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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Sachgebiet „LandkreisPass“ zieht intern um

Maria Sabbas-Scouras

Kein Publikumsverkehr am 22./23.11.2018

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets „LandkreisPass“ wechseln die Räumlichkeiten innerhalb des Hauses am Mariahilfplatz 17. Sie ziehen in die Zimmer B 0.19, N 0.08, N 0.09, N 0.10. Das Sachgebiet ist deshalb am Donnerstag, den 22. November 2018 und Freitag, den 23. November 2018, telefonisch und persönlich nicht erreichbar.

Die Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen wieder wie gewohnt ab Montag, den 26. November 2018, in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung.

Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben selbstverständlich gleich.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Quelle: Landratsamt München

Ausländerbehörde zieht in die Ludmillastraße

Maria Sabbas-Scouras

Im Zuge einer Neustrukturierung bekommt die Ausländerbehörde eine eigene Außenstelle und bleibt wegen des Umzugs am 19. und 20. November geschlossen.

Das Ausländeramt und der Geschäftsbereich A „Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen“ wurden zum Referat „Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration“ zusammengeführt. Während des nun bevorstehenden Umzugs sind die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb für kurze Zeit nicht erreichbar.

In den Jahren 2015 und 2016 erreichten den Landkreis München teilweise bis zu 145 Asylsuchende pro Woche. In kürzester Zeit mussten die hilfesuchenden Menschen versorgt und untergebracht werden. Ein Großteil der Asylbewerber fand in Traglufthallen und Turnhallen eine erste Unterkunft. Dort wurden sie umfassend sozialpädagogisch und medizinisch betreut, während Zug um Zug feste Unterkünfte in den Landkreiskommunen errichtet wurden, um den Geflüchteten ein festes Dach über dem Kopf zu bieten. Um in dieser besonderen Situation möglichst schnell und effektiv handeln zu können, wurde 2015 interimsmäßig die Stabsstelle Asyl (ab Mitte 2016 Geschäftsbereich A) eingerichtet, in welcher die zuständigen Kollegen aus allen beteiligten Organisationseinheiten eng und unbürokratisch zusammenarbeiteten.

Im vergangenen und in diesem Jahr ist die Zahl an Hilfesuchenden, die den Landkreis München erreichten, erheblich zurückgegangen. Die anfangs dringlichen Themen Unterbringung und Versorgung traten in den Hintergrund. Deshalb sind auch schon vor einiger Zeit die Mitarbeiter aus den Bereichen Bau und Gebäudemanagement vom Geschäftsbereich Asyl wieder in ihr angestammtes Referat, das um den Fachbereich „Unterbringung von Flüchtlingen“ ergänzt wurde, zurückgewechselt.

Heute liegt der Fokus in der Flüchtlingsbetreuung vor allem auf dem Themenkomplex Integration. Der Geschäftsbereich Asyl, der ursprünglich einmal aus dem Ausländeramt erwachsen ist, wird jetzt wieder mit diesem vereint. Denn die Aufgaben decken sich in vielen Bereichen. Derzeit leben im Landkreis München rund 3.400 Geflüchtete, die großteils in den Unterkünften des Landkreises wohnen, sowie rund 65.500 weitere Ausländer, die alle vom Ausländeramt betreut werden. Die Zusammenführung und Neustrukturierung bietet die Möglichkeit, Synergien zu nutzen und die Aufgaben noch besser miteinander zu verzahnen. Die Bürgerinnen und Bürger behalten dabei selbstverständlich ihre gewohnten Ansprechpartner. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben gleich, lediglich die Adresse ändert sich.

„Der Geschäftsbereich Asyl war von vorne herein nur als eine temporäre Organisationseinheit angelegt. Und sie hat die Erwartungen, die wir in sie gesetzt haben, mehr als erfüllt. Die dort aus dem ganzen Haus zusammengefassten Kolleginnen und Kollegen, ergänzt durch eine große Zahl an Neueinstellungen, konnten sich in projektähnlichen Strukturen voll und ganz den Sorgen und Nöten der Menschen widmen, die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind und Hilfe gesucht haben. Nicht zuletzt deshalb, vor allem aber auch durch das große persönliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen, haben wir diese besondere Situation im Landkreis München so gut bewältigt. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, neue Weichen zu stellen. Mit der Zusammenlegung weiter Teile des Geschäftsbereichs Asyl und des Ausländeramts können wir das Kernthema Integration noch intensiver vorantreiben. Auch im Bereich Fachkräftesicherung bietet die organisatorische Neuordnung großes Potenzial.“ so Landrat Christoph Göbel.


Räumliche Änderungen und Schließtage

Durch die Umstrukturierung ergeben sich auch räumliche Änderungen: Das nun deutlich vergrößerte Ausländeramt zieht vom Mariahilfplatz in die Außenstelle Ludmillastraße 26. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb von Montag, 19. November, bis Dienstag, 20. November 2018, nicht erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen stehen wieder ab Mittwoch, den 21. November 2018, wie gewohnt zur Verfügung.

Das Sachgebiet „Leistungen nach dem AsylbLG“ zieht dagegen ab Donnerstag, 15. November, 12:00 Uhr, bis Montag, 19. November 2018, von der Ludmillastraße zurück ins Haupthaus am Mariahilfplatz und wird wieder dem Referat Soziales zugeordnet. Für dringende Angelegenheiten sind die Kollegen auch während des Umzugs unter Asyl-Leistung@lra-m.bayern.de und Asyl-Krankenhilfe@lra-m.bayern.de erreichbar. Regulär kann man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ab Dienstag, den 20. November 2018, kontaktieren.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Im Zuge einer Neustrukturierung bekommt die Ausländerbehörde eine eigene Außenstelle und bleibt wegen des Umzugs am 19. und 20. November geschlossen.

Das Ausländeramt und der Geschäftsbereich A „Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen“ wurden zum Referat „Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration“ zusammengeführt. Während des nun bevorstehenden Umzugs sind die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb für kurze Zeit nicht erreichbar.

In den Jahren 2015 und 2016 erreichten den Landkreis München teilweise bis zu 145 Asylsuchende pro Woche. In kürzester Zeit mussten die hilfesuchenden Menschen versorgt und untergebracht werden. Ein Großteil der Asylbewerber fand in Traglufthallen und Turnhallen eine erste Unterkunft. Dort wurden sie umfassend sozialpädagogisch und medizinisch betreut, während Zug um Zug feste Unterkünfte in den Landkreiskommunen errichtet wurden, um den Geflüchteten ein festes Dach über dem Kopf zu bieten. Um in dieser besonderen Situation möglichst schnell und effektiv handeln zu können, wurde 2015 interimsmäßig die Stabsstelle Asyl (ab Mitte 2016 Geschäftsbereich A) eingerichtet, in welcher die zuständigen Kollegen aus allen beteiligten Organisationseinheiten eng und unbürokratisch zusammenarbeiteten.

