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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Freinacht – Wenn „Brauchtum“ plötzlich einen Feuerlöscher braucht

Maria Sabbas-Scouras

Es ist wieder soweit: Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai steht vor der Tür – in München besser bekannt als die sagenumwobene „Freinacht“. Eine Nacht, in der Jugendliche traditionell durch die Straßen ziehen, Streiche spielen und… nun ja, gelegentlich die Definition von „Spaß“ etwas kreativ auslegen.

Die Polizei München hat dazu eine klare Botschaft, die sich ungefähr so zusammenfassen lässt:
„Ein bisschen Schabernack? Gerne. Eine brennende Mülltonne? Eher ungünstig.“

Denn während das klassische Umstellen von Gartenmöbeln vielleicht noch als halbwegs charmant durchgeht, hört der Humor spätestens dann auf, wenn Verkehrszeichen plötzlich aussehen wie moderne Kunst oder Hauswände unfreiwillig zur Leinwand werden. Ganz zu schweigen von Mülltonnen, die beschließen, ein Eigenleben als Lagerfeuer zu führen.

Die Polizei bringt es deshalb erstaunlich poetisch auf den Punkt:
„Brauchtum ja – Straftaten nein!“

Ein Satz, der im Grunde bedeutet:
Wenn dein „Streich“ am nächsten Tag eine Rechnung, Anzeige oder Feuerwehr nach sich zieht, war es vielleicht doch eher Kategorie „keine gute Idee“.

Also, liebe Nachtschwärmer: Zieht los, habt Spaß, genießt die mystische Freinacht – aber denkt daran, dass Eigentum anderer Menschen kein interaktives Spielfeld ist. Oder anders gesagt:
Wenn dein Spaß nur funktioniert, weil jemand anderes danach weniger Spaß hat, ist es wahrscheinlich kein besonders guter Spaß.

In diesem Sinne: Fröhliche Freinacht – und möge alles am nächsten Morgen noch da stehen, wo es hingehört.

Kulturpreis 2025 für „Die Kleinste Bühne der Welt“

Maria Sabbas-Scouras

Preisträger und Förderpreisträger in Grünwald ausgezeichnet

Der Landkreis München hat am Mittwochabend im August-Everding-Saal in Grünwald seinen Kulturpreis 2025 sowie zwei Kulturförderpreise verliehen. Landrat Christoph Göbel überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an das Ensemble „Die Kleinste Bühne der Welt“ sowie an Ricarda Geary und den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V.

Große Kunst im kleinen Format

Für die Hauptpreisträger Hedwig Rost und Jörg Baeseke, die sich selbst als „Die Kleinste Bühne der Welt“ bezeichnen, hatte Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, eine ganze Latte an Superlativen im Gepäck. Das Duo habe mit seiner minimalistischen Bühne eine wohl einzigartige Kunstform entwickelt. Allein der Anspruch, das oder die Kleinste zu sein, mache sie so charmant, dass sie sich mit Fug und Recht die charmanteste Bühne der Welt nennen dürfte. Seit mehr als vierzig Jahren beglückten die beiden Künstler aus Pullach ihr Publikum mit großer Erzählkunst. Dabei bedienen sie sich einfachster Hilfsmittel – ein Koffer, eine Tischdecke oder auch einfach Papier. Sie sind dabei alles auf einmal: Musiker, Bühnenbildner, Kostümbildner, Tänzerin, Requisiteure, Sprechkünstler und vieles mehr. In all den Jahren sei dem Künstlerpaar ihr unerschöpflicher Schöpfergeist nie abhandengekommen. Davon durften sich die Gäste bei einer kleinen Darbietung der Preisträger dann auch gleich selbst noch überzeugen.

Musik als Brücke zur Gemeinschaft

Einen Kulturförderpreis erhielt Ricarda Geary aus Oberhaching. Die leidenschaftliche Musikerin und Musikvermittlerin, wie sie Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, nannte, habe in Oberhaching einen ganzen „Musikkosmos“ geschaffen: Sie unterrichtet Musik am Oberhachinger Gymnasium, leitet Kinder- und Schulchöre, gründete ein Kammerorchester und einen Kammerchor. Sie bringt Menschen mit ganz unterschiedlichem musikalischen Vorwissen zusammen, jung und alt, Laien und Profis. Fixpunkte im Jahreslauf sind die Aufführung verschiedener Oratorien. Seit 2012 bringt sie mit ihren Ensembles alle zwei Jahre auch Opernwerke auf die Bühne – allerdings nicht in einem Konzertsaal, sondern in einer großen Scheune. Keß bezeichnete Gearys Wirken als ein besonderes Geschenk an uns alle und den Landkreis München.

Tradition leben

BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff würdigte den zweiten Kulturförderpreis-Träger, den Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. Der Verein, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiern kann, steht für gelebte Tradition auf höchstem Niveau. Als vielfach ausgezeichneter Vertreter des bayerischen Brauchtums verbindet er tänzerische Spitzenleistungen mit

Landkreis München

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intensiver Nachwuchsarbeit. Im Jahr 2017 holten die Pullacher sogar den Weltmeistertitel im Schuhplatteln und Deandldrahn und gewannen den bayerischen Löwen. In diesem Jahr richten sie selbst die Weltmeisterschaft aus und Semoff rief ihnen zu „Wir ballen bei der WM die Fäuste für Euch!“.

Mit dem Kulturpreis und dem Kulturförderpreis würdigt der Landkreis alle zwei Jahre herausragende künstlerische Leistungen und das vielfältige kulturelle Engagement in seinen Städten und Gemeinden. Die Preisträger wurden Ende vergangenen Jahres auf Empfehlung einer fachkundig besetzten Jury vom Kreistag des Landkreises München ernannt.

Mit dem Zitat von Oscar Wilde, „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“, beschloss Landrat Christoph Göbel seine Ansprache zur Kulturpreisverleihung 2025 und dankte den 29 Städten und Gemeinden für ihr großes Engagement in der Kulturförderung. Mit dem Kulturpreis wolle auch der Kreistag einen Beitrag leisten, das außergewöhnliche kulturelle Potenzial des Landkreises München sichtbar zu machen und zu fördern. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und verbindend Kultur im Landkreis München ist und stehen Pate für alle, die ausgezeichnete Kultur schaffen“, so Göbel.

