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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Job- und Ausbildungsmesse am 20. Mai in Kirchheim

Maria Sabbas-Scouras

Über 50 Aussteller, rund 700 Stellenangebote und das Landratsamt München mit dabei

Ein Gespräch am Messestand, ein erster Einblick in ein neues Berufsfeld oder der direkte Kontakt zu möglichen Arbeitgebern: Am Mittwoch, 20. Mai 2026, wird der Bürgersaal Kirchheim erstmals zum Treffpunkt für berufliche Perspektiven im Landkreis München. Von 11 bis 19 Uhr lädt die Job- und Ausbildungsmesse „Neuorientierung null-acht 12“ Besucherinnen und Besucher ein, sich über Ausbildung, Berufseinstieg, Jobwechsel und Quereinstieg zu informieren. Über 50 Aussteller präsentieren rund 700 Stellenangebote. Auch das Landratsamt München ist mit einem eigenen Messestand und einem vielseitigen Programm vertreten. Der Eintritt ist frei.

Die Premiere in Kirchheim ist ein gemeinsames Projekt des SV Heimstetten e. V. und „Neuorientierung null-acht 12“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchheim und dem Landratsamt München. Die Schirmherrschaft übernehmen Kirchheims Erster Bürgermeister Stephan Keck und Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel.

Die Messe richtet sich an Jobsuchende, Schülerinnen und Schüler, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Fachkräfte. Im Mittelpunkt steht die persönliche Begegnung. Besucherinnen und Besucher können direkt mit Unternehmen, Institutionen und Beratungspartnern ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich über konkrete Einstiegsmöglichkeiten informieren. Auch wer sich beruflich neu orientieren möchte, findet hier verschiedene Branchen, Arbeitgeber und Beratungsangebote an einem Ort.

Was das Landratsamt alles zu bieten hat

Das Landratsamt München präsentiert am Messestand die Vielfalt seiner Ausbildungs- und Berufsfelder und zeigt, welche Möglichkeiten eine Tätigkeit beim Landkreis bietet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über Karrierechancen im Landratsamt, beantworten Fragen zu Einstieg, Ausbildung und Bewerbung und geben Einblicke in die Arbeit einer modernen Verwaltung.

Mit dabei ist auch das Team des Jobcenters Landkreis München, unter anderem aus den Bereichen Arbeitgeberservice, Fallmanagement und JIBB, der Anlaufstelle für Jugendliche in Beruf und Bildung.

Am Stand des Landratsamts wird ein Bewerbermappen-Check angeboten. Besucherinnen und Besucher können ihre Unterlagen mitbringen und erhalten vor Ort Hinweise für ihre Bewerbung. Kleine Werbegeschenke, eine Popcornmaschine und ein Gewinnspiel ergänzen das Angebot am Stand.

Christina Scheib, aus der Serie „Trucker Babes“, zu Gast

Neben den Angeboten am Messestand richtet das Job-Event den Blick auch auf einzelne Berufsfelder, in denen Fachkräfte gesucht werden. Dazu zählt der Transport- und Logistikbereich. Besucherinnen und Besucher erhalten detaillierte Einblicke in berufliche Möglichkeiten rund um Lkw, Güterverkehr und Logistik.

Passend dazu ist um 17.10 Uhr Christina Scheib zu Gast, bekannt aus der Serie „Trucker Babes“ und Frauenbotschafterin des Güterkraftverkehrs. Sie spricht zum Thema „Gewerbliches Fahren – Frauen bewegen 400 PS“ und gibt Einblicke in ein Berufsfeld, das vielfältige Einstiegsmöglichkeiten bietet.

Die Messe bietet damit Gelegenheit, Arbeitgeber kennenzulernen, berufliche Möglichkeiten auszuloten und direkt ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen gibt es unter www.neuorientierung0812.de/20-05-2026-kirchheim-job-event.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Bild von Magnet.me auf Pixabay

Ausweichquartier für Geflüchtete in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Bewohner ziehen Anfang Juni in benachbartes Gebäude

Fast auf den Tag genau zehn Jahre ist die Unterkunft für Geflüchtete in der Unterschleißheimer Siemensstraße in Betrieb. Nun müssen dort verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die den Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner erfordern. Glücklicherweise konnte das Landratsamt dazu in der Nachbarschaft ein Gebäude anmieten, in dem die Menschen, von denen viele bereits seit Jahren in Unterschleißheim leben, unterkommen können. Die Ersatzunterkunft liegt nur einige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt und bietet bei einer Maximalauslastung Platz für ca. 200 Personen.

„Ich bin sehr froh, dass wir für die teils von Beginn an in Unterschleißheim lebenden Geflüchteten so eine gute Lösung in unmittelbarer Nachbarschaft gefunden haben“, sagt Landrat Christoph Göbel anlässlich des kurz bevorstehenden Umzugs in das Ausweichquartier.

Im Anschluss an die Sanierungsmaßnahme ist eine Wiederinbetriebnahme vorgesehen, voraussichtlich im Sommer 2026. Sobald klar ist, wann und wie die Belegung erfolgt, wird dies bekanntgegeben.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Großkontrolle rund um Uhrenmesse in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Mit einem groß angelegten Schwerpunkteinsatz ist die Polizei am Sonntag gegen Straftaten im Zusammenhang mit der Uhrenmesse im Ballhausforum Unterschleißheim vorgegangen. Die Polizeiinspektion Oberschleißheim wurde dabei von mehreren Dienststellen des Polizeipräsidiums München sowie dem Zoll unterstützt.