Im vergangenen und in diesem Jahr ist die Zahl an Hilfesuchenden, die den Landkreis München erreichten, erheblich zurückgegangen. Die anfangs dringlichen Themen Unterbringung und Versorgung traten in den Hintergrund. Deshalb sind auch schon vor einiger Zeit die Mitarbeiter aus den Bereichen Bau und Gebäudemanagement vom Geschäftsbereich Asyl wieder in ihr angestammtes Referat, das um den Fachbereich „Unterbringung von Flüchtlingen“ ergänzt wurde, zurückgewechselt.

Heute liegt der Fokus in der Flüchtlingsbetreuung vor allem auf dem Themenkomplex Integration. Der Geschäftsbereich Asyl, der ursprünglich einmal aus dem Ausländeramt erwachsen ist, wird jetzt wieder mit diesem vereint. Denn die Aufgaben decken sich in vielen Bereichen. Derzeit leben im Landkreis München rund 3.400 Geflüchtete, die großteils in den Unterkünften des Landkreises wohnen, sowie rund 65.500 weitere Ausländer, die alle vom Ausländeramt betreut werden. Die Zusammenführung und Neustrukturierung bietet die Möglichkeit, Synergien zu nutzen und die Aufgaben noch besser miteinander zu verzahnen. Die Bürgerinnen und Bürger behalten dabei selbstverständlich ihre gewohnten Ansprechpartner. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben gleich, lediglich die Adresse ändert sich.

„Der Geschäftsbereich Asyl war von vorne herein nur als eine temporäre Organisationseinheit angelegt. Und sie hat die Erwartungen, die wir in sie gesetzt haben, mehr als erfüllt. Die dort aus dem ganzen Haus zusammengefassten Kolleginnen und Kollegen, ergänzt durch eine große Zahl an Neueinstellungen, konnten sich in projektähnlichen Strukturen voll und ganz den Sorgen und Nöten der Menschen widmen, die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind und Hilfe gesucht haben. Nicht zuletzt deshalb, vor allem aber auch durch das große persönliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen, haben wir diese besondere Situation im Landkreis München so gut bewältigt. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, neue Weichen zu stellen. Mit der Zusammenlegung weiter Teile des Geschäftsbereichs Asyl und des Ausländeramts können wir das Kernthema Integration noch intensiver vorantreiben. Auch im Bereich Fachkräftesicherung bietet die organisatorische Neuordnung großes Potenzial.“ so Landrat Christoph Göbel.

Räumliche Änderungen und Schließtage

Durch die Umstrukturierung ergeben sich auch räumliche Änderungen: Das nun deutlich vergrößerte Ausländeramt zieht vom Mariahilfplatz in die Außenstelle Ludmillastraße 26. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb von Montag, 19. November, bis Dienstag, 20. November 2018, nicht erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen stehen wieder ab Mittwoch, den 21. November 2018, wie gewohnt zur Verfügung.

Das Sachgebiet „Leistungen nach dem AsylbLG“ zieht dagegen ab Donnerstag, 15. November, 12:00 Uhr, bis Montag, 19. November 2018, von der Ludmillastraße zurück ins Haupthaus am Mariahilfplatz und wird wieder dem Referat Soziales zugeordnet. Für dringende Angelegenheiten sind die Kollegen auch während des Umzugs unter Asyl-Leistung@lra-m.bayern.de und Asyl-Krankenhilfe@lra-m.bayern.de erreichbar. Regulär kann man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder ab Dienstag, den 20. November 2018, kontaktieren.

Wegen möglicher Unannehmlichkeiten bittet das Landratsamt München die Landkreisbürgerinnen und -bürger um Verständnis.

Anfahrt Ludmillastraße

An der Außenstelle des Landratsamts München in der Ludmillastraße gibt es keine Besucherstellplätze. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ganz in der Nähe befindet sich die Bushaltestelle „Ludmillastraße“, die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle ist „Candidplatz“.

Referat 4.6 – Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration

Ludmillastraße 26, 81543 München

Sachgebiet 2.3.2.3 - Leistungen nach dem AsylbLG

Mariahilfplatz 17, 81541 München

An der Außenstelle des Landratsamts München in der Ludmillastraße gibt es keine Besucherstellplätze. Wir empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ganz in der Nähe befindet sich die Bushaltestelle „Ludmillastraße“, die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle ist „Candidplatz“.

Referat 4.6 – Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht, Integration

Ludmillastraße 26, 81543 München

Sachgebiet 2.3.2.3 - Leistungen nach dem AsylbLG

Mariahilfplatz 17, 81541 München

Quelle: Landratsamt München

Landratsamt startet Ausbildungsoffensive

Maria Sabbas-Scouras

Künftig bietet der Landkreis neben den klassischen Ausbildungen auch

duale Studiengänge an

Waschkörbe voll Bewerbungen für eine offene Stelle – diese Zeiten sind nicht nur

aufgrund des digitalen Wandels längst vorbei. Wer im Raum München eine Arbeit

im Einzelhandel, im Hotelfach, in einem Handwerksbetrieb oder einer

Bildungseinrichtung sucht, hat zumeist eine große Auswahl an freien Jobs.

Gleiches gilt für Schulabgänger, die Ausschau nach einer Ausbildungsstelle

halten. Oft können sie sich den Ausbildungsbetrieb aussuchen, anstatt mit

anderen Absolventen um eine Stelle konkurrieren zu müssen. Was die Bewerber

freut, wird für die Arbeitgeber zunehmend zum Problem. Schon heute fehlen in

Bayern über alle Branchen hinweg 260.000 Fachkräfte. Verstärkt wird dieses

Dilemma noch durch den demographischen Wandel, der das Angebot an

Arbeitskräften sukzessive schmälert.

Auch Behörden bleiben von dieser Entwicklung nicht verschont. Das bekommt

auch das Landratsamt München seit geraumer Zeit zu spüren. Egal ob im

Bereich der klassischen Verwaltung, im Sozial-, IT- oder im Baubereich – viele

Stellen können nur sehr schwer bzw. nicht adäquat besetzt werden. Und auch

Auszubildende oder Beamtenanwärter sind immer schwieriger zu finden, und

das, obwohl der Landkreis München mit vielen attraktiven Zusatzleistungen wie

Ferieneinrichtungen, flexiblen Arbeitszeiten und Mobilarbeit, umfangreichen

Weiterbildungsmöglichkeiten oder einem großen Sportangebot punkten kann.

Und wer denkt schon daran, dass man in einer großen Behörde wie dem

Landratsamt die Möglichkeit hat, zwischen so unterschiedlichen Arbeitsgebieten

wie dem Personal-, Gesundheits- oder dem Baubereich wechseln zu können,

ohne dabei den sicheren Arbeitgeber verlassen zu müssen?

Mehr als 1100 Frauen und Männer arbeiten heute im Landratsamt. Allein in den

nächsten fünf Jahren verliert der Landkreis knapp 140 Mitarbeiter, die in den

Ruhestand gehen.

Für eigenen Nachwuchs sorgen

Diesen Herausforderungen möchte das Landratsamt in einem ersten Schritt mit

einer umfassenden Ausbildungsoffensive begegnen, um künftig einen größeren

Teil des Bedarfs durch eigene, gut ausgebildete Nachwuchskräfte decken zu

können. Dabei will man nicht allein die Zahl der Auszubildenden deutlich

erhöhen, sondern auch das Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten erweitern.

