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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Im Radverkehr steckt großes Potenzial

Maria Sabbas-Scouras

Radschnellwege und schnelle Radwege – Radtangente – Solarradweg. Der Mobilitätsausschuss beschäftigt sich gleich mit drei innovativen Projekten.

Das Angebot im öffentlichen Verkehr verbessern, Park-and-Ride-Plätze schaffen oder Umgehungsstraßen bauen – daran wird meist als erstes gedacht, wenn man nach Lösungen für den täglichen Verkehrskollaps sucht. Im Landkreis München erkennt man dagegen immer mehr auch das Potenzial des Fahrrads als wichtigen Teil einer verkehrlichen Gesamtstrategie.
Mal eben zum Einkaufen, den Sohn oder die Tochter zum Kindergarten bringen oder eine Radltour als Freizeitvergnügen am Wochenende – dafür wird das umweltfreundliche Zweirad ganz häufig genutzt. Auch wer es nicht weit zur Schule oder zum Arbeitsplatz hat, entscheidet sich häufig für den guten alten oder hochmodernen Drahtesel. Doch hat das Fahrrad als Verkehrsmittel auch über weitere Strecken hohes Potenzial, sofern die Bedingungen gut sind, sprich: man mit flotter Geschwindigkeit und mit möglichst wenigen Behinderungen durch Autos oder Fußgänger zügig vorankommt.
Eine erste so genannte Radschnellverbindung – eine Art Premiumradweg, auf dem auch hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von 20 bis 30 Kilometer in der Stunde gefahren werden können – soll zwischen der Landeshauptstadt München und den Kommunen Garching und Unterschleißheim entstehen. Neben diesem schon sehr weit gediehenen Projekt, lässt der Landkreis auch noch weitere Korridore zwischen Stadt und Landkreis für eine solche Radschnellverbindung untersuchen.

Schnelle Radverbindungen im Landkreis
„Doch die Pendlerbeziehungen bestehen nicht nur zwischen der Münchner Innenstadt und den Landkreisgemeinden. Viele Menschen pendeln tagtäglich auch innerhalb des Landkreises und haben aufgrund des radial auf die Stadt München ausgerichteten S-Bahnnetzes schlechte Karten, ‚öffentlich‘ von A nach B zu kommen“, so Landrat Christoph Göbel. Neben tangentialen Buslinien, lässt der Landkreis jetzt auch tangential verlaufende Radverbindungen untersuchen.
Die beauftragten Gutachter vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München und dem Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen schlagen eine Verbindung vor, die sich von Oberschleißheim im Norden über Garching, Ismaning, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Grasbrunn, Putzbrunn bis nach Neubiberg im Süden erstreckt. Dort teilt sich der Korridor in zwei Varianten: Die nördliche Variante führt über Unterhaching, und dann durch den Perlacher Forst nach Pullach. Die südliche führt über Taufkirchen, Oberhaching und Grünwald nach Pullach. Auf verschiedenen Strecken treffen die beiden Korridore dann in Neuried wieder aufeinander, von wo die Strecke noch weiter bis nach Planegg geführt werden soll.
Ein so hoher Ausbaustandard, wie bei einer Radschnellverbindung, könnte nicht durchgängig auf der ganzen Strecke vorgehalten werden, sagen die Planer ganz klar. Die etwas niedrigeren Standards einer so genannten Radhauptverbindung, was z. B. geringere Breiten des Radwegs bedeuten könnte oder eine streckenweise gemeinsame Führung mit dem Fußgängerverkehr, wären jedoch größtenteils realisierbar.
Der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur sprach sich am vergangenen Donnerstag, 12. Juli 2018, einstimmig dafür aus, die Gutachter mit einer vertieften Untersuchung beider möglicher Varianten zu beauftragen. Zudem werden die Korridorvorschläge im gesamten Untersuchungsraum noch einmal auf die wesentlichen tangentialen Pendlerbeziehungen im Landkreis München überprüft. Hierzu sollen auch Mobilfunkdaten herangezogen werden.

Von München nach Sauerlach
Darüber hinaus informierte die Verwaltung die Ausschussmitglieder über den aktuellen Sachstand zu einer zwischen der Stadtgrenze über Oberhaching bis nach Sauerlach geplanten Radwegebeziehung, deren Realisierung sich als nicht ganz einfach zeigt. Grund dafür ist unter anderem, dass sich die benötigten Wege zum Teil in gemeindefreien Gebieten, Landschaftsschutzgebieten und Wasserschutzgebieten und somit in ganz unterschiedlichen Verantwortungen befinden. Nutzungskonflikte, Eigentumsverhältnisse und Fördermöglichkeiten- bzw. „Förderschädlichkeiten“, Boden- und Baugrunduntersuchungen stellen die Verwaltung vor zahlreiche knifflige Herausforderungen. „Wir haben sogar den Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung eingeschaltet“, berichtete Landrat Christoph Göbel in der Sitzung. Möglich scheint aus heutiger Sicht eine Realisierung ebenfalls als Radhauptverbindung, also mit gegenüber einer Radschnellverbindung abgesenkten Standards.

Ein Radweg, der Strom erzeugt
Noch visionärer als Radschnell- oder Radhauptverbindungen klang ein weiterer Tagesordnungspunkt, der sich mit einem Konzept für so genannte Solarradwege beschäftigte. Hierunter versteht man einen mit Solarzellen belegten Radweg. Auf den Solarzellen befindet sich eine dicke Glasschicht als befahrbare Oberfläche, die sogar das Gewicht eines LKW aushalten kann. Der Ausschuss verständigte sich nicht nur darauf, diese innovative Idee weiterzuverfolgen, sondern beauftragte die Verwaltung, Kosten und Fördermöglichkeiten für ein ganz konkretes Projekt, nämlich eine ca. 800 Meter lange Neubaustrecke entlang der Kreisstraße M25 zwischen Grasbrunn und dem Sportpark auszuloten.