Hintergrund der Kontrollen sind wiederholt aufgetretene Straftaten im Umfeld der Messe. Besonders schwer wiegen dabei zwei schwere Raubdelikte aus dem Jahr 2025 sowie ein besonders schwerer Diebstahl aus einem Fahrzeug im Jahr 2026, bei dem ein hoher Beuteschaden entstand.

Im Rahmen des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 120 Fahrzeuge und über 200 Personen. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße unter anderem gegen das Waffen- und Straßenverkehrsgesetz fest, die zur Anzeige gebracht wurden.

Zudem wurden größere Mengen Bargeld, Schmuck, Gold sowie Medikamente sichergestellt. Die Gegenstände werden nun durch die Ermittlungsbehörden weiter geprüft.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 17.05.2026)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Entdecken Sie Ismaning neu – mit der Klima-Rallye!

Maria Sabbas-Scouras

Nutzen Sie die sonnigen Frühlingstage für einen besonderen Spaziergang durch Ismaning: Die interaktive Klima-Rallye des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit macht Klimawissen spielerisch erlebbar – und Ismaning gehört zu den ersten zehn Kommunen in Bayern, die dieses Angebot anbieten.

Auf rund zwei Kilometern vom Eisweiher bis in den Hain erwarten Sie acht spannende Stationen zu Themen wie Klimawandel, Hitze, Extremwetter oder Pollen. Quizfragen, kleine Aufgaben und Videos sorgen dabei für Unterhaltung und interessante Einblicke. Begleitet werden Sie von den sympathischen „CliMates“.

Die Rallye eignet sich für Kinder ab etwa acht Jahren, Familien, Freundesgruppen und alle Neugierigen.

So einfach geht’s:

  • Kostenlose App „Healthy-CliMATE“ herunterladen

  • Standort freigeben

  • Ismaninger Klima-Rallye auswählen und loslegen

Die App führt Sie automatisch zur nächsten Station – und am Ende wartet sogar eine Urkunde. Also: Losspazieren und Ismaning mit neuen Augen entdecken!

Serie von Autoaufbrüchen in Garching – Täter stehlen Infotainmentsysteme aus mehreren Fahrzeugen

Maria Sabbas-Scouras

Unbekannte Täter haben in Garching mehrere geparkte Autos aufgebrochen und hochwertige Fahrzeugtechnik gestohlen. Die Polizei geht von einer gezielten Serie aus und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die Taten zwischen Montagabend, 11. Mai, 19 Uhr, und Dienstagvormittag, 12. Mai, 10 Uhr. Betroffen waren mehrere geparkte Fahrzeuge des Typs Seat Alhambra. Die Täter öffneten die Pkw auf bislang unbekannte Weise und bauten anschließend die Infotainmentsysteme sowie Kombiinstrumente aus den Fahrzeugen aus.

Die betroffenen Autos standen unter anderem im Bereich Brunnenweg, Pfarrer-Seeanner-Straße und Mozartstraße in Garching. Durch die Aufbrüche und den Ausbau der Technik entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei veranlasste Spurensicherungsmaßnahmen an den Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 54 des Polizeipräsidiums München geführt.

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenhinweise: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder weitere ähnliche Fälle kennt, wird gebeten, sich bei der Polizei München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Kris auf Pixabay

Zwei Jungen stürzen mit E-Scooter in Aschheim – Zwölfjähriger schwer verletzt

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Unfall mit einem E-Scooter in Aschheim sind am Donnerstagmittag zwei Jungen verletzt worden, einer davon schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 13.20 Uhr auf dem Heimstettner Weg.

Nach Angaben der Polizei war ein zwölfjähriger Junge aus dem Landkreis München mit einem E-Scooter unterwegs. Auf dem Fahrzeug befand sich zudem ein 13-jähriger Mitfahrer. Während der Fahrt geriet der Scooter aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ins Schlingern. Beide Kinder stürzten daraufhin auf die Fahrbahn.

Der zwölfjährige Fahrer erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Der 13-Jährige kam mit leichteren Verletzungen davon und konnte noch vor Ort ambulant versorgt werden.

Die Polizei stellte den E-Scooter zur technischen Überprüfung sicher. Die Münchner Verkehrspolizei nahm den Unfall auf und ermittelt nun zur genauen Ursache des Sturzes.

Der Vorfall zeigt erneut die Risiken bei der Nutzung von E-Scootern – insbesondere dann, wenn mehrere Personen gleichzeitig auf einem Fahrzeug unterwegs sind.
Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Andreas Volz auf Pixabay

Der Kreistag konstituiert sich

Maria Sabbas-Scouras

Jetzt stehen auch die Stellvertretungen des Landrats und die Ausschussbesetzungen fest

Seit der Kommunalwahl Anfang März ist bekannt, wer die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden sechs Jahren im Kreistag vertreten wird. Nun steht auch fest, wer den Landrat bei Abwesenheit oder Terminüberschneidungen vertritt und wer sich in welchem Fachausschuss, Zweckverband oder weiterem Gremium engagiert.

In seiner konstituierenden Sitzung am Montag, 11. Mai 2026, hat der neue Kreistag offiziell die Arbeit aufgenommen. Ihm gehören neben dem Landrat 70 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn Parteien an. Zu Beginn der Sitzung wurden die neu in den Kreistag gewählten Mitglieder vereidigt. Insgesamt legten 19 Mitglieder den Eid ab.

Fünf Stellvertreter für den Landrat

Eine der ersten Amtshandlungen des Gremiums war die Wahl beziehungsweise Bestellung der Personen, die den Landrat in den kommenden sechs Jahren im Amt vertreten. Zur ersten Stellvertreterin des Landrats wurde Nicola Gerhardt (CSU) im ersten Wahlgang mit 48 gültigen Stimmen gewählt.