Aktuell bietet das Landratsamt jährlich rund 25 Stellen in den

Ausbildungsrichtungen Verwaltungsfachangestellte und Beamtenanwärter in der

zweiten und dritten Qualifikationsebene an. Diese Zahl soll mittelfristig verdoppelt

werden. Zusätzlich sollen künftig auch die dualen Bachelorstudiengänge

„Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Public Management (B.A.)“, „Bachelor of

Laws – Öffentliches Recht“ sowie „Bachelor of Arts – Soziale Arbeit“ angeboten

werden. Auch zum Diplom-Verwaltungsinformatiker kann man sich künftig am

Landratsamt München ausbilden lassen.

Mit der Schaffung dieser Ausbildungsstellen alleine, denen der Kreistag im

Rahmen seiner Haushaltsberatungen noch zustimmen muss, ist es jedoch nicht

getan. Auch die Ausbildung selbst muss sich ändern, um heutigen modernen

Qualitätsansprüchen zu genügen. Hierzu hat die Verwaltung in der Sitzung des

Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften am 6. November ein

umfangreiches Rahmenkonzept zur Restrukturierung der Ausbildung vorgelegt.

Dieses sieht unter anderem umfangreiche personelle und organisatorische

Veränderungen vor. Künftig sollen sich zum Beispiel mehr hauptamtliche

Ausbilder um die Nachwuchskräfte kümmern, sie engmaschig betreuen und

begleiten. Gleichzeitig stehen sie den praktischen Ausbildern in den einzelnen

Geschäftsbereichen mit Rat und Tat zur Seite und sorgen so für einheitlich hohe

Qualitätsstandards.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind“,

kommentiert Landrat Christoph Göbel den Vorschlag der Verwaltung.

„Insbesondere mit der Verbreiterung des Ausbildungsangebots haben wir die

Chance, uns in wesentlich mehr Bereichen als bisher qualifizierten Nachwuchs

zu sichern.“

Wer sich für eine Ausbildung am Landratsamt München interessiert, kann sich

jederzeit in der Personalabteilung persönlich beraten lassen. Als

Ansprechpartner stehen Frau Eisinger; Tel. 089/6221- 2796, und Frau Fischer,

Tel. 089/6221- 2250, jederzeit gerne zur Verfügung. Informationen über das

Landratsamt als Arbeitgeber und Bewerbungsmodalitäten gibt es rund um die

Uhr auf der Homepage des Landkreises München unter https://www.landkreismuenchen.

de/landratsamt/karriere.

Wie attraktiv ist der Landkreis München als Wirtschaftsstandort?

Maria Sabbas-Scouras

Landratsamt startet Befragung bei über 4.500 Unternehmen

Die Wirtschaft im Landkreis München entwickelt sich seit Jahren sehr dynamisch. Dabei werden zunehmend Engpässe erkennbar, nicht zuletzt beim Thema Fachkräfte. Das Landratsamt München will nun mit Hilfe einer landkreisweiten Unternehmensbefragung die Lage und Perspektiven der ansässigen Betriebe beleuchten.

Die in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden des Landkreises gestartete Fragebogenaktion soll insbesondere die Zukunftsthemen aufzeigen, in denen die heimischen Betriebe Herausforderungen sehen und wo ein kreisweites Serviceangebot von Nutzen sein kann. „Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von hoher Bedeutung“, erläutert Landrat Christoph Göbel.

Standortzufriedenheit und Interessen ermitteln

Von besonderem Wert ist die Aktion auch für die tägliche Arbeit des Landratsamts, weil sie nicht-anonym durchgeführt wird. „Damit wir unsere Betriebe gezielt unterstützen können, brauchen wir fundierte einzelbetriebliche Informationen“, sagt Martina Neubauer, Leiterin des federführenden Referats „Chancengleichheit und gesellschaftliche Potentiale“. So will man mit dem vierseitigen Fragebogen nicht nur die aktuelle Standortzufriedenheit der Betriebe ermitteln, sondern auch deren Interesse an innovativen Maßnahmen, etwa im Bereich Klimaschutz, bei der Bildung oder beim Mobilitätsmanagement. „Wir sehen in der Befragung auch eine Basis, um Betriebe zusammen zu bringen, die ähnliche Ziele haben und diese gemeinsam besser erreichen könnten“, erläutert Neubauer.

Göbel und Neubauer hoffen nun auf eine gute Resonanz. „Wir bitten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung“, so Landrat Göbel. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Tel. 089 6221-2771, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-m.bayern.de

Quelle: Landratsamt München

KATWARN-Probealarm Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Sirenen-Probealarm teil

Maria Sabbas-Scouras

Damit im Ernstfall die Kommunikationswege funktionieren, werden regelmäßig Probealarme durchgeführt. Der nächste findet statt am Mittwoch, den 17. Oktober 2018. In ganz Bayern werden an diesem Tag wieder die Sirenen getestet. Der Landkreis München wird – wie bereits in den Vorjahren – mangels Sirenen die Funktionsfähigkeit des Katastrophenwarnsystems KATWARN testen.

Während in weiten Teilen Bayerns am Mittwoch gegen 11 Uhr die Sirenen für eine Minute einen Heulton aussenden, werden im Landkreis München viele Smartphones eine Warnung ausgeben. Der Sirenen-Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden soweit vorhanden auch andere Warnmittel, wie z. B. Warn-Apps getestet.

Der Landkreis München nutzt KATWARN seit Mai 2016 und sendet den Nutzern im Gefahren- oder Katastrophenfall wichtige Warnungen und Verhaltenshinweise direkt auf die Mobiltelefone der betroffenen Menschen.

Anmeldung

Die KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung:

 für iPhone im App Store

 für Android Phone im Google Play Store

 für Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 - 755 88 42 mit folgendem Text: "KATWARN 12345 mustermann@mail.de" (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de

Quelle: Landratsamt München

Gastfamilien gesucht – Holen Sie sich die Welt nach Hause!

Maria Sabbas-Scouras

Der VDA - Verein für deutsche Kulturbegegnungen im Ausland eV, Deutschland. 4 bis 10 Wochen eine / n südamerikanische / n Schüler / in aufnehmen wollen. Die Austauschschüler / innen sind 15-18 Jahre alt, suchen Deutsche Privatschulen in ihrem Heimatland, lernen dort Deutsch als erste Fremdsprachen und kommen zum Beispiel aus Argentinien, Paraguay, El Salvador, Brasilien und Chile. Der ebenfalls vom VDA angebotene Gegenbesuch im Sommer ist nicht verpflichtend. Auch Familien ohne (Kinder-) Kinder, mit erwachsenen oder kleinen Kindern, sind herzlich willkommen. Den Gastfamilien entspricht nicht Kost & Logis keine weiteren Kosten.

