigen moderne Methoden, dass sich beides verbinden lässt: eine schonende Nutzung durch den Menschen und die Wiederherstellung der wichtigen Klimafunktion.

Der Moor-Mitmachtag will ein Gemeinschaftserlebnis schaffen für Familien, Engagierte aus Vereinen, Unternehmen, Politik etc., kurz: Menschen aus der Region, die Lust haben, beim Moorschutz mitzuwirken. Kinder sind willkommen und können mit eigenen kleinen Schaufeln spielerisch Teil der Aktion werden. Neben der praktischen Arbeit bietet das Rahmenprogramm spannende Einblicke in die Welt der Moore. Geführte Expeditionen durch das Gelände, Infostände und eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Landwirtschaft machen deutlich, warum jeder Spatenstich zählt und welche Herausforderungen es beim Moorschutz gibt.

Die Teilnahme ist frei. Wer dabei sein möchte, sollte festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe mitbringen. Einige Werkzeuge stehen bereit – wer sichergehen will, bringt seine eigene Schaufel mit. Zur besseren Planung wird seitens der Organisatoren um Anmeldung gebeten unter: www.energieagentur-ebe-m.de/Moortag

Über die Veranstalter

Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Seit 2024 sammelt die Initiative Spenden für das Moorschutzprojekt. CO2-regio ist Projektträger des Moorschutzprojekts. Als gemeinnütziges Unternehmen initiiert, entwickelt und verantwortet CO2-regio regionale Moorschutzprojekte. Der Deutsche Alpenverein ist der größte Bergsport- und Naturschutzverband Deutschlands und unterstützt das Moorschutzprojekt seit 2025 im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie.

Job- und Ausbildungsmesse am 20. Mai in Kirchheim

Maria Sabbas-Scouras

Über 50 Aussteller, rund 700 Stellenangebote und das Landratsamt München mit dabei

Ein Gespräch am Messestand, ein erster Einblick in ein neues Berufsfeld oder der direkte Kontakt zu möglichen Arbeitgebern: Am Mittwoch, 20. Mai 2026, wird der Bürgersaal Kirchheim erstmals zum Treffpunkt für berufliche Perspektiven im Landkreis München. Von 11 bis 19 Uhr lädt die Job- und Ausbildungsmesse „Neuorientierung null-acht 12“ Besucherinnen und Besucher ein, sich über Ausbildung, Berufseinstieg, Jobwechsel und Quereinstieg zu informieren. Über 50 Aussteller präsentieren rund 700 Stellenangebote. Auch das Landratsamt München ist mit einem eigenen Messestand und einem vielseitigen Programm vertreten. Der Eintritt ist frei.

Die Premiere in Kirchheim ist ein gemeinsames Projekt des SV Heimstetten e. V. und „Neuorientierung null-acht 12“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchheim und dem Landratsamt München. Die Schirmherrschaft übernehmen Kirchheims Erster Bürgermeister Stephan Keck und Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel.

Die Messe richtet sich an Jobsuchende, Schülerinnen und Schüler, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Fachkräfte. Im Mittelpunkt steht die persönliche Begegnung. Besucherinnen und Besucher können direkt mit Unternehmen, Institutionen und Beratungspartnern ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich über konkrete Einstiegsmöglichkeiten informieren. Auch wer sich beruflich neu orientieren möchte, findet hier verschiedene Branchen, Arbeitgeber und Beratungsangebote an einem Ort.

Was das Landratsamt alles zu bieten hat

Das Landratsamt München präsentiert am Messestand die Vielfalt seiner Ausbildungs- und Berufsfelder und zeigt, welche Möglichkeiten eine Tätigkeit beim Landkreis bietet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über Karrierechancen im Landratsamt, beantworten Fragen zu Einstieg, Ausbildung und Bewerbung und geben Einblicke in die Arbeit einer modernen Verwaltung.