Quelle: Landratsamt München

Parlamentarisches Patenschafts-Programm 2018/2019 Florian Hahn MdB: Gastfamilien in der Region gesucht

Maria Sabbas-Scouras

Der Deutsche Bundestag und der amerikanische Kongress unterstützen anlässlich des Parlamentarischen Patenschafts-Programms auch dieses Jahr wieder Schüle-rinnen und Schüler aus beiden Nationen bei der Verwirklichung ihres Traumes,  ein Schuljahr im Ausland zu verbringen.

Ab September 2018 geht es für ausgewählte amerikanische Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 - 18 Jahren für ein Schuljahr nach Deutschland. GIVE e.V. sucht als eine vom Bundestag mit der Durchführung des Programms beauftragte Organisation für die jungen Stipendiaten Gastfamilien in der Region. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Florian Hahn ruft interessierte Familien zur Teilnahme auf.

Als Gasteltern kommen alle Familien in Betracht, die Freude haben, einen Gastschüler als weiteres Familienmitglied auf Zeit bei sich aufzunehmen. Auch kinderlose Paare oder Alleinerziehende können sich bewerben.

Weitere Auskünfte gibt es direkt über:

GIVE Gemeinnütziger Verein für Internationale Verständigung e.V.

Obertorstr. 1, 69469 Weinheim                             

Ansprechpartnerin: Steffi Klingenschmitt            

Tel: 06201-9592702, Email: sk@give-highschool.org

MVV-Tarifreform beschlossen

Maria Sabbas-Scouras

Viele Bürger des Landkreises München dürfen sich ab Juni 2019 über deutliche Verbesserungen freuen.
Heute haben der Verbundrat und die Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) die Umsetzung der Tarifreform beschlossen. Nun ist in einem zweiten Schritt die Zustimmung der acht Kreistage der MVV-Verbundlandkreise sowie des Münchner Stadtrates einzuholen. Bei positivem Votum dieser Gremien tritt die neue Tarifstruktur zum 9. Juni 2019 in Kraft. Mit dem umfassenden Reformpaket werden in der Wachstumsregion München wichtige Weichen für die Mobilität von morgen gestellt.
Die MVV-Tarifreform ist eine systematische Neugestaltung des MVV-Tarifs und damit die umfangreichste Weiterentwicklung seit seiner Einführung zur Verbundgründung im Jahr 1972. Der künftige Tarif wird einfacher und klarer strukturiert sein, mit günstigeren Preisen für die Mehrheit der Haushalte und einem größeren Geltungsbereich bei vielen Tickets.
In die Arbeiten zur Reform waren Politik, Verwaltung, Verkehrsunternehmen und Fahrgastverbände intensiv eingebunden. Damit ist diese Tarifreform ein echtes Gemeinschaftswerk zum Nutzen der Fahrgäste in der Stadt und der ganzen Region.

Einheitliche Tariflogik
Die neue Struktur folgt einer klaren, einheitlichen Logik für das gesamte Sortiment. Für (fast) alle Fahrscheine gelten nun sieben Zonen – statt wie bisher 16 Ringe, vier Zonen und drei Räume je nach Ticketart. Das sorgt für einfacheres „Ticketlösen“. Die günstigen Einheitspreise für den Kinderfahrschein, das Semesterticket und die Fahrradmitnahme bleiben auch künftig erhalten.
Mit der Sieben-Zonen-Logik sinken im Bartarif die viel kritisierten Preissprünge: Für eine Fahrt aus dem näheren Umland nach München reichen künftig drei Streifen für 4,20 Euro (Zonen M+1) statt wie bisher vier Streifen für 5,60 Euro. Dies wirkt sich durch die Lage des Landkreises München und seine große Nähe zur Stadt München für viele Landkreisbürger positiv aus.
Innen die neue Zone M – große und attraktive Tarifzonen außen herum
Künftig bildet der heutige Innenraum die neue Zone M (= Stadtgebiet München und zahlreiche Nachbargemeinden). Innerhalb der Zone M gibt es keine Tarifgrenzen mehr und somit nur noch eine Preisstufe für Gelegenheits- und Zeitkartenkunden.
Die neue Zone M wurde gegenüber dem heutigen Innenraum um einige Ortschaften erweitert. Für den Landkreis München bedeutet dies, dass nun auch Aschheim, Ottendichl, Keferloh, Putzbrunn, Potzham und Oberhaching innerhalb der Zone M oder im Übergangsbereich der Zonen M und 1 liegen.


Aber auch die Bereiche im Landkreis, die nicht zur Zone M gehören, profitieren. Sie liegen zwar in einer weiteren Entfernung zur Münchner Innenstadt und sind daher – wie bisher – den Tarifzonen um die Innenstadt herum zugeschlagen. Diese neu gefassten Tarifzonen sind aber nun deutlich größer als die bisherigen Zeitkartenringe, die Mobilität innerhalb dieser Räume ist damit erleichtert und größtenteils vergünstigt. Viele Kommunen liegen jetzt auf Tarifzonengrenzen und in großzügigen Übergangsbereichen, so dass harte Tarifsprünge abgemildert werden. Und die Fahrt in den Innenraum wird für den weit überwiegenden Teil der Bevölkerung, insbesondere für MVV-Fahrgäste mit Monats- oder Jahreskarten, deutlich günstiger. Obendrein können sie den gesamten Innenraum nutzen, ohne noch einmal extra zu bezahlen!

