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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Bauarbeiten auf der S-Bahn-Linie S 8: Umleitungen, Haltausfälle und Ersatzverkehr

Maria Sabbas-Scouras

Die Deutsche Bahn informiert über mehrere Fahrplanänderungen auf der Linie S 8, die aufgrund notwendiger Bauarbeiten in den kommenden Tagen und Nächten auftreten.

1. Einschränkungen auf der Stammstrecke
Von Samstag, 29. November, 21:45 Uhr, bis Montag, 1. Dezember 2025, 5:00 Uhr wird die Stammstrecke durchgehend umfahren. In diesem Zeitraum kommt es zu Umleitungen sowie Ausfällen einzelner Halte.

2. Einschränkungen zwischen Herrsching und Pasing
In der Nacht von Montag, 1. Dezember, auf Dienstag, 2. Dezember 2025, zwischen 21:20 und 4:40 Uhr, sind ebenfalls Umleitungen, Haltausfälle sowie Ersatzverkehr notwendig.

Dabei gelten folgende Regelungen:

·         Züge von und nach Herrsching beginnen bzw. enden in Pasing.

·         Züge aus Richtung Tutzing verkehren als S 8 weiter in Richtung Flughafen.

·         Züge vom Flughafen fahren ab dem Ostbahnhof als S 6 weiter nach Tutzing.

Reisende können alle aktuellen und detaillierten Informationen online unter
www.s-bahn-muenchen.de oder www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen nachlesen.

Foto: MVV

Bildung transparent gemacht: Themenbereich „Bildung“ im Kommunalatlas jetzt online

Maria Sabbas-Scouras

Bildungsdaten über alle Lebensphasen auf einen Blick

Nach dem erfolgreichen Start des Kommunalatlas im August 2025 wird die digitale Plattform nun um den Themenbereich „Bildung“ erweitert. Das Bildungsbüro des Landkreises München stellt im Rahmen des ESF-Plus Förderprogramms „Bildungskommunen“ ab sofort zentrale Bildungsdaten online bereit und ergänzt damit das bestehende Angebot um einen wesentlichen Lebensbereich.

Mit dem neuen Kapitel stehen erstmals umfassende, interaktive Informationen rund um die Bildungslandschaft im Landkreis München bereit. Es werden Schlüsselindikatoren des gesamten Bildungsverlaufs abgebildet – von Kindertagesbetreuung und schulischer Bildung über berufliche Ausbildung bis hin zu Hochschulen, Volkshochschulen und Integrationskursen. Die Daten erstrecken sich rückwirkend bis ins Jahr 2018 und werden fortlaufend aktualisiert. Nutzerinnen und Nutzer können Entwicklungen nachverfolgen und vergleichen sowie sich Ergebnisse in Tabellen, Abbildungen oder Karten ausgeben lassen.

Der Bildungsbereich im Kommunalatlas ist online verfügbar unter https://kommunal-atlas.de/atlas/muenchen (Button „Bildung“).

Zentraler Baustein für ein Datenbasiertes Kommunales Bildungsmanagement (DKBM)

Der neue Themenbereich ist ein zentraler Bestandteil des digitalen Bildungsmonitorings und unterstützt das Datenbasierte Kommunale Bildungsmanagement (DKBM) im Landkreis München. Er sorgt für Transparenz, unterstützt die evidenzbasierte Steuerung im Bildungsbereich und bietet Verwaltung, Politik sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu grundlegenden Informationen. Anhand dieser Daten können Bedarfe im Sozialraum identifiziert, Entwicklungen beobachtet und Potenziale sichtbar gemacht werden. Damit bildet der Atlas eine fundierte Basis für Dialog, Planung und Steuerung im gesamten Landkreis München.

Der Themenbereich „Bildung“ wird fortlaufend weiterentwickelt. Weitere thematische Dashboards und Indikatoren, z. B. zum Thema Fachkräftesicherung oder psychische Gesundheit und Wohlbefinden, sind bereits in Planung.

Mit der Veröffentlichung setzt der Landkreis einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen und transparenten Bildungsmonitoring. So wird die datenbasierte Bildungsplanung im Landkreis München kontinuierlich gestärkt und schafft zugleich eine verlässliche Basis für eine gemeinsame, zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Bildungslandschaft mit allen relevanten Akteuren.

