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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke

Maria Sabbas-Scouras

Die Deutsche Bahn teilt mit:

Wegen Bauarbeiten stehen nachfolgende Fahrplanänderungen an:

Auf der Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof kommt es im folgenden Zeitraum durchgehend zu Umleitungen und Haltausfällen auf allen Linien:

Freitag, 22. Mai, 22.40 Uhr, bis Donnerstag, 28. Mai 2026, 4.40 Uhr.

Es besteht Schienenersatzverkehr zwischen Pasing und Hackerbrücke.

Die jeweiligen genauen Informationen können Sie unter www.s-bahn-muenchen.de oder www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen einsehen.

Gemeinde Ismaning (Stand 18.05.2026)

Foto: MVV

Zweite automatisierte Drohne startet in Taufkirchen

Maria Sabbas-Scouras

Schneller Blick aus der Luft für den südlichen Landkreis

Wenn Einsatzkräfte alarmiert werden, zählt oft jede Minute. Ein früher Blick aus der Luft kann dabei helfen, eine Lage schneller einzuschätzen, Einsatzorte präziser zu bestimmen und die anrückenden Kräfte gezielter zu unterstützen. Nach dem Start des Probebetriebs von drei automatisierten Drohnen – zwei in der Landeshauptstadt München und eine in Heimstetten – wird das Projekt nun im Landkreis erweitert: Ab Mitte Mai 2026 soll eine zweite sogenannte Vorausdrohne auf dem Rathausdach in Taufkirchen stationiert werden.

Die Drohne wird durch die Feuerwehreinsatzzentrale des Landratsamts eingesetzt und ergänzt die bereits laufende Testphase in Heimstetten. Ziel ist es, zusätzliche Erfahrungen im praktischen Einsatz zu sammeln und zu prüfen, wie automatisierte Drohnensysteme die Feuerwehren bei der Lageerkundung weiter unterstützen können.

Luftbilder für eine schnellere Lageeinschätzung

Die neue Drohne in Taufkirchen wird – ebenso wie die Drohne in Heimstetten – bei vordefinierten Einsatzszenarien automatisch und bzw. oder nach Einzelfallentscheidung händisch entsendet. Dazu können etwa unklare Einsatzorte, größere Brandereignisse, Verkehrsunfälle oder Lagen in schwer einsehbarem Gelände gehören.

Rund um den Standort Taufkirchen kann sie in einem Radius von etwa acht Kilometern hochauflösende Bilder aus der Luft liefern und damit bereits vor oder während des Eintreffens der ersten Kräfte wichtige Hinweise zur Lage geben.

Die Drohnen ersetzten keine Einsatzkräfte vor Ort. Sie dienen vielmehr als zusätzliches Werkzeug für die Lageerkundung. Die übermittelten Bilder können der Feuerwehreinsatzzentrale helfen, schneller zu entscheiden, welche Kräfte benötigt werden, welche Zufahrten sinnvoll sind oder ob besondere Gefahren bestehen. Gerade bei unübersichtlichen Lagen kann dieser Informationsvorsprung für die Einsatzkräfte und für betroffene Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung sein.

Probebetrieb liefert Grundlage für weitere Entscheidungen

Der Einsatz der zweiten Vorausdrohne in Taufkirchen ist Teil eines weiteren viermonatigen Probebetriebs. Nach dessen Abschluss werden die Erfahrungen ausgewertet. Dabei geht es unter anderem um die Frage, in welchen Einsatzlagen die Drohnen den größten Mehrwert bieten, wie sie in bestehende Abläufe eingebunden werden können und welche Voraussetzungen für einen möglichen dauerhaften Einsatz erfüllt sein müssen.

Informationen zu technischen Details und Datenschutzbestimmungen sind der ersten Mitteilung unter www.landkreis-muenchen.de/artikel/automatisierte-drohnen-fuer-die-gefahrenabwehr/ zu entnehmen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Die Drohne in Aktion (Foto: Daniel Hoppe Skyflow)

Rest- und Bioabfallanalyse im Landkreis

Maria Sabbas-Scouras

Landkreisbürger sammeln Bioabfall sehr verantwortungsbewusst – beim Restabfall ist noch Luft nach oben

Je sorgfältiger Bürgerinnen und Bürger Bioabfall, Wertstoffe und Restabfall trennen, desto besser lassen sich die gesammelten Abfälle verwerten. Eine gute Abfalltrennung schont Ressourcen, verringert Restabfallmengen und leistet einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die kommunale Abfallwirtschaft des Landratsamts München hat 2025 Rest- und Bioabfallanalysen durchführen lassen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die Qualität der Mülltrennung weiter zu sichern und die Restabfallmengen zu reduzieren.

Um bei den durchgeführten Sortieranalysen repräsentative Ergebnisse zu erhalten, wurden zwei Sortierkampagnen durchgeführt. Die erste Kampagne fand im vegetationsreichen Zeitraum im Oktober 2025 statt. Die zweite Kampagne folgte im vegetationsarmen Zeitraum im November 2025.

Bei der Restabfallanalyse lag der Schwerpunkt auf der Menge der enthaltenen Bioabfälle. Zusätzlich wurde der Restabfall hinsichtlich recyclingfähiger Wertstoffe wie Glas, Leichtverpackungen sowie Papier, Pappe und Kartonagen untersucht. Auch schadstoffhaltige Abfälle und Elektroschrott wurden erfasst.

Bei der Bioabfallanalyse lag der Fokus auf den Anteilen der enthaltenen Organikfraktionen, insbesondere organischen Abfällen aus Küche und Garten. Zudem wurden Fremdstoffanteile, zum Beispiel Restabfall, sowie Art und Menge der zum Sammeln genutzten Beutel untersucht. Dazu zählen Papierbeutel, PE-Beutel sowie kompostierbare Kunststoffbeutel aus biologisch abbaubaren Wertstoffen (BAW-Beutel).

Durch vergleichende Betrachtung der Untersuchungsergebnisse aus der Rest- und Bioabfallanalyse entstand ein detaillierter Einblick in das Entsorgungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.