 

Weitere Infos und Beratung unter Tel. 02241/21735 oder E-Mail jugendandtausch@vda-kultur.de und www.vda-kultur.de

 

 

Büro Florian Hahn MdB

Vollsperrung der Staatstraße 2350 zwischen München-Freimann und Dirnismaning, Stadt Garching

Maria Sabbas-Scouras

Ausbau der Behelfsbrücke nach Brückenabriss und -neubau vom 12. bis 15. Oktober 2018 und vom 19. bis 22. Oktober 2018

Für den vierstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 99 im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern müssen am Autobahnkreuz München-Nord die bestehenden Brücken abgerissen und neugebaut werden.

Wegen dem Ausbau der Behelfsbrücke wird die unter der A 99 verlaufende Staatsstraße 2350 (ehemalige Bundesstraße 11) vom Freitag, 12. Oktober 2018, 22 Uhr, bis Montag, 15. Oktober 2018, 5 Uhr, sowie vom 19. Oktober 2018, 22 Uhr, bis 22. Oktober 2018, 5 Uhr, voll gesperrt.

Für den Verkehr wird eine Umleitung über Garching-Hochbrück - Bundesstraße 13 - Neuherberg - München, Ingolstädter Landstraße - Heidemannstraße und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.

Der Radfahrverkehr zwischen München und Garching wird im Bereich des Geh- und Radwegs bzw. im Baustellenbereich gesichert weitergeführt.

Quelle: Landratsamt München

Tag der offenen Tür der Technischen Universität München

Maria Sabbas-Scouras

Spannende Einblicke in die Welt von Wissenschaft und Forschung, mit Experimenten, Führungen, Präsentationen und Vorträgen – von 11 bis 18 Uhr lädt die Technische Universität München (TUM) am Samstag, 13. Oktober 2018, zum Tag der offenen Tür ein. Zur Feier ihres 150-jährigen Bestehens öffnen sich die Türen in diesem Jahr an allen Standorten!

 

„150 Jahre Culture of Excellence“ ist das Motto des Jubiläumsjahrs der TU München. Am Tag der offenen Tür können Sie in fast 800 Veranstaltungen mit eigenen Augen sehen und mit Händen greifen, was das bedeutet.

 Mit dabei sind in diesem Jahr Einrichtungen an den Standorten München, Garching, Freising und Straubing. Auch das Oskar von Miller-Institut in Obernach (oberhalb des Walchensees, direkt an der B11), die Limnologische Station Iffeldorf (bei Penzberg), das Akademiezentrum Raitenhaslach (bei Burghausen) und das Geodätische Observatorium Wettzell (bei Bad Kötzting) machen mit und öffnen ihre Türen für interessierte Besucher.

 Neben vielen Mitmach-Experimenten und Exponaten gibt es am Tag der offenen Tür wieder spannende Führungen in die Labors, wo oftmals weltweit einzigartige Forschungsarbeiten zu sehen sind. Das vielfältige Angebot für alle Altersgruppen wird ergänzt durch eine Reihe von Vorträgen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit erläutern. Abgerundet wird das Programm durch musikalische Beiträge, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 Erstmalig dabei sind auf dem Garchinger Campus die Münchener Schülerlabore, die Techniker Krankenkasse mit ihrem Gesundheitsmobil, das Fitnessstudio Clever Fit, TUM International und das Supernova Planetarium der ESO. Das GALILEO und seine Mieter, das Science Congress Center Munich, das Courtyard by Marriott München Garching und das Stellaris Apartment Hotel, zeigen bei Führungen den Fortschritt, den der Bau inzwischen genommen hat.

 Von München aus sind die Standorte Garching und Freising bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zwischen Freising und Garching richtet die TU München eine direkte Busverbindung ein. Auf dem Campus Freising und auf dem Campus Garching verkehren Shuttlebusse.

 Überblick über das Gesamtprogramm: www.tum.de/tag-der-offenen-tuer

 Überblick über das Garchinger Programm: www.forschung-garching.tum.de

„Habe die Ehre“ – Erste Freiwilligenmesse im Landkreis München am 15. September 2018 in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Das Grillfeuer ist außer Kontrolle geraten. Schnell die 112 gerufen. Wer kommt? – Die Freiwillige Feuerwehr! Fußballtraining, Pfadfindergruppe, Bergwacht. In unzähligen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spielen Ehrenamtliche die Hauptrolle. Viele Bereiche unseres Lebens würden ohne das freiwillige Engagement nicht funktionieren, zum Teil nicht mal existieren.
Mehr als 60 Initiativen, Vereine und Organisationen stellen ihre Arbeit und Angebote vor und zeichnen so ein eindrucksvolles Bild, was im Landkreis an Bürgerschaftlichem Engagement geboten ist.
„Habe die Ehre“ bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich einen Überblick über Projekte und Aktivitäten in ihrer Nähe zu verschaffen. Neben der Gelegenheit, direkt mit Organisationen und Freiwilligen ins Gespräch zu kommen, bietet die Freiwilligenmesse ein reiches Rahmenprogramm. So berichten zum Beispiel Lebensretter von ihren Erfahrungen oder die Rettungshundestaffel Oberbayern zeigt ihr Können. Darüber hinaus gibt es kostenlose Vorträge, unter anderem zum Thema Datenschutzverordnung. Auch den Kindern wird es garantiert nicht langweilig werden: Hüpfburg, Kinderschminken, Dosenwerfen und vieles mehr versprechen einen abwechslungsreichen Tag.
„Habe die Ehre“ ist ein kommunenübergreifendes Projekt des Landkreises München mit Unterschleißheim, Oberschleißheim, Garching, Ismaning und Unterföhring. Und es kommt prominente Unterstützung. Staatsministerin Kerstin Schreyer ist Schirmherrin der Veranstaltung und kommt zusammen mit der Ehrenamtsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Frau Gudrun Brendel-Fischer, zur Eröffnung.

Wann? Samstag, 15. September 2018, 10 - 17 Uhr
Wo? Bürgerhaus Unterschleißheim, Rathausplatz 1
Der Eintritt zur Messe ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.
Weitere Infos unter: habedieehreim.landkreis-muenchen.de

Grünes Licht für Gymnasium Aschheim

Maria Sabbas-Scouras

Kultusministerium stimmt Antrag auf ein weiteres Gymnasium im Osten des Landkreises zu

Im Landkreis München wird ein weiteres staatliches Gymnasium entstehen. Einem entsprechenden Antrag des Landkreises hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus Ende August zugestimmt. Das Gymnasium, dessen Notwendigkeit bereits im vergangenen Jahr vom Kreistag des Landkreises München einstimmig anerkannt worden war, soll insbesondere das Gymnasium im benachbarten Kirchheim entlasten und als weitere Anlaufstelle für die steigenden Schülerzahlen im Osten des Landkreises dienen.
Landrat Christoph Göbel zeigte sich hoch erfreut ob der positiven Rückmeldung aus dem Kultusministerium: „Das ist ein wichtiges Signal für den Landkreis als florierende Wirtschaftsregion. Eine gut ausgebaute und qualitativ starke Bildungslandschaft ist eine der wichtigsten Investitionen in unsere Zukunft. Damit legen wir letztendlich den Grundstein, um dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzutreten. Mit dem neuen Gymnasium in Aschheim fügen wir dem Bildungsstandort Landkreis München nach der FOS Haar, den Gymnasien in Unterföhring, Ismaning und Grünwald sowie der geplanten FOS in Oberhaching einen weiteren wichtigen Baustein hinzu“, kommentierte der Landrat die gute Nachricht.