Statt wie bisher drei Stellvertretungen bestellte das Gremium vier weitere Stellvertreterinnen und Stellvertreter des Landrats. Dies sind Stefan Schelle (CSU), Susanna Tausendfreund (Bündnis 90/Die Grünen), Annette Ganssmüller-Maluche (SPD) sowie Barbara Bogner (Unabhängige Bürgergemeinschaft München-Land).

Grundlage für die Arbeit im Kreistag ist die Geschäftsordnung. Sie regelt unter anderem die Fristen für die Ladung zu Sitzungen, das Zustandekommen von Beschlüssen, die Zuständigkeiten der Ausschüsse sowie Wertgrenzen für Ausgaben, über die der Landrat oder einzelne Ausschüsse entscheiden dürfen.

Die wesentliche Änderung gegenüber der Geschäftsordnung des vorangegangenen Kreistags betrifft die Größe der Ausschüsse. Mit Ausnahme des Jugendhilfeausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses besteht nun jedes Fachgremium aus 15 Mitgliedern: dem Landrat und 14 weiteren Kreistagsmitgliedern. Bislang hatte nur der Kreisausschuss diese Größe.

Der größte Fachausschuss ist der Jugendhilfeausschuss mit insgesamt 31 Personen. Er besteht aus 20 beschließenden Mitgliedern. Sie kommen aus den Reihen des Kreistags und von Trägern der freien Jugendhilfe. Hinzu kommen elf beratende Mitglieder, unter anderem aus Verwaltung, Polizei und Kirchen.

Der Rechnungsprüfungsausschuss besteht aus insgesamt sieben Mitgliedern aus den Reihen des Kreistags. Er ist der einzige Ausschuss, dem der Landrat nicht vorsitzt und dem er auch nicht angehört. Zu seiner Vorsitzenden wurde wie bereits in der vergangenen Wahlperiode Brigitte Weinzierl (CSU) bestimmt.

Vertreterinnen und Vertreter in weitere Gremien entsandt

Neben der Besetzung der Kreisgremien benannten die Fraktionen auch ihre Vertreterinnen und Vertreter für weitere Gremien, in die der Kreistag Mitglieder entsendet. Dazu zählen unter anderem die 14 Schulzweckverbände, der Beirat der Kliniken München Pasing und Perlach GmbH, der Rettungszweckverband sowie der Aufsichtsrat der Energieagentur Ebersberg-München GmbH.

Landrat Christoph Göbel freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Gremium. Er verband dies mit dem Wunsch, die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der Vorjahre fortzusetzen.

Viel Zeit sich einzuarbeiten, haben die neuen Kreisräte nicht. Schon in der kommenden Woche tagen die ersten Fachausschüsse – der Ausschuss für Bauen und Schulen am Montag und der Sozialausschuss am Dienstag.

Fünf Kreisrätinnen und Kreisräte wurden als Stellvertretung für den Landrat gewählt bzw. bestellt: v.l. Nicola Gerhardt, Annette Ganssmüller-Maluche, Landrat Christoph Göbel, Barbara Bogner, Stefan Schelle und Susanna Tausendfreund.

Die Sitzverteilung im Kreistag: Neben dem Landrat gehören dem Gremium 70 Kreisräte aus zehn Parteien an.

Bestellaktion für Balkonsolaranlagen endet bald - Bestellungen noch bis 17. Mai möglich

Maria Sabbas-Scouras

Bereits seit Mitte April läuft im Landkreis München eine Sammelbestellaktion für Balkonsolaranlagen. Bei zwei Informationsabenden Anfang Mai konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand darüber informieren, was es bei der Installation einer solchen Anlage zu beachten gilt. Das Interesse an einer eigenen Steckersolaranlage war riesig: Mehr als 140 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Sie konnten die angebotenen Produkte vor Ort besichtigen und die sachgerechte Anbringung mit der als Kooperationspartnerin für die Aktion gewonnenen Firma individuell besprechen.

Eines der Ziele dieser Sammelbestellung ist es, Verpackungsmüll einzusparen. Die Solarmodule werden deshalb auf Paletten an lokale Abholorte im Landkreis München geliefert und dort von den Käuferinnen und Käufern unverpackt mit dem eigenen Wagen abgeholt. Kurz vor dem Beginn der Pfingstferien endet nun die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen: Bestellschluss ist am Sonntag, 17. Mai 2026. Mitte Juni können die bestellten Solarmodule dann an vier Orten rund um München, in Ismaning, Unterhaching, Krailling oder Haar, abgeholt werden.

Wie die Bestellung genau abläuft sowie Zeitpunkt und Ort der Abholung erfahren Interessierte auf der Projektplattform des Landkreises München unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Nachhaltig und günstig

Das Landratsamt München bietet die Sammelbestellung für Balkonkraftwerke zusammen mit der Fa. Solardet an. Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Dabei erhalten sie 12 Prozent Rabatt auf Balkonkraftwerk-Sets oder Einzelkomponenten bei Selbstmontage und sparen sich zusätzlich 60 Euro Versandkosten.

Bei Installation durch die Fachfirma wird ein Rabatt von 20 Prozent auf den Gesamtpreis gewährt. Die Anlagen erzeugen einen Teil des täglichen Strombedarfs einfach selbst, ersetzen Strom aus fossilen Quellen und reduzieren so den CO₂‑Ausstoß. Damit wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop des Verkäufers. Es gibt viele Anbieter am Markt, die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.05.2026

Auf zwei Informationsabenden konnten sich Interessierte über Balkonsolaranlagen informieren.

