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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Strom vom Balkon: Informationsabend am 07. Mai

Maria Sabbas-Scouras

Informationen zu Installation, Anmeldung und Betrieb

Mit wenig Aufwand zur eigenen kleinen Solaranlage: Noch bis zum 17. Mai bietet der Landkreis München eine Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen an. Haushalte ohne eigenes Dach können so ebenfalls von der Energiewende profitieren. Wer sich unverbindlich informieren möchte, hat dazu am Donnerstag, 07. Mai 2026, um 18 Uhr, die Gelegenheit bei einem kostenlosen Infoabend.

Das Landratsamt München führt die Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen zusammen mit der Firma Solardet durch. Diese wird auch am Infoabend für Fragen zur Verfügung stehen. Interessierte erhalten grundlegende Informationen zur Installation, Anmeldung und zum sicheren Betrieb von Balkonsolaranlagen und können die angebotenen Produkte in Augenschein nehmen. Die Veranstaltung findet in der Außenstelle des Landratsamts statt, am MesseCampus in Riem, Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München (Eingang auf der Nordseite des Gebäudes). Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail an 29plusplus@lra-m.bayern.de anzumelden.

Heute montieren, morgen Strom produzieren

Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Bei Abholung an einer der zentralen Abholstellen erhalten Interessierte 12 Prozent Rabatt auf Balkonsolaranlagen-Sets oder Einzelkomponenten und sparen 60 Euro Versandkosten. Käuferinnen und Käufer, die die Anlage gleich von der Fachfirma installieren lassen, erhalten 20 Prozent auf den Gesamtpreis.

Die Anlagen erzeugen einen Teil des täglichen Strombedarfs einfach selbst und reduzieren so den CO₂‑Ausstoß. Damit wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Der Weg zur eigenen Balkonsolaranlage – Schritt für Schritt erklärt – ist auf der Projektplattform des Landkreises München dargestellt unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop von Solardet. Es gibt viele Anbieter am Markt; die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 22.04.2026)

„MyRadl“ startet im Münchner Norden – neues Bikesharing für die NordAllianz

Maria Sabbas-Scouras

Am 7. Mai 2026 geht mit „MyRadl“ ein neues Bikesharing-System in München und dem Umland an den Start – auch in den acht Kommunen der NordAllianz: Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim.

Das Angebot richtet sich an Bürger, Pendler und Besucher und soll eine flexible, umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr schaffen. Ob zur S-Bahn, zur Arbeit oder in der Freizeit – „MyRadl“ erleichtert vor allem die sogenannte „erste und letzte Meile“.

Besonders im wirtschaftsstarken Münchner Norden mit seinen vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen spielt das eine wichtige Rolle. An zahlreichen Firmenstandorten entstehen zusätzliche Fahrrad-Stationen, sodass Beschäftigte bequem vom Bahnhof zur Arbeit gelangen können.

Zur Auswahl stehen klassische Fahrräder und E-Bikes. Die Buchung erfolgt einfach per App, die Räder können rund um die Uhr an festen Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Auch preislich ist das Angebot attraktiv, vor allem für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die von Vergünstigungen profitieren.

Unterstützt wird das Projekt vom Bund im Rahmen eines Klimaschutzprogramms. Neben dem Bikesharing investieren die Kommunen auch in bessere Radwege, Abstellanlagen und Serviceangebote für Radfahrer.

Mit „MyRadl“ setzt die Region ein klares Zeichen für moderne, vernetzte und klimafreundliche Mobilität im Münchner Norden.

Alle Informationen zu Standorten, Tarifen und teilnehmenden Kommunen unter www.myradl.de.

Quelle: Nordallianz

Text: Maria Sabbas-Scouras

Halbseitige Sperrung auf der Freisinger Landstraße

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten zwischen 4. Mai und voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Stilllegung einer Gashochdruckleitung durch die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG wird die Freisinger Landstraße (Staatsstraße 2350), zwischen dem Ortsausgang Garching und Dietersheim, auf Höhe der Freisinger Landstraße 50, vom 4. Mai 2026 bis längstens 26. Juni 2026 halbseitig auf Höhe des Römerhofwegs 67 und auf Höhe der Lichtenbergstraße teilweise gesperrt.

Die halbseitige Sperrung auf Höhe der Freisinger Landstraße 50 ist durch eine Ampelregelung, abwechselnd für beide Fahrtrichtungen, befahrbar und wird nur in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr aktiviert. Außerhalb der Arbeitszeit wird die Baumaßnahme vollständig zurückgebaut, um eine normale Befahrbarkeit der Fahrbahn zu gewährleisten. Bei den anderen Baumaßnahmen entlang der Freisinger Landstraße auf Höhe des Römerhofwegs 67 und der Lichtenbergstraße soll eine Befahrbarkeit in beide Fahrtrichtungen sichergestellt werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Rückblick auf sechs bewegte Jahre

Maria Sabbas-Scouras

Kreistag kommt ein letztes Mal in der laufenden Wahlperiode zusammen

Am vorletzten Tag der laufenden Wahlperiode ist der Kreistag des Landkreises München zu einem letzten Treffen zusammengekommen. Anders als üblich standen dabei keine Beschlüsse auf der Tagesordnung. Vielmehr nutzten die Kreisrätinnen und Kreisräte die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen sechs Jahre zurückzublicken und sich von denjenigen zu verabschieden, die dem Gremium künftig nicht mehr angehören.

Die Veranstaltung fand im „Spektakel im Postsaal“ in Ebenhausen (Gemeinde Schäftlarn) statt. Landrat Christoph Göbel griff den Namen des Veranstaltungsortes in seiner Rede mit einem Augenzwinkern auf: Dieser sei in gewisser Weise sinnbildlich für die zurückliegende Amtszeit gewesen.