Ein besonderer Dank des Landrats galt auch den Mitgliedern der Jury, die mit ihrer fachlichen Expertise eine fundierte und zugleich richtungsweisende Auswahl getroffen hätten.

Der Jury gehörten neben dem Kulturreferenten des Landkreises Rainer Klier auch die Kreisheimatpflegerin Dr. Christine Heinz und der Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner an. Ergänzt wurde das Gremium durch die externen Fachjuroren Stefan Semoff, Moderator beim Bayerischen Rundfunk und Volkskundler, Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, sowie Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, die in ihren Laudationes nicht nur die künstlerische Leistung der Preisträger würdigten, sondern selbst zum künstlerischen Bestandteil des Abends wurden.

Den musikalischen Rahmen der Preisverleihung gestaltete ein Quintett der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die 2022 selbst den Kulturpreis des Landkreises erhalten hat.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.04.2026)

Der Heimat- und Trachtenverein D’Hochleitner Pullach e. V. erhielt von Landrat Christoph Göbel (stehend, Dritter v. r.) einen Kulturförderpreis, die Laudatio hielt BR-Rundfunkmoderator Stefan Semoff (stehend, Dritter v. l.).

Erhielt einen Kulturförderpreis: Die Musikerin Ricarda Geary aus Oberhaching (Mitte), zusammen Laudatorin Dr. Bettina Keß, Leiterin des Referats Kultur und Museen des Bezirks Oberbayern, und Landrat Christoph Göbel.

Sie sind die Kulturpreisträger 2025: Hedwig Rost und Jörg Baeseke („Die Kleinste Bühne der Welt“), zusammen Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege (l.), und Landrat Christoph Göbel (r.).

Mehr Ordnung am Heimstettener See

Maria Sabbas-Scouras

Höhenbegrenzer an Parkplätzen installiert – keine Zufahrt mehr für Wohnmobile und Lastkraftwagen

Um den Erholungsbetrieb am Heimstettener See dauerhaft zu sichern und Nutzungskonflikte zu reduzieren, hat das Landratsamt München an den Parkplätzen in der Seestraße in Aschheim sowie in der Franz-May-Straße in Kirchheim Höhenbegrenzer angebracht.

Die Durchfahrtshöhe beträgt 2,10 Meter. Damit bleiben die Parkplätze weiterhin problemlos für Pkw, niedrigere Kleinbusse und Kleintransporter nutzbar. Fahrzeuge wie Wohnmobile oder Lastkraftwagen, die in der Vergangenheit wiederholt zu Problemen geführt haben, können die Flächen künftig nicht mehr befahren.

Die Maßnahme setzt bestehende Regelungen konsequent um: Nach der Satzung des Landkreises München ist das Campieren und Übernachten im Erholungsgebiet unzulässig. Zudem sind die Zufahrtsstraßen entsprechend der örtlichen Beschilderung für den Lastverkehr gesperrt.

Die Höhenbegrenzer dienen damit dem Schutz des Erholungsgebiets und der fairen Nutzung durch alle Besucherinnen und Besucher. Ziel ist es, den Heimstettener See als attraktiven, geordneten und konfliktarmen Erholungsraum für die Bevölkerung zu erhalten.

Quelle: Landratsamt München

Empfang für neue Polizeikräfte im Landratsamt

Maria Sabbas-Scouras

Austausch und Kennenlernen im Mittelpunkt

Rund 40 Polizistinnen und Polizisten sind in den vergangenen Wochen neu in den Landkreis München versetzt worden oder haben hier ihren Polizeidienst begonnen. Sie alle folgten am Donnerstag, 16. April 2026, der Einladung von Landrat Christoph Göbel zu einem Empfang im Landratsamt. Gemeinsam mit Polizeipräsident Thomas Hampel begrüßte der Landrat im Festsaal am Mariahilfplatz die neuen Einsatzkräfte und stellte ihnen den Landkreis sowie zentrale Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung vor.

Der Landrat betonte dabei insbesondere den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landratsamt, die von Verkehrsthemen über Aufgaben des Jugendamts bis hin zum Katastrophenschutz eine große Bandbreite abdeckt. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und der internationalen Lage komme der engen Abstimmung und Kooperation besondere Bedeutung zu. Der Empfang sei daher ein guter Anlass, sich frühzeitig kennenzulernen und den persönlichen Austausch zu fördern, so der Landrat weiter.

Göbel dankte den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und brachte seinen großen Respekt für deren Arbeit zum Ausdruck. Zugleich wünschte er ihnen viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben und stets eine gute und gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Auch Polizeipräsident Hampel unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit und würdigte den Dienst der Beamtinnen und Beamten.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.04.2026)

Landrat Christoph Göbel und Polizeipräsident Thomas Hampel (vorne, Mitte) mit den neu im Landkreis München eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitenden aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des Landratsamts München.

Maximilian Böltl in das Kuratorium der LMU berufen – Innovation und Wissenschaft im Landkreis weiter stärken

Maria Sabbas-Scouras

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zählt gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) zu den bedeutendsten Innovationstreibern in der Region München. Als eine der führenden Universitäten Europas steht sie für wissenschaftliche Exzellenz, starke Netzwerke und zukunftsweisende Forschung. Mit der Berufung des Landtagsabgeordneten Maximilian Böltl in das Kuratorium der LMU wird die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Politik in der Region weiter gestärkt. In seiner neuen Funktion wird er die strategische Weiterentwicklung der Universität begleiten und Impulse für eine noch stärkere Vernetzung der Institution in den Landkreis hineingeben.

 

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf Oberschleißheim: Mit der vollständigen Verlagerung der LMU-Tiermedizin und dem geplanten One Health & Technology Campus entsteht dort einer der größten veterinärmedizinischen Standorte Europas. Forschung und unternehmerische Anwendung werden hier von Anfang an eng verzahnt – mit dem klaren Ziel, Innovationen schneller in marktfähige Produkte zu überführen.

 

Mit Matthias Tschöp, der seit Oktober 2025 neuer Präsident der LMU ist, steht die Universität zugleich für einen klaren Aufbruch: Der Ausbau von Entrepreneurship, die stärkere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sowie die gezielte Förderung marktfähiger Innovationen rücken noch stärker in den Fokus.