Die Umsetzung des Bildungsmonitorings ist Teil des Programms „Bildungskommunen“, das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Quelle: Landratsamt München (Stand 25.11.2025)

8.000 Bäume für die Region

Maria Sabbas-Scouras

Herbstpflanzung der Aktion Zukunft+ und des Bergwaldprojektes im Ebersberger Forst und im Forstenrieder Park

8.000 Bäume für die beiden Landkreise Ebersberg und München, jeweils hälftig verteilt auf den Ebersberger Forst und den Forstenrieder Park: Dank zahlreicher über die Crowdfunding-Plattform „Aktion Zukunft+“ gesammelter Spenden konnten im November in beiden Wäldern Laubbäume gepflanzt werden und so der Waldumbau unterstützt werden. Dabei mitgeholfen haben auch knapp 200 Freiwillige, die in beiden Wäldern tatkräftig mitangepackt haben. Zu ihnen gehörten auch die beiden Landräte Christoph Göbel (Landkreis München) und Robert Niedergesäß (Landkreis Ebersberg), die in ihren jeweiligen Wäldern selbst auch Bäume pflanzten.

Der Klimawandel beeinflusst zunehmend die Wälder in unserer Region. Viele der bisher genutzten Baumarten kommen mit den steigenden Temperaturen nicht mehr gut zurecht. Zugleich sorgen Unwetter und Schädlinge immer wieder für Schadstellen in den heimischen Wäldern. Die Wiederaufforstung und der Waldumbau sind daher große Aufgaben, die von den Bayerischen Staatsforsten alleine nicht geschafft werden können. Aus diesem Grund fördert die Aktion Zukunft+ gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e.V. den Umbau der Wälder. Dabei werden Baumarten angepflanzt, die besser an trockenere und wärmere Klimabedingungen angepasst sind.

Im Landkreis Ebersberg fand die diesjährige Herbstpflanzung am 8. November statt. Gemeinsam mit Landrat Robert Niedergesäß und der Energieagentur Ebersberg-München pflanzten Spenderinnen und Spender der Aktion Zukunft+ sowie weitere Ehrenamtliche an einem Tag rund 2.700 Bäume der insgesamt 4.000 finanzierten Bäume, darunter Eichen und Buchen, die unter anderem auf einer Schneebruchfläche angepflanzt wurden.

„Angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen ist es motivierend, so viele Menschen zu sehen, die am Wochenende bei Herbstwetter zusammenkommen, stundenlang zupacken und Tausende Bäume pflanzen“, sagt Landrat Robert Niedergesäß anerkennend und ergänzt: „Was wir gemeinsam an diesem Samstag nicht geschafft haben, das übernehmen dankenswerterweise die Bayerischen Staatsforsten in den kommenden Wochen.“

Zwei Wochen später im Landkreis München: Landrat Christoph Göbel steht am Samstag (22.11.) im Forstenrieder Park und ist ebenfalls sichtlich stolz auf die Erfolge der Aktion Zukunft+: „Seit dem Start der Aktion Zukunft+ konnten bereits 45.000 neue Bäume in den beiden Landkreisen finanziert und gepflanzt werden. Damit trägt die Aktion ganz entscheidend zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung in der Region bei“, sagt er.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer waren im Forstenrieder Park ähnlich stark unterwegs wie im benachbarten Landkreis Ebersberg zwei Wochen zuvor: Insgesamt 2.750 der 4.000 finanzierten Bäume konnten direkt an einem Tag eingepflanzt werden. Die gepflanzten Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden können problemlos bei winterlichen Temperaturen gepflanzt werden. Sie begeben sich nun in eine Art Winterruhe, bevor sie im Frühjahr wieder mit dem Austrieb sowie dem aktiven Wachstum beginnen.

Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Mit einer Spende an die Aktion Zukunft+ unterstützen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Kommunen Klimaschutzprojekte in den Landkreisen München und Ebersberg sowie weltweit. Die nächsten Baumpflanzaktionen in beiden Wäldern finden im Frühjahr 2026 statt.

Quelle: Energieagentur Ebersberg-München GmbH

Stand: 24.11.2025

Mit dabei Landrat Christoph Göbel

Online-Themenabende für werdende Eltern

Maria Sabbas-Scouras

Schwangerenberatung setzt Info-Format auch 2026 fort

Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Landratsamt München bietet auch im kommenden Jahr wieder regelmäßig den kostenfreien Online-Themenabend „Werdende Eltern“ an. Die Veranstaltung richtet sich an werdende Mütter und Väter, die sich über familienpolitische Leistungen und wichtige Themen rund um Schwangerschaft und Geburt informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Informationen zu Mutterschutz, Kindergeld, Elterngeld und Elternzeit. Moderiert wird die rund 90-minütige Online-Veranstaltung von den erfahrenen Mitarbeiterinnen der Schwangerenberatungsstelle.