Tatsächlich stand die gesamte Periode unter dem Eindruck mehrerer Krisen. Zu Beginn prägte die Corona-Pandemie die Arbeit des Kreistags. Es folgten der bis heute andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine mit einer großen Zahl geflüchteter Menschen sowie eine zunehmend angespannte geopolitische Lage weltweit. Parallel dazu verschärfte sich die haushaltspolitische Situation deutlich. Dreimal sank in diesem Zeitraum die Umlagekraft, während die Aufgaben stetig zunahmen. Die Kreisumlage musste zuletzt auf ein im Landkreis München noch nie dagewesenes Niveau von 53,7 Prozentpunkten angehoben werden.

Zentrale Zukunftsaufgaben vorangebracht

Trotz dieser Rahmenbedingungen sei es gelungen, zentrale Zukunftsaufgaben konsequent voranzubringen, betonte Göbel. Dazu zählen insbesondere der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Maßnahmen im Energie- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung der Schullandschaft. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und kreisangehörigen Kommunen: „Dass wir hier gerade auch bei den vielen schwierigen Themen in einer solchen Geschlossenheit an einem Strang ziehen, ist alles andere als selbstverständlich.“

Der Landrat dankte allen Mitgliedern des Kreistags für die stets konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt dem ehrenamtlichen Engagement: „Sie alle setzen sich zu 100 Prozent ehrenamtlich für die Menschen in unserem Landkreis ein – das verdient höchsten Respekt.“

„Wahnsinnig verlässliches Team“

Ein besonderer Dank ging auch an die vier Stellvertreter des Landrats, Ernst Weidenbusch, Otto Bußjäger, Annette Ganssmüller-Maluche und Christoph Nadler, die diese Funktion bereits seit zwölf Jahren ausüben. Göbel bezeichnete sie als ein „wahnsinnig verlässliches Team“.

Insgesamt 19 Kreisrätinnen und Kreisräte wurden im Rahmen der Veranstaltung verabschiedet. Sie gehören dem neuen Kreistag nicht mehr an. Unter ihnen waren auch zwei Persönlichkeiten, die 36 Jahre lang ununterbrochen einen Sitz im Gremium hatten:

Ingrid Lenz-Aktas engagierte sich über Jahrzehnte hinweg insbesondere im Bereich Energie- und Klimaschutz. Bereits früh setzte sie hier wichtige Impulse – visionär, hartnäckig und zugleich stets mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit. Darüber hinaus würdigte Göbel ihr langjähriges Engagement im Klinikbereich. So war sie unter anderem 18 Jahre Mitglied im Beirat der Kliniken München-Pasing und München-Perlach und übte diese Aufgabe mit großem Einsatz und hoher fachlicher Akribie aus.

Ebenfalls seit 36 Jahren im Kreistag vertreten war Ernst Weidenbusch, ein Vollblutpolitiker, der sich seit seinem 16. Lebensjahr politisch engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Kreistag war er unter anderem zehn Jahre Mitglied des Bayerischen Landtags. Weidenbusch habe sich stets konsequent für seine Überzeugungen eingesetzt und „für die Sache gekämpft wie ein Löwe“, insbesondere wenn es um die finanzielle Stabilität des Landkreises ging. Seit 2014 war er zudem gewählter Stellvertreter des Landrats. Die Zusammenarbeit sei dabei so nahtlos gewesen, dass in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal eine formelle Urlaubsübergabe erforderlich gewesen sei, so Göbel.

Mit dem gemeinsamen Rückblick und der Verabschiedung endet eine Wahlperiode, die den Landkreis München in besonderer Weise gefordert, aber auch nachhaltig geprägt hat. Der neue Kreistag der Wahlperiode 2026 bis 2031 tritt am 11. Mai im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung erstmals zusammen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Beide Fotos: Fotoagentur Robert Kiderle

Die verabschiedeten Kreisräte mit Landrat Christoph Göbel (jeweils von l. n. r. mit der ersten Reihe unten beginnend): Maria Knoller, Ingrid Lenz-Aktas, Karin Schuster, Annabella Wünsche, Landrat Christoph Göbel, Ilse Weiß, Ingrid Lindbüchl, Florian Ernstberger, Ernst Weidenbusch, Tanja Campbell, Kilian Körner, Günter Heyland und Dr. Philipp Bauer. In Abwesenheit verabschiedet wurden darüber hinaus: Bela Bach, Natascha Kohnen, Lissy Meyer, Sabine Pilsinger, Michael Ritz, Frank Sommer und Hubert Zellner.

36 Jahre Einsatz im Kreistag des Landkreises München: Ernst Weidenbusch und Ingrid Lenz-Aktas zusammen mit Landrat Christoph Göbel

Der Landkreis München startet in die Badesaison

Maria Sabbas-Scouras

Rücksichtsvolles Miteinander sorgt für ungetrübtes Badevergnügen Mit dem 1. Mai beginnt in den Erholungsgebieten des Landkreises München offiziell die Badesaison. Seen und Grünanlagen laden wieder zum Entspannen, Baden und Verweilen ein. Damit sich alle Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können, bittet das Landratsamt München um ein rücksichtsvolles Miteinander.

Wer seinen Aufenthalt genießen möchte, trägt auch Verantwortung für andere.

Dazu gehört es, Grünanlagen und Einrichtungen sauber zu halten und Abfälle in die vorgesehenen Behälter zu entsorgen. Offenes Feuer ist nicht erlaubt. Grillen ist ausschließlich an den ausgewiesenen Zonen gestattet.

Auch beim Thema Lärm gilt: Weniger ist mehr. Laute Musik oder andere Störungen können die Erholung anderer beeinträchtigen. Darum: Kopfhörer auf und die Musik für sich genießen!