Beim Bioabfall sind die Landkreisbürger verantwortungsbewusst

Der untersuchte Bioabfall bestand überwiegend aus organischen Materialien, insbesondere aus Garten-, Küchen- und Nahrungsmittelabfällen. Insgesamt zeigte sich eine sehr hohe Qualität: Rund 99 Prozent* der Inhalte waren korrekt über die Biotonne entsorgt. Auch wenn die Anzahl der Fehlwürfe überschaubar ist: Verpackte Lebensmittel. Kunststoffe und Fremdstoffe wie Glas und Metall gehören nicht in den Biomüll. Schadstoffhaltige Abfälle wurden glücklicherweise nicht festgestellt.

Etwa die Hälfte der organischen Abfälle bestand aus Gartenabfällen, gefolgt von Küchen- und Nahrungsmittelabfällen mit rund 34 Prozent*. Dabei zeigte sich ein Unterschied zwischen den Siedlungsstrukturen: In ländlichen Gebieten dominierten Gartenabfälle, während in städtischen Bereichen mehr Küchenabfälle anfielen.

In den Haushalten wurden knapp die Hälfte der organischen Abfälle, rund 46 Prozent*, in Beuteln gesammelt. Bei den genutzten Beuteln handelte es sich überwiegend um systemkonforme Papierbeutel mit einem Anteil von rund 60 Prozent*. Gleichzeitig fanden sich noch rund 29 Prozent* BAW-Beutel und 11 Prozent* PE-Beutel im Bioabfall.

Handlungsbedarf bei Bioabfallsammelbeuteln und verpackten Lebensmitteln

Trotz der insgesamt sehr guten Qualität besteht weiterhin Handlungsbedarf. Insbesondere die Entsorgung verpackter Lebensmittel über die Bioabfalltonne und die Verwendung ungeeigneter Beutel sollten konsequent vermieden werden, um die Qualität des Bioabfalls langfristig zu sichern und weiter zu verbessern.

Zu viele Wertstoffe im Restabfall

Die Restabfallanalyse zeigt zudem deutliches Potenzial für eine bessere Abfalltrennung. Rund 39 Prozent* des Restabfalls könnten getrennt über Bio- oder Papiertonne, Containerstandplätze sowie Wertstoffhöfe entsorgt werden. Den größten Anteil machen organische Abfälle mit rund 22 Prozent* sowie recycelbare Wertstoffe wie Papier, Glas und Verpackungen mit rund 16 Prozent* aus. Durch eine konsequentere Nutzung der bestehenden Sammelsysteme könnten diese Wertstoffe ökologisch wiederverwertet und die Restabfallmengen reduziert werden.

*Die Prozentangaben sind in Gewichtsprozent angegeben.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Aus dem Restabfall aussortierte verpackte Lebensmittel

Foto: @Witzenhausen-Institut

Start der Wiedervernässung im Brucker Moos - Veranstalter laden zum gemeinsamen „Buddeln“ ein

Maria Sabbas-Scouras

Draußen sein und für ein Moor in der Region aktiv werden: Im Südosten des Brucker Mooses bei Aßling wird Klimaschutz am Sonntag, 14. Juni 2026, konkret erlebbar. Die Aktion Zukunft+, CO2-regio und der Deutsche Alpenverein laden von 11 bis 18 Uhr zu einem Moor-Mitmachtag ein, bei dem bis zu 100 freiwillige Helferinnen und Helfer nicht nur zuschauen, sondern selbst mit Werkzeug und Muskelkraft Teil der Lösung werden können.

Im Mittelpunkt steht ein Erlebnis, das man spürt: Unter fachkundiger Anleitung heben die Teilnehmenden eine Versickerungsmulde aus. Sie dient dazu, Wasser abzufangen, das bislang noch in den Entwässerungsgraben fließt, und es gezielt in die Fläche zu leiten. Dort kann es versickern und zur Wiedervernässung des Moores beitragen.

Feuchte Moore sind echte Klimaschützer. Denn als natürliche CO₂-Speicher entziehen sie der Atmosphäre große Mengen an Treibhausgasen. Viele Moorflächen wurden früher trockengelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen. Heute zeigen moderne Methoden, dass sich beides verbinden lässt: eine schonende Nutzung durch den Menschen und die Wiederherstellung der wichtigen Klimafunktion.

Der Moor-Mitmachtag will ein Gemeinschaftserlebnis schaffen für Familien, Engagierte aus Vereinen, Unternehmen, Politik etc., kurz: Menschen aus der Region, die Lust haben, beim Moorschutz mitzuwirken. Kinder sind willkommen und können mit eigenen kleinen Schaufeln spielerisch Teil der Aktion werden. Neben der praktischen Arbeit bietet das Rahmenprogramm spannende Einblicke in die Welt der Moore. Geführte Expeditionen durch das Gelände, Infostände und eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Landwirtschaft machen deutlich, warum jeder Spatenstich zählt und welche Herausforderungen es beim Moorschutz gibt.

Die Teilnahme ist frei. Wer dabei sein möchte, sollte festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe mitbringen. Einige Werkzeuge stehen bereit – wer sichergehen will, bringt seine eigene Schaufel mit. Zur besseren Planung wird seitens der Organisatoren um Anmeldung gebeten unter: www.energieagentur-ebe-m.de/Moortag

Über die Veranstalter

Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Seit 2024 sammelt die Initiative Spenden für das Moorschutzprojekt. CO2-regio ist Projektträger des Moorschutzprojekts. Als gemeinnütziges Unternehmen initiiert, entwickelt und verantwortet CO2-regio regionale Moorschutzprojekte. Der Deutsche Alpenverein ist der größte Bergsport- und Naturschutzverband Deutschlands und unterstützt das Moorschutzprojekt seit 2025 im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie.