Die Themenabende finden einmal im Monat jeweils mittwochs um 17:00 Uhr statt. 2025 findet noch ein weiterer Termin am Mittwoch, den 26. November 2025 statt. Nach einer kurzen Pause im Dezember geht es dann bereits im Januar weiter mit der Online-Terminreihe. Folgende Termine sind für das Jahr 2026 bislang vorgesehen:

21.01.2026
18.02.2026
18.03.2026
29.04.2026
27.05.2026
24.06.2026
22.07.2026

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung über die Website der Schwangerenberatung unter www.landkreis-muenchen.de/themen/verbraucherschutz-gesundheit/gesundheit/schwangerenberatung ist jedoch notwendig. Interessierte klicken dazu unter der Überschrift „Online-Themenabend Werdende Eltern“ auf „Termin buchen“ und wählen den gewünschten Termin aus. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende automatisch einen Zugangslink zur Veranstaltung über die Plattform Rainbow.

Quelle: Landratsamt München (Stand 21.11.2025)

Sozial und nachhaltig: Zweites Leben für PV-Module

Maria Sabbas-Scouras

Aktion Zukunft+ und Caritas ermöglichen Teilhabe an erneuerbaren Energien

Die Energiewende ist in vollem Gange – und sie soll alle erreichen. Breite Akzeptanz und Teilhabe sind dafür entscheidend. Wie das möglich ist, zeigt jetzt ein gemeinsames Projekt des Caritasverbandes München und Freising e. V. und der Aktion Zukunft+: Einkommensschwache Haushalte erhalten die Möglichkeit, ein eigenes Balkonkraftwerk zu bekommen. So können sie selbst Strom erzeugen und damit CO₂ vermeiden und Energiekosten senken.

Das Konzept orientiert sich am Münchner Pilotprojekt von Solar2030 in Kooperation mit der Tafel München. Dort wurden bereits zahlreiche Balkonkraftwerke an Haushalte mit niedrigem Einkommen vergeben und montiert. Zentraler Aspekt des neuen Projekts ist eine nachhaltige Materialwahl.

Die eingesetzten Balkonkraftwerk-Sets bestehen aus PV-Modulen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in den regulären Verkauf gelangten, etwa aufgrund kleiner optischer Mängel, als Versandrückläufer oder weil sie durch leistungsstärkere Nachfolgemodelle ersetzt wurden. Anstatt ungenutzt zu bleiben oder entsorgt zu werden, erhalten diese voll funktionsfähigen Module nun eine sinnvolle und nachhaltige Verwendung.

Im ersten Jahr des Projekts liegt der Fokus auf dem Aufbau der Strukturen: Ein ehrenamtliches Team wird geschult und organisiert, um die Ansprache der Caritas-Klienten, die Abstimmung mit Hausverwaltungen sowie die fachgerechte Installation der Stecker-Solaranlagen zu übernehmen. Danach soll das Projekt schrittweise ausgeweitet werden, um noch mehr Menschen in den Landkreisen Ebersberg und München den Zugang zu eigener Solarenergie zu ermöglichen.

Finanziert wird das Projekt durch Spenden über die Crowdfunding-Plattform www.aktion-zukunft-plus.de. Die Aktion Zukunft+ ist eine Initiative der Landkreise München und Ebersberg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ebersberg-München. Die Plattform fördert Klimaschutzprojekte in den beiden Landkreisen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 20.11.2025)

Starker Auftritt beim Stadtradeln 2025: Der Landkreis München fährt vorn mit

Maria Sabbas-Scouras

1,85 Millionen Kilometer, mehr als 8.000 Radelnde, 304 Tonnen eingespartes CO₂

Der Landkreis München hat beim diesjährigen Stadtradeln ein Ergebnis erzielt, das den erfolgreichen Vorjahreswert nicht nur erreichte, sondern übertraf. Über einen Zeitraum von 21 Tagen legten Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Teams und Kommunen gemeinsam eine Distanz zurück, die den Landkreis erneut zu einer der fahrradaktivsten Landkreise Deutschlands macht. Dabei wurden alle Zahlen gesteigert: Mehr Teilnehmende, mehr Teams, mehr Kilometer und eine höhere CO₂-Ersparnis. Die Aktion „Stadtradeln“ ist Teil einer bundesweiten Kampagne, an der sich 2025 insgesamt 3.013 Kommunen und Landkreise beteiligten, um Alltags- und Freizeitwege vermehrt mit dem Rad zurückzulegen und klimafreundliche Mobilität sichtbar zu machen.