Mit dabei ist auch das Team des Jobcenters Landkreis München, unter anderem aus den Bereichen Arbeitgeberservice, Fallmanagement und JIBB, der Anlaufstelle für Jugendliche in Beruf und Bildung.

Am Stand des Landratsamts wird ein Bewerbermappen-Check angeboten. Besucherinnen und Besucher können ihre Unterlagen mitbringen und erhalten vor Ort Hinweise für ihre Bewerbung. Kleine Werbegeschenke, eine Popcornmaschine und ein Gewinnspiel ergänzen das Angebot am Stand.

Christina Scheib, aus der Serie „Trucker Babes“, zu Gast

Neben den Angeboten am Messestand richtet das Job-Event den Blick auch auf einzelne Berufsfelder, in denen Fachkräfte gesucht werden. Dazu zählt der Transport- und Logistikbereich. Besucherinnen und Besucher erhalten detaillierte Einblicke in berufliche Möglichkeiten rund um Lkw, Güterverkehr und Logistik.

Passend dazu ist um 17.10 Uhr Christina Scheib zu Gast, bekannt aus der Serie „Trucker Babes“ und Frauenbotschafterin des Güterkraftverkehrs. Sie spricht zum Thema „Gewerbliches Fahren – Frauen bewegen 400 PS“ und gibt Einblicke in ein Berufsfeld, das vielfältige Einstiegsmöglichkeiten bietet.

Die Messe bietet damit Gelegenheit, Arbeitgeber kennenzulernen, berufliche Möglichkeiten auszuloten und direkt ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen gibt es unter www.neuorientierung0812.de/20-05-2026-kirchheim-job-event.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Bild von Magnet.me auf Pixabay

Ausweichquartier für Geflüchtete in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Bewohner ziehen Anfang Juni in benachbartes Gebäude

Fast auf den Tag genau zehn Jahre ist die Unterkunft für Geflüchtete in der Unterschleißheimer Siemensstraße in Betrieb. Nun müssen dort verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die den Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner erfordern. Glücklicherweise konnte das Landratsamt dazu in der Nachbarschaft ein Gebäude anmieten, in dem die Menschen, von denen viele bereits seit Jahren in Unterschleißheim leben, unterkommen können. Die Ersatzunterkunft liegt nur einige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt und bietet bei einer Maximalauslastung Platz für ca. 200 Personen.

„Ich bin sehr froh, dass wir für die teils von Beginn an in Unterschleißheim lebenden Geflüchteten so eine gute Lösung in unmittelbarer Nachbarschaft gefunden haben“, sagt Landrat Christoph Göbel anlässlich des kurz bevorstehenden Umzugs in das Ausweichquartier.

Im Anschluss an die Sanierungsmaßnahme ist eine Wiederinbetriebnahme vorgesehen, voraussichtlich im Sommer 2026. Sobald klar ist, wann und wie die Belegung erfolgt, wird dies bekanntgegeben.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Großkontrolle rund um Uhrenmesse in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Mit einem groß angelegten Schwerpunkteinsatz ist die Polizei am Sonntag gegen Straftaten im Zusammenhang mit der Uhrenmesse im Ballhausforum Unterschleißheim vorgegangen. Die Polizeiinspektion Oberschleißheim wurde dabei von mehreren Dienststellen des Polizeipräsidiums München sowie dem Zoll unterstützt.

Hintergrund der Kontrollen sind wiederholt aufgetretene Straftaten im Umfeld der Messe. Besonders schwer wiegen dabei zwei schwere Raubdelikte aus dem Jahr 2025 sowie ein besonders schwerer Diebstahl aus einem Fahrzeug im Jahr 2026, bei dem ein hoher Beuteschaden entstand.

Im Rahmen des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 120 Fahrzeuge und über 200 Personen. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße unter anderem gegen das Waffen- und Straßenverkehrsgesetz fest, die zur Anzeige gebracht wurden.