Job- und Ausbildungsmesse am 20. Mai in Kirchheim

Maria Sabbas-Scouras

Über 50 Aussteller, rund 700 Stellenangebote und das Landratsamt München mit dabei

Ein Gespräch am Messestand, ein erster Einblick in ein neues Berufsfeld oder der direkte Kontakt zu möglichen Arbeitgebern: Am Mittwoch, 20. Mai 2026, wird der Bürgersaal Kirchheim erstmals zum Treffpunkt für berufliche Perspektiven im Landkreis München. Von 11 bis 19 Uhr lädt die Job- und Ausbildungsmesse „Neuorientierung null-acht 12“ Besucherinnen und Besucher ein, sich über Ausbildung, Berufseinstieg, Jobwechsel und Quereinstieg zu informieren. Über 50 Aussteller präsentieren rund 700 Stellenangebote. Auch das Landratsamt München ist mit einem eigenen Messestand und einem vielseitigen Programm vertreten. Der Eintritt ist frei.

Die Premiere in Kirchheim ist ein gemeinsames Projekt des SV Heimstetten e. V. und „Neuorientierung null-acht 12“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchheim und dem Landratsamt München. Die Schirmherrschaft übernehmen Kirchheims Erster Bürgermeister Stephan Keck und Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel.

Die Messe richtet sich an Jobsuchende, Schülerinnen und Schüler, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Fachkräfte. Im Mittelpunkt steht die persönliche Begegnung. Besucherinnen und Besucher können direkt mit Unternehmen, Institutionen und Beratungspartnern ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich über konkrete Einstiegsmöglichkeiten informieren. Auch wer sich beruflich neu orientieren möchte, findet hier verschiedene Branchen, Arbeitgeber und Beratungsangebote an einem Ort.

Was das Landratsamt alles zu bieten hat

Das Landratsamt München präsentiert am Messestand die Vielfalt seiner Ausbildungs- und Berufsfelder und zeigt, welche Möglichkeiten eine Tätigkeit beim Landkreis bietet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über Karrierechancen im Landratsamt, beantworten Fragen zu Einstieg, Ausbildung und Bewerbung und geben Einblicke in die Arbeit einer modernen Verwaltung.

Mit dabei ist auch das Team des Jobcenters Landkreis München, unter anderem aus den Bereichen Arbeitgeberservice, Fallmanagement und JIBB, der Anlaufstelle für Jugendliche in Beruf und Bildung.

Am Stand des Landratsamts wird ein Bewerbermappen-Check angeboten. Besucherinnen und Besucher können ihre Unterlagen mitbringen und erhalten vor Ort Hinweise für ihre Bewerbung. Kleine Werbegeschenke, eine Popcornmaschine und ein Gewinnspiel ergänzen das Angebot am Stand.

Christina Scheib, aus der Serie „Trucker Babes“, zu Gast

Neben den Angeboten am Messestand richtet das Job-Event den Blick auch auf einzelne Berufsfelder, in denen Fachkräfte gesucht werden. Dazu zählt der Transport- und Logistikbereich. Besucherinnen und Besucher erhalten detaillierte Einblicke in berufliche Möglichkeiten rund um Lkw, Güterverkehr und Logistik.

Passend dazu ist um 17.10 Uhr Christina Scheib zu Gast, bekannt aus der Serie „Trucker Babes“ und Frauenbotschafterin des Güterkraftverkehrs. Sie spricht zum Thema „Gewerbliches Fahren – Frauen bewegen 400 PS“ und gibt Einblicke in ein Berufsfeld, das vielfältige Einstiegsmöglichkeiten bietet.

Die Messe bietet damit Gelegenheit, Arbeitgeber kennenzulernen, berufliche Möglichkeiten auszuloten und direkt ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen gibt es unter www.neuorientierung0812.de/20-05-2026-kirchheim-job-event.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Bild von Magnet.me auf Pixabay

Ausweichquartier für Geflüchtete in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Bewohner ziehen Anfang Juni in benachbartes Gebäude

Fast auf den Tag genau zehn Jahre ist die Unterkunft für Geflüchtete in der Unterschleißheimer Siemensstraße in Betrieb. Nun müssen dort verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die den Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner erfordern. Glücklicherweise konnte das Landratsamt dazu in der Nachbarschaft ein Gebäude anmieten, in dem die Menschen, von denen viele bereits seit Jahren in Unterschleißheim leben, unterkommen können. Die Ersatzunterkunft liegt nur einige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt und bietet bei einer Maximalauslastung Platz für ca. 200 Personen.

„Ich bin sehr froh, dass wir für die teils von Beginn an in Unterschleißheim lebenden Geflüchteten so eine gute Lösung in unmittelbarer Nachbarschaft gefunden haben“, sagt Landrat Christoph Göbel anlässlich des kurz bevorstehenden Umzugs in das Ausweichquartier.

Im Anschluss an die Sanierungsmaßnahme ist eine Wiederinbetriebnahme vorgesehen, voraussichtlich im Sommer 2026. Sobald klar ist, wann und wie die Belegung erfolgt, wird dies bekanntgegeben.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.05.2026)

Großkontrolle rund um Uhrenmesse in Unterschleißheim

Maria Sabbas-Scouras

Mit einem groß angelegten Schwerpunkteinsatz ist die Polizei am Sonntag gegen Straftaten im Zusammenhang mit der Uhrenmesse im Ballhausforum Unterschleißheim vorgegangen. Die Polizeiinspektion Oberschleißheim wurde dabei von mehreren Dienststellen des Polizeipräsidiums München sowie dem Zoll unterstützt.

Hintergrund der Kontrollen sind wiederholt aufgetretene Straftaten im Umfeld der Messe. Besonders schwer wiegen dabei zwei schwere Raubdelikte aus dem Jahr 2025 sowie ein besonders schwerer Diebstahl aus einem Fahrzeug im Jahr 2026, bei dem ein hoher Beuteschaden entstand.

Im Rahmen des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 120 Fahrzeuge und über 200 Personen. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße unter anderem gegen das Waffen- und Straßenverkehrsgesetz fest, die zur Anzeige gebracht wurden.

Zudem wurden größere Mengen Bargeld, Schmuck, Gold sowie Medikamente sichergestellt. Die Gegenstände werden nun durch die Ermittlungsbehörden weiter geprüft.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 17.05.2026)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Entdecken Sie Ismaning neu – mit der Klima-Rallye!