 

„Es ist mir eine große Ehre, Teil des Kuratoriums der LMU zu sein und die Zukunft der Universität, an der ich selbst studiert habe, begleiten zu dürfen. Gerade die Entwicklungen in meinem Stimmkreis zeigen, welches Potenzial in der engen Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft steckt“, so Maximilian Böltl. „Unser Anspruch muss es sein, exzellente Forschung schneller in konkrete Anwendungen zu bringen und so echte Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.“, betont Böltl, der darin auch eine Chance sieht, der aktuellen Wirtschaftskrise durch Neugründungen aus dem universitären Umfeld heraus konkret entgegenzuwirken.

 

Quelle: BÜRGERBÜRO

Maximilian Böltl, MdL

Auf dem Foto links Prof. Matthias Tschöp und rechts Maximilian Böltl MdL

Schockanruf in Garching: Seniorin um hohen Geldbetrag betrogen

Maria Sabbas-Scouras

In Garching ist eine über 80-jährige Frau Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Betrüger erbeuteten dabei einen Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (1. April 2026) zwischen 12 und 15 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter rief die Seniorin an und gab sich als Arzt aus. Er behauptete, ihr Sohn liege im Krankenhaus und müsse dringend operiert werden. Für die Behandlungskosten müsse die Frau sofort aufkommen.

Unter dem Eindruck der geschilderten Notlage übergab die Seniorin schließlich an ihrer Wohnadresse Bargeld an einen unbekannten Abholer. Erst wenige Stunden später wurde der Betrug erkannt und die Polizei über den Notruf verständigt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 61 des Polizeipräsidiums München übernommen. Eine Beschreibung des Täters liegt bislang nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer im Bereich Auweg, Breslauer Straße, Mühlfeldweg oder Umgehungsstraße in Garching verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 / 2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsform. Täter geben sich häufig als Ärzte, Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und setzen ihre Opfer gezielt unter Druck.

Die wichtigsten Tipps der Polizei:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – legen Sie im Zweifel einfach auf

  • Behörden oder Krankenhäuser verlangen niemals Bargeld oder schicken Boten

  • Geben Sie keine persönlichen Daten preis

  • Kontaktieren Sie Angehörige direkt

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte

  • Im Zweifel: Notruf 110 wählen

Die Polizei betont: Ein gesundes Misstrauen ist der beste Schutz vor solchen Betrugsmaschen.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 02.04.2026)

Foto: Pixabay

Geld sparen mit Strom vom Balkon

Maria Sabbas-Scouras

Mit Sammelbestellung günstig zum eigenen Balkonkraftwerk ganz ohne Eigenheim

Mit einer Balkonsolaranlage kann man in nahezu jeder Wohnung selbst Strom erzeugen. Einfach den Stecker in die Steckdose und schon fließt selbst erzeugter Strom. Bis zum 17. Mai 2026 bietet das Landratsamt München zusammen mit der Firma Solardet eine Sammelbestellung für Balkonkraftwerke an.

Teilnehmende können zwischen Selbstabholung und Montage inkl. Anlieferung wählen. Bei Abholung an einer der zentralen Abholstellen erhalten Interessierte 12 Prozent Rabatt auf Balkonkraftwerk-Sets oder Einzelkomponenten und sparen 60 Euro Versandkosten. Käuferinnen und Käufer, die die Anlage gleich von der Fachfirma installieren lassen, erhalten 20 Prozent auf den Gesamtpreis.

Der Weg zur eigenen Balkonsolaranlage – Schritt für Schritt erklärt – ist auf der Projektplattform des Landkreises München dargestellt unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

Heute einstecken, morgen sparen

Balkonsolaranlagen senken spürbar die Stromkosten, weil ein Teil des täglichen Verbrauchs einfach selbst erzeugt wird. Geräte wie Kühlschrank, Router oder Beleuchtung laufen dann mit günstigem Sonnenstrom statt mit teurem Netzstrom. Gleichzeitig leisten die kleinen Anlagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Jede erzeugte Kilowattstunde ersetzt Strom aus fossilen Quellen und reduziert den CO₂‑Ausstoß. So wird jeder Balkon zu einem kleinen Kraftwerk, das sowohl Umwelt als auch Haushaltskasse schont.

Persönliche Beratung beim Informationsabend und bei Online-Vorträgen

Alle Interessierten können sich umfassend beraten lassen: Am Donnerstag, 7. Mai 2026, 18:00 Uhr, bietet das Landratsamt München einen Informationsabend in der Außenstelle am Messecampus Riem, Joseph-Wild-Straße 20, 81829 München (Eingang auf der Nordseite des Gebäudes) an. Bei dieser Veranstaltung können Interessierte die angebotenen Anlagen und Zubehör direkt in Augenschein nehmen oder auch Fragen der Befestigung mit den Experten besprechen.

Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden. Die Anmeldemodalitäten stehen auf der zentralen Projektseite unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon.

In wenigen Schritten zur eigenen Balkonsolaranlage

Der gesamte Ablauf – von der Potenzialprüfung bis zur Bestellung – ist auf der Projektplattform des Landkreises München unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/strom-vom-balkon im Detail erklärt.

Das Landratsamt sowie die Kommunen treten nicht als Vermittler oder Anbieter auf. Die Bestellung erfolgt eigenverantwortlich und rein privat über den Online-Shop von Solardet. Es gibt viele Anbieter am Markt, die Angebote wurden nicht auf Wirtschaftlichkeit geprüft.

Quelle: Landratsamt München (Stand 31.03.2026)

Bild von Jeyaratnam Caniceus auf Pixabay

Diebstahl aus Pkw in Garching – Polizei bittet um Hinweise

Maria Sabbas-Scouras

In Garching kam es am vergangenen Wochenende zu einem Diebstahl aus einem geparkten Fahrzeug. Ein über 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Offenbach stellte seinen Pkw am Sonntag, den 29. März 2026, gegen 17:40 Uhr in der Tiefgarage einer Hotelanlage ab.

Als er am Montagmorgen gegen 06:30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte er, dass die hintere Seitenscheibe eingeschlagen worden war. Unbekannte Täter hatten den Kofferraum geöffnet und daraus drei Koffer entwendet. In diesen befanden sich zahlreiche hochwertige Uhren sowie ein größerer Bargeldbetrag.

Die Polizei führte am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kommissariat 54 übernommen.