Öfter „öffentlich“ fahren lohnt sich
Vielfahren wird meist günstiger durch attraktive Monats-, Abo- und Jahreskarten. So sinkt der Preis für die Monatskarte für ganz München (Zone M) oder für zwei Zonen im Umland auf 59,90 Euro – und für die Jahreskarte pro Monat (Abo mit jährlicher Zahlung) sogar auf 47,25 Euro. Damit hat München die mit Abstand günstigsten Zeitkarten für Erwachsene im Vergleich der deutschen Großstadtverbünde.
Die Streifenkarte, der etablierte „Alleskönner“, wird auch in Zukunft 14,00 Euro kosten, also 1,40 Euro pro Streifen. Damit verdreifacht sich der Rabatt von bisher 3,5 Prozent auf künftig 15 Prozent. Das sorgt für Entlastung vor allem bei den Haushalten, die regelmäßig im MVV fahren. Die Preise für Einzel- und Tageskarten werden hingegen angehoben.
„Die neue Tarifstruktur im MVV ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Verbundraum und ein elementarer Baustein, um die Attraktivität des ÖPNV noch weiter zu steigern und durch eine starke Nutzung der „Öffentlichen“ die verkehrlichen Herausforderungen der Region zu bewältigen.“, freut sich Landrat Christoph Göbel über die heutige Beschlussfassung zur Tarifreform. „Die Entlastung der Straßen vom motorisierten Individualverkehr und der Schutz des Klimas können nur gelingen, wenn mit dem ÖPNV leistungsfähige und attraktive Alternativen zur Nutzung des privaten Kfz für die Bürger zur Verfügung stehen.“

Die nächsten Schritte
Verbundrat und Gesellschafterversammlung haben mit ihrem Beschluss die Grundlagenentscheidung getroffen. Nun wird das Reformpaket den acht Kreistagen in den MVV-Verbundlandkreisen sowie dem Münchner Stadtrat zum Beschluss vorgelegt.
Geplant ist, die Tarifreform am 9. Juni 2019 einzuführen. Bis dahin werden die Tarifbestimmungen aktualisiert, Informationsmaterialien ausgearbeitet sowie Vertriebstechnik und Hintergrundsysteme für den Automaten-, Fahrzeug-, Online- und den persönlichen Verkauf angepasst.

Alle Informationen zur Tarifreform, inklusive der unter dem Vorbehalt der oben genannten noch erforderlichen Schritte veröffentlichten Preise ab 9. Juni 2019, gibt es unter www.mvv-muenchen.de/tarifreform.
 

Quelle: Landratsamt München

Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke

Maria Sabbas-Scouras

Die Deutsche Bahn teilt mit, dass es wegen Vorbereitungsarbeiten zur 2. Stammstrecke in verschiedenen Nächten bis 12. Oktober 2018 (jeweils 22:40 bis 4:40 Uhr) zwischen Ostbahnhof und Pasing zu Fahrplanänderungen und Haltausfällen auf fast allen S-Bahn-Linien kommt. Zwischen Ostbahnhof und Pasing fahren die Linien S 7 und S 8 planmäßig ohne Einschränkungen.
Mehr Informationen unter www.s-bahn-muenchen.de oder www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen.

Gemeinde Ismaning
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Vollsperrung zwischen Garching und Ismaning (B 471) Einschränkungen der MVV-Regionalbuslinie 230 inklusive der Schulverstärker

Maria Sabbas-Scouras

Am Montag, den 09.07.2018 und Dienstag, den 10.07.2018 wird die Isarbrücke zwischen Garching und Ismaning an der B 471 für Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Am Mittwoch, den 11.07.2018 erfolgen die Arbeiten dann unter einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung. Betroffen hiervon ist der Linienweg der MVV-Regionalbuslinie 230 inklusive der Schulverstärker morgens und mittags.
Die Haltestellen zwischen einschließlich Garching ,,Wasserturmstraße“ und Garching ,,Forschungszentrum“ können in beiden Fahrtrichtungen nicht angefahren werden und entfallen ersatzlos. Im Streckenabschnitt zwischen Ismaning ,,S-Bahnhof“ und Ismaning „Hirtgrasstraße“ verkehren die Busse auf dem regulären Linienweg. Lediglich die Haltestelle Ismaning ,,Erich-Zeitler-Straße“ kann nicht angefahren werden. Um den Schülerverkehr weiterhin zu gewährleisten werden die Fahrten des Verstärkerfahrplanes der MVV-Regionalbuslinie 230 durchgeführt. Die Busse werden von Garching ab in südlicher Richtung über die Münchner Straße / Freisinger Landstraße  Föhringer Ring  Münchner Straße (über Unterföhring) nach Ismaning zu den Haltestellen „Erich-Zeitler-Straße“ und „Ismaning (S-Bahnhof)“ fahren. Die Rückrichtung verläuft äquivalent. Die Haltestelle „Max-Von-Eyth-Straße“ kann in beiden Fahrtrichtungen nicht angefahren werden und entfällt ersatzlos.
Die Fahrten werden jeweils pünktlich an den Anfangshaltestellen starten. Aufgrund der langen Umleitungsstrecke können die übrigen Fahrzeiten im Linienverlauf nicht gehalten werden. Bitte beachten Sie, dass es in Abhängigkeit des Baufortschritts kurzfristig zu Änderungen des Zeitraumes kommen kann. Bitte informieren Sie sich hierzu ggf. im Internet.

Mehr Informationen www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen.

Gemeinde Ismaning,
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Erhebliche Einschränkungen durch Straßenbaumaßnahmen

Maria Sabbas-Scouras

Die Bürgermeister der Kommunen Garching, Ismaning und Unterföhring haben wegen der geplanten Vollsperrung der B 471 schon aufgrund des Pendler- und Schülerverkehrs an den Wochentagen auf die Sanierung am Wochenende und in den Nachtstunden oder alternativ in der Ferienzeit gedrängt.