Maria Sabbas-Scouras

Nutzen Sie die sonnigen Frühlingstage für einen besonderen Spaziergang durch Ismaning: Die interaktive Klima-Rallye des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit macht Klimawissen spielerisch erlebbar – und Ismaning gehört zu den ersten zehn Kommunen in Bayern, die dieses Angebot anbieten.

Auf rund zwei Kilometern vom Eisweiher bis in den Hain erwarten Sie acht spannende Stationen zu Themen wie Klimawandel, Hitze, Extremwetter oder Pollen. Quizfragen, kleine Aufgaben und Videos sorgen dabei für Unterhaltung und interessante Einblicke. Begleitet werden Sie von den sympathischen „CliMates“.

Die Rallye eignet sich für Kinder ab etwa acht Jahren, Familien, Freundesgruppen und alle Neugierigen.

So einfach geht’s:

  • Kostenlose App „Healthy-CliMATE“ herunterladen

  • Standort freigeben

  • Ismaninger Klima-Rallye auswählen und loslegen

Die App führt Sie automatisch zur nächsten Station – und am Ende wartet sogar eine Urkunde. Also: Losspazieren und Ismaning mit neuen Augen entdecken!

Serie von Autoaufbrüchen in Garching – Täter stehlen Infotainmentsysteme aus mehreren Fahrzeugen

Maria Sabbas-Scouras

Unbekannte Täter haben in Garching mehrere geparkte Autos aufgebrochen und hochwertige Fahrzeugtechnik gestohlen. Die Polizei geht von einer gezielten Serie aus und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die Taten zwischen Montagabend, 11. Mai, 19 Uhr, und Dienstagvormittag, 12. Mai, 10 Uhr. Betroffen waren mehrere geparkte Fahrzeuge des Typs Seat Alhambra. Die Täter öffneten die Pkw auf bislang unbekannte Weise und bauten anschließend die Infotainmentsysteme sowie Kombiinstrumente aus den Fahrzeugen aus.

Die betroffenen Autos standen unter anderem im Bereich Brunnenweg, Pfarrer-Seeanner-Straße und Mozartstraße in Garching. Durch die Aufbrüche und den Ausbau der Technik entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei veranlasste Spurensicherungsmaßnahmen an den Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 54 des Polizeipräsidiums München geführt.

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenhinweise: Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder weitere ähnliche Fälle kennt, wird gebeten, sich bei der Polizei München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Kris auf Pixabay

Zwei Jungen stürzen mit E-Scooter in Aschheim – Zwölfjähriger schwer verletzt

Maria Sabbas-Scouras

Bei einem Unfall mit einem E-Scooter in Aschheim sind am Donnerstagmittag zwei Jungen verletzt worden, einer davon schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 13.20 Uhr auf dem Heimstettner Weg.

Nach Angaben der Polizei war ein zwölfjähriger Junge aus dem Landkreis München mit einem E-Scooter unterwegs. Auf dem Fahrzeug befand sich zudem ein 13-jähriger Mitfahrer. Während der Fahrt geriet der Scooter aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ins Schlingern. Beide Kinder stürzten daraufhin auf die Fahrbahn.

Der zwölfjährige Fahrer erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Der 13-Jährige kam mit leichteren Verletzungen davon und konnte noch vor Ort ambulant versorgt werden.

Die Polizei stellte den E-Scooter zur technischen Überprüfung sicher. Die Münchner Verkehrspolizei nahm den Unfall auf und ermittelt nun zur genauen Ursache des Sturzes.

Der Vorfall zeigt erneut die Risiken bei der Nutzung von E-Scootern – insbesondere dann, wenn mehrere Personen gleichzeitig auf einem Fahrzeug unterwegs sind.
Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 15.05.2026)

Bild von Andreas Volz auf Pixabay

Der Kreistag konstituiert sich

Maria Sabbas-Scouras

Jetzt stehen auch die Stellvertretungen des Landrats und die Ausschussbesetzungen fest

Seit der Kommunalwahl Anfang März ist bekannt, wer die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden sechs Jahren im Kreistag vertreten wird. Nun steht auch fest, wer den Landrat bei Abwesenheit oder Terminüberschneidungen vertritt und wer sich in welchem Fachausschuss, Zweckverband oder weiterem Gremium engagiert.

In seiner konstituierenden Sitzung am Montag, 11. Mai 2026, hat der neue Kreistag offiziell die Arbeit aufgenommen. Ihm gehören neben dem Landrat 70 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn Parteien an. Zu Beginn der Sitzung wurden die neu in den Kreistag gewählten Mitglieder vereidigt. Insgesamt legten 19 Mitglieder den Eid ab.

Fünf Stellvertreter für den Landrat

Eine der ersten Amtshandlungen des Gremiums war die Wahl beziehungsweise Bestellung der Personen, die den Landrat in den kommenden sechs Jahren im Amt vertreten. Zur ersten Stellvertreterin des Landrats wurde Nicola Gerhardt (CSU) im ersten Wahlgang mit 48 gültigen Stimmen gewählt.

Statt wie bisher drei Stellvertretungen bestellte das Gremium vier weitere Stellvertreterinnen und Stellvertreter des Landrats. Dies sind Stefan Schelle (CSU), Susanna Tausendfreund (Bündnis 90/Die Grünen), Annette Ganssmüller-Maluche (SPD) sowie Barbara Bogner (Unabhängige Bürgergemeinschaft München-Land).

Grundlage für die Arbeit im Kreistag ist die Geschäftsordnung. Sie regelt unter anderem die Fristen für die Ladung zu Sitzungen, das Zustandekommen von Beschlüssen, die Zuständigkeiten der Ausschüsse sowie Wertgrenzen für Ausgaben, über die der Landrat oder einzelne Ausschüsse entscheiden dürfen.

Die wesentliche Änderung gegenüber der Geschäftsordnung des vorangegangenen Kreistags betrifft die Größe der Ausschüsse. Mit Ausnahme des Jugendhilfeausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses besteht nun jedes Fachgremium aus 15 Mitgliedern: dem Landrat und 14 weiteren Kreistagsmitgliedern. Bislang hatte nur der Kreisausschuss diese Größe.