Zeugen gesucht
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im genannten Zeitraum im Bereich der Daimlerstraße, Schleißheimer Straße oder Zeppelinstraße in Garching-Hochbrück verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium München

Bild von Kris auf Pixabay

Neue Inhalte im Familienportal - Informationen zu finanziellen Hilfen und rechtlichen Ansprüchen

Maria Sabbas-Scouras

Wenn im Familienalltag Fragen zu Geld oder Unterstützung auftauchen, beginnt oft eine aufwendige Suche nach verlässlichen Antworten. Genau hier setzt das Familienportal des Landkreises an: Es sammelt relevante Angebote an einem Ort, bereitet sie verständlich auf und erweitert sein Angebot nun um den Bereich „Rechtliches und Finanzielles“.

Neu hinzugekommen sind unter anderem Hinweise zu Leistungen wie Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG, Wohngeld oder Bürgergeld – also genau zu den Themen, die viele Familien konkret betreffen. Derzeit sind hierzu 18 Leistungen übersichtlich aufbereitet und unter https://familienleben.landkreis-muenchen.de/ > Wissenswertes > Rechtliches und Finanzielles abrufbar.

Das Portal umfasst sowohl Angebote und wichtige Informationen für Landkreisbürgerinnen und -bürger als auch Fachkräfte. Im Mittelpunkt stehen dabei ganz praktische Fragen: Welche Unterstützung gibt es? Was kann ich beantragen? Und an wen kann ich mich wenden? Wer sich etwa für finanzielle Unterstützung während des Studiums oder Zuschüsse zur Kinderbetreuung interessiert, findet im Familienportal unter Wissenswertes > Rechtliches und Finanzielles passende Informationen und weiterführende Hinweise. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie schnell zugänglich sind und ohne lange Recherche genutzt werden können. Auch die hinterlegten Angebote, Beratungsstellen und Veranstaltungen wachsen kontinuierlich weiter. So entwickelt sich das Portal parallel zu den Bedarfen von Familien im Landkreis.

Mehr Sichtbarkeit für Familienleistungen

Die Weiterentwicklung des Familienportals steht im Zusammenhang mit übergeordneten Zielen der Familienpolitik im Landkreis. Familien sollen schneller sehen können, welche Unterstützung es gibt und diese auch einfacher nutzen können. Bei einem Netzwerktreffen Ende März wurden dazu die nächsten Schritte festgelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Informationen besser bei den Menschen ankommen – sowohl bei Fachkräften als auch direkt bei Familien. Geplant sind dafür unter anderem sogenannte Lunchbag-Sessions. In diesen kurzen Formaten lernen Fachkräfte das Familienportal genauer kennen und erfahren, wie sie die Informationen gezielt in Beratungssituationen einsetzen können. Das langfristige Ziel ist es, die Angebote bekannter zu machen und den Zugang für Familien weiter zu vereinfachen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 31.03.2026)

Achtung Kiesbrüter! Brutplätze seltener Vogelarten im oberen Isartal wieder gesperrt

Maria Sabbas-Scouras

Mit dem Beginn des Frühjahrs zieht es bei schönem Wetter viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Sporttreibende in die Naherholungsgebiete. Dabei gelangen sie teilweise auch in sensible Rückzugs- und Fortpflanzungsräume geschützter Tierarten. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises München bittet deshalb insbesondere in den kommenden Wochen um erhöhte Rücksichtnahme. Dies gilt vor allem für das Isartal, eines der meistgenutzten Naherholungsgebiete in Stadt und Landkreis München. Aufgrund seiner naturnahen Strukturen bietet der Talraum Lebensraum für zahlreiche seltene Arten.

Zum Schutz der besonders störungsempfindlichen Vogelarten Flussuferläufer und Flussregenpfeifer wurden geeignete Brutplätze zwischen Kloster Schäftlarn und Buchenhain mit Schildern sowie teilweise mit Absperrleinen gekennzeichnet. Für diese Bereiche gilt vom 15. März bis zum 10. August ein absolutes Betretungsverbot.

Stark bedrohte Vogelarten

Noch bis ins 19. Jahrhundert kennzeichneten ausgedehnte Schotter- und Sandbänke die Isarauen, die durch häufige Hochwasser ständig ihre Form, Ausdehnung und Lage veränderten. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich an die breiten, vegetationsarmen Kiesbänke und -inseln angepasst und finden dort Fortpflanzungs- und Lebensräume. Dazu zählen auch kiesbrütende Vogelarten wie Flussregenpfeifer und Flussuferläufer, die auf dem grobkörnigen Substrat der ungezähmten, vielarmigen Isar früher zahlreiche Brutplätze fanden.

Seit dem Ausbau und der Begradigung des Flusslaufs sowie dem Bau von Kraftwerken hat sich das Bild verändert. Nur noch wenige Schotterflächen blieben erhalten, die durch verminderte Hochwasserereignisse zudem rasch verbuschen. Die auf offene Flussauen spezialisierten Arten verloren große Teile ihrer angestammten Lebensräume.

Heute besteht ein großes Bewusstsein für den Wert naturnaher Wildflussauen für Biodiversität und Erholung. Seit Ende der 1980er Jahre wird der Isar abschnittsweise wieder mehr Raum gegeben. Trotz dieser Maßnahmen sind die einst zahlreich vorhandenen Brutplätze von Flussuferläufer und Flussregenpfeifer weiterhin äußerst selten. Zudem geraten die wenigen verbliebenen Brutplätze durch ungelenkte Erholungsnutzung in Gefahr. Der Flussuferläufer reagiert besonders empfindlich auf Störungen und flüchtet häufig bereits, wenn sich Menschen dem Brutplatz auf weniger als 100 Meter nähern. Die gut getarnten Gelege beider Arten sind auf dem kiesigen Untergrund kaum zu erkennen und werden leicht zertreten. Wie angespannt die Lage vor allem für den Flussuferläufer ist, zeigen die Ergebnisse der jüngsten bayernweiten Bestandserfassung. Lag der Bestand im Jahr 2012 bei rund 150 Brutpaaren, ist er innerhalb von etwa zehn Jahren bis 2022 auf weniger als 100 Paare zurückgegangen. Die Isar stellt dabei das wichtigste verbliebene Brutgebiet in Bayern dar. Können die Brutplätze nicht wirksam geschützt werden, droht das Verschwinden dieser charakteristischen Art der bayerischen Wildflusslandschaften.

Auch vom Flussregenpfeifer gibt es in Bayern nur noch rund 1.000 Paare. Da die Art im Gegensatz zum Flussuferläufer auch auf vom Menschen geschaffenen Kiesflächen abseits von Flüssen und Bächen, etwa in Kiesgruben brütet, ist ihre Situation weniger kritisch.