Alle drei Kommunen leiden derzeit unter erheblichen verkehrlichen Beeinträchtigungen und damit verbundenen zusätzlichen Verkehrsbelastungen aufgrund einer Vielzahl von parallel stattfindenden Baustellen auf dem Autobahnring BAB 99 insbesondere auch im Bereich der Anschlussstellen Aschheim und Ismaning, auf der Kreisstraße M3, der Staatsstraße 2053 ebenso wie der Staatsstraße 2350. Dennoch – die Sanierung mit einhergehender Vollsperrung der B 471 im Bereich der Isarbrücke zwischen Ismaning und Garching ist am 9. und 10. Juli angeordnet; am 11. Juli ist für Markierungsarbeiten eine Teilsperrung erforderlich.

Hier für Sie gefunden: ISMANING.DE

Das Staatliche Bauamt Freising teilt mit:

Maria Sabbas-Scouras

Bundesstraße B 471, Garching – Ismaning; Isarbrücke bei Ismaning
Einstreifige Verkehrsführung mit Ampel aufgrund Fahrbahnschäden


Das Staatliche Bauamt Freising hat aufgrund plötzlich auftretender Schäden im Fahrbahnbereich der Isarbrücke bei Ismaning und möglicher Gefahr für die Verkehrssicherheit eine einstreifige Verkehrsführung mit Ampelregelung eingerichtet.
Zur Sicherstellung der Befahrbarkeit und Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer kann die Isarbrücke bei Ismaning bis auf Weiteres nur einstreifig befahren werden. Mittels Ampelregelung werden die Fahrzeuge getrennt nach Fahrtrichtung wechselweise über die Isarbrücke geführt.
Derzeit wird die Schadensursache ermittelt. In Abhängigkeit der Ergebnisse wird kurzfristig ein Sanierungskonzept erarbeitet.
Das Staatliche Bauamt Freising bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und arbeitet mit Nachdruck daran, die Verkehrseinschränkungen möglichst bald wieder aufheben zu können.
Ansprechpartner: Stefan Rinderer, Tel.: 08161 932-2200, E-Mail: stefan.rinderer@stbafs.bayern.de

Gemeinsame Radl-Sternfahrt der NordAllianz am 6. Juli

Maria Sabbas-Scouras

Am Freitag, den 6. Juli wird es eine Neuauflage der im letzten Jahr sehr erfolgreichen Sternfahrt der NordAllianz-Kommu­-
nen geben. Heuer ist für die acht Bürgermeister mit hoffentlich zahlreichen ihrer
radelbegeisterten Bürgerinnen und Bürger das Ziel um 15.30 Uhr der Rathausplatz in Unterschleißheim. Die Sternfahrt findet bei jedem Wetter statt!
Mit der großen gemeinsamen Sternfahrt möchten die Kommunen der NordAllianz (Ismaning, Eching, Garching, Hallbergmoos, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring, Unterschleißheim) für die diesjährige STADTRADELN-Saison wieder möglichst viele Kilometer erfahren. Die Gemeinden und Städte der NordAllianz bekennen sich mit der Aktion zur steigenden Bedeutung des Radverkehrs und unterstreichen damit das ihnen gemeinsame Ziel, stetig fahrradfreundlicher zu werden und den Radverkehrs­anteil in den Kommunen nachhaltig und signifikant zu erhöhen.
Um 14.30 Uhr kommen die Unterföhringer und Ismaninger Radlerinnen und Radler auf ihrem Weg nach Unterschleißheim am Biergarten Mühlenpark (bei der Brücke) vorbei und machen dort kurz Halt. Alle Garchingerinnen und Garchinger sind herzlich eingeladen, sich ihnen dort – gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dietmar Gruchmann – anzuschließen!

Für die Organisation der Sternfahrt bittet die Stadt Unterschleißheim die
teilnehmenden Garchingerinnen und Garchinger um Anmeldung bis 2. Juli an andrea.walther@garching.de
In Unterschleißheim (Ecke Raiffeisenstraße/Robert-Koch-Weg | Kugelbrunnen) werden Radabstellmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Es wird gebeten, die Räder entweder gleich bei der Ankunft oder spätestens nach einem gemeinsamen Foto hier abzustellen. Auf dem Rathausplatz werden voraussichtlich nur wenige Abstellmöglichkeiten vorhanden sein. Im Anschluss an das Foto können sich die fleißigen Radlerinnen und Radler auf der Terrasse des Restaurant Fröhlich`s von der Radltour erholen und bei gemütlichem Beisammensein den Nachmittag zusammen ausklingen lassen. Und Gelegenheit, gemeinsam die Fußball-WM zu schauen, gibt´s dort auch!

  Sternfahrt 2017 in GarchingSternfahrt 2017 in Garching

Sternfahrt 2017 in GarchingSternfahrt 2017 in Garching

Gespinstmotten „verhüllen“ Bäume und Büsche

Maria Sabbas-Scouras

Besonders am Feringasee haben sich die Raupen ausgebreitet - Keine Gefahr für den Menschen

Einige Bäume im Landkreis sind von einem weißen Schleier umhüllt. Schuld daran sind die Larven der Gespinstmotte (Yponomeuta spp.). Je nach Art der Motte befallen die kleinen Tiere unterschiedliche Baumarten. Besonders betroffen sind in diesem Jahr Bäume auf der FKK-Halbinsel am Feringasee.

Die Gespinstmotten können bei Massenvermehrungen an verschiedenen Laubgehölzen einen Kahlfraß verursachen. Dabei spinnen sie die Äste in ein weißes Gespinst ein. Sie können an verschiedene Bäume vorkommen, besonders an Traubenkirsche, Weide, Apfelbäumen und auch an Gehölze wie das Pfaffenhütchen. In der Regel wird nur ein Zuwachsverlust bei den befallenen Bäumen festgestellt. Trotz der sehr auffälligen Erscheinung bewirkt das Gespinst in der Regel aber kein Absterben der befallenen Bäume.