Strom vom Balkon: Informationsabend am 07. Mai

Maria Sabbas-Scouras

Informationen zu Installation, Anmeldung und Betrieb

Mit wenig Aufwand zur eigenen kleinen Solaranlage: Noch bis zum 17. Mai bietet der Landkreis München eine Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen an. Haushalte ohne eigenes Dach können so ebenfalls von der Energiewende profitieren. Wer sich unverbindlich informieren möchte, hat dazu am Donnerstag, 07. Mai 2026, um 18 Uhr, die Gelegenheit bei einem kostenlosen Infoabend.

Das Landratsamt München führt die Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen zusammen mit der Firma Solardet durch. Diese wird auch am Infoabend für Fragen zur Verfügung stehen. Interessierte erhalten grundlegende Informationen zur Installation, Anmeldung und zum sicheren Betrieb von Balkonsolaranlagen und können die angebotenen Produkte in Augenschein nehmen. Die Veranstaltung findet in der Außenstelle des Landratsamts statt, am MesseCampus in Riem, Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München (Eingang auf der Nordseite des Gebäudes). Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail an 29plusplus@lra-m.bayern.de anzumelden.

Heute montieren, morgen Strom produzieren

Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Bei Abholung an einer der zentralen Abholstellen erhalten Interessierte 12 Prozent Rabatt auf Balkonsolaranlagen-Sets oder Einzelkomponenten und sparen 60 Euro Versandkosten. Käuferinnen und Käufer, die die Anlage gleich von der Fachfirma installieren lassen, erhalten 20 Prozent auf den Gesamtpreis.

Die Anlagen erzeugen einen Teil des täglichen Strombedarfs einfach selbst und reduzieren so den CO₂‑Ausstoß. Damit wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Der Weg zur eigenen Balkonsolaranlage – Schritt für Schritt erklärt – ist auf der Projektplattform des Landkreises München dargestellt unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop von Solardet. Es gibt viele Anbieter am Markt; die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 22.04.2026)

„MyRadl“ startet im Münchner Norden – neues Bikesharing für die NordAllianz

Maria Sabbas-Scouras

Am 7. Mai 2026 geht mit „MyRadl“ ein neues Bikesharing-System in München und dem Umland an den Start – auch in den acht Kommunen der NordAllianz: Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim.

Das Angebot richtet sich an Bürger, Pendler und Besucher und soll eine flexible, umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr schaffen. Ob zur S-Bahn, zur Arbeit oder in der Freizeit – „MyRadl“ erleichtert vor allem die sogenannte „erste und letzte Meile“.

Besonders im wirtschaftsstarken Münchner Norden mit seinen vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen spielt das eine wichtige Rolle. An zahlreichen Firmenstandorten entstehen zusätzliche Fahrrad-Stationen, sodass Beschäftigte bequem vom Bahnhof zur Arbeit gelangen können.

Zur Auswahl stehen klassische Fahrräder und E-Bikes. Die Buchung erfolgt einfach per App, die Räder können rund um die Uhr an festen Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Auch preislich ist das Angebot attraktiv, vor allem für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die von Vergünstigungen profitieren.

Unterstützt wird das Projekt vom Bund im Rahmen eines Klimaschutzprogramms. Neben dem Bikesharing investieren die Kommunen auch in bessere Radwege, Abstellanlagen und Serviceangebote für Radfahrer.

Mit „MyRadl“ setzt die Region ein klares Zeichen für moderne, vernetzte und klimafreundliche Mobilität im Münchner Norden.

Alle Informationen zu Standorten, Tarifen und teilnehmenden Kommunen unter www.myradl.de.

Quelle: Nordallianz

Text: Maria Sabbas-Scouras

Halbseitige Sperrung auf der Freisinger Landstraße

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten zwischen 4. Mai und voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Stilllegung einer Gashochdruckleitung durch die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG wird die Freisinger Landstraße (Staatsstraße 2350), zwischen dem Ortsausgang Garching und Dietersheim, auf Höhe der Freisinger Landstraße 50, vom 4. Mai 2026 bis längstens 26. Juni 2026 halbseitig auf Höhe des Römerhofwegs 67 und auf Höhe der Lichtenbergstraße teilweise gesperrt.

Die halbseitige Sperrung auf Höhe der Freisinger Landstraße 50 ist durch eine Ampelregelung, abwechselnd für beide Fahrtrichtungen, befahrbar und wird nur in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr aktiviert. Außerhalb der Arbeitszeit wird die Baumaßnahme vollständig zurückgebaut, um eine normale Befahrbarkeit der Fahrbahn zu gewährleisten. Bei den anderen Baumaßnahmen entlang der Freisinger Landstraße auf Höhe des Römerhofwegs 67 und der Lichtenbergstraße soll eine Befahrbarkeit in beide Fahrtrichtungen sichergestellt werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Rückblick auf sechs bewegte Jahre

Maria Sabbas-Scouras

Kreistag kommt ein letztes Mal in der laufenden Wahlperiode zusammen

Am vorletzten Tag der laufenden Wahlperiode ist der Kreistag des Landkreises München zu einem letzten Treffen zusammengekommen. Anders als üblich standen dabei keine Beschlüsse auf der Tagesordnung. Vielmehr nutzten die Kreisrätinnen und Kreisräte die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen sechs Jahre zurückzublicken und sich von denjenigen zu verabschieden, die dem Gremium künftig nicht mehr angehören.

Die Veranstaltung fand im „Spektakel im Postsaal“ in Ebenhausen (Gemeinde Schäftlarn) statt. Landrat Christoph Göbel griff den Namen des Veranstaltungsortes in seiner Rede mit einem Augenzwinkern auf: Dieser sei in gewisser Weise sinnbildlich für die zurückliegende Amtszeit gewesen.