Der größte Fachausschuss ist der Jugendhilfeausschuss mit insgesamt 31 Personen. Er besteht aus 20 beschließenden Mitgliedern. Sie kommen aus den Reihen des Kreistags und von Trägern der freien Jugendhilfe. Hinzu kommen elf beratende Mitglieder, unter anderem aus Verwaltung, Polizei und Kirchen.

Der Rechnungsprüfungsausschuss besteht aus insgesamt sieben Mitgliedern aus den Reihen des Kreistags. Er ist der einzige Ausschuss, dem der Landrat nicht vorsitzt und dem er auch nicht angehört. Zu seiner Vorsitzenden wurde wie bereits in der vergangenen Wahlperiode Brigitte Weinzierl (CSU) bestimmt.

Vertreterinnen und Vertreter in weitere Gremien entsandt

Neben der Besetzung der Kreisgremien benannten die Fraktionen auch ihre Vertreterinnen und Vertreter für weitere Gremien, in die der Kreistag Mitglieder entsendet. Dazu zählen unter anderem die 14 Schulzweckverbände, der Beirat der Kliniken München Pasing und Perlach GmbH, der Rettungszweckverband sowie der Aufsichtsrat der Energieagentur Ebersberg-München GmbH.

Landrat Christoph Göbel freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Gremium. Er verband dies mit dem Wunsch, die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der Vorjahre fortzusetzen.

Viel Zeit sich einzuarbeiten, haben die neuen Kreisräte nicht. Schon in der kommenden Woche tagen die ersten Fachausschüsse – der Ausschuss für Bauen und Schulen am Montag und der Sozialausschuss am Dienstag.

Fünf Kreisrätinnen und Kreisräte wurden als Stellvertretung für den Landrat gewählt bzw. bestellt: v.l. Nicola Gerhardt, Annette Ganssmüller-Maluche, Landrat Christoph Göbel, Barbara Bogner, Stefan Schelle und Susanna Tausendfreund.

Die Sitzverteilung im Kreistag: Neben dem Landrat gehören dem Gremium 70 Kreisräte aus zehn Parteien an.

Bestellaktion für Balkonsolaranlagen endet bald - Bestellungen noch bis 17. Mai möglich

Maria Sabbas-Scouras

Bereits seit Mitte April läuft im Landkreis München eine Sammelbestellaktion für Balkonsolaranlagen. Bei zwei Informationsabenden Anfang Mai konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand darüber informieren, was es bei der Installation einer solchen Anlage zu beachten gilt. Das Interesse an einer eigenen Steckersolaranlage war riesig: Mehr als 140 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Sie konnten die angebotenen Produkte vor Ort besichtigen und die sachgerechte Anbringung mit der als Kooperationspartnerin für die Aktion gewonnenen Firma individuell besprechen.

Eines der Ziele dieser Sammelbestellung ist es, Verpackungsmüll einzusparen. Die Solarmodule werden deshalb auf Paletten an lokale Abholorte im Landkreis München geliefert und dort von den Käuferinnen und Käufern unverpackt mit dem eigenen Wagen abgeholt. Kurz vor dem Beginn der Pfingstferien endet nun die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen: Bestellschluss ist am Sonntag, 17. Mai 2026. Mitte Juni können die bestellten Solarmodule dann an vier Orten rund um München, in Ismaning, Unterhaching, Krailling oder Haar, abgeholt werden.

Wie die Bestellung genau abläuft sowie Zeitpunkt und Ort der Abholung erfahren Interessierte auf der Projektplattform des Landkreises München unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Nachhaltig und günstig

Das Landratsamt München bietet die Sammelbestellung für Balkonkraftwerke zusammen mit der Fa. Solardet an. Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Dabei erhalten sie 12 Prozent Rabatt auf Balkonkraftwerk-Sets oder Einzelkomponenten bei Selbstmontage und sparen sich zusätzlich 60 Euro Versandkosten.

Bei Installation durch die Fachfirma wird ein Rabatt von 20 Prozent auf den Gesamtpreis gewährt. Die Anlagen erzeugen einen Teil des täglichen Strombedarfs einfach selbst, ersetzen Strom aus fossilen Quellen und reduzieren so den CO₂‑Ausstoß. Damit wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop des Verkäufers. Es gibt viele Anbieter am Markt, die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.05.2026

Auf zwei Informationsabenden konnten sich Interessierte über Balkonsolaranlagen informieren.

Strom vom Balkon: Informationsabend am 07. Mai

Maria Sabbas-Scouras

Informationen zu Installation, Anmeldung und Betrieb

Mit wenig Aufwand zur eigenen kleinen Solaranlage: Noch bis zum 17. Mai bietet der Landkreis München eine Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen an. Haushalte ohne eigenes Dach können so ebenfalls von der Energiewende profitieren. Wer sich unverbindlich informieren möchte, hat dazu am Donnerstag, 07. Mai 2026, um 18 Uhr, die Gelegenheit bei einem kostenlosen Infoabend.

Das Landratsamt München führt die Sammelbestellung für Balkonsolaranlagen zusammen mit der Firma Solardet durch. Diese wird auch am Infoabend für Fragen zur Verfügung stehen. Interessierte erhalten grundlegende Informationen zur Installation, Anmeldung und zum sicheren Betrieb von Balkonsolaranlagen und können die angebotenen Produkte in Augenschein nehmen. Die Veranstaltung findet in der Außenstelle des Landratsamts statt, am MesseCampus in Riem, Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München (Eingang auf der Nordseite des Gebäudes). Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail an 29plusplus@lra-m.bayern.de anzumelden.

Heute montieren, morgen Strom produzieren

Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Bei Abholung an einer der zentralen Abholstellen erhalten Interessierte 12 Prozent Rabatt auf Balkonsolaranlagen-Sets oder Einzelkomponenten und sparen 60 Euro Versandkosten. Käuferinnen und Käufer, die die Anlage gleich von der Fachfirma installieren lassen, erhalten 20 Prozent auf den Gesamtpreis.