Die Raupen hüllen den gesamten Baum in ein weißes Gespinst, was sie vor Fressfeinden wie Vögeln und Insekten schützt. Unter diesem Netz fressen sie den Baum bis Mitte Juni meist komplett kahl. Danach wandern sie zum Stammfuß, um sich dort zu verpuppen. Anfang Juli schlüpfen die fertig entwickelten Falter und der Spuk hat ein Ende.

Nur optische Beeinträchtigung
Der Kahlfraß fügt den Bäumen meist keinen dauerhaften Schaden zu. Sie treiben im gleichen Jahr gegen Ende Juni einen sogenannten Johannistrieb, wodurch der Baum im gleichen Jahr wieder eine weitestgehend geschlossene Krone bekommt. Lediglich Zuwachs- und Ernteeinbußen (an Obstbäumen) sind eine unschöne Nebenwirkung.
Für Menschen und Tiere stellt die Raupe keine gesundheitliche Gefährdung dar. Es handelt sich lediglich um eine optische Beeinträchtigung, die zurzeit besonders in den Erholungsgebieten des Landkreises zu beobachten ist. Ein Einsatz von Pflanzenschutzmittel ist nicht erforderlich.

Quelle: Landratsamt München

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Sandra Hoffmann liest aus „Paula“ So wird aus Leben Literatur

Maria Sabbas-Scouras

Eine Familie, drei Frauen, drei Generationen, deren Schweigen ein schweres Geheimnis verbirgt. Erst die Enkelin findet den Mut, es zu ergründen und so die verehrte, zärtlich geliebte Großmutter Paula wenigstens im Nachhinein von der Scham zu befreien, die der zu Lebzeiten den Mund verschloss. Für ihr jüngstes Buch „Paula“, ein Familienroman und zugleich Hommage an das Leben der eigenen Großmutter, wurde die Münchner Schriftstellerin Sandra Hoffmann mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet. Am 13. Juni liest sie auf Einladung der vhs-Nord und der Gemeindebibliothek Ismaning aus ihrem dritten Werk. Und wer selbst Erinnerungen in sich trägt und (s)eine Geschichte literarisch erzählen will, kann dies im Sommer von Sandra Hoffmann lernen: Sie bietet dazu in der vhs-Nord in Ismaning eine Schreibwerkstatt an. Beginnend am 30. Juli zeigt und erklärt sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie aus Leben Literatur wird. An fünf Terminen wird geübt, der sechste ist einer Lesung der dabei entstandenen Texte für Familie und Freunde vorbehalten. Genauere Infos dazu gibt es auf der website der vhs-nord (www.vhs-nord.de) oder im gedruckten Programmheft auf Seite 65.

 

Sandra Hoffman liest aus „Paula“, Kurs-Nr. M2111K, Gemeindebibliothek im Kultur- und Bildungszentrum Seidl-Mühle Ismaning, Mühlenstraße 17. Mittwoch 13.6., 19 Uhr 30. Gebühr 7,00 Euro

Literarisches Schreiben, Kurs-Nr. M2110, vhs im Kultur- und Bildungszentrum Ismaning, Mühlenstraße 15. Beginn: Montag, 30.Juli, 9.30 bis 13 Uhr, Folgetermine 31.7., 1., 2. und 3.August, Lesung 20. September. Gebühr 180,00 Euro

Anmeldung für beides unter www.vhs-nord.de oder telefonisch 089/550 517-0.

 Sandra Hoffmann arbeitet für das Literaturhaus München und unterrichtet seit vielen Jahren kreatives Schreiben. In ihrem preisgekrönten Roman „Paula“ hat sie die eigene Familiengeschichte aufgegriffen. Copyright: Martin Fengel

Sandra Hoffmann arbeitet für das Literaturhaus München und unterrichtet seit vielen Jahren kreatives Schreiben. In ihrem preisgekrönten Roman „Paula“ hat sie die eigene Familiengeschichte aufgegriffen. Copyright: Martin Fengel

Linksherum, Rechtsherum, Holla-rei-dulliö Boarisch Tanzen und Jodeln lernen in der vhs-Nord

Maria Sabbas-Scouras

Walzer, Polka, Boarischer, Rheinländer oder Zwiefacher – das ist nicht nur was für Anhänger von Brauchtum, sondern getanzte Lebensfreude. Wie Tanzen ist auch Jodeln Ausdruck purer Lebenslust: Ein Holla-rei-dulliö, aus dem tiefsten Innern in die Luft geschmettert, macht frei und hat zugleich etwas Meditatives. Obendrein sind Bayerisch Tanzen oder Jodeln gar nicht schwer! Man muss sich nur drauf einlassen. Mit der vhs-Nord kann man beides im Juni in Ismaning bei drei besonderen Kursen erlernen.

Am Sonntag, dem 10. Juni, lädt Katharina Mayer mit Livemusik vormittags zu einem Kurs für die Grundschritte von Rund- und Figurentänzen ein. Am Nachmittag stehen bei einer zweiten Veranstaltung „Zwiefache“ und „besondere bairische Tänze“ auf dem Programm. Bei den Zwiefachen wechseln Walzer- und Dreherrythmen ab. Vorkenntnisse sind bei keinem der Kurse nötig. Liebhabern des Münchner Kocherlballs ist Katharina Mayer als dessen Tanzmeisterin bestens bekannt. Klang, Rhythmus und Bewegung bekam die lebenslustige Künstlerin quasi schon in die Wiege gelegt: Ihr Vater W.A. Mayer, trug als Volksmusikforscher und –pfleger am Institut für Volkskunde an der Akademie der Wissenschaften aus Dörfern in ganz Bayern Musik, Lieder und Tänze zusammen. „Schon als Zweijährige tanzte ich auf den Füßen meines Vaters und an den Händen meiner Mutter“, erinnert sich die Dozentin.