Schutzmaßnahmen und Regelungen unverzichtbar

Die intensive Freizeitnutzung auf den Kiesbänken der Isar durch Badegäste und Spaziergänger sowie das Anlanden von Bootsfahrern stellen eine besondere Gefährdung dar. Um eine erfolgreiche Brut zu ermöglichen, werden die Brutbereiche im Zeitraum vom 15. März bis zum 10. August mit gelben Hinweisschildern und Markierungsbändern gekennzeichnet. Die abgesperrten Brutplätze dürfen weder von Land noch von der Wasserseite aus betreten werden. Entlang des Flusslaufs stehen ausreichend unkritische Bereiche für die Erholungsnutzung zur Verfügung. Auch freilaufende Hunde stellen eine Gefährdung dar und sind daher von den gesperrten Zonen fernzuhalten. Das Feuermachen und Grillen ist außerhalb der ausgewiesenen Bereiche grundsätzlich verboten.

Für den Erhalt dieser seltenen Vogelarten der heimischen Wildflusslandschaften zählt jeder einzelne Brutplatz. Das Landratsamt München bittet daher alle Besucherinnen und Besucher, die Absperrungen zu beachten und weist darauf hin, dass bei Verstößen gegen das Betretungsverbot Geldbußen ausgesprochen werden können.

Weitere Informationen zum Thema Kiesbrüter und Isar erhalten Interessierte beim Landratsamt München unter der Telefonnummer 089 6221 2637 oder per E-Mail an naturschutz@lra-m.bayern.de sowie unter www.kiesbrueter.de. Die verlinkte Seite ist Teil des Artenhilfsprogramms Kiesbrüter für kiesbrütende Vogelarten an Bayerns Flüssen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 30.03.2026)

Bild von Karen Pouls auf Pixabay

Pilotprojekt zur Busbeschleunigung beschlossen

Maria Sabbas-Scouras

Regionalbusverkehr soll noch zuverlässiger und umweltfreundlicher werden

Ein attraktiver und klimaschonender öffentlicher Nahverkehr steht ganz oben auf der Prioritätenliste des Landkreises München. Die Beschlüsse des Kreistags vom Montag setzen hierfür wichtige Impulse im Regionalbusverkehr.

Pilotprojekt zur Busbeschleunigung

Busse, die im Stau stehen und gerade zu Stoßzeiten unpünktlich sind, verlieren an Attraktivität. Der Kreistag hat deshalb den Weg für ein landkreisweites Konzept zur Busbeschleunigung frei gemacht. Ein Pilotprojekt im Korridor Unterhaching soll dafür die Grundlage schaffen und Erkenntnisse liefern, die auf den gesamten Landkreis übertragbar sind.

Was bedeutet Busbeschleunigung?

Unter Busbeschleunigung versteht man Maßnahmen, die Fahrzeitverluste reduzieren – etwa an Ampeln, im Straßenraum oder an Haltestellen. Dazu zählen die Bevorrechtigung an Lichtsignalanlagen, eigene Fahrspuren oder optimierte Haltestellen. Ziel ist, Fahrzeiten zu verkürzen, Fahrpläne zu stabilisieren und Anschlüsse zu sichern. Denn je verlässlicher der ÖPNV ist, desto attraktiver wird er.

Für das Pilotprojekt wurde ein Korridor im Gemeindegebiet Unterhaching ausgewählt. Hier besteht erheblicher Handlungsbedarf: niedrige Geschwindigkeiten und hohe Verspätungsquoten beeinträchtigen die Zuverlässigkeit. Gleichzeitig nutzen täglich mehr als 17.000 Fahrgäste die betroffenen Linien. Viele Verbindungen sind auf Anschlüsse zur S- und U-Bahn angewiesen.

„Ein leistungsfähiger ÖPNV entscheidet sich im Alltag. Wenn Busse pünktlich und zuverlässig fahren, steigen mehr Menschen um. Genau hier setzen wir an“, so Landrat Christoph Göbel.

Das Pilotprojekt dient zugleich als Testfeld für ein landkreisweites Vorgehen. Ziel ist ein systematisches Busbeschleunigungsprogramm für das gesamte Regionalbusnetz.

Parallel erste Verbesserungen

Unabhängig davon sollen kurzfristig punktuelle Maßnahmen umgesetzt werden. Die Verwaltung wird Knotenpunkte mit besonderem Handlungsbedarf identifizieren und gezielt verbessern.

Quelle: Landratsamt München (Stand 27.03.2026)

Foto: MVV

Investitionen ins ÖPNV-Angebot zahlen sich für Landkreis aus

Maria Sabbas-Scouras

Landkreis München bestätigt Ergebnisse der Studie zu positivem Nutzen des ÖPNV-Ausbaus

Jeder in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) investierte Euro erzeugt fast das Vierfache an Nutzen: Die Quintessenz der jüngst vom MVV veröffentlichten Studie zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung des öffentlichen Verkehrs im Großraum München bestätigt den seit vielen Jahren vom Landkreis München gefahrenen Kurs, den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig auszubauen.

Seit der Beschlussfassung des Nahverkehrsplans im Jahr 2013 hat der Landkreis München kontinuierlich in den Ausbau des ÖPNV-Angebots investiert: Die Takte der Buslinien wurden verdichtet, neue Linien wie Tangential- und Expressbusse eingeführt, und die Anzahl der Buskilometer ist von etwa 9 Millionen im Jahr 2014 auf ca. 23 Millionen im Jahr 2025 angestiegen. Die jährlichen reinen Kosten für den Betrieb der Buslinien im Jahr 2025 beliefen sich auf etwa 71 Millionen Euro (ohne Gegenrechnung der prognostizierten Fahrgeldeinnahmen), wobei zusätzliche 15 Millionen Euro für die U 6 und Tram 25 anfallen. Insgesamt ergibt sich eine Summe von rund 86 Millionen Euro für den Betrieb des öffentlichen Verkehrs im Landkreis München im vergangenen Jahr.

Über 300 Millionen Euro jährliche Wertschöpfung im Landkreis

Diese Investitionen in das Angebot des ÖPNV haben jedoch eine weitaus größere Wirkung, als die reinen Betriebskosten vermuten lassen. Die Studie belegt, dass sich jeder investierte Euro im öffentlichen Verkehr mit einem wirtschaftlichen Nutzen von etwa 3,60 Euro multipliziert. Überträgt man dieses über den MVV-Raum inklusive Eisenbahn gemittelte Kosten-Nutzen-Verhältnis auf den Landkreis München, ergibt sich eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von rund 310 Millionen Euro pro Jahr.