Vögel füttern verboten

In der Zeit vom 1. Mai bis 30. September dürfen keine Tiere in die Erholungsgebiete mitgebracht werden. Und auch, wenn es noch so viel Spaß macht: Bitte keine Vögel füttern! Das Füttern lockt insbesondere noch mehr Gänse und Entenvögel an – und mit ihnen steigt auch die Menge ihrer Hinterlassenschaften. Diese sind nicht nur unangenehm für die Badegäste, sie können nachweislich auch zu einer Beeinträchtigung der mikrobiologischen Badegewässerqualität führen.

Nicht gestattet sind außerdem das Aufstellen von Zelten und Wohnwagen sowie das Nächtigen an den Seen.

Mit Beginn der Badesaison werden auch wieder Parkgebühren erhoben. Zur zügigen Abwickelung bitte wir die Parkgebühren passend mitzuführen. Diese betragen je nach See zwischen zwei und drei Euro für Pkw sowie bis zu 1,50 Euro für Krafträder (ausgenommen am Unterföhringer See).

Neu am Heimstettener See: Höhenbegrenzer an Parkplätzen

An den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim wurden Höhenbegrenzer installiert. Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Pkw sowie niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter können die Flächen weiterhin nutzen.

Wohnmobile und Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Nutzungskonflikten geführt haben, sind damit von der Zufahrt ausgeschlossen.

Alle Infos zu den Badeseen im Landkreis München gibt es unter: www.landkreismuenchen.de/badeseen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Wenn der Wald zur Zündschnur wird – Achtung, hohe Brandgefahr im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Eigentlich ist der Wald ja ein Ort zum Durchatmen: Vogelgezwitscher, frische Luft, vielleicht ein kleiner Spaziergang zur inneren Balance. Doch aktuell gilt im Landkreis München eher: tief durchatmen – und bitte nichts anzünden.

Denn von morgen bis Samstag herrscht Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Klingt erstmal abstrakt, bedeutet aber ganz konkret: Ein kleiner Funke kann reichen, und aus einem harmlosen Ausflug wird schneller ein Feuerwehreinsatz als man „Grillwurst“ sagen kann.

Dabei sind es oft die unscheinbaren Dinge, die gefährlich werden: die lässig aus dem Autofenster geschnippte Zigarette, das Auto, das „nur kurz“ auf trockenem Gras parkt, oder die spontane Idee von Lagerfeuerromantik. Was idyllisch klingt, endet im Zweifel mit Sirenen statt Sonnenuntergang.

Und nicht nur der Mensch ist betroffen: Auch die Tiere im Wald geraten in Gefahr. Für sie bedeutet ein Brand nicht nur Stress, sondern oft den Verlust ihres Lebensraums – oder Schlimmeres. Gerade in trockenen Zeiten kann schon ein einziger Auslöser ganze Lebensräume bedrohen.

Ein zusätzlicher Risikofaktor, der oft unterschätzt wird: Feuerwerke bei Volksfesten in Waldnähe. Funkenflug und heiße Partikel können – besonders bei Trockenheit – schnell den Boden oder das Unterholz entzünden. Was als festlicher Höhepunkt gedacht ist, kann so ungewollt zum Brandherd werden und Tiere zusätzlich in Panik versetzen.

Dabei gibt es längst attraktive Alternativen: Moderne Licht- oder Lasershows sorgen ebenfalls für beeindruckende Momente am Himmel – ganz ohne Funkenflug, Rauch oder Brandgefahr. Sie sind nicht nur sicherer für Mensch und Natur, sondern auch deutlich stressfreier für die Tierwelt.

Auch wenn es in Bayern im Vergleich seltener brennt als anderswo, zeigen die vergangenen Jahre: Wenn es brennt, dann richtig – und solche Brände sind oft schwer zu kontrollieren.

Die wichtigsten Regeln sind eigentlich simpel:
Rauchen im Wald? Von März bis Oktober tabu.
Offenes Feuer? Bitte nicht – auch nicht in Waldnähe.
Parken auf trockenem Gras? Lieber lassen.
Zigaretten gehören in den Aschenbecher, nicht auf die Straße.
Und bei Veranstaltungen: Feuerwerke in Waldnähe kritisch hinterfragen – Alternativen nutzen.

Sollte doch irgendwo Rauch aufsteigen, gilt: nicht zögern, sondern sofort die Feuerwehr unter 112 rufen – und den Ort so genau wie möglich beschreiben.

Unterm Strich heißt das: Der Wald ist aktuell kein Ort für Funkenflug, sondern für Rücksicht. Wer ein bisschen aufpasst, sorgt dafür, dass aus einem Spaziergang kein Einsatzbericht wird – und schützt ganz nebenbei auch die Tiere, die dort zuhause sind.

Maria Sabbas-Scouras

Bild von Ylvers auf Pixabay

Teilsperrung der Kreisstraße M 13 in Unterföhring

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Verlegung einer Gasleitung im Auftrag der Stadtwerke München wird die Kreisstraße M 13 – Münchner Straße zwischen der Einmündung Feringastraße und der Brücke über den Föhringer Ring vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026 teilweise gesperrt.

Auf der Münchner Straße werden in beiden Fahrtrichtungen einzelne Fahrspuren gesperrt. Während der Bauarbeiten steht je Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Abfahrtsast zum Föhringer Ring in Fahrtrichtung Osten ist während der Arbeiten voll gesperrt.

Der Verkehr wird über die Münchner Straße – Mitterfeldallee – Dieselstraße – Staatsstraße 2340 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden im Bereich der Baustelle über den bestehenden Geh- und Radweg oder über einen eingerichteten Notweg geführt.

MVV: Die Haltestelle Feringastraße auf der Münchner Straße in Fahrtrichtung Norden kann während der Bauzeit nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden in der Feringastraße sowie auf der Münchner Straße südlich der Feringastraße eingerichtet. Zu beachten sind die Informationen des MVV und der MVG.