Mit 8.090 registrierten Radelnden erreichte der Landkreis München einen neuen Spitzenwert. Gemeinsam sammelten sie 1.853.123 Fahrradkilometer und sparten damit rund 304 Tonnen CO₂ ein. Insgesamt entstanden im Aktionszeitraum 147.673 Fahrradtouren.

Steigerung gegenüber dem Rekordjahr 2024

Die Zahlen des Jahres 2025 zeigen ein Ergebnis, das den Landkreis München sowohl im bundesweiten Vergleich als auch auf Landesebene an die Spitze brachte. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2024 stieg die Gesamtstrecke um 18 Prozent auf über 1,85 Millionen Kilometer. Parallel erhöhte sich die Zahl der Radelnden um 1,4 Prozent und auch die eingesparte CO₂-Menge wuchs um knapp 17 Prozent. Mit 525 Teams beteiligten sich so viele Gruppen wie nie zuvor.

Mehrere Schulen im Landkreis trugen auch zum Erfolg bei. Insgesamt 31 Einrichtungen, darunter 14 Gymnasien, zwei Realschulen, zwölf Grundschulen, eine Mittelschule und zwei Montessori-Schulen, nahmen teil. Das größte Team stellte erneut die Technische Universität München mit 322 Radelnden. Bei den Schulen erreichte das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Garching mit 229 Teilnehmenden die höchste Beteiligung.

Platz 10 im bundesweiten Vergleich

Im bundesweiten Vergleich mit 3.013 Kommunen belegte der Landkreis München Platz 10 in der Kategorie „Meiste Kilometer bei Orten mit 100.000 bis 499.999 Einwohnerinnen und Einwohnern“ und Platz 12 bei der Zahl der aktiv Beteiligten. Innerhalb Bayerns erreichte er in beiden Kategorien Platz 1 und setzte sich damit vor den Landkreis Bamberg und die Stadt Augsburg.

Auch im größeren Zusammenhang zeigt sich, wie wichtig die gemeinsame Anstrengung ist. Landrat Christoph Göbel betont den Wert des erzielten Ergebnisses: „Diese Zahlen stehen für eine starke gemeinsame Leistung und zeigen zugleich, welche Rolle das Fahrrad im Alltag vieler Menschen im Landkreis spielt. Sie verdeutlichen, was möglich ist, wenn wir Verantwortung übernehmen und gemeinsam in die Pedale treten. Dieses Ergebnis gibt uns Rückenwind, den Radverkehr weiter auszubauen und die klimafreundliche Mobilität im Landkreis dauerhaft zu stärken.“

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.11.2025)

Auftakt zum Stadtradeln

Landkreis würdigt Engagement für die Denkmalpflege

Maria Sabbas-Scouras

15 Projekte erhalten finanzielle Anerkennung in Höhe von insgesamt 75.000 Euro

Der Landkreis München hat am Montag, 17. November, 15 herausragende Projekte im Bereich der Denkmalpflege mit einer finanziellen Anerkennung gewürdigt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Landratsamt überreichte Landrat Christoph Göbel im Namen des Kreistags Anerkennungsprämien in Höhe von insgesamt 75.000 Euro an private Bauherren, Kirchengemeinden, Unternehmen und Kommunen.

„Ein Denkmal zu besitzen, ist ein großes Glück – aber auch eine große Verantwortung“, betonte Landrat Göbel in seiner Ansprache. Die ausgezeichneten Projekte verdeutlichten in besonderer Weise das Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure im Landkreis, historisch wertvolle Bausubstanz zu erhalten und denkmalgerecht zu sanieren.

Der Erhalt denkmalgeschützter Gebäude ist mit besonderen Herausforderungen verbunden: Auflagen zum Schutz der historischen Substanz machen Sanierungen nicht nur kostenintensiver und aufwändiger, sondern erfordern auch eine enge Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden. Die Geehrten zeigten sich in diesem Zusammenhang dankbar für die fachkundige Unterstützung durch die Untere Denkmalschutzbehörde sowie den ehrenamtlich tätigen Kreisdenkmalpfleger Rolf Katzendobler.

Große Bandbreite an bedeutsamen Gebäuden

Die Bandbreite der ausgezeichneten Objekte reicht von mehreren hundert Jahre alten Bauernhäusern über Villen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu Gasthäusern und Kirchen. So wurde unter anderem die katholische Pfarrkirche in Zell/Ebenhausen mit 5.000 Euro gefördert. Der Zwiebelturm des im Kern romanischen Kirchenbaus erhielt eine neue, mit Kupfer verblechte Haube, nachdem die tragende Unterkonstruktion zuvor instandgesetzt worden war.