Der ÖPNV trägt damit nicht nur zur Entlastung der Umwelt bei, sondern stärkt auch den regionalen Arbeitsmarkt und den Einzelhandel, da er für Pendler, Touristen und die allgemeine Bevölkerung eine wichtige Rolle spielt. In Zeiten steigender Anforderungen an den Klimaschutz und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger ist die nachhaltige Weiterentwicklung des ÖPNV im Landkreis München eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen.

„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen eindrucksvoll, dass sich unsere kontinuierlichen Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr auszahlen. Der ÖPNV ist nicht nur ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und den Klimaschutz in unserer Region, sondern auch ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Hebel. Wir sind überzeugt, dass der weitere Ausbau und die Qualität des ÖPNV auch in Zukunft zu einer starken wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises beitragen werden“, erklärt Landrat Christoph Göbel.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.03.2026)

Falscher Handwerker bestiehlt Seniorin in Unterföhring

Maria Sabbas-Scouras

Am Freitagnachmittag, den 20. März 2026, wurde eine über 80-jährige Frau im Landkreis München Opfer eines dreisten Betrugs und Diebstahls. Gegen 14:30 Uhr klingelte ein bislang unbekannter Mann an ihrer Haustür in Unterföhring und gab sich als Handwerker aus.

Die Seniorin ließ den Mann in ihr Haus, woraufhin dieser sie auf mehrere angebliche feuchte Stellen auf dem Dachboden aufmerksam machte. Wie sich später herausstellte, hatte der Täter diese Flecken selbst verursacht, um einen Schaden vorzutäuschen. Er bot an, die vermeintlich dringend notwendigen Reparaturen am Dach für einen vergleichsweise geringen Betrag von wenigen hundert Euro durchzuführen.

Kurz darauf behauptete der Mann, die Arbeiten erledigt und das Dach abgedichtet zu haben. Die Seniorin bezahlte daraufhin die vereinbarte Summe. Unbemerkt nutzte der Täter jedoch die Gelegenheit, um Schmuck und Bargeld im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags zu stehlen.

Erst nachdem der falsche Handwerker das Haus verlassen hatte, bemerkte die Frau den Betrug und den Diebstahl und verständigte umgehend die Polizei.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Kommissariat 55 des Polizeipräsidiums München übernommen.

Täterbeschreibung

Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • männlich, etwa 50 Jahre alt

  • circa 175 cm groß, schlank

  • kein Bart, keine Brille

  • sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent

  • trug eine Arbeitshose und ein braun-orangefarbenes Oberteil

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung:
Wer hat im genannten Zeitraum im Bereich Ringstraße, Münchner Straße, Unterföhringer Ring oder Feringastraße in Unterföhring verdächtige Beobachtungen gemacht?

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium München (Kommissariat 55) unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizei warnt vor Trickbetrügern

Die Münchner Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen davor, unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen, die sich als Handwerker, Stromableser oder ähnliche Dienstleister ausgeben. Ohne vorherige Ankündigung oder Termin sollte niemand eingelassen werden.

Auch bei angeblichen Schadensfällen – etwa behaupteten Wasserrohrbrüchen – empfiehlt die Polizei, zunächst Rücksprache mit der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den zuständigen Versorgungsbetrieben zu halten.

Der wichtige Hinweis der Polizei:
Gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit. Seriöse Handwerker haben Verständnis für Nachfragen.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 20.03.2026)

Bild von congerdesign auf Pixabay

Zeitreise über dem Raum München: Rundflüge mit Junkers-F13-Nachbau in Oberschleißheim geplant

Maria Sabbas-Scouras

OBERSCHLEISSHEIM / MÜNCHEN. Fliegen wie vor 100 Jahren: Am 13. und 14. Juni 2026 soll an der Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in Oberschleißheim bei München ein nahezu originalgetreuer Nachbau der Junkers F13 zu Rundflügen abheben. Wer mitfliegen will, muss nach Angaben der Organisatoren vorab Vereinsmitglied werden. 

Eine seltene Gelegenheit für Luftfahrtfreunde: Das historische Flugzeug erinnert äußerlich an die Pionierzeit der zivilen Luftfahrt, ist technisch aber auf heutigem Sicherheitsniveau. Die Termine in Bayern sind Teil einer Rundflugserie, die der in Altenrhein ansässige Verein Junkers Luftverkehr für 2026 ankündigt. Im Mittelpunkt steht ein Flugzeugtyp, der als Meilenstein der frühen Passagierluftfahrt gilt. 

Warum dieses Flugzeug bis heute als Ikone gilt 

Die Junkers F13 absolvierte 1919 in Dessau ihren Erstflug und gilt als erstes Ganzmetall-Passagierflugzeug der Welt, welches aus Duraluminium gefertigt wurde. Das Deutsche Museum in München ordnet den Typ so ein: „Die F13 war das erste aus Metall gefertigte Passagierflugzeug – im Juni 1919 eine Weltneuheit.“ 

Mit offenem Cockpit für Pilot und Bordmechaniker oder Copilot sowie einer geschlossenen Kabine für vier Fluggäste wurde der Tiefdecker in den 1920er-Jahren als Passagier- und Frachtflugzeug genutzt. Luftfahrthistoriker sprechen wegen dieser Aufteilung bisweilen von einer „Postkutsche der Lüfte“. 

Originale Maschinen sind heute nur noch als Museumsstücke erhalten. Flugfähige Oldtimer dieses Typs gibt es nicht mehr. 

Außen fast wie damals, innen moderne Luftfahrttechnik 

Die Nachbauten orientieren sich äußerlich sehr eng an der ursprünglichen Konstruktion mit markanter Duraluminium-Wellblechhülle und der damaligen Ausstattung der kleinen Passagierkabine. 

An Bord arbeiten jedoch zeitgemäße Systeme: Im Cockpit kommt moderne Avionik zum Einsatz, um heutigen Sicherheitsanforderungen zu genügen. Angetrieben wird die Maschine von einem modernen Sternmotor.