Nicht weniger prominent ist Traudi Siferlinger. Sie gestaltet am 20. Juni in die vhs-Nord in Ismaning einen Jodelkurs. Die gebürtige Chiemgauerin stand schon als Kind mit ihren Geschwistern zum Dreigesang auf der Bühne und wurde mehrfach ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren moderiert sie beim Bayerischen Hörfunk Volksmusiksendungen. Zuschauer des BR-Fernsehens kennen sie aus Sendungen wie „Musikanten ohne Stadl“, „Bei uns dahoam“ oder „Wir in Bayern“. „Jodeln ist in und Jodeln kann jeder!“, weiß Traudi Siferlinger aus langjähriger Erfahrung als Lehrerin des „Holla-rei-dulliö“.

 

Bayerisch tanzen, Kurs-Nr. M2677, Osterfeldhalle, Oskar-Messter-Straße 2, Ismaning. Sonntag, 10.6., 10 Uhr bis 12 Uhr 30. Gebühr 25,00 Euro.

Zwiefache und besondere bairische Tänze mit Livemusik, Kurs-Nr. M2677A, gleicher Ort, Sonntag, 10.6., 13 Uhr 30 bis 15 Uhr 30. Gebühr 22,00 Euro.

Holla-rei-dulliö, Kurs-Nr. M2564, vhs im Kultur- und Bildungszentrum, Mühlenstraße 15, Ismaning. Mittwoch, 20.6., 19 Uhr 30 bis 21 Uhr 30. Gebühr 15,00 Euro.


Anmeldung unter vhs-nord.de, telefonisch unter 089/550 517 0 oder in den Geschäftsstellen der vhs-Nord.

 Boarisch Tanzen ist pure Lebenslust: Das sieht man an der Tanzmeisterin des Kocherlballs, Katharina Mayer. In der vhs-Nord kann man es von ihr lernen. Foto: Mayer

Boarisch Tanzen ist pure Lebenslust: Das sieht man an der Tanzmeisterin des Kocherlballs, Katharina Mayer. In der vhs-Nord kann man es von ihr lernen. Foto: Mayer

 Getragen oder kraftvoll: Die Spannweite beim Jodeln ist groß. Wie man das hinkriegt, vermittelt Traudi Siferlinger. Foto: Siferlinger

Getragen oder kraftvoll: Die Spannweite beim Jodeln ist groß. Wie man das hinkriegt, vermittelt Traudi Siferlinger. Foto: Siferlinger

ACHTUNG Stadtgebiet München - Häufung von Anrufen bezüglich des Phänomens falsche Polizeibeamte

Maria Sabbas-Scouras

Am Dienstag, 29.05.2018, sowie am Mittwoch, 30.05.2018, meldeten sich im gesamten Stadtgebiet unbekannte Täter telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus.
Die Anrufer versuchten unter verschiedenen Vorwänden Informationen zu den persönlichen, sowie zu den Vermögensverhältnissen zu bekommen.
Am Dienstag kam es zu 49 Anrufen, am Mittwoch zu 89 Anrufen, die der Polizei gemeldet wurden.
Die Münchner Polizei rät bei derartigen Anrufen misstrauische zu sein und keine Auskünfte zu geben. Richtige Polizeibeamte fordern sie niemals auf Wertgegenstände oder Geld an Unbekannte zu übergeben, oder ins Ausland zu überweisen.
Wenn sie unsicher sind, ob ein Anruf eines echten Polizeibeamten vorliegt, wählen sie den Polizeinotruf 110.

Quelle: Polizei München

Änderung: Vollsperrung der Staatstraße 2350 zwischen Garching-Dirnismaning und München Freimann

Maria Sabbas-Scouras

Terminänderung für Brückenbauarbeiten

Für den vierstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 99 im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern müssen am Autobahnkreuz München-Nord die bestehenden Brücken abgerissen und neugebaut werden.
Deswegen wird die unter der A 99 verlaufende Staatsstraße 2350 (ehemalige Bundesstraße 11) vom 23. Mai, 22:00 Uhr, bis zum 24. Mai 2018, 4:00 Uhr, gesperrt.
Der ursprünglich geplante Termin vom 1. Juni bis 4. Juni 2018 findet nicht statt.
Für den Verkehr wird eine Umleitung über Garching-Hochbrück - Bundesstraße 13 - Neuherberg - München, Ingolstädter Landstraße - Heidemannstraße und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.
Der Radfahrverkehr zwischen München und Garching wird im Bereich des Geh- und Radwegs bzw. im Baustellenbereich gesichert weitergeführt.

Die weiteren Sperrtermine werden gesondert veröffentlicht.

Quelle: Landratsamt München

Weil Mehrweg mehr wert ist Im Landratsamt München sind künftig wiederverwendbare RECUP-Becher erhältlich

Maria Sabbas-Scouras

Wie kaum eine andere Sache ist der Einwegbecher Sinnbild unserer Wegwerfkultur. Sind Kaffee, Tee und Wasser einmal ausgetrunken, landet der Becher nach durchschnittlich 15 Minuten im Müll – oder auf der Straße, im Park oder dem Flussbett. Mit seiner 29++ Klima. Energie. Initiative hat sich der Landkreis München zum Ziel gesetzt, den Klima- und Umweltschutz vor Ort nachhaltig voranzutreiben. Dazu gehört es auch, eine nachhaltige Beschaffungskultur im Landratsamt zu etablieren und Kunden wie Mitarbeiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen zu sensibilisieren. Nun hat das interne Umweltmanagement im Landratsamt ein weiteres Projekt realisiert, das auch Kunden und Besucher der Behörde nutzen können und das der Umweltverschmutzung durch Einwegbecher entgegenwirken soll.