Tatsächlich stand die gesamte Periode unter dem Eindruck mehrerer Krisen. Zu Beginn prägte die Corona-Pandemie die Arbeit des Kreistags. Es folgten der bis heute andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine mit einer großen Zahl geflüchteter Menschen sowie eine zunehmend angespannte geopolitische Lage weltweit. Parallel dazu verschärfte sich die haushaltspolitische Situation deutlich. Dreimal sank in diesem Zeitraum die Umlagekraft, während die Aufgaben stetig zunahmen. Die Kreisumlage musste zuletzt auf ein im Landkreis München noch nie dagewesenes Niveau von 53,7 Prozentpunkten angehoben werden.

Zentrale Zukunftsaufgaben vorangebracht

Trotz dieser Rahmenbedingungen sei es gelungen, zentrale Zukunftsaufgaben konsequent voranzubringen, betonte Göbel. Dazu zählen insbesondere der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Maßnahmen im Energie- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung der Schullandschaft. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und kreisangehörigen Kommunen: „Dass wir hier gerade auch bei den vielen schwierigen Themen in einer solchen Geschlossenheit an einem Strang ziehen, ist alles andere als selbstverständlich.“

Der Landrat dankte allen Mitgliedern des Kreistags für die stets konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt dem ehrenamtlichen Engagement: „Sie alle setzen sich zu 100 Prozent ehrenamtlich für die Menschen in unserem Landkreis ein – das verdient höchsten Respekt.“

„Wahnsinnig verlässliches Team“

Ein besonderer Dank ging auch an die vier Stellvertreter des Landrats, Ernst Weidenbusch, Otto Bußjäger, Annette Ganssmüller-Maluche und Christoph Nadler, die diese Funktion bereits seit zwölf Jahren ausüben. Göbel bezeichnete sie als ein „wahnsinnig verlässliches Team“.

Insgesamt 19 Kreisrätinnen und Kreisräte wurden im Rahmen der Veranstaltung verabschiedet. Sie gehören dem neuen Kreistag nicht mehr an. Unter ihnen waren auch zwei Persönlichkeiten, die 36 Jahre lang ununterbrochen einen Sitz im Gremium hatten:

Ingrid Lenz-Aktas engagierte sich über Jahrzehnte hinweg insbesondere im Bereich Energie- und Klimaschutz. Bereits früh setzte sie hier wichtige Impulse – visionär, hartnäckig und zugleich stets mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit. Darüber hinaus würdigte Göbel ihr langjähriges Engagement im Klinikbereich. So war sie unter anderem 18 Jahre Mitglied im Beirat der Kliniken München-Pasing und München-Perlach und übte diese Aufgabe mit großem Einsatz und hoher fachlicher Akribie aus.

Ebenfalls seit 36 Jahren im Kreistag vertreten war Ernst Weidenbusch, ein Vollblutpolitiker, der sich seit seinem 16. Lebensjahr politisch engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Kreistag war er unter anderem zehn Jahre Mitglied des Bayerischen Landtags. Weidenbusch habe sich stets konsequent für seine Überzeugungen eingesetzt und „für die Sache gekämpft wie ein Löwe“, insbesondere wenn es um die finanzielle Stabilität des Landkreises ging. Seit 2014 war er zudem gewählter Stellvertreter des Landrats. Die Zusammenarbeit sei dabei so nahtlos gewesen, dass in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal eine formelle Urlaubsübergabe erforderlich gewesen sei, so Göbel.

Mit dem gemeinsamen Rückblick und der Verabschiedung endet eine Wahlperiode, die den Landkreis München in besonderer Weise gefordert, aber auch nachhaltig geprägt hat. Der neue Kreistag der Wahlperiode 2026 bis 2031 tritt am 11. Mai im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung erstmals zusammen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Beide Fotos: Fotoagentur Robert Kiderle

Die verabschiedeten Kreisräte mit Landrat Christoph Göbel (jeweils von l. n. r. mit der ersten Reihe unten beginnend): Maria Knoller, Ingrid Lenz-Aktas, Karin Schuster, Annabella Wünsche, Landrat Christoph Göbel, Ilse Weiß, Ingrid Lindbüchl, Florian Ernstberger, Ernst Weidenbusch, Tanja Campbell, Kilian Körner, Günter Heyland und Dr. Philipp Bauer. In Abwesenheit verabschiedet wurden darüber hinaus: Bela Bach, Natascha Kohnen, Lissy Meyer, Sabine Pilsinger, Michael Ritz, Frank Sommer und Hubert Zellner.

36 Jahre Einsatz im Kreistag des Landkreises München: Ernst Weidenbusch und Ingrid Lenz-Aktas zusammen mit Landrat Christoph Göbel

Der Landkreis München startet in die Badesaison

Maria Sabbas-Scouras

Rücksichtsvolles Miteinander sorgt für ungetrübtes Badevergnügen Mit dem 1. Mai beginnt in den Erholungsgebieten des Landkreises München offiziell die Badesaison. Seen und Grünanlagen laden wieder zum Entspannen, Baden und Verweilen ein. Damit sich alle Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können, bittet das Landratsamt München um ein rücksichtsvolles Miteinander.

Wer seinen Aufenthalt genießen möchte, trägt auch Verantwortung für andere.

Dazu gehört es, Grünanlagen und Einrichtungen sauber zu halten und Abfälle in die vorgesehenen Behälter zu entsorgen. Offenes Feuer ist nicht erlaubt. Grillen ist ausschließlich an den ausgewiesenen Zonen gestattet.