Quelle: Landratsamt München (Stand 28.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Freinacht – Wenn „Brauchtum“ plötzlich einen Feuerlöscher braucht

Maria Sabbas-Scouras

Es ist wieder soweit: Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai steht vor der Tür – in München besser bekannt als die sagenumwobene „Freinacht“. Eine Nacht, in der Jugendliche traditionell durch die Straßen ziehen, Streiche spielen und… nun ja, gelegentlich die Definition von „Spaß“ etwas kreativ auslegen.

Die Polizei München hat dazu eine klare Botschaft, die sich ungefähr so zusammenfassen lässt:
„Ein bisschen Schabernack? Gerne. Eine brennende Mülltonne? Eher ungünstig.“

Denn während das klassische Umstellen von Gartenmöbeln vielleicht noch als halbwegs charmant durchgeht, hört der Humor spätestens dann auf, wenn Verkehrszeichen plötzlich aussehen wie moderne Kunst oder Hauswände unfreiwillig zur Leinwand werden. Ganz zu schweigen von Mülltonnen, die beschließen, ein Eigenleben als Lagerfeuer zu führen.

Die Polizei bringt es deshalb erstaunlich poetisch auf den Punkt:
„Brauchtum ja – Straftaten nein!“

Ein Satz, der im Grunde bedeutet:
Wenn dein „Streich“ am nächsten Tag eine Rechnung, Anzeige oder Feuerwehr nach sich zieht, war es vielleicht doch eher Kategorie „keine gute Idee“.

Also, liebe Nachtschwärmer: Zieht los, habt Spaß, genießt die mystische Freinacht – aber denkt daran, dass Eigentum anderer Menschen kein interaktives Spielfeld ist. Oder anders gesagt:
Wenn dein Spaß nur funktioniert, weil jemand anderes danach weniger Spaß hat, ist es wahrscheinlich kein besonders guter Spaß.

In diesem Sinne: Fröhliche Freinacht – und möge alles am nächsten Morgen noch da stehen, wo es hingehört.

Kulturpreis 2025 für „Die Kleinste Bühne der Welt“

Maria Sabbas-Scouras

Preisträger und Förderpreisträger in Grünwald ausgezeichnet

Der Landkreis München hat am Mittwochabend im August-Everding-Saal in Grünwald seinen Kulturpreis 2025 sowie zwei Kulturförderpreise verliehen. Landrat Christoph Göbel überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an das Ensemble „Die Kleinste Bühne der Welt“ sowie an Ricarda Geary und den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V.

Große Kunst im kleinen Format

Für die Hauptpreisträger Hedwig Rost und Jörg Baeseke, die sich selbst als „Die Kleinste Bühne der Welt“ bezeichnen, hatte Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, eine ganze Latte an Superlativen im Gepäck. Das Duo habe mit seiner minimalistischen Bühne eine wohl einzigartige Kunstform entwickelt. Allein der Anspruch, das oder die Kleinste zu sein, mache sie so charmant, dass sie sich mit Fug und Recht die charmanteste Bühne der Welt nennen dürfte. Seit mehr als vierzig Jahren beglückten die beiden Künstler aus Pullach ihr Publikum mit großer Erzählkunst. Dabei bedienen sie sich einfachster Hilfsmittel – ein Koffer, eine Tischdecke oder auch einfach Papier. Sie sind dabei alles auf einmal: Musiker, Bühnenbildner, Kostümbildner, Tänzerin, Requisiteure, Sprechkünstler und vieles mehr. In all den Jahren sei dem Künstlerpaar ihr unerschöpflicher Schöpfergeist nie abhandengekommen. Davon durften sich die Gäste bei einer kleinen Darbietung der Preisträger dann auch gleich selbst noch überzeugen.

Musik als Brücke zur Gemeinschaft

Einen Kulturförderpreis erhielt Ricarda Geary aus Oberhaching. Die leidenschaftliche Musikerin und Musikvermittlerin, wie sie Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, nannte, habe in Oberhaching einen ganzen „Musikkosmos“ geschaffen: Sie unterrichtet Musik am Oberhachinger Gymnasium, leitet Kinder- und Schulchöre, gründete ein Kammerorchester und einen Kammerchor. Sie bringt Menschen mit ganz unterschiedlichem musikalischen Vorwissen zusammen, jung und alt, Laien und Profis. Fixpunkte im Jahreslauf sind die Aufführung verschiedener Oratorien. Seit 2012 bringt sie mit ihren Ensembles alle zwei Jahre auch Opernwerke auf die Bühne – allerdings nicht in einem Konzertsaal, sondern in einer großen Scheune. Keß bezeichnete Gearys Wirken als ein besonderes Geschenk an uns alle und den Landkreis München.

Tradition leben

BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff würdigte den zweiten Kulturförderpreis-Träger, den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. Der Verein, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiern kann, steht für gelebte Tradition auf höchstem Niveau. Als vielfach ausgezeichneter Vertreter des bayerischen Brauchtums verbindet er tänzerische Spitzenleistungen mit

Landkreis München

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intensiver Nachwuchsarbeit. Im Jahr 2017 holten die Pullacher sogar den Weltmeistertitel im Schuhplatteln und Deandldrahn und gewannen den bayerischen Löwen. In diesem Jahr richten sie selbst die Weltmeisterschaft aus und Semoff rief ihnen zu „Wir ballen bei der WM die Fäuste für Euch!“.

Mit dem Kulturpreis und dem Kulturförderpreis würdigt der Landkreis alle zwei Jahre herausragende künstlerische Leistungen und das vielfältige kulturelle Engagement in seinen Städten und Gemeinden. Die Preisträger wurden Ende vergangenen Jahres auf Empfehlung einer fachkundig besetzten Jury vom Kreistag des Landkreises München ernannt.