RECUP-Becher für den Wasserspender im Foyer
Seit einigen Wochen stehen im Foyer des Landratsamts am Mariahilfplatz Mehrweg-Pfandbecher für den dort angebrachten Wasserspender zur Verfügung. Sie lösen die bisher verwendeten Einwegbecher ab. Die wiederverwendbaren Becher von RECUP, die bereits in zahlreichen Cafés und Bäckereien in ganz Deutschland erhältlich sind, können an der Information gegen ein Pfand von einem Euro mitgenommen und jederzeit wieder im Landratsamt oder bei allen anderen RECUP-Partnern zurückgegeben werden.
Bisher wurden im Landratsamt zu den Parteiverkehrszeiten täglich rund 200 Einwegbecher benutzt, die oft schon wenige Minuten später im Müll landeten. Mit den wiederverwendbaren RECUP-Bechern konnte die Müllmenge im Foyer in den vergangenen Wochen bereits deutlich reduziert werden. Benutzte RECUP-Becher werden vom Unternehmen oder direkt vor Ort gereinigt und danach wieder zur Verfügung gestellt.
Landrat Christoph Göbel begrüßte die Einführung der Mehrwegbecher im Landratsamt: „Es muss nicht immer die ganz große Maßnahme sein, die mehrere Tonnen CO2 einspart – ganz im Gegenteil. Ein echtes Umdenken wird nur gelingen, wenn jeder Einzelne Umweltschutz in seinen Alltag, in seine Lebenswelt integriert. Mehrwegbecher sind dafür eine hervorragende Option. So hat man die Möglichkeit, quasi im Vorbeigehen für weniger Müll und Umweltbelastung zu sorgen, ohne dass die Lebensqualität darunter leidet.“
Für Nelly aus der Schmitten, die das interne Umweltmanagement im Landratsamt verantwortet, war dieser Schritt unverzichtbar: „Pro Jahr gehen in Deutschland unglaubliche 2,8 Milliarden Kaffee-Einwegbecher über die Theke. Das sind rund 320.000 Stück pro Stunde. In einem Jahr entstehen also allein durch Einwegbecher mehr als 40.000 Tonnen Müll. Aneinandergestellt würden diese Becher siebenmal die Erde umrunden. Mit den RECUP-Bechern haben wir die Möglichkeit, Müll zu vermeiden und gleichzeitig unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert zu bieten. Nachhaltigkeit zum Mitnehmen, sozusagen.“

Wasserflaschen für Mitarbeiter
Selbstverständlich haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, die neuen RECUP-Becher zu leihen. Darüber hinaus stehen ihnen aber auch Wasserflaschen zur Verfügung, die im Rahmen des letztjährigen internen Gesundheitstags auf Initiative der Personalabteilung kostenlos an die Mitarbeitenden verteilt wurden. Sie sollen die Umweltbelastung reduzieren und gleichzeitig dazu anregen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Quelle: Landratsamt München

 Getestet und für gut befunden: Landrat Christoph Göbel und Nelly aus der Schmitten, verantwortlich für das interne Umweltmanagement im Landratsamt, freuen sich über die Einführung der neuen Mehrwegbecher für den Wasserspender im Foyer des Landratsamts.

Getestet und für gut befunden: Landrat Christoph Göbel und Nelly aus der Schmitten, verantwortlich für das interne Umweltmanagement im Landratsamt, freuen sich über die Einführung der neuen Mehrwegbecher für den Wasserspender im Foyer des Landratsamts.

Gemeinsam auf dem Weg zum „Fairtrade Landkreis“

Maria Sabbas-Scouras

Fairer Handel als Gemeinschaftsprojekt / Teilnehmer für Steuerungsgruppe gesucht
Im vergangenen Herbst hat der Kreistag des Landkreises München beschlossen, sich um die Zertifizierung als Fairtrade Landkreis zu bemühen. Mit der Umsetzung der dafür notwendigen Schritte wurde bereits begonnen. Ein zentrales Element für den fairen Landkreis ist dabei die Gründung einer örtlichen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten des Landkreises auf dem Weg zur Zertifizierung koordiniert, Ideen entwickelt und vorantreibt und die unterschiedlichen Akteure miteinander vernetzt. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Landkreisverwaltung, dem (Einzel-)Handel sowie des Eine Welt Netzwerks sind dabei insbesondere engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich für gerechtere Handelsbeziehungen einbringen möchten und Freude daran haben, Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Hierzu hat der Landkreis einen Teilnahmeaufruf an die Landkreisbürgerinnen und -bürger gestartet. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, den 6. Juni 2018, um 17 Uhr, im Festsaal des Landratsamts München am Mariahilfplatz 17 statt.