Die Anlagen erzeugen einen Teil des täglichen Strombedarfs einfach selbst und reduzieren so den CO₂‑Ausstoß. Damit wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Der Weg zur eigenen Balkonsolaranlage – Schritt für Schritt erklärt – ist auf der Projektplattform des Landkreises München dargestellt unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop von Solardet. Es gibt viele Anbieter am Markt; die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 22.04.2026)

„MyRadl“ startet im Münchner Norden – neues Bikesharing für die NordAllianz

Maria Sabbas-Scouras

Am 7. Mai 2026 geht mit „MyRadl“ ein neues Bikesharing-System in München und dem Umland an den Start – auch in den acht Kommunen der NordAllianz: Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim.

Das Angebot richtet sich an Bürger, Pendler und Besucher und soll eine flexible, umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr schaffen. Ob zur S-Bahn, zur Arbeit oder in der Freizeit – „MyRadl“ erleichtert vor allem die sogenannte „erste und letzte Meile“.

Besonders im wirtschaftsstarken Münchner Norden mit seinen vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen spielt das eine wichtige Rolle. An zahlreichen Firmenstandorten entstehen zusätzliche Fahrrad-Stationen, sodass Beschäftigte bequem vom Bahnhof zur Arbeit gelangen können.

Zur Auswahl stehen klassische Fahrräder und E-Bikes. Die Buchung erfolgt einfach per App, die Räder können rund um die Uhr an festen Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Auch preislich ist das Angebot attraktiv, vor allem für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die von Vergünstigungen profitieren.

Unterstützt wird das Projekt vom Bund im Rahmen eines Klimaschutzprogramms. Neben dem Bikesharing investieren die Kommunen auch in bessere Radwege, Abstellanlagen und Serviceangebote für Radfahrer.

Mit „MyRadl“ setzt die Region ein klares Zeichen für moderne, vernetzte und klimafreundliche Mobilität im Münchner Norden.

Alle Informationen zu Standorten, Tarifen und teilnehmenden Kommunen unter www.myradl.de.

Quelle: Nordallianz

Text: Maria Sabbas-Scouras

Halbseitige Sperrung auf der Freisinger Landstraße

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten zwischen 4. Mai und voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Stilllegung einer Gashochdruckleitung durch die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG wird die Freisinger Landstraße (Staatsstraße 2350), zwischen dem Ortsausgang Garching und Dietersheim, auf Höhe der Freisinger Landstraße 50, vom 4. Mai 2026 bis längstens 26. Juni 2026 halbseitig auf Höhe des Römerhofwegs 67 und auf Höhe der Lichtenbergstraße teilweise gesperrt.

Die halbseitige Sperrung auf Höhe der Freisinger Landstraße 50 ist durch eine Ampelregelung, abwechselnd für beide Fahrtrichtungen, befahrbar und wird nur in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr aktiviert. Außerhalb der Arbeitszeit wird die Baumaßnahme vollständig zurückgebaut, um eine normale Befahrbarkeit der Fahrbahn zu gewährleisten. Bei den anderen Baumaßnahmen entlang der Freisinger Landstraße auf Höhe des Römerhofwegs 67 und der Lichtenbergstraße soll eine Befahrbarkeit in beide Fahrtrichtungen sichergestellt werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Rückblick auf sechs bewegte Jahre

Maria Sabbas-Scouras

Kreistag kommt ein letztes Mal in der laufenden Wahlperiode zusammen

Am vorletzten Tag der laufenden Wahlperiode ist der Kreistag des Landkreises München zu einem letzten Treffen zusammengekommen. Anders als üblich standen dabei keine Beschlüsse auf der Tagesordnung. Vielmehr nutzten die Kreisrätinnen und Kreisräte die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen sechs Jahre zurückzublicken und sich von denjenigen zu verabschieden, die dem Gremium künftig nicht mehr angehören.

Die Veranstaltung fand im „Spektakel im Postsaal“ in Ebenhausen (Gemeinde Schäftlarn) statt. Landrat Christoph Göbel griff den Namen des Veranstaltungsortes in seiner Rede mit einem Augenzwinkern auf: Dieser sei in gewisser Weise sinnbildlich für die zurückliegende Amtszeit gewesen.

Tatsächlich stand die gesamte Periode unter dem Eindruck mehrerer Krisen. Zu Beginn prägte die Corona-Pandemie die Arbeit des Kreistags. Es folgten der bis heute andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine mit einer großen Zahl geflüchteter Menschen sowie eine zunehmend angespannte geopolitische Lage weltweit. Parallel dazu verschärfte sich die haushaltspolitische Situation deutlich. Dreimal sank in diesem Zeitraum die Umlagekraft, während die Aufgaben stetig zunahmen. Die Kreisumlage musste zuletzt auf ein im Landkreis München noch nie dagewesenes Niveau von 53,7 Prozentpunkten angehoben werden.

Zentrale Zukunftsaufgaben vorangebracht

Trotz dieser Rahmenbedingungen sei es gelungen, zentrale Zukunftsaufgaben konsequent voranzubringen, betonte Göbel. Dazu zählen insbesondere der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Maßnahmen im Energie- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung der Schullandschaft. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und kreisangehörigen Kommunen: „Dass wir hier gerade auch bei den vielen schwierigen Themen in einer solchen Geschlossenheit an einem Strang ziehen, ist alles andere als selbstverständlich.“

Der Landrat dankte allen Mitgliedern des Kreistags für die stets konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt dem ehrenamtlichen Engagement: „Sie alle setzen sich zu 100 Prozent ehrenamtlich für die Menschen in unserem Landkreis ein – das verdient höchsten Respekt.“

„Wahnsinnig verlässliches Team“

Ein besonderer Dank ging auch an die vier Stellvertreter des Landrats, Ernst Weidenbusch, Otto Bußjäger, Annette Ganssmüller-Maluche und Christoph Nadler, die diese Funktion bereits seit zwölf Jahren ausüben. Göbel bezeichnete sie als ein „wahnsinnig verlässliches Team“.