Wachsende Schülerzahlen in allen Schularten – Kreistag treibt Ausbau der Schullandschaft voran
Die Zustimmung aus dem Kultusministerium stützt die Prognosen des Schulbedarfsplans des Landkreises München, der im vergangenen Jahr noch einmal überarbeitet worden war. Nicht nur vor dem Hintergrund der Wiedereinführung des neunstufigen Gymnasiums erwartet der Landkreis in den kommenden Jahren deutliche Zuwächse bei den Schülerzahlen. So besuchen aktuell rund 14.200 Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium im Landkreis; 2035 sollen es den Prognosen zufolge bereits knapp 20.400 sein.
Dass auch das Gymnasium Kirchheim in absehbarer Zeit an seine Kapazitätsgrenzen gerät und der östliche Landkreis einer Entlastung durch ein weiteres Gymnasium bedarf, zeigte bereits der Schulbedarfsplan aus den Jahren 2015/2016. Ohne einen weiteren Standort würden in Kirchheim die Schülerzahlen auf bis zu 2.000 im Jahr 2035 steigen. Für das beantragte Gymnasium in Aschheim wurde auch unter Berücksichtigung der weiteren umliegenden Schulen ein dauerhaft ausreichendes Schülerpotenzial ermittelt. So könnten bei einem Aufbaustadium von 100 Prozent im ersten Jahr knapp 800 Schüler das Aschheimer Gymnasium besuchen. Bis 2035 könnte die Zahl auf über 900 Gymnasiasten steigen.
Auf Grundlage dieser Zahlen hatte der Kreistag im April vergangenen Jahres einstimmig beschlossen, die Neugründung eines Gymnasiums in Aschheim zu beantragen.

Aufbau eines Schulcampus geplant – Trägerschaft durch Zweckverband
Die Schulaufwandsträgerschaft für das neue Gymnasium Aschheim wird der Zweckverband Staatliche weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München übernehmen. Dies hatte die Verbandsversammlung bereits Mitte vergangenen Jahres beschlossen. Zusätzlich zu der bereits bestehenden St.-Emmeram-Realschule soll nun auch das Gymnasium Aschheim errichtet werden, sodass in der rund 8.200 Einwohner zählenden Gemeinde ein weiterer Schulcampus entsteht.
„Für unsere drei Zweckverbandsgemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim, die den Antrag für ein zweites Gymnasium gemeinsam entwickelt und vorangetrieben haben, ist die Genehmigung eine großartige Nachricht“, freute sich auch Maximilian Böltl, Zweckverbandsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim. „Kirchheim wird entlastet und die Schullandschaft der Region gleichzeitig bedarfsgerecht weiterentwickelt. Wir werden nun ein eng abgestimmtes Flächenkonzept für den Campus mit Realschulerweiterung und Gymnasialneubau erarbeiten. Außerdem liegt uns sehr am Herzen, dass beide Gymnasien künftig inhaltlich eng zusammenarbeiten, sodass neben dem naturwissenschaftlich-technischen und sprachlichen Schwerpunkt in Kirchheim nun zusätzlich eine humanistische oder musische Ausrichtung in Aschheim entstehen könnte. Von einem breiten Angebot profitieren dann wiederum Schüler aus allen drei Gemeinden. Meine Gratulation an Bürgermeister Thomas Glashauser und seine Gemeinde“, so Böltl weiter.
Die weiteren Planungen für den Aufbau des Gymnasiums Aschheim sollen nun zeitnah vorangetrieben werden. Neben Grunderwerb und planerischen Vorbereitungen wird unter anderem zu entscheiden sein, ob und inwieweit die vom Zweckverband gewünschten Ausbildungsrichtungen in Aschheim eingerichtet werden. Hierzu erfolgt eine enge fachliche Abstimmung der Beteiligten mit dem zuständigen Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-Ost.

Quelle: Landratsamt München

Führerscheinstelle 2.0

Maria Sabbas-Scouras

Führerscheine für Lkw, Bus und Taxi nun bequem online beantragen und Vorsprachen minutengenau durch Online-Terminvereinbarungen planen

Die Führerscheinstelle des Landkreises München in Grasbrunn baut ihre digitale Plattform weiter aus. Durch das Digitalisierungsprojekt „Führerscheinstelle 2.0“ können nun Bewerber für einen und Inhaber eines Lkw- und Bus-Führerscheins sowie eines Führerscheins zur Fahrgastbeförderung (Taxi und Mietwagen) einen Onlineantrag zur Erteilung bzw. Verlängerung der Fahrerlaubnis stellen.
„Mit den neuen Onlineverfahren bieten wir eine orts- und zeitungebundene Möglichkeit der Antragstellung, die speziell Personen, die beruflich sehr stark auf ihren Führerschein angewiesen sind, zugutekommt“, so Patrick Mack, Leiter der Führerscheinstelle. Ziel ist die möglichst frühzeitige und bequeme Antragstellung durch die Führerscheinbewerber bzw. -inhaber. „Wir erreichen damit nun für den Landkreis München im Führerscheinbereich eine Digitalisierungsquote von weit über 90 Prozent“, ergänzt Laura Arneth, die das Digitalisierungsprojekt leitet.
Als weiteren Service baut die Führerscheinstelle ihr Online-Terminangebot weiter aus. Für alle Anliegen im Führerscheinbereich können unter http://termin-fahrerlaubnis.landkreis-muenchen.de nun feste Termine zur persönlichen Vorsprache oder auch zur telefonischen Beratung gebucht werden. Damit können Termine in der Führerscheinstelle minutengenau geplant werden. Unnötige Wartezeiten werden so vermieden.

Alle wichtigen Informationen und auch die neuen Onlineverfahren finden Bürgerinnen und Bürger unter der Internetadresse: http://www.landkreis-muenchen.de/online-services.
Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Führerscheinstelle unter Leitung von Herrn Patrick Mack telefonisch (089 / 6221-3000) gerne zur Verfügung.

Quelle: Landratsamt München

Radwegekarte der NordAllianz

Maria Sabbas-Scouras

Die schöne Umgebung im Norden Münchens bietet zahlreiche und attraktive Ziele, die sich für kleinere und größere Ausflüge lohnen. Sie können Radtouren mit näheren und weiteren Zielen in der Radwegekarte der NordAllianz nachlesen, in der auch die Erholungslandschaft des Münchner Nordens beschrieben ist.

Die acht Kommunen der NordAllianz haben in Zusammenarbeit mit der Firma Increon und dem Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München eine Neuauflage der Radwegekarte erstellen lassen, die die Bürgermeister pünktlich zum Start der Radlsaison präsentierten.

Die Karte erhalten Sie kostenlos in Ihrem Rathaus!