Der rund zehn Meter lange Nachbau mit einer Spannweite von knapp 15 Metern ist für zwei Besatzungsmitglieder im halboffenen Cockpit und vier Fluggäste in der geschlossenen, beheizten Kabine ausgelegt. Bei den angebotenen Rundflügen werden nach Vereinsangaben jedoch aus Gewichtsgründen maximal drei Passagiere befördert.

So läuft die Buchung – und was Interessierte wissen müssen 

„Wir sehen die F13 als fliegendes luftfahrttechnisches und verkehrsgeschichtliches Kulturgut“, sagt Vereinsvorsitzender Bernd Huckenbeck. „Für viele Gäste ist ein Rundflug eine kleine Zeitreise in die Anfangsjahre der Passagierluftfahrt. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis.“ 

Aus luftfahrtrechtlichen Gründen ist nach Angaben des Vereins für Flüge eine Mitgliedschaft erforderlich. Zwischen Beitritt und Flugtermin müsse ein Vorlauf von mindestens 30 Tagen liegen. Buchungen erfolgen demnach ausschließlich über die Internetseite. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. 

Konkrete Informationen nennt der Verein online unter https://junkers-luftverkehr.com

Dritte Amtszeit für Landrat Christoph Göbel

Maria Sabbas-Scouras

63,2 Prozent stimmten in der Stichwahl für den amtierenden Landrat

Christoph Göbel bleibt Landrat des Landkreises München. In der Stichwahl setzte er sich mit 63,2 Prozent der Stimmen gegen Marion Seitz von Bündnis 90/Die Grünen durch und tritt damit seine dritte Amtszeit an.

Deutliche Mehrheit in der Stichwahl

Die Stichwahl verzeichnete eine Wahlbeteiligung von 48 Prozent. Von den insgesamt 263.854 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis München machte damit knapp die Hälfte von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Das Ergebnis der Stichwahl zeigt eine klare Entscheidung zugunsten des Amtsinhabers. 126.628 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises München haben ihre Stimme abgegeben.

Göbel steht seit 12 Jahren an der Spitze des Landkreises München und verantwortet die Entwicklung einer der bevölkerungsreichsten Regionen Bayerns.

Mit dem klaren Wahlergebnis startet der alte und neue Landrat in seine dritte Amtszeit.

„An allererster Stelle möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis München für ihr Vertrauen von Herzen danken. Auch allen Mitbewerbern danke ich sehr herzlich für einen fairen und partnerschaftlichen Wahlkampf. Nicht zuletzt gilt mein Dank allen Wahlkämpfern vor Ort, den Kreisrätinnen und Kreisräten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts für ihre engagierte Arbeit. Gemeinsam werden wir die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag und im Landkreis fortsetzen – dazu werde ich weiterhin meinen Beitrag leisten“, so Landrat Christoph Göbel.

Quelle: Landratsamt München (Stand 23.03.2026)

Startet in seine dritte Amtszeit: Landrat Christoph Göbel zusammen mit seinem aktuellen Stellvertreter Ernst Weidenbusch und seiner Frau Ochmaa Göbel.

Junge Union (JU) zieht selbstständig in Kreistag ein - Annika Brenner gewinnt Mandat

Maria Sabbas-Scouras

Die Junge Union München-Land hat bei der Kreistagswahl einen historischen Erfolg erzielt: Erstmals zieht der JU-Kreisverband mit einem eigenen Mandat in den Kreistag des Landkreises München ein. Insgesamt 206.717 Stimmen konnte die Liste der Jungen Union auf sich vereinen.

Mit 5.322 persönlichen Stimmen wird künftig Annika Brenner (29), Richterin, die Junge Union im Kreistag vertreten. Brenner verbesserte sich dabei von Listenplatz 8 auf Platz 1 und übernimmt damit das Mandat für die JU München-Land.

Brenner selbst betont, dass sie das Ergebnis als gemeinsame Leistung des gesamten Teams ver-steht: „Dieses Ergebnis ist keine Einzelleistung, sondern eine unglaubliche Teamleistung. Ohne den Einsatz beim Unterschriftensammeln, Plakate aufstellen, an Infoständen und in unzähligen Gesprä-chen vor Ort wäre ein solcher Erfolg für uns nicht möglich gewesen.“

Auch der Kreisvorsitzende Jan Kämmerer sieht in dem Wahlerfolg eine besondere Bedeutung für die Zukunft der Jungen Union im Landkreis: „Dieses Ergebnis ist historisch für unsere Junge Union, da wir auch den kommenden JU-Generationen etwas vererben können: Sie können zukünftig wieder mit einer eigenen JU-Listen antreten, ohne Unterstützungsunterschriften sammeln zu müssen.“

Quelle: Junge Union München-Land

Kreisvorsitzender Herr Jan Kämmerer und gewähltes Kreistagsmitglied Frau Annika Brenner

Achtung, Amphibienwanderung - Rücksicht im Straßenverkehr gefordert

Maria Sabbas-Scouras

Der Winter geht zu Ende und die alljährliche Wanderung von Fröschen, Kröten und Molchen zu ihren Laichgewässern beginnt wieder. Besonders in den Abendstunden und bei feuchtem Wetter begeben sich zahlreiche Amphibien auf ihre gefährliche Reise, diese führt oft über Straßen, die von Autos stark frequentiert sind. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises München appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Wochen besonders vorsichtig zu fahren und auf die gekennzeichneten Wanderstrecken zu achten.

Hohe Gefahr für Tiere und Verkehrsteilnehmer

Erdkröten, Gras- und Springfrösche und Molche sind besonders gefährdet, da sie langsam die Straßen überqueren und von Autofahrern oft zu spät erkannt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bereits ein Verkehrsaufkommen von 60 Fahrzeugen pro Stunde ausreicht, um fast alle wandernden Amphibien zu töten.

Doch nicht nur die Tiere sind betroffen: Auch freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich für den Amphibienschutz einsetzen, arbeiten oft in den Dämmerungsstunden an Straßenrändern. Hier ist besondere Rücksichtnahme erforderlich.

Maßnahmen zum Schutz der Amphibien

Um die Tiere zu schützen, werden im Landkreis München in den kommenden Wochen Straßenabschnitte mit hoher Amphibienaktivität über Nacht gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sein. Zahlreiche Ehrenamtliche betreuen Schutzzäune, sammeln Amphibien ein und tragen sie sicher über die Straße. Sobald die Paarungszeit vorbei ist, werden die Schutzmaßnahmen wieder aufgehoben.