Vom fairen Frühstück bis zur Fair-Trade-Schokolade
Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, Privatpersonen wie auch Funktionsträger, Vertreter aus Politik, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Schulen, Vereinen und der Medien, die sich für eine gerechtere Welt stark machen möchten, Spaß an kreativer Arbeit in der Gruppe haben und die im Landkreis das Umdenken hin zum fairen Handel aktiv mitgestalten möchten – je mehr, desto besser. Die Bandbreite der möglichen Projekte reicht dabei von der Organisation eines fairen Frühstücks oder einer fairen Kinovorstellung über die Beschaffung fair gehandelter Sportbälle für die Sportvereine im Landkreis bis hin zur Gestaltung und dem Verkauf einer fairen Landkreis-München-Schokolade.
Landrat Christoph Göbel begrüßt die Idee einer Steuerungsgruppe aus der Bürgerschaft heraus und appelliert an die Landkreisbewohner, diese Gelegenheit zu nutzen, sich aktiv einzubringen. „Ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Chance ergreifen, unser Leben im Landkreis mitzugestalten und gleichzeitig einen Beitrag gegen Armut und Ausbeutung im globalen Süden zu leisten“, so Göbel. „Der Kreistag hat seinen Beschluss aus der Überzeugung heraus gefasst, dass es unerlässlich ist, mehr Bewusstsein bei allen Akteuren für fairen und nachhaltigen Konsum zu schaffen. Die Auftaktveranstaltung zur Bildung einer Steuerungsgruppe stellt einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zum Fairtrade Landkreis dar. Sie erweckt das Projekt sozusagen zum Leben“, so der Landrat.
Bei der Auftaktveranstaltung am 6. Juni 2018 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Festsaal des Landratsamts München fällt der Startschuss für die Fairtrade-Steuerungsgruppe. An diesem Abend wird unter anderem Carina Bischke, entwicklungspolitische Referentin und TransFair-Botschafterin der Fairtrade-Towns, aufzeigen, wie die Zertifizierungs-Kriterien für den Landkreis München aussehen, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu erreichen und wie die Kompetenzen der Steuerungsgruppe aussehen.
Später soll sich die Steuerungsgruppe etwa drei- bis viermal pro Jahr treffen.

Kriterienkatalog für den Fairtrade Landkreis
Insgesamt fünf Kriterien gilt es für eine Zertifizierung bei dem gemeinnützigen Verein TransFair Deutschland e. V. zu erfüllen. Grundlage für alle weiteren Kriterien ist die Herbeiführung eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses zur Teilnahme, wie im vergangenen Herbst im Landkreis München geschehen. Im Anschluss muss eine lokale Steuerungsgruppe ins Leben gerufen werden. Weitere Ziele, die auf dem Weg zum Fairtrade Landkreis erreicht werden müssen, betreffen die Verwendung von Fairtrade-Produkten in Einzelhandel und Gaststätten sowie in Schulen, Vereinen und Kirchen. Zudem müssen entsprechende Medienberichte über die unternommenen Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town nachgewiesen werden.
Bürgerinnen und Bürger, die an einer Teilnahme an der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis interessiert sind, können sich mit einer formlosen E-Mail für die Auftaktveranstaltung am 6. Juni 2018 anmelden. Um Rückmeldung bis 23. Mai 2018 unter der E-Mail-Adresse 29plusplus@lra-m.bayern.de wird gebeten.

Quelle: Landratsamt München

Fachbereich „Verbraucherschutz“ zieht um

Maria Sabbas-Scouras

Kein Publikumsverkehr am Montag, 14. Mai 2018
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbraucherschutzes wechseln die Räumlichkeiten. Sie ziehen von der Frankenthaler Straße 5-9 in das erste Obergeschoss der Frankenthaler Straße 2. Die beiden Sachgebiete Gewerblicher und Gesundheitlicher Verbraucherschutz sind deshalb am Montag, den 14. Mai 2018, telefonisch und persönlich nicht erreichbar.
Die Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen wieder ab Dienstag, den 15. Mai 2018, wie gewohnt zur Verfügung.
Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben selbstverständlich gleich.
Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Öffnungszeiten des Jobcenters ändern sich Mittwochs künftig reine Antragsbearbeitung

Maria Sabbas-Scouras

Das Jobcenter des Landkreises München wird im Rahmen eines Pilot- und Kundensteuerungsprojekts ab dem 9. Mai 2018 die Antragssachbearbeitung für seine Bürgerinnen und Bürger optimieren. Aus diesem Grund wird die Abteilung, die für die Leistungsgewährung und Neuantragsstellung zuständig ist, mittwochs nicht erreichbar sein. In dieser Zeit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leistungsabteilung konzentriert die Leistungsanträge und -angelegenheiten abarbeiten. Dies sorgt für eine möglichst kurze Bearbeitungszeit der Anträge für die Bürgerinnen und Bürger. Mittwoch ist erfahrungsgemäß der Wochentag, an dem die wenigsten Besucher das Jobcenter aufsuchen.

Infothek bleibt besetzt
Personen, die mittwochs im Jobcenter vorsprechen, können trotzdem in der Infothek einen persönlichen Termin bei ihren Leistungssachbearbeitern vereinbaren, um ihre Anliegen zeitnah und im persönlichen Gespräch klären zu können. Die Kundinnen und Kunden des Jobcenters können zudem weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Unterlagen kopieren und im Infobereich abgeben.

Die Mitarbeiter der Leistungsabteilung stehen künftig am
 Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr
 sowie zusätzlich am Donnerstag von 14.00 - 17.30 Uhr zur Verfügung.

An den Öffnungszeiten der anderen Abteilungen des Jobcenters (z.B. die Fallmanagerinnen und Fallmanager, die für die Arbeitsvermittlung und Förderung zuständig sind) ändert sich nichts:
 Montag bis Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr
 sowie Donnerstag von 14.00 - 17.30 Uhr


Quelle: Landratsamt München

Beflaggung am 9. Mai anlässlich des Europatages

Maria Sabbas-Scouras

Am 9. Mai werden die öffentlichen Gebäude anlässlich des Europatages beflaggt.

Am Europatag werden Einheit und Frieden in Europa gefeiert. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung. Am 9. Mai1950 hielt der französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machen würde.

Seine Idee war die Schaffung einer überstaatlichen europäischen Institution zur Verwaltung und Zusammenlegung der Kohle- und Stahlproduktion. Knapp ein Jahr später wurde eine solche Institution eingerichtet. Robert Schumans Vorschlag gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.