Mit dem Zitat von Oscar Wilde, „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“, beschloss Landrat Christoph Göbel seine Ansprache zur Kulturpreisverleihung 2025 und dankte den 29 Städten und Gemeinden für ihr großes Engagement in der Kulturförderung. Mit dem Kulturpreis wolle auch der Kreistag einen Beitrag leisten, das außergewöhnliche kulturelle Potenzial des Landkreises München sichtbar zu machen und zu fördern. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und verbindend Kultur im Landkreis München ist und stehen Pate für alle, die ausgezeichnete Kultur schaffen“, so Göbel.

Ein besonderer Dank des Landrats galt auch den Mitgliedern der Jury, die mit ihrer fachlichen Expertise eine fundierte und zugleich richtungsweisende Auswahl getroffen hätten.

Der Jury gehörten neben dem Kulturreferenten des Landkreises Rainer Klier auch die Kreisheimatpflegerin Dr. Christine Heinz und der Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner an. Ergänzt wurde das Gremium durch die externen Fachjuroren Stefan Semoff, Moderator beim Bayerischen Rundfunk und Volkskundler, Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, sowie Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, die in ihren Laudationes nicht nur die künstlerische Leistung der Preisträger würdigten, sondern selbst zum künstlerischen Bestandteil des Abends wurden.

Den musikalischen Rahmen der Preisverleihung gestaltete ein Quintett der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die 2022 selbst den Kulturpreis des Landkreises erhalten hat.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.04.2026)

Der Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. erhielt von Landrat Christoph Göbel (stehend, Dritter v. r.) einen Kulturförderpreis, die Laudatio hielt BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff (stehend, Dritter v. l.).

Erhielt einen Kulturförderpreis: Die Musikerin Ricarda Geary aus Oberhaching (Mitte), zusammen Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, und Landrat Christoph Göbel.

Sie sind die Kulturpreisträger 2025: Hedwig Rost und Jörg Baeseke („Die Kleinste Bühne der Welt“), zusammen Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege (l.), und Landrat Christoph Göbel (r.).

Mehr Ordnung am Heimstettener See

Maria Sabbas-Scouras

Höhenbegrenzer an Parkplätzen installiert – keine Zufahrt mehr für Wohnmobile und Lastkraftwagen

Um den Erholungsbetrieb am Heimstettener See dauerhaft zu sichern und Nutzungskonflikte zu reduzieren, hat das Landratsamt München an den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim Höhenbegrenzer angebracht.

Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Damit bleiben die Parkplätze weiterhin problemlos für Pkw, niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter nutzbar. Fahrzeuge wie Wohnmobile oder Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Problemen geführt haben, können die Flächen künftig nicht mehr befahren.

Die Maßnahme setzt bestehende Regelungen konsequent um: Nach der Satzung des Landkreises München ist das Campieren und Übernachten im Erholungsgebiet unzulässig. Zudem sind die Zufahrtsstraßen entsprechend der örtlichen Beschilderung für den Lastverkehr gesperrt.

Die Höhenbegrenzer dienen damit dem Schutz des Erholungsgebiets und der fairen Nutzung durch alle Besucherinnen und Besucher. Ziel ist es, den Heimstettener See als attraktiven, geordneten und konfliktarmen Erholungsraum für die Bevölkerung zu erhalten.

Quelle: Landratsamt München

Empfang für neue Polizeikräfte im Landratsamt

Maria Sabbas-Scouras

Austausch und Kennenlernen im Mittelpunkt

Rund 40 Polizistinnen und Polizisten sind in den vergangenen Wochen neu in den Landkreis München versetzt worden oder haben hier ihren Polizeidienst begonnen. Sie alle folgten am Donnerstag, 16. April 2026, der Einladung von Landrat Christoph Göbel zu einem Empfang im Landratsamt. Gemeinsam mit Polizeipräsident Thomas Hampel begrüßte der Landrat im Festsaal am Mariahilfplatz die neuen Einsatzkräfte und stellte ihnen den Landkreis sowie zentrale Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung vor.

Der Landrat betonte dabei insbesondere den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landratsamt, die von Verkehrsthemen über Aufgaben des Jugendamts bis hin zum Katastrophenschutz eine große Bandbreite abdeckt. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und der internationalen Lage komme der engen Abstimmung und Kooperation besondere Bedeutung zu. Der Empfang sei daher ein guter Anlass, sich frühzeitig kennenzulernen und den persönlichen Austausch zu fördern, so der Landrat weiter.

Göbel dankte den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und brachte seinen großen Respekt für deren Arbeit zum Ausdruck. Zugleich wünschte er ihnen viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben und stets eine gute und gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Auch Polizeipräsident Hampel unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit und würdigte den Dienst der Beamtinnen und Beamten.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.04.2026)

Landrat Christoph Göbel und Polizeipräsident Thomas Hampel (vorne, Mitte) mit den neu im Landkreis München eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitenden aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des Landratsamts München.

Maximilian Böltl in das Kuratorium der LMU berufen – Innovation und Wissenschaft im Landkreis weiter stärken

Maria Sabbas-Scouras

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zählt gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) zu den bedeutendsten Innovationstreibern in der Region München. Als eine der führenden Universitäten Europas steht sie für wissenschaftliche Exzellenz, starke Netzwerke und zukunftsweisende Forschung. Mit der Berufung des Landtagsabgeordneten Maximilian Böltl in das Kuratorium der LMU wird die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Politik in der Region weiter gestärkt. In seiner neuen Funktion wird er die strategische Weiterentwicklung der Universität begleiten und Impulse für eine noch stärkere Vernetzung der Institution in den Landkreis hineingeben.