Was können Verkehrsteilnehmer tun?

• Tempo reduzieren: Besonders zwischen 19:00 Uhr und 7:00 Uhr ist es wichtig, langsam zu fahren, um die Tiere nicht zu gefährden.

• Beschilderung beachten: In vielen betroffenen Gebieten weisen Schilder auf Amphibienwanderungen hin – hier ist besondere Vorsicht geboten.

• Rücksicht auf Helfer nehmen: Ehrenamtliche Helfer setzen sich für den Schutz der Tiere ein und arbeiten oft in dunklen Bereichen – bitte besonders achtsam fahren.

• Ungesicherte Wanderstrecken melden: Falls Sie Straßenabschnitte entdecken, an denen viele Amphibien gefährdet sind, melden Sie dies bitte an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises oder den Bund Naturschutz.

Hausbesitzer können helfen

Auch Hausbesitzer können zur Rettung der Amphibien beitragen. Kellerschächte und andere tiefe Gruben stellen oft tödliche Fallen für die Tiere dar. Das Landratsamt bittet daher darum, solche Schächte regelmäßig zu kontrollieren oder mit geeigneten Abdeckungen zu versehen.

Helfer gesucht!

Ohne den Einsatz freiwilliger Helfer ist der Schutz der Amphibien kaum zu bewältigen. Wer sich engagieren möchte, kann sich an die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes München oder den Bund Naturschutz wenden. Auch in der Landeshauptstadt München gibt es Anlaufstellen für engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Kontakt für Helfer:
Landratsamt München – Untere Naturschutzbehörde

Telefon: 089 / 6221-2367
E-Mail: naturschutz@lra-m.bayern.de

Bund Naturschutz – Kreisgruppe München
Telefon: 089 / 5156760
E-Mail: info@bn-muenchen.de

Landeshauptstadt München
naturschutz.rku@muenchen.de

Derzeit gibt es im Landkreis München diese bekannte Amphibien-Wanderwege:

• Aying - Zornedinger Straße

• Helfendorf – M 8

• Kirchstockach – Brunnthaler Str. beim Golfplatz

• Gräfelfing – Pasinger Straße und Starnberger Straße im Bereich Heitmeier Siedlung

• Grasbrunn – Staatsstraße 2079 beim Forstwirt

• Grasbrunn – Leonhard-Stadler-Straße

• Höhenkirchen-Siegertsbrunn – M 11 (Luitpoldstraße zw. St 2078 und Wächterhofstraße; nächtliche Vollsperrung)

• Hohenbrunn – M 24 (bei MUNA zwischen M 11 und Werksausfahrt Katastrophenschutz)

• Ottobrunn – Ottostraße

• Planegg – Jörg-Tömlinger-Straße

• Straßlach-Dingharting und Oberhaching – Römerstraße (nächtliche Vollsperrung)

• Straßlach-Dingharting – St 2071 (Beigarten, nächtliche Vollsperrung)

• Straßlach-Dingharting – St 2072 (Tölzer Straße)

• Unterföhring – Zufahrt zum Poschinger Weiher

• Oberschleißheim – Hackerstraße zwischen Badersfeld und Hackermoos

• Taufkirchen – Hohenbrunner Weg in Höhe des Berghamer Weihers

• Taufkirchen – Bachmüllerweg entlang der Wiesen

Quelle: Landratsamt München

Foto: Pixabay, Georg_Wietschorke

Investitionen ins ÖPNV-Angebot zahlen sich für Landkreis aus

Maria Sabbas-Scouras

Landkreis München bestätigt Ergebnisse der Studie zu positivem Nutzen des ÖPNV-Ausbaus

Jeder in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) investierte Euro erzeugt fast das Vierfache an Nutzen: Die Quintessenz der jüngst vom MVV veröffentlichten Studie zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung des öffentlichen Verkehrs im Großraum München bestätigt den seit vielen Jahren vom Landkreis München gefahrenen Kurs, den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig auszubauen.

Seit der Beschlussfassung des Nahverkehrsplans im Jahr 2013 hat der Landkreis München kontinuierlich in den Ausbau des ÖPNV-Angebots investiert: Die Takte der Buslinien wurden verdichtet, neue Linien wie Tangential- und Expressbusse eingeführt, und die Anzahl der Buskilometer ist von etwa 9 Millionen im Jahr 2014 auf ca. 23 Millionen im Jahr 2025 angestiegen. Die jährlichen reinen Kosten für den Betrieb der Buslinien im Jahr 2025 beliefen sich auf etwa 71 Millionen Euro (ohne Gegenrechnung der prognostizierten Fahrgeldeinnahmen), wobei zusätzliche 15 Millionen Euro für die U 6 und Tram 25 anfallen. Insgesamt ergibt sich eine Summe von rund 86 Millionen Euro für den Betrieb des öffentlichen Verkehrs im Landkreis München im vergangenen Jahr.

Über 300 Millionen Euro jährliche Wertschöpfung im Landkreis

Diese Investitionen in das Angebot des ÖPNV haben jedoch eine weitaus größere Wirkung, als die reinen Betriebskosten vermuten lassen. Die Studie belegt, dass sich jeder investierte Euro im öffentlichen Verkehr mit einem wirtschaftlichen Nutzen von etwa 3,60 Euro multipliziert. Überträgt man dieses über den MVV-Raum inklusive Eisenbahn gemittelte Kosten-Nutzen-Verhältnis auf den Landkreis München, ergibt sich eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von rund 310 Millionen Euro pro Jahr.

Der ÖPNV trägt damit nicht nur zur Entlastung der Umwelt bei, sondern stärkt auch den regionalen Arbeitsmarkt und den Einzelhandel, da er für Pendler, Touristen und die allgemeine Bevölkerung eine wichtige Rolle spielt. In Zeiten steigender Anforderungen an den Klimaschutz und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger ist die nachhaltige Weiterentwicklung des ÖPNV im Landkreis München eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen.

„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen eindrucksvoll, dass sich unsere kontinuierlichen Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr auszahlen. Der ÖPNV ist nicht nur ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und den Klimaschutz in unserer Region, sondern auch ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Hebel. Wir sind überzeugt, dass der weitere Ausbau und die Qualität des ÖPNV auch in Zukunft zu einer starken wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises beitragen werden“, erklärt Landrat Christoph Göbel.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.03.2026)