Der Bereich des Münchener Nordens ist ideal für Radler – zum einen müssen keine Berge und Täler überwunden werden, zum anderen sind viele reizvolle Ziele vorhanden. Ein zusammenhängendes Netz von Radwegen verbindet die Städte und Gemeinden und ermöglicht es Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes, die Landschaft und ihre Erholungsgebiete zu „erfahren“.

Die NordAllianz – eine Erholungslandschaft mit zahlreichen Anziehungspunkten: Von den Isarauen im Osten, den Wäldern und Heideflächen auf der Schotterebene im Zentrum bis zum tertiären Hügelland und den nahen Amperauen im Westen finden Sie hier ein vielfältiges Naturerlebnis.

Ein Hinweis: Der RadlRing München ist auf Ismaninger Flur derzeit im Bereich der Brückenbaumaßnahme A99 (Verbindung zum Feringasee) unterbrochen und muss aus Sicherheitsgründen umfahren werden.

Gemeinde Ismaning

Besuch der SPD Landtagskandidatin Frau Ganssmüller-Maluche

Maria Sabbas-Scouras

Die SPD Landtagskandidatin Frau Ganssmüller-Maluche war bei Ihrem Besuch des Caritas Kinderhaus St. Jakob in Feldkirchen begeistert von der Arbeit

Die offene Ausrichtung und die partizipative Arbeit gefiel der stellvertretenden Landrätin Ganssmüller-Maluche, da es auch ihr ein Anliegen ist, Kindern Freiheiten zu gewähren um Ihnen selbständiges Handeln zu erlernen. „Wir erwarten mündige Kinder und Jugendliche, die sich für den Staat einsetzen und Gemeinschaft leben, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, Verantwortung für sich und andere tragen und nehmen ihnen dann vom ersten Tag an diese Verantwortung für das eigene Leben ab.“Dass die Übertragung von Verantwortung auch sehr früh schon möglich sei, zeige das Kinderhaus St. Jakob deutlich. Altersentsprechend entscheidet hier das Kind über seinen Tag in der Einrichtung selbst. Es wird nichts vorgegeben, sondern angeboten. „Ich bin fasziniert, wie konsequent dies in Form des Anhörungsrechts des Kindes in dem Kinderhaus gelebt wird“, resümierte Ganssmüller-Maluche am Ende des Besuches: „Wir nehmen heute den Kindern schnell ihren Mut zum Ausprobieren, ihre Kreativität zum Forschen und Experimentieren. Fehler werden betont, statt auch einmal gewagtes Tun zu loben. Da braucht man sich nicht wundern, wenn aus diesen jungen Menschen Erwachsene werden, die sich schnell verunsichern lassen und sich von Kraftmeierei in der Politik blenden lassen.“

Das Kinderhaus St. Jakob hat zudem ein Familienservicezentrum, das die Verantwortliche Frau Barbara Zajonz vorstellte. Die Wichtigkeit dieses Angebotes, dass niedrigschwellig Eltern berät und bildet, wurde auch von Ganssmüller-Maluche bestätigt. „Die Finanzierung solcher Angebote ist jedoch immer wieder eine Herausforderung für uns als Träger“ so Michaela Anders,Fachdienstleitung Kindertageseinrichtungen der Caritas-Dienste Landkreis München „Wir sind froh, dass einige Kommunen diese Leistung im Landkreis München unterstützen“.

Ein weiteres Thema im gemeinsamen Gespräch war der Personalmangel und die Gehaltsstrukturen der pädagogischen Fach- und Ergänzungskräfte. „Gerade Kinderpfleger können im Bereich München nicht von ihrem Gehalt als Vollzeitkraft leben“ bemerkt Irmgard Löffler. Höhere Gehälter und eine qualitative Arbeit müsse jedoch von Land und Kommune finanziert werden. Der Caritasverband setzt sich deshalb stetig dafür ein, die Grundfinanzierung zu erhöhen.

iSdP
Matthias Hilzensauer
Kreisgeschäftsführer Landkreis München

Eckdaten zum Kinderhaus St. Jakob
Im Caritas-Kinderhaus „St. Jakob“ in Feldkirchen werden 316 Kinder im Alter von 0 – 10 Jahren betreut und gefördert. In 3 Krippen-, 3 altershomogenen Kindergarten- und 7 altershomogenen Hortgruppen arbeitet das Kinderhaus mit einem offenen Konzept. Partizipation und die Wahrung der Kinderrechte sind ein großer Schwerpunkt der Einrichtung der sich in der Verfassung wiederspiegelt, die von allen pädagogischen MitarbeiterbeiterInnen Rahmen des Projektes „Partizipation“ unterschrieben wurde. Die Verfassung beinhaltet neben den gesetzlichen Vorgaben alle Rechte, die den Kindern zugestanden werden und die sie im Kinderhaus leben dürfen.

 Besuch im Kinderhaus St. Jakob Feldkirchen: v.l. Michaela Anders, Fachdienstleitung der Kindertageseinrichtungen der Caritas-Dienste Landkreis München, Kinderhausleiterin Irmgard Löffler, stellvertretende Landrätin und Landtagskandidatin Annette Ganssmüller-Maluche und Barbara Zajonz Verantwortliche für das Familienzentrum Aschheim/Feldkirchen

Besuch im Kinderhaus St. Jakob Feldkirchen: v.l. Michaela Anders, Fachdienstleitung der Kindertageseinrichtungen der Caritas-Dienste Landkreis München, Kinderhausleiterin Irmgard Löffler, stellvertretende Landrätin und Landtagskandidatin Annette Ganssmüller-Maluche und Barbara Zajonz Verantwortliche für das Familienzentrum Aschheim/Feldkirchen

Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 471 – Dachauer Straße in Oberschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Im Rahmen der Gleisbauarbeiten der Bahnstrecke München – Regensburg in den Sommerferien i. A. der Deutschen Bahn Netz AG werden auch am Bahnübergang Dachauer Straße (B 471) in Oberschleißheim Gleisbauarbeiten durchgeführt.

Der Bahnübergang ist deswegen an folgenden Terminen voll gesperrt:
- 23.08.2018 (23.00 Uhr) - 28.08.2018 (04.00 Uhr)
- 30.08.2018 (23.00 Uhr) - 04.09.2018 (04.00 Uhr)


Weitere Sperrungen sind zusätzlich für den Einsatz der Gleisbaugroßmaschine stundenweise in der Zeit jeweils zwischen 08.00 Uhr 20.00 Uhr notwendig am:
- 07.08.2018
- 13.08.2018
- 18.08.2018
- 21.08.2018


Die Umleitung wird über die Mittenheimer Straße - Feierabendstraße (Staatsstraße 2342) und sinngemäß umgekehrt ausgeschildert.

Für die Fußgänger wird – außer in den Zeiten des Einsatzes der Gleisbaugroßmaschine – auf dem bestehenden Gehweg ein Notweg mittels Fußgängerbrücken aufrechterhalten.