 

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf Oberschleißheim: Mit der vollständigen Verlagerung der LMU-Tiermedizin und dem geplanten One Health & Technology Campus entsteht dort einer der größten veterinärmedizinischen Standorte Europas. Forschung und unternehmerische Anwendung werden hier von Anfang an eng verzahnt – mit dem klaren Ziel, Innovationen schneller in marktfähige Produkte zu überführen.

 

Mit Matthias Tschöp, der seit Oktober 2025 neuer Präsident der LMU ist, steht die Universität zugleich für einen klaren Aufbruch: Der Ausbau von Entrepreneurship, die stärkere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sowie die gezielte Förderung marktfähiger Innovationen rücken noch stärker in den Fokus.

 

„Es ist mir eine große Ehre, Teil des Kuratoriums der LMU zu sein und die Zukunft der Universität, an der ich selbst studiert habe, begleiten zu dürfen. Gerade die Entwicklungen in meinem Stimmkreis zeigen, welches Potenzial in der engen Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft steckt“, so Maximilian Böltl. „Unser Anspruch muss es sein, exzellente Forschung schneller in konkrete Anwendungen zu bringen und so echte Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.“, betont Böltl, der darin auch eine Chance sieht, der aktuellen Wirtschaftskrise durch Neugründungen aus dem universitären Umfeld heraus konkret entgegenzuwirken.

 

Quelle: BÜRGERBÜRO

Maximilian Böltl, MdL

Auf dem Foto links Prof. Matthias Tschöp und rechts Maximilian Böltl MdL

Schockanruf in Garching: Seniorin um hohen Geldbetrag betrogen

Maria Sabbas-Scouras

In Garching ist eine über 80-jährige Frau Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Betrüger erbeuteten dabei einen Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (1. April 2026) zwischen 12 und 15 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter rief die Seniorin an und gab sich als Arzt aus. Er behauptete, ihr Sohn liege im Krankenhaus und müsse dringend operiert werden. Für die Behandlungskosten müsse die Frau sofort aufkommen.

Unter dem Eindruck der geschilderten Notlage übergab die Seniorin schließlich an ihrer Wohnadresse Bargeld an einen unbekannten Abholer. Erst wenige Stunden später wurde der Betrug erkannt und die Polizei über den Notruf verständigt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 61 des Polizeipräsidiums München übernommen. Eine Beschreibung des Täters liegt bislang nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer im Bereich Auweg, Breslauer Straße, Mühlfeldweg oder Umgehungsstraße in Garching verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 / 2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsform. Täter geben sich häufig als Ärzte, Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck.

Die wichtigsten Tipps der Polizei:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – legen Sie im Zweifel einfach auf

  • Behörden oder Krankenhäuser verlangen niemals Bargeld oder schicken Boten

  • Geben Sie keine persönlichen Daten preis

  • Kontaktieren Sie Angehörige direkt

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte

  • Im Zweifel: Notruf 110 wählen

Die Polizei betont: Ein gesundes Misstrauen ist der beste Schutz vor solchen Betrugsmaschen.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 02.04.2026)

Foto: Pixabay

Geld sparen mit Strom vom Balkon

Maria Sabbas-Scouras

Mit Sammelbestellung günstig zum eigenen Balkonkraftwerk ganz ohne Eigenheim

Mit einer Balkonsolaranlage kann man in nahezu jeder Wohnung selbst Strom erzeugen. Einfach den Stecker in die Steckdose und schon fließt selbst erzeugter Strom. Bis zum 17. Mai 2026 bietet das Landratsamt München zusammen mit der Firma Solardet eine Sammelbestellung für Balkonkraftwerke an.

Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Bei Abholung an einer der zentralen Abholstellen erhalten Interessierte 12 Prozent Rabatt auf Balkonkraftwerk-Sets oder Einzelkomponenten und sparen 60 Euro Versandkosten. Käuferinnen und Käufer, die die Anlage gleich von der Fachfirma installieren lassen, erhalten 20 Prozent auf den Gesamtpreis.

Der Weg zur eigenen Balkonsolaranlage – Schritt für Schritt erklärt – ist auf der Projektplattform des Landkreises München dargestellt unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Heute einstecken, morgen sparen

Balkonsolaranlagen senken spürbar die Stromkosten, weil ein Teil des täglichen Verbrauchs einfach selbst erzeugt wird. Geräte wie Kühlschrank, Router oder Beleuchtung laufen dann mit günstigem Sonnenstrom statt mit teurem Netzstrom. Gleichzeitig leisten die kleinen Anlagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Jede erzeugte Kilowattstunde ersetzt Strom aus fossilen Quellen und reduziert den CO₂‑Ausstoß. So wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Persönliche Beratung beim Informationsabend und bei Online-Vorträgen

Alle Interessierten können sich umfassend beraten lassen: Am Donnerstag, 7. Mai 2026, 18:00 Uhr, bietet das Landratsamt München einen Informationsabend in der Außenstelle am Messecampus Riem, Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München (Eingang auf der Nordseite des Gebäudes) an. Bei dieser Veranstaltung können Interessierte die angebotenen Anlagen und Zubehör direkt in Augenschein nehmen oder auch Fragen der Befestigung mit den Experten besprechen.

Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden. Die Anmeldemodalitäten stehen auf der zentralen Projektseite unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

In wenigen Schritten zur eigenen Balkonsolaranlage

Der gesamte Ablauf – von der Potenzialprüfung bis zur Bestellung – ist auf der Projektplattform des Landkreises München unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon im Detail erklärt.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop von Solardet. Es gibt viele Anbieter am Markt, die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 31.03.2026)

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Diebstahl aus Pkw in Garching – Polizei bittet um Hinweise

Maria Sabbas-Scouras

In Garching kam es am vergangenen Wochenende zu einem Diebstahl aus einem geparkten Fahrzeug. Ein über 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Offenbach stellte seinen Pkw am Sonntag, den 29. März 2026, gegen 17:40 Uhr in der Tiefgarage einer Hotelanlage ab.