Auch beim Thema Lärm gilt: Weniger ist mehr. Laute Musik oder andere Störungen können die Erholung anderer beeinträchtigen. Darum: Kopfhörer auf und die Musik für sich genießen!

Vögel füttern verboten

In der Zeit vom 1. Mai bis 30. September dürfen keine Tiere in die Erholungsgebiete mitgebracht werden. Und auch, wenn es noch so viel Spaß macht: Bitte keine Vögel füttern! Das Füttern lockt insbesondere noch mehr Gänse und Entenvögel an – und mit ihnen steigt auch die Menge ihrer Hinterlassenschaften. Diese sind nicht nur unangenehm für die Badegäste, sie können nachweislich auch zu einer Beeinträchtigung der mikrobiologischen Badegewässerqualität führen.

Nicht gestattet sind außerdem das Aufstellen von Zelten und Wohnwagen sowie das Nächtigen an den Seen.

Mit Beginn der Badesaison werden auch wieder Parkgebühren erhoben. Zur zügigen Abwickelung bitte wir die Parkgebühren passend mitzuführen. Diese betragen je nach See zwischen zwei und drei Euro für Pkw sowie bis zu 1,50 Euro für Krafträder (ausgenommen am Unterföhringer See).

Neu am Heimstettener See: Höhenbegrenzer an Parkplätzen

An den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim wurden Höhenbegrenzer installiert. Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Pkw sowie niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter können die Flächen weiterhin nutzen.

Wohnmobile und Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Nutzungskonflikten geführt haben, sind damit von der Zufahrt ausgeschlossen.

Alle Infos zu den Badeseen im Landkreis München gibt es unter: www.landkreismuenchen.de/badeseen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Wenn der Wald zur Zündschnur wird – Achtung, hohe Brandgefahr im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Eigentlich ist der Wald ja ein Ort zum Durchatmen: Vogelgezwitscher, frische Luft, vielleicht ein kleiner Spaziergang zur inneren Balance. Doch aktuell gilt im Landkreis München eher: tief durchatmen – und bitte nichts anzünden.

Denn von morgen bis Samstag herrscht Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Klingt erstmal abstrakt, bedeutet aber ganz konkret: Ein kleiner Funke kann reichen, und aus einem harmlosen Ausflug wird schneller ein Feuerwehreinsatz als man „Grillwurst“ sagen kann.

Dabei sind es oft die unscheinbaren Dinge, die gefährlich werden: die lässig aus dem Autofenster geschnippte Zigarette, das Auto, das „nur kurz“ auf trockenem Gras parkt, oder die spontane Idee von Lagerfeuerromantik. Was idyllisch klingt, endet im Zweifel mit Sirenen statt Sonnenuntergang.

Und nicht nur der Mensch ist betroffen: Auch die Tiere im Wald geraten in Gefahr. Für sie bedeutet ein Brand nicht nur Stress, sondern oft den Verlust ihres Lebensraums – oder Schlimmeres. Gerade in trockenen Zeiten kann schon ein einziger Auslöser ganze Lebensräume bedrohen.

Ein zusätzlicher Risikofaktor, der oft unterschätzt wird: Feuerwerke bei Volksfesten in Waldnähe. Funkenflug und heiße Partikel können – besonders bei Trockenheit – schnell den Boden oder das Unterholz entzünden. Was als festlicher Höhepunkt gedacht ist, kann so ungewollt zum Brandherd werden und Tiere zusätzlich in Panik versetzen.

Dabei gibt es längst attraktive Alternativen: Moderne Licht- oder Lasershows sorgen ebenfalls für beeindruckende Momente am Himmel – ganz ohne Funkenflug, Rauch oder Brandgefahr. Sie sind nicht nur sicherer für Mensch und Natur, sondern auch deutlich stressfreier für die Tierwelt.

Auch wenn es in Bayern im Vergleich seltener brennt als anderswo, zeigen die vergangenen Jahre: Wenn es brennt, dann richtig – und solche Brände sind oft schwer zu kontrollieren.

Die wichtigsten Regeln sind eigentlich simpel:
Rauchen im Wald? Von März bis Oktober tabu.
Offenes Feuer? Bitte nicht – auch nicht in Waldnähe.
Parken auf trockenem Gras? Lieber lassen.
Zigaretten gehören in den Aschenbecher, nicht auf die Straße.
Und bei Veranstaltungen: Feuerwerke in Waldnähe kritisch hinterfragen – Alternativen nutzen.

Sollte doch irgendwo Rauch aufsteigen, gilt: nicht zögern, sondern sofort die Feuerwehr unter 112 rufen – und den Ort so genau wie möglich beschreiben.

Unterm Strich heißt das: Der Wald ist aktuell kein Ort für Funkenflug, sondern für Rücksicht. Wer ein bisschen aufpasst, sorgt dafür, dass aus einem Spaziergang kein Einsatzbericht wird – und schützt ganz nebenbei auch die Tiere, die dort zuhause sind.

Maria Sabbas-Scouras

Bild von Ylvers auf Pixabay

Teilsperrung der Kreisstraße M 13 in Unterföhring

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Verlegung einer Gasleitung im Auftrag der Stadtwerke München wird die Kreisstraße M 13 – Münchner Straße zwischen der Einmündung Feringastraße und der Brücke über den Föhringer Ring vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026 teilweise gesperrt.

Auf der Münchner Straße werden in beiden Fahrtrichtungen einzelne Fahrspuren gesperrt. Während der Bauarbeiten steht je Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Abfahrtsast zum Föhringer Ring in Fahrtrichtung Osten ist während der Arbeiten voll gesperrt.