Quelle: Landratsamt München

Die Deutsche Rentenversicherung in Bayern teilt mit: Ferienjobs und Sozialversicherung bzw. Ausbildungssuche

Maria Sabbas-Scouras

Die bayerischen Schülerinnen und Schüler trennen nur noch wenige Tage von den Sommerferien. Ferienzeit bedeutet für viele auch Arbeitszeit; sie bessern ihr Taschengeld durch einen Ferienjob auf. Müssen dafür auch Sozialabgaben gezahlt werden?

Für Schüler und Studenten fallen grundsätzlich die gleichen Abgaben an wie für normale Arbeitnehmer. Wer aber lediglich die Ferien zum Arbeiten nutzt, übt unter bestimmten Voraussetzungen nur eine kurzfristige Beschäftigung aus. Aus dieser Beschäftigung werden keine Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt. So die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern.

Als „kurzfristig“ gilt eine Beschäftigung, wenn diese insgesamt drei Monate oder siebzig Arbeitstage im Kalenderjahr nicht überschreitet. Wie hoch der Verdienst und die wöchentliche Arbeitszeit sind, spielt dabei keine Rolle.
Der Ferienjob bleibt grundsätzlich sozialversicherungsfrei. Mehrere Jobs dieser Art während eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet.
Wer die Aushilfstätigkeit länger ausübt, ist automatisch in der Rentenversicherung pflichtversichert. Das hat viele Vorteile, nicht nur bei der späteren Rente.

Sonderfall Praktikum
Für Studenten im Praktikum gibt es im Bereich der Sozialversicherung zahlreiche Sonderregelungen. Die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern empfehlen daher, sich vor Aufnahme eines Praktikums bei den Sozialversicherungsträgern (Arbeitsagentur, Krankenkasse, Rentenversicherungsträger) zu informieren.

Nähere Informationen zum Thema bieten die kostenlosen Broschüren „Tipps für Studenten: Jobben und studieren“ und „Minijob - Midijob: Bausteine für die Rente“. Die Broschüren und weitere Auskünfte erhält man am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800 und in allen Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung.
Über www.deutsche-rentenversicherung-in-bayern.de gelangt man auf die Startseite des jeweiligen Regionalträgers, wo man schnell und unkompliziert die Adressen der Beratungsstellen findet.

Und auch wichtig für Schulabgänger: Ausbildungssuche zählt bei der Rente!
Viele Schulabsolventen starten nach den Sommerferien ins Berufsleben. Diejenigen, die nicht sofort einen Ausbildungsplatz finden, sollten sich bei der Agentur für Arbeit als Ausbildungssuchender melden, empfehlen die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern.
Die Zeit der Ausbildungsplatzsuche wird in der Rentenversicherung als Anrechnungs-zeit berücksichtigt und das auch ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld. Voraussetzung: Die Schulabgänger sind zwischen 17 und 25 Jahre alt und bei der Agentur für Arbeit mindestens einen Kalendermonat als Ausbildungssuchende gemeldet.
Mehr Informationen zum Thema und eine persönliche Beratung erhält man in allen Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800. Über www.deutsche-rentenversicherung-in-bayern.de gelangt man auf die Startseite des jeweiligen Regionalträgers, wo man schnell und unkompliziert die Adressen der Beratungsstellen findet.

Ihre Gemeinde Ismaning
Sozialverwaltung

Radwanderkarte neu aufgelegt

Maria Sabbas-Scouras

Karte verzeichnet erstmals geeignete Routen für den Alltagsverkehr
Sommerferien und strahlender Sonnenschein: Zeit für eine ausgedehnte Radltour durch Stadt und Landkreis München. Bei der Routenplanung hilft die neu aufgelegte Radwanderkarte, die in Zusammenarbeit von ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub e.V.) und Landkreis München entstanden ist. Die beliebte Karte ist nun bereits in der 4. Auflage erschienen.
Die praktische Faltkarte enthält alle Radwegverbindungen innerhalb des Landkreises München, reicht aber zum Teil auch weit in die benachbarten Landkreise hinein. Die Karte enthält zudem eine Vielzahl von Symbolen, die auf kulturelle, Sport- und Freizeiteinrichtungen hinweisen.

Erstmals ausgewiesene „Alltagsrouten“
Die Radwege sind in folgende Kategorien unterteilt: Grün markierte Radwege befinden sich abseits von Straßen, rot markierte Radwege verlaufen entlang von Straßen, rot-gestrichelte Verbindungen weisen auf verkehrsarme Straßen hin. In der Karte sind außerdem Vorsichtshinweise eingezeichnet, die Stellen mit starkem Verkehr kennzeichnen. Außerdem ist der Münchner Radl Ring eingezeichnet. Erstmals zeigt die Karte in Gelb markiert ein für den Alltagsverkehr geeignetes Radwegenetz. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem ADFC erarbeitet.

Sie erhalten die Karte (Format 10,5 x 22,0 cm im Maßstab 1:50.000) gegen eine Gebühr im Landratsamt München, in den Rathäusern der Städte und Gemeinden des Landkreises.
Ein Exemplar der Radwanderkarte kostet 2,00 Euro (zuzüglich Versandkosten).
Die Karte ist auch online abrufbar unter www.landkreis-muenchen.de (Stichwort „Radwanderkarte)

Quelle: Landratsamt München

Der Norden sagt Nein zur MVV-Tarifreform

Maria Sabbas-Scouras

Die MVV-Tarifrefom treibt die Nordkommunen um. Mit allem politischen Gewicht will sich Unterschleißheim gegen eine Abschiebung in den neuen Ring 2 verwahren. Einstimmig hat der Stadtrat am Donnerstagabend eine Aufnahme der größten Stadt des Landkreises mit ihren 30 000 Einwohnern und 16 000Arbeitsplätzen in das künftige Kerngebiet gefordert. Eine Ausgliederung in den zweiten Tarifring sei "nicht hinnehmbar", schimpfte Bürgermeister Christoph Böck (SPD).

Lesen Sie hier weiter:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/mvv-tarifreform-der-norden-sagt-nein-himmelschreiende-ungerechtigkeit-1.4072880

Sonne genießen – mit Verstand Sieben Aktionstage im Landkreis

Maria Sabbas-Scouras

Die großen Ferien beginnen: Zeit, das Sommerwetter zu genießen und die Tage am Baggersee oder der Isar zu verbringen. Damit das Sonnenbad nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt, findet auch dieses Jahr wieder die Aktion "Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand!" statt.
Um die Bürgerinnen und Bürger über die Gefahren des Sonnenbadens ohne entsprechenden Schutz aufzuklären, veranstaltet der Landkreis München bereits zum sechsten Mal Aktionstage an Badeseen – diesmal sogar an sieben Tagen.
Übermäßiges Sonnenbaden kann schwerwiegende Folgen haben: Wer seine Haut übermäßig lange und schutzlos der Sonne und ihrer ultravioletten Strahlung aussetzt, riskiert nicht nur vorzeitige Hautalterung, sondern schadet auch seiner Gesundheit. Speziell an Badeseen kommt es zu längeren Aufenthalten in der Sonne. Hier ist jeder betroffen. Kinderhaut ist dabei besonders gefährdet.