Als er am Montagmorgen gegen 06:30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte er, dass die hintere Seitenscheibe eingeschlagen worden war. Unbekannte Täter hatten den Kofferraum geöffnet und daraus drei Koffer entwendet. In diesen befanden sich zahlreiche hochwertige Uhren sowie ein größerer Bargeldbetrag.

Die Polizei führte am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kommissariat 54 übernommen.

Zeugen gesucht
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im genannten Zeitraum im Bereich der Daimlerstraße, Schleißheimer Straße oder Zeppelinstraße in Garching-Hochbrück verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium München

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Neue Inhalte im Familienportal - Informationen zu finanziellen Hilfen und rechtlichen Ansprüchen

Maria Sabbas-Scouras

Wenn im Familienalltag Fragen zu Geld oder Unterstützung auftauchen, beginnt oft eine aufwendige Suche nach verlässlichen Antworten. Genau hier setzt das Familienportal des Landkreises an: Es sammelt relevante Angebote an einem Ort, bereitet sie verständlich auf und erweitert sein Angebot nun um den Bereich „Rechtliches und Finanzielles“.

Neu hinzugekommen sind unter anderem Hinweise zu Leistungen wie Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG, Wohngeld oder Bürgergeld – also genau zu den Themen, die viele Familien konkret betreffen. Derzeit sind hierzu 18 Leistungen übersichtlich aufbereitet und unter https://familienleben.landkreis-muenchen.de/ > Wissenswertes > Rechtliches und Finanzielles abrufbar.

Das Portal umfasst sowohl Angebote und wichtige Informationen für Landkreisbürgerinnen und -bürger als auch Fachkräfte. Im Mittelpunkt stehen dabei ganz praktische Fragen: Welche Unterstützung gibt es? Was kann ich beantragen? Und an wen kann ich mich wenden? Wer sich etwa für finanzielle Unterstützung während des Studiums oder Zuschüsse zur Kinderbetreuung interessiert, findet im Familienportal unter Wissenswertes > Rechtliches und Finanzielles passende Informationen und weiterführende Hinweise. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie schnell zugänglich sind und ohne lange Recherche genutzt werden können. Auch die hinterlegten Angebote, Beratungsstellen und Veranstaltungen wachsen kontinuierlich weiter. So entwickelt sich das Portal parallel zu den Bedarfen von Familien im Landkreis.

Mehr Sichtbarkeit für Familienleistungen

Die Weiterentwicklung des Familienportals steht im Zusammenhang mit übergeordneten Zielen der Familienpolitik im Landkreis. Familien sollen schneller sehen können, welche Unterstützung es gibt und diese auch einfacher nutzen können. Bei einem Netzwerktreffen Ende März wurden dazu die nächsten Schritte festgelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Informationen besser bei den Menschen ankommen – sowohl bei Fachkräften als auch direkt bei Familien. Geplant sind dafür unter anderem sogenannte Lunchbag-Sessions. In diesen kurzen Formaten lernen Fachkräfte das Familienportal genauer kennen und erfahren, wie sie die Informationen gezielt in Beratungssituationen einsetzen können. Das langfristige Ziel ist es, die Angebote bekannter zu machen und den Zugang für Familien weiter zu vereinfachen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 31.03.2026)

Achtung Kiesbrüter! Brutplätze seltener Vogelarten im oberen Isartal wieder gesperrt

Maria Sabbas-Scouras

Mit dem Beginn des Frühjahrs zieht es bei schönem Wetter viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Sporttreibende in die Naherholungsgebiete. Dabei gelangen sie teilweise auch in sensible Rückzugs- und Fortpflanzungsräume geschützter Tierarten. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises München bittet deshalb insbesondere in den kommenden Wochen um erhöhte Rücksichtnahme. Dies gilt vor allem für das Isartal, eines der meistgenutzten Naherholungsgebiete in Stadt und Landkreis München. Aufgrund seiner naturnahen Strukturen bietet der Talraum Lebensraum für zahlreiche seltene Arten.

Zum Schutz der besonders störungsempfindlichen Vogelarten Flussuferläufer und Flussregenpfeifer wurden geeignete Brutplätze zwischen Kloster Schäftlarn und Buchenhain mit Schildern sowie teilweise mit Absperrleinen gekennzeichnet. Für diese Bereiche gilt vom 15. März bis zum 10. August ein absolutes Betretungsverbot.

Stark bedrohte Vogelarten

Noch bis ins 19. Jahrhundert kennzeichneten ausgedehnte Schotter- und Sandbänke die Isarauen, die durch häufige Hochwasser ständig ihre Form, Ausdehnung und Lage veränderten. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich an die breiten, vegetationsarmen Kiesbänke und -inseln angepasst und finden dort Fortpflanzungs- und Lebensräume. Dazu zählen auch kiesbrütende Vogelarten wie Flussregenpfeifer und Flussuferläufer, die auf dem grobkörnigen Substrat der ungezähmten, vielarmigen Isar früher zahlreiche Brutplätze fanden.

Seit dem Ausbau und der Begradigung des Flusslaufs sowie dem Bau von Kraftwerken hat sich das Bild verändert. Nur noch wenige Schotterflächen blieben erhalten, die durch verminderte Hochwasserereignisse zudem rasch verbuschen. Die auf offene Flussauen spezialisierten Arten verloren große Teile ihrer angestammten Lebensräume.