Zudem wurden größere Mengen Bargeld, Schmuck, Gold sowie Medikamente sichergestellt. Die Gegenstände werden nun durch die Ermittlungsbehörden weiter geprüft.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 17.05.2026)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Entdecken Sie Ismaning neu – mit der Klima-Rallye!

Maria Sabbas-Scouras

Nutzen Sie die sonnigen Frühlingstage für einen besonderen Spaziergang durch Ismaning: Die interaktive Klima-Rallye des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit macht Klimawissen spielerisch erlebbar – und Ismaning gehört zu den ersten zehn Kommunen in Bayern, die dieses Angebot anbieten.

Auf rund zwei Kilometern vom Eisweiher bis in den Hain erwarten Sie acht spannende Stationen zu Themen wie Klimawandel, Hitze, Extremwetter oder Pollen. Quizfragen, kleine Aufgaben und Videos sorgen dabei für Unterhaltung und interessante Einblicke. Begleitet werden Sie von den sympathischen „CliMates“.

Die Rallye eignet sich für Kinder ab etwa acht Jahren, Familien, Freundesgruppen und alle Neugierigen.

So einfach geht’s:

  • Kostenlose App „Healthy-CliMATE“ herunterladen

  • Standort freigeben

  • Ismaninger Klima-Rallye auswählen und loslegen

Die App führt Sie automatisch zur nächsten Station – und am Ende wartet sogar eine Urkunde. Also: Losspazieren und Ismaning mit neuen Augen entdecken!

Serie von Autoaufbrüchen in Garching – Täter stehlen Infotainmentsysteme aus mehreren Fahrzeugen

Maria Sabbas-Scouras

Unbekannte Täter haben in Garching mehrere geparkte Autos aufgebrochen und hochwertige Fahrzeugtechnik gestohlen. Die Polizei geht von einer gezielten Serie aus und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die Taten zwischen Montagabend, 11. Mai, 19 Uhr, und Dienstagvormittag, 12. Mai, 10 Uhr. Betroffen waren mehrere geparkte Fahrzeuge des Typs Seat Alhambra. Die Täter öffneten die Pkw auf bislang unbekannte Weise und bauten anschließend die Infotainmentsysteme sowie Kombiinstrumente aus den Fahrzeugen aus.

Die betroffenen Autos standen unter anderem im Bereich Brunnenweg, Pfarrer-Seeanner-Straße und Mozartstraße in Garching. Durch die Aufbrüche und den Ausbau der Technik entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei veranlasste Spurensicherungsmaßnahmen an den Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 54 des Polizeipräsidiums München geführt.

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenhinweise: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder weitere ähnliche Fälle kennt, wird gebeten, sich bei der Polizei München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Kris auf Pixabay

Zwei Jungen stürzen mit E-Scooter in Aschheim – Zwölfjähriger schwer verletzt

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Unfall mit einem E-Scooter in Aschheim sind am Donnerstagmittag zwei Jungen verletzt worden, einer davon schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 13.20 Uhr auf dem Heimstettner Weg.

Nach Angaben der Polizei war ein zwölfjähriger Junge aus dem Landkreis München mit einem E-Scooter unterwegs. Auf dem Fahrzeug befand sich zudem ein 13-jähriger Mitfahrer. Während der Fahrt geriet der Scooter aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ins Schlingern. Beide Kinder stürzten daraufhin auf die Fahrbahn.

Der zwölfjährige Fahrer erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Der 13-Jährige kam mit leichteren Verletzungen davon und konnte noch vor Ort ambulant versorgt werden.

Die Polizei stellte den E-Scooter zur technischen Überprüfung sicher. Die Münchner Verkehrspolizei nahm den Unfall auf und ermittelt nun zur genauen Ursache des Sturzes.

Der Vorfall zeigt erneut die Risiken bei der Nutzung von E-Scootern – insbesondere dann, wenn mehrere Personen gleichzeitig auf einem Fahrzeug unterwegs sind.
Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Andreas Volz auf Pixabay