Gesundheitsamt informiert vor Ort
Einer gesundheitlichen Gefährdung kann jedoch vorgebeugt werden. Damit die Landkreisbürgerinnen und -bürger die Sonne zu Hause oder in der Ferne sorglos genießen können, kommt das Team des Gesundheitsamtes Landkreis München an diverse Badeseen im Landkreis und informiert über die Aktion "Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand!".
Vor Ort gibt es jeweils von 10 bis 15 Uhr einen Infostand mit einem Sonnenquiz und kleinen Geschenken.

Hier können Sie ihr Wissen über Haut- und Sonnenschutz testen:
 Mittwoch, 1.8.: Unterschleißheimer See
 Donnerstag, 2.8.: Deininger Weiher
 Freitag, 3.8.: Unterföhringer See
 Montag, 6.8.: Heimstettner See
 Dienstag, 7.8.: Garchinger See
 Mittwoch, 8.8.: Feringasee
 Donnerstag, 9.8.: Taxetweiher
Die Aktionen finden nur bei Badewetter statt. Bei Regen werden jeweils neue Ausweichtermine bekannt gegeben.
Mehr Infos unter: www.sonne-mit-verstand.de

Quelle: Landratsamt München

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Im Radverkehr steckt großes Potenzial

Maria Sabbas-Scouras

Radschnellwege und schnelle Radwege – Radtangente – Solarradweg. Der Mobilitätsausschuss beschäftigt sich gleich mit drei innovativen Projekten.

Das Angebot im öffentlichen Verkehr verbessern, Park-and-Ride-Plätze schaffen oder Umgehungsstraßen bauen – daran wird meist als erstes gedacht, wenn man nach Lösungen für den täglichen Verkehrskollaps sucht. Im Landkreis München erkennt man dagegen immer mehr auch das Potenzial des Fahrrads als wichtigen Teil einer verkehrlichen Gesamtstrategie.
Mal eben zum Einkaufen, den Sohn oder die Tochter zum Kindergarten bringen oder eine Radltour als Freizeitvergnügen am Wochenende – dafür wird das umweltfreundliche Zweirad ganz häufig genutzt. Auch wer es nicht weit zur Schule oder zum Arbeitsplatz hat, entscheidet sich häufig für den guten alten oder hochmodernen Drahtesel. Doch hat das Fahrrad als Verkehrsmittel auch über weitere Strecken hohes Potenzial, sofern die Bedingungen gut sind, sprich: man mit flotter Geschwindigkeit und mit möglichst wenigen Behinderungen durch Autos oder Fußgänger zügig vorankommt.
Eine erste so genannte Radschnellverbindung – eine Art Premiumradweg, auf dem auch hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von 20 bis 30 Kilometer in der Stunde gefahren werden können – soll zwischen der Landeshauptstadt München und den Kommunen Garching und Unterschleißheim entstehen. Neben diesem schon sehr weit gediehenen Projekt, lässt der Landkreis auch noch weitere Korridore zwischen Stadt und Landkreis für eine solche Radschnellverbindung untersuchen.

Schnelle Radverbindungen im Landkreis
„Doch die Pendlerbeziehungen bestehen nicht nur zwischen der Münchner Innenstadt und den Landkreisgemeinden. Viele Menschen pendeln tagtäglich auch innerhalb des Landkreises und haben aufgrund des radial auf die Stadt München ausgerichteten S-Bahnnetzes schlechte Karten, ‚öffentlich‘ von A nach B zu kommen“, so Landrat Christoph Göbel. Neben tangentialen Buslinien, lässt der Landkreis jetzt auch tangential verlaufende Radverbindungen untersuchen.
Die beauftragten Gutachter vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München und dem Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen schlagen eine Verbindung vor, die sich von Oberschleißheim im Norden über Garching, Ismaning, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Grasbrunn, Putzbrunn bis nach Neubiberg im Süden erstreckt. Dort teilt sich der Korridor in zwei Varianten: Die nördliche Variante führt über Unterhaching, und dann durch den Perlacher Forst nach Pullach. Die südliche führt über Taufkirchen, Oberhaching und Grünwald nach Pullach. Auf verschiedenen Strecken treffen die beiden Korridore dann in Neuried wieder aufeinander, von wo die Strecke noch weiter bis nach Planegg geführt werden soll.
Ein so hoher Ausbaustandard, wie bei einer Radschnellverbindung, könnte nicht durchgängig auf der ganzen Strecke vorgehalten werden, sagen die Planer ganz klar. Die etwas niedrigeren Standards einer so genannten Radhauptverbindung, was z. B. geringere Breiten des Radwegs bedeuten könnte oder eine streckenweise gemeinsame Führung mit dem Fußgängerverkehr, wären jedoch größtenteils realisierbar.
Der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur sprach sich am vergangenen Donnerstag, 12. Juli 2018, einstimmig dafür aus, die Gutachter mit einer vertieften Untersuchung beider möglicher Varianten zu beauftragen. Zudem werden die Korridorvorschläge im gesamten Untersuchungsraum noch einmal auf die wesentlichen tangentialen Pendlerbeziehungen im Landkreis München überprüft. Hierzu sollen auch Mobilfunkdaten herangezogen werden.

Von München nach Sauerlach
Darüber hinaus informierte die Verwaltung die Ausschussmitglieder über den aktuellen Sachstand zu einer zwischen der Stadtgrenze über Oberhaching bis nach Sauerlach geplanten Radwegebeziehung, deren Realisierung sich als nicht ganz einfach zeigt. Grund dafür ist unter anderem, dass sich die benötigten Wege zum Teil in gemeindefreien Gebieten, Landschaftsschutzgebieten und Wasserschutzgebieten und somit in ganz unterschiedlichen Verantwortungen befinden. Nutzungskonflikte, Eigentumsverhältnisse und Fördermöglichkeiten- bzw. „Förderschädlichkeiten“, Boden- und Baugrunduntersuchungen stellen die Verwaltung vor zahlreiche knifflige Herausforderungen. „Wir haben sogar den Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung eingeschaltet“, berichtete Landrat Christoph Göbel in der Sitzung. Möglich scheint aus heutiger Sicht eine Realisierung ebenfalls als Radhauptverbindung, also mit gegenüber einer Radschnellverbindung abgesenkten Standards.

Ein Radweg, der Strom erzeugt
Noch visionärer als Radschnell- oder Radhauptverbindungen klang ein weiterer Tagesordnungspunkt, der sich mit einem Konzept für so genannte Solarradwege beschäftigte. Hierunter versteht man einen mit Solarzellen belegten Radweg. Auf den Solarzellen befindet sich eine dicke Glasschicht als befahrbare Oberfläche, die sogar das Gewicht eines LKW aushalten kann. Der Ausschuss verständigte sich nicht nur darauf, diese innovative Idee weiterzuverfolgen, sondern beauftragte die Verwaltung, Kosten und Fördermöglichkeiten für ein ganz konkretes Projekt, nämlich eine ca. 800 Meter lange Neubaustrecke entlang der Kreisstraße M25 zwischen Grasbrunn und dem Sportpark auszuloten.

Quelle: Landratsamt München