Insgesamt 19 Kreisrätinnen und Kreisräte wurden im Rahmen der Veranstaltung verabschiedet. Sie gehören dem neuen Kreistag nicht mehr an. Unter ihnen waren auch zwei Persönlichkeiten, die 36 Jahre lang ununterbrochen einen Sitz im Gremium hatten:

Ingrid Lenz-Aktas engagierte sich über Jahrzehnte hinweg insbesondere im Bereich Energie- und Klimaschutz. Bereits früh setzte sie hier wichtige Impulse – visionär, hartnäckig und zugleich stets mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit. Darüber hinaus würdigte Göbel ihr langjähriges Engagement im Klinikbereich. So war sie unter anderem 18 Jahre Mitglied im Beirat der Kliniken München-Pasing und München-Perlach und übte diese Aufgabe mit großem Einsatz und hoher fachlicher Akribie aus.

Ebenfalls seit 36 Jahren im Kreistag vertreten war Ernst Weidenbusch, ein Vollblutpolitiker, der sich seit seinem 16. Lebensjahr politisch engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Kreistag war er unter anderem zehn Jahre Mitglied des Bayerischen Landtags. Weidenbusch habe sich stets konsequent für seine Überzeugungen eingesetzt und „für die Sache gekämpft wie ein Löwe“, insbesondere wenn es um die finanzielle Stabilität des Landkreises ging. Seit 2014 war er zudem gewählter Stellvertreter des Landrats. Die Zusammenarbeit sei dabei so nahtlos gewesen, dass in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal eine formelle Urlaubsübergabe erforderlich gewesen sei, so Göbel.

Mit dem gemeinsamen Rückblick und der Verabschiedung endet eine Wahlperiode, die den Landkreis München in besonderer Weise gefordert, aber auch nachhaltig geprägt hat. Der neue Kreistag der Wahlperiode 2026 bis 2031 tritt am 11. Mai im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung erstmals zusammen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Beide Fotos: Fotoagentur Robert Kiderle

Die verabschiedeten Kreisräte mit Landrat Christoph Göbel (jeweils von l. n. r. mit der ersten Reihe unten beginnend): Maria Knoller, Ingrid Lenz-Aktas, Karin Schuster, Annabella Wünsche, Landrat Christoph Göbel, Ilse Weiß, Ingrid Lindbüchl, Florian Ernstberger, Ernst Weidenbusch, Tanja Campbell, Kilian Körner, Günter Heyland und Dr. Philipp Bauer. In Abwesenheit verabschiedet wurden darüber hinaus: Bela Bach, Natascha Kohnen, Lissy Meyer, Sabine Pilsinger, Michael Ritz, Frank Sommer und Hubert Zellner.

36 Jahre Einsatz im Kreistag des Landkreises München: Ernst Weidenbusch und Ingrid Lenz-Aktas zusammen mit Landrat Christoph Göbel

Der Landkreis München startet in die Badesaison

Maria Sabbas-Scouras

Rücksichtsvolles Miteinander sorgt für ungetrübtes Badevergnügen Mit dem 1. Mai beginnt in den Erholungsgebieten des Landkreises München offiziell die Badesaison. Seen und Grünanlagen laden wieder zum Entspannen, Baden und Verweilen ein. Damit sich alle Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können, bittet das Landratsamt München um ein rücksichtsvolles Miteinander.

Wer seinen Aufenthalt genießen möchte, trägt auch Verantwortung für andere.

Dazu gehört es, Grünanlagen und Einrichtungen sauber zu halten und Abfälle in die vorgesehenen Behälter zu entsorgen. Offenes Feuer ist nicht erlaubt. Grillen ist ausschließlich an den ausgewiesenen Zonen gestattet.

Auch beim Thema Lärm gilt: Weniger ist mehr. Laute Musik oder andere Störungen können die Erholung anderer beeinträchtigen. Darum: Kopfhörer auf und die Musik für sich genießen!

Vögel füttern verboten

In der Zeit vom 1. Mai bis 30. September dürfen keine Tiere in die Erholungsgebiete mitgebracht werden. Und auch, wenn es noch so viel Spaß macht: Bitte keine Vögel füttern! Das Füttern lockt insbesondere noch mehr Gänse und Entenvögel an – und mit ihnen steigt auch die Menge ihrer Hinterlassenschaften. Diese sind nicht nur unangenehm für die Badegäste, sie können nachweislich auch zu einer Beeinträchtigung der mikrobiologischen Badegewässerqualität führen.

Nicht gestattet sind außerdem das Aufstellen von Zelten und Wohnwagen sowie das Nächtigen an den Seen.

Mit Beginn der Badesaison werden auch wieder Parkgebühren erhoben. Zur zügigen Abwickelung bitte wir die Parkgebühren passend mitzuführen. Diese betragen je nach See zwischen zwei und drei Euro für Pkw sowie bis zu 1,50 Euro für Krafträder (ausgenommen am Unterföhringer See).

Neu am Heimstettener See: Höhenbegrenzer an Parkplätzen

An den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim wurden Höhenbegrenzer installiert. Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Pkw sowie niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter können die Flächen weiterhin nutzen.

Wohnmobile und Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Nutzungskonflikten geführt haben, sind damit von der Zufahrt ausgeschlossen.

Alle Infos zu den Badeseen im Landkreis München gibt es unter: www.landkreismuenchen.de/badeseen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.04.2026)

Wenn der Wald zur Zündschnur wird – Achtung, hohe Brandgefahr im Landkreis München

Maria Sabbas-Scouras

Eigentlich ist der Wald ja ein Ort zum Durchatmen: Vogelgezwitscher, frische Luft, vielleicht ein kleiner Spaziergang zur inneren Balance. Doch aktuell gilt im Landkreis München eher: tief durchatmen – und bitte nichts anzünden.

Denn von morgen bis Samstag herrscht Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Klingt erstmal abstrakt, bedeutet aber ganz konkret: Ein kleiner Funke kann reichen, und aus einem harmlosen Ausflug wird schneller ein Feuerwehreinsatz als man „Grillwurst“ sagen kann.