Der Verkehr wird über die Münchner Straße – Mitterfeldallee – Dieselstraße – Staatsstraße 2340 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden im Bereich der Baustelle über den bestehenden Geh- und Radweg oder über einen eingerichteten Notweg geführt.

MVV: Die Haltestelle Feringastraße auf der Münchner Straße in Fahrtrichtung Norden kann während der Bauzeit nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden in der Feringastraße sowie auf der Münchner Straße südlich der Feringastraße eingerichtet. Zu beachten sind die Informationen des MVV und der MVG.

Quelle: Landratsamt München (Stand 28.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Freinacht – Wenn „Brauchtum“ plötzlich einen Feuerlöscher braucht

Maria Sabbas-Scouras

Es ist wieder soweit: Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai steht vor der Tür – in München besser bekannt als die sagenumwobene „Freinacht“. Eine Nacht, in der Jugendliche traditionell durch die Straßen ziehen, Streiche spielen und… nun ja, gelegentlich die Definition von „Spaß“ etwas kreativ auslegen.

Die Polizei München hat dazu eine klare Botschaft, die sich ungefähr so zusammenfassen lässt:
„Ein bisschen Schabernack? Gerne. Eine brennende Mülltonne? Eher ungünstig.“

Denn während das klassische Umstellen von Gartenmöbeln vielleicht noch als halbwegs charmant durchgeht, hört der Humor spätestens dann auf, wenn Verkehrszeichen plötzlich aussehen wie moderne Kunst oder Hauswände unfreiwillig zur Leinwand werden. Ganz zu schweigen von Mülltonnen, die beschließen, ein Eigenleben als Lagerfeuer zu führen.

Die Polizei bringt es deshalb erstaunlich poetisch auf den Punkt:
„Brauchtum ja – Straftaten nein!“

Ein Satz, der im Grunde bedeutet:
Wenn dein „Streich“ am nächsten Tag eine Rechnung, Anzeige oder Feuerwehr nach sich zieht, war es vielleicht doch eher Kategorie „keine gute Idee“.

Also, liebe Nachtschwärmer: Zieht los, habt Spaß, genießt die mystische Freinacht – aber denkt daran, dass Eigentum anderer Menschen kein interaktives Spielfeld ist. Oder anders gesagt:
Wenn dein Spaß nur funktioniert, weil jemand anderes danach weniger Spaß hat, ist es wahrscheinlich kein besonders guter Spaß.

In diesem Sinne: Fröhliche Freinacht – und möge alles am nächsten Morgen noch da stehen, wo es hingehört.

Kulturpreis 2025 für „Die Kleinste Bühne der Welt“

Maria Sabbas-Scouras

Preisträger und Förderpreisträger in Grünwald ausgezeichnet

Der Landkreis München hat am Mittwochabend im August-Everding-Saal in Grünwald seinen Kulturpreis 2025 sowie zwei Kulturförderpreise verliehen. Landrat Christoph Göbel überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an das Ensemble „Die Kleinste Bühne der Welt“ sowie an Ricarda Geary und den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V.

Große Kunst im kleinen Format

Für die Hauptpreisträger Hedwig Rost und Jörg Baeseke, die sich selbst als „Die Kleinste Bühne der Welt“ bezeichnen, hatte Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, eine ganze Latte an Superlativen im Gepäck. Das Duo habe mit seiner minimalistischen Bühne eine wohl einzigartige Kunstform entwickelt. Allein der Anspruch, das oder die Kleinste zu sein, mache sie so charmant, dass sie sich mit Fug und Recht die charmanteste Bühne der Welt nennen dürfte. Seit mehr als vierzig Jahren beglückten die beiden Künstler aus Pullach ihr Publikum mit großer Erzählkunst. Dabei bedienen sie sich einfachster Hilfsmittel – ein Koffer, eine Tischdecke oder auch einfach Papier. Sie sind dabei alles auf einmal: Musiker, Bühnenbildner, Kostümbildner, Tänzerin, Requisiteure, Sprechkünstler und vieles mehr. In all den Jahren sei dem Künstlerpaar ihr unerschöpflicher Schöpfergeist nie abhandengekommen. Davon durften sich die Gäste bei einer kleinen Darbietung der Preisträger dann auch gleich selbst noch überzeugen.

Musik als Brücke zur Gemeinschaft

Einen Kulturförderpreis erhielt Ricarda Geary aus Oberhaching. Die leidenschaftliche Musikerin und Musikvermittlerin, wie sie Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, nannte, habe in Oberhaching einen ganzen „Musikkosmos“ geschaffen: Sie unterrichtet Musik am Oberhachinger Gymnasium, leitet Kinder- und Schulchöre, gründete ein Kammerorchester und einen Kammerchor. Sie bringt Menschen mit ganz unterschiedlichem musikalischen Vorwissen zusammen, jung und alt, Laien und Profis. Fixpunkte im Jahreslauf sind die Aufführung verschiedener Oratorien. Seit 2012 bringt sie mit ihren Ensembles alle zwei Jahre auch Opernwerke auf die Bühne – allerdings nicht in einem Konzertsaal, sondern in einer großen Scheune. Keß bezeichnete Gearys Wirken als ein besonderes Geschenk an uns alle und den Landkreis München.

Tradition leben

BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff würdigte den zweiten Kulturförderpreis-Träger, den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. Der Verein, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiern kann, steht für gelebte Tradition auf höchstem Niveau. Als vielfach ausgezeichneter Vertreter des bayerischen Brauchtums verbindet er tänzerische Spitzenleistungen mit

Landkreis München

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intensiver Nachwuchsarbeit. Im Jahr 2017 holten die Pullacher sogar den Weltmeistertitel im Schuhplatteln und Deandldrahn und gewannen den bayerischen Löwen. In diesem Jahr richten sie selbst die Weltmeisterschaft aus und Semoff rief ihnen zu „Wir ballen bei der WM die Fäuste für Euch!“.