Heute besteht ein großes Bewusstsein für den Wert naturnaher Wildflussauen für Biodiversität und Erholung. Seit Ende der 1980er Jahre wird der Isar abschnittsweise wieder mehr Raum gegeben. Trotz dieser Maßnahmen sind die einst zahlreich vorhandenen Brutplätze von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer weiterhin äußerst selten. Zudem geraten die wenigen verbliebenen Brutplätze durch ungelenkte Erholungsnutzung in Gefahr. Der Flussuferläufer reagiert besonders empfindlich auf Störungen und flüchtet häufig bereits, wenn sich Menschen dem Brutplatz auf weniger als 100 Meter nähern. Die gut getarnten Gelege beider Arten sind auf dem kiesigen Untergrund kaum zu erkennen und werden leicht zertreten. Wie angespannt die Lage vor allem für den Flussuferläufer ist, zeigen die Ergebnisse der jüngsten bayernweiten Bestandserfassung. Lag der Bestand im Jahr 2012 bei rund 150 Brutpaaren, ist er innerhalb von etwa zehn Jahren bis 2022 auf weniger als 100 Paare zurückgegangen. Die Isar stellt dabei das wichtigste verbliebene Brutgebiet in Bayern dar. Können die Brutplätze nicht wirksam geschützt werden, droht das Verschwinden dieser charakteristischen Art der bayerischen Wildflusslandschaften.

Auch vom Flussregenpfeifer gibt es in Bayern nur noch rund 1.000 Paare. Da die Art im Gegensatz zum Flussuferläufer auch auf vom Menschen geschaffenen Kiesflächen abseits von Flüssen und Bächen, etwa in Kiesgruben brütet, ist ihre Situation weniger kritisch.

Schutzmaßnahmen und Regelungen unverzichtbar

Die intensive Freizeitnutzung auf den Kiesbänken der Isar durch Badegäste und Spaziergänger sowie das Anlanden von Bootsfahrern stellen eine besondere Gefährdung dar. Um eine erfolgreiche Brut zu ermöglichen, werden die Brutbereiche im Zeitraum vom 15. März bis zum 10. August mit gelben Hinweisschildern und Markierungsbändern gekennzeichnet. Die abgesperrten Brutplätze dürfen weder von Land noch von der Wasserseite aus betreten werden. Entlang des Flusslaufs stehen ausreichend unkritische Bereiche für die Erholungsnutzung zur Verfügung. Auch freilaufende Hunde stellen eine Gefährdung dar und sind daher von den gesperrten Zonen fernzuhalten. Das Feuermachen und Grillen ist außerhalb der ausgewiesenen Bereiche grundsätzlich verboten.

Für den Erhalt dieser seltenen Vogelarten der heimischen Wildflusslandschaften zählt jeder einzelne Brutplatz. Das Landratsamt München bittet daher alle Besucherinnen und Besucher, die Absperrungen zu beachten und weist darauf hin, dass bei Verstößen gegen das Betretungsverbot Geldbußen ausgesprochen werden können.

Weitere Informationen zum Thema Kiesbrüter und Isar erhalten Interessierte beim Landratsamt München unter der Telefonnummer 089 6221 2637 oder per E-Mail an naturschutz@lra-m.bayern.de sowie unter www.kiesbrueter.de. Die verlinkte Seite ist Teil des Artenhilfsprogramms Kiesbrüter für kiesbrütende Vogelarten an Bayerns Flüssen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.03.2026)

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Pilotprojekt zur Busbeschleunigung beschlossen

Maria Sabbas-Scouras

Regionalbusverkehr soll noch zuverlässiger und umweltfreundlicher werden

Ein attraktiver und klimaschonender öffentlicher Nahverkehr steht ganz oben auf der Prioritätenliste des Landkreises München. Die Beschlüsse des Kreistags vom Montag setzen hierfür wichtige Impulse im Regionalbusverkehr.

Pilotprojekt zur Busbeschleunigung

Busse, die im Stau stehen und gerade zu Stoßzeiten unpünktlich sind, verlieren an Attraktivität. Der Kreistag hat deshalb den Weg für ein landkreisweites Konzept zur Busbeschleunigung frei gemacht. Ein Pilotprojekt im Korridor Unterhaching soll dafür die Grundlage schaffen und Erkenntnisse liefern, die auf den gesamten Landkreis übertragbar sind.

Was bedeutet Busbeschleunigung?

Unter Busbeschleunigung versteht man Maßnahmen, die Fahrzeitverluste reduzieren – etwa an Ampeln, im Straßenraum oder an Haltestellen. Dazu zählen die Bevorrechtigung an Lichtsignalanlagen, eigene Fahrspuren oder optimierte Haltestellen. Ziel ist, Fahrzeiten zu verkürzen, Fahrpläne zu stabilisieren und Anschlüsse zu sichern. Denn je verlässlicher der ÖPNV ist, desto attraktiver wird er.

Für das Pilotprojekt wurde ein Korridor im Gemeindegebiet Unterhaching ausgewählt. Hier besteht erheblicher Handlungsbedarf: niedrige Geschwindigkeiten und hohe Verspätungsquoten beeinträchtigen die Zuverlässigkeit. Gleichzeitig nutzen täglich mehr als 17.000 Fahrgäste die betroffenen Linien. Viele Verbindungen sind auf Anschlüsse zur S- und U-Bahn angewiesen.

„Ein leistungsfähiger ÖPNV entscheidet sich im Alltag. Wenn Busse pünktlich und zuverlässig fahren, steigen mehr Menschen um. Genau hier setzen wir an“, so Landrat Christoph Göbel.

Das Pilotprojekt dient zugleich als Testfeld für ein landkreisweites Vorgehen. Ziel ist ein systematisches Busbeschleunigungsprogramm für das gesamte Regionalbusnetz.

Parallel erste Verbesserungen

Unabhängig davon sollen kurzfristig punktuelle Maßnahmen umgesetzt werden. Die Verwaltung wird Knotenpunkte mit besonderem Handlungsbedarf identifizieren und gezielt verbessern.

Quelle: Landratsamt München (Stand 27.03.2026)

Foto: MVV