Dabei sind es oft die unscheinbaren Dinge, die gefährlich werden: die lässig aus dem Autofenster geschnippte Zigarette, das Auto, das „nur kurz“ auf trockenem Gras parkt, oder die spontane Idee von Lagerfeuerromantik. Was idyllisch klingt, endet im Zweifel mit Sirenen statt Sonnenuntergang.

Und nicht nur der Mensch ist betroffen: Auch die Tiere im Wald geraten in Gefahr. Für sie bedeutet ein Brand nicht nur Stress, sondern oft den Verlust ihres Lebensraums – oder Schlimmeres. Gerade in trockenen Zeiten kann schon ein einziger Auslöser ganze Lebensräume bedrohen.

Ein zusätzlicher Risikofaktor, der oft unterschätzt wird: Feuerwerke bei Volksfesten in Waldnähe. Funkenflug und heiße Partikel können – besonders bei Trockenheit – schnell den Boden oder das Unterholz entzünden. Was als festlicher Höhepunkt gedacht ist, kann so ungewollt zum Brandherd werden und Tiere zusätzlich in Panik versetzen.

Dabei gibt es längst attraktive Alternativen: Moderne Licht- oder Lasershows sorgen ebenfalls für beeindruckende Momente am Himmel – ganz ohne Funkenflug, Rauch oder Brandgefahr. Sie sind nicht nur sicherer für Mensch und Natur, sondern auch deutlich stressfreier für die Tierwelt.

Auch wenn es in Bayern im Vergleich seltener brennt als anderswo, zeigen die vergangenen Jahre: Wenn es brennt, dann richtig – und solche Brände sind oft schwer zu kontrollieren.

Die wichtigsten Regeln sind eigentlich simpel:
Rauchen im Wald? Von März bis Oktober tabu.
Offenes Feuer? Bitte nicht – auch nicht in Waldnähe.
Parken auf trockenem Gras? Lieber lassen.
Zigaretten gehören in den Aschenbecher, nicht auf die Straße.
Und bei Veranstaltungen: Feuerwerke in Waldnähe kritisch hinterfragen – Alternativen nutzen.

Sollte doch irgendwo Rauch aufsteigen, gilt: nicht zögern, sondern sofort die Feuerwehr unter 112 rufen – und den Ort so genau wie möglich beschreiben.

Unterm Strich heißt das: Der Wald ist aktuell kein Ort für Funkenflug, sondern für Rücksicht. Wer ein bisschen aufpasst, sorgt dafür, dass aus einem Spaziergang kein Einsatzbericht wird – und schützt ganz nebenbei auch die Tiere, die dort zuhause sind.

Maria Sabbas-Scouras

Bild von Ylvers auf Pixabay

Teilsperrung der Kreisstraße M 13 in Unterföhring

Maria Sabbas-Scouras

Bauarbeiten vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026

Wegen der Verlegung einer Gasleitung im Auftrag der Stadtwerke München wird die Kreisstraße M 13 – Münchner Straße zwischen der Einmündung Feringastraße und der Brücke über den Föhringer Ring vom 4. Mai bis voraussichtlich 26. Juni 2026 teilweise gesperrt.

Auf der Münchner Straße werden in beiden Fahrtrichtungen einzelne Fahrspuren gesperrt. Während der Bauarbeiten steht je Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Abfahrtsast zum Föhringer Ring in Fahrtrichtung Osten ist während der Arbeiten voll gesperrt.

Der Verkehr wird über die Münchner Straße – Mitterfeldallee – Dieselstraße – Staatsstraße 2340 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden im Bereich der Baustelle über den bestehenden Geh- und Radweg oder über einen eingerichteten Notweg geführt.

MVV: Die Haltestelle Feringastraße auf der Münchner Straße in Fahrtrichtung Norden kann während der Bauzeit nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden in der Feringastraße sowie auf der Münchner Straße südlich der Feringastraße eingerichtet. Zu beachten sind die Informationen des MVV und der MVG.

Quelle: Landratsamt München (Stand 28.04.2026)

Bild von Manfred Richter auf Pixabay

Freinacht – Wenn „Brauchtum“ plötzlich einen Feuerlöscher braucht

Maria Sabbas-Scouras

Es ist wieder soweit: Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai steht vor der Tür – in München besser bekannt als die sagenumwobene „Freinacht“. Eine Nacht, in der Jugendliche traditionell durch die Straßen ziehen, Streiche spielen und… nun ja, gelegentlich die Definition von „Spaß“ etwas kreativ auslegen.

Die Polizei München hat dazu eine klare Botschaft, die sich ungefähr so zusammenfassen lässt:
„Ein bisschen Schabernack? Gerne. Eine brennende Mülltonne? Eher ungünstig.“

Denn während das klassische Umstellen von Gartenmöbeln vielleicht noch als halbwegs charmant durchgeht, hört der Humor spätestens dann auf, wenn Verkehrszeichen plötzlich aussehen wie moderne Kunst oder Hauswände unfreiwillig zur Leinwand werden. Ganz zu schweigen von Mülltonnen, die beschließen, ein Eigenleben als Lagerfeuer zu führen.

Die Polizei bringt es deshalb erstaunlich poetisch auf den Punkt:
„Brauchtum ja – Straftaten nein!“

Ein Satz, der im Grunde bedeutet:
Wenn dein „Streich“ am nächsten Tag eine Rechnung, Anzeige oder Feuerwehr nach sich zieht, war es vielleicht doch eher Kategorie „keine gute Idee“.

Also, liebe Nachtschwärmer: Zieht los, habt Spaß, genießt die mystische Freinacht – aber denkt daran, dass Eigentum anderer Menschen kein interaktives Spielfeld ist. Oder anders gesagt:
Wenn dein Spaß nur funktioniert, weil jemand anderes danach weniger Spaß hat, ist es wahrscheinlich kein besonders guter Spaß.

In diesem Sinne: Fröhliche Freinacht – und möge alles am nächsten Morgen noch da stehen, wo es hingehört.