Mit dem Kulturpreis und dem Kulturförderpreis würdigt der Landkreis alle zwei Jahre herausragende künstlerische Leistungen und das vielfältige kulturelle Engagement in seinen Städten und Gemeinden. Die Preisträger wurden Ende vergangenen Jahres auf Empfehlung einer fachkundig besetzten Jury vom Kreistag des Landkreises München ernannt.

Mit dem Zitat von Oscar Wilde, „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“, beschloss Landrat Christoph Göbel seine Ansprache zur Kulturpreisverleihung 2025 und dankte den 29 Städten und Gemeinden für ihr großes Engagement in der Kulturförderung. Mit dem Kulturpreis wolle auch der Kreistag einen Beitrag leisten, das außergewöhnliche kulturelle Potenzial des Landkreises München sichtbar zu machen und zu fördern. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und verbindend Kultur im Landkreis München ist und stehen Pate für alle, die ausgezeichnete Kultur schaffen“, so Göbel.

Ein besonderer Dank des Landrats galt auch den Mitgliedern der Jury, die mit ihrer fachlichen Expertise eine fundierte und zugleich richtungsweisende Auswahl getroffen hätten.

Der Jury gehörten neben dem Kulturreferenten des Landkreises Rainer Klier auch die Kreisheimatpflegerin Dr. Christine Heinz und der Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner an. Ergänzt wurde das Gremium durch die externen Fachjuroren Stefan Semoff, Moderator beim Bayerischen Rundfunk und Volkskundler, Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, sowie Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, die in ihren Laudationes nicht nur die künstlerische Leistung der Preisträger würdigten, sondern selbst zum künstlerischen Bestandteil des Abends wurden.

Den musikalischen Rahmen der Preisverleihung gestaltete ein Quintett der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die 2022 selbst den Kulturpreis des Landkreises erhalten hat.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.04.2026)

Der Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. erhielt von Landrat Christoph Göbel (stehend, Dritter v. r.) einen Kulturförderpreis, die Laudatio hielt BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff (stehend, Dritter v. l.).

Erhielt einen Kulturförderpreis: Die Musikerin Ricarda Geary aus Oberhaching (Mitte), zusammen Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, und Landrat Christoph Göbel.

Sie sind die Kulturpreisträger 2025: Hedwig Rost und Jörg Baeseke („Die Kleinste Bühne der Welt“), zusammen Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege (l.), und Landrat Christoph Göbel (r.).

Mehr Ordnung am Heimstettener See

Maria Sabbas-Scouras

Höhenbegrenzer an Parkplätzen installiert – keine Zufahrt mehr für Wohnmobile und Lastkraftwagen

Um den Erholungsbetrieb am Heimstettener See dauerhaft zu sichern und Nutzungskonflikte zu reduzieren, hat das Landratsamt München an den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim Höhenbegrenzer angebracht.

Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Damit bleiben die Parkplätze weiterhin problemlos für Pkw, niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter nutzbar. Fahrzeuge wie Wohnmobile oder Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Problemen geführt haben, können die Flächen künftig nicht mehr befahren.

Die Maßnahme setzt bestehende Regelungen konsequent um: Nach der Satzung des Landkreises München ist das Campieren und Übernachten im Erholungsgebiet unzulässig. Zudem sind die Zufahrtsstraßen entsprechend der örtlichen Beschilderung für den Lastverkehr gesperrt.

Die Höhenbegrenzer dienen damit dem Schutz des Erholungsgebiets und der fairen Nutzung durch alle Besucherinnen und Besucher. Ziel ist es, den Heimstettener See als attraktiven, geordneten und konfliktarmen Erholungsraum für die Bevölkerung zu erhalten.

Quelle: Landratsamt München

Empfang für neue Polizeikräfte im Landratsamt

Maria Sabbas-Scouras

Austausch und Kennenlernen im Mittelpunkt

Rund 40 Polizistinnen und Polizisten sind in den vergangenen Wochen neu in den Landkreis München versetzt worden oder haben hier ihren Polizeidienst begonnen. Sie alle folgten am Donnerstag, 16. April 2026, der Einladung von Landrat Christoph Göbel zu einem Empfang im Landratsamt. Gemeinsam mit Polizeipräsident Thomas Hampel begrüßte der Landrat im Festsaal am Mariahilfplatz die neuen Einsatzkräfte und stellte ihnen den Landkreis sowie zentrale Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung vor.

Der Landrat betonte dabei insbesondere den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landratsamt, die von Verkehrsthemen über Aufgaben des Jugendamts bis hin zum Katastrophenschutz eine große Bandbreite abdeckt. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und der internationalen Lage komme der engen Abstimmung und Kooperation besondere Bedeutung zu. Der Empfang sei daher ein guter Anlass, sich frühzeitig kennenzulernen und den persönlichen Austausch zu fördern, so der Landrat weiter.

Göbel dankte den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und brachte seinen großen Respekt für deren Arbeit zum Ausdruck. Zugleich wünschte er ihnen viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben und stets eine gute und gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Auch Polizeipräsident Hampel unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit und würdigte den Dienst der Beamtinnen und Beamten.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.04.2026)

Landrat Christoph Göbel und Polizeipräsident Thomas Hampel (vorne, Mitte) mit den neu im Landkreis München eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitenden aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des Landratsamts München.