Für die denkmalgerechte Instandsetzung der evangelisch-lutherischen Waldkirche in Planegg wurde eine Anerkennungsprämie von 3.000 Euro vergeben. Die Kirche – ein oktogonaler Zentralbau nach einem Entwurf von Theodor Fischer – ist die erste ihrer Art in Bayern, die nach dem sogenannten „Wiesbadener Programm“, ein architektonisches Konzept, das die Gemeinde und das liturgische Wort in den Mittelpunkt rückt, errichtet wurde. Sie feiert in diesen Tagen ihr 100-jähriges Bestehen.

Mit 10.000 Euro wurde die höchste Einzelförderung für ein Projekt im Jugendstilpark Haar vergeben. Hier wurden ehemalige Krankenhausgebäude mit großer Sensibilität in modernen Wohnraum umgewandelt – ein gelungenes Beispiel für den Erhalt historischer Bausubstanz bei gleichzeitiger Neunutzung.

Landrat Göbel dankte allen Bauherrinnen und Bauherrn für ihren Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes: „Sie leisten einen wertvollen Beitrag für die Baukultur im Landkreis München. Mit Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, dass bedeutende Zeugnisse unserer Geschichte bewahrt und in eine zeitgemäße Nutzung überführt werden – das ist gelebter Denkmalschutz.“

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.11.2025)

Die Preisträger 2025 mit Landrat Christoph Göbel (ganz links) und Kreisdenkmalpfleger Rolf Katzendobler (ganz rechts)

Foto: Robert Kiderle

Bäckertüten-Aktion am 25. November 2025

Maria Sabbas-Scouras

Mit jeder Breze ein Zeichen gegen Gewalt setzen

Zum bevorstehenden Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am Dienstag, 25. November, setzt auch der Landkreis München wieder ein deutliches Zeichen: Unter dem Motto „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ machen mehrere Bäckereien im Landkreis auf häusliche Gewalt aufmerksam. In den teilnehmenden Bäckereien werden an diesem Tag – und bereits im Laufe des Novembers – Backwaren in speziellen Tüten verkauft, die nicht nur der Verpackung dienen, sondern vor allem eine Botschaft tragen: Sie informieren über Hilfsangebote, zeigen Wege aus der Gewalt auf und senden ein Zeichen der Solidarität mit Betroffenen.

Die Bäckertüten-Aktion findet im Landkreis München seit mehreren Jahren statt und wird von der Interventionsstelle Landkreis München (ILM) in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Landratsamts München, der Männerberatung im Landkreis München (MILK) und dem Sozialdienst katholischer Frauen München e. V. (SkF) koordiniert. Die Aktions-Tüten werden im Laufe des Novembers verteilt, mit dem Schwerpunkt auf dem 25. November, dem Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Im Landkreis München beteiligen sich in diesem Jahr folgende Betriebe an der Aktion:

Bäckerei Konditorei Heinrich Traublinger GmbH

• Bäckerei Konditorei Josef Fiegert GmbH

• Volker Wöhrle – Hasi Schmeckerbäcker GmbH

• Ratschiller Bäckerei

• Dinkelparadies Dümig

Auf der Rückseite der Tüten sind wichtige Kontaktadressen und Telefonnummern abgedruckt, unter anderem von der ILM, der MILK, der Gleichstellungsstelle des Landratsamts sowie von Frauenhäusern und weiteren Hilfsangeboten im Landkreis München. So erhalten Betroffene und ihr Umfeld direkte Informationen, wohin sie sich im Ernstfall wenden können.

Hintergrund zur „Bäckertüten-Aktion“

Die Idee zur „Bäckertüten-Aktion“ stammt ursprünglich aus Saarbrücken, wo sie im Jahr 2001 erstmals ins Leben gerufen wurde. Seitdem wird sie bundesweit in zahlreichen Städten und Landkreisen umgesetzt. Die Initiative hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil vieler regionaler Präventionskampagnen entwickelt und zeigt, wie lokale Aktionen bundesweit Wirkung entfalten können.

Der Grundgedanke ist einfach, aber wirkungsvoll: Ein alltäglicher Ort wie die Bäckerei wird genutzt, um auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen, das oft im Verborgenen bleibt. Gerade dieser Ansatz trägt dazu bei, Menschen im Alltag direkt zu erreichen und die Hemmschwelle für das Thema zu senken. Gewalt in Partnerschaften und Familien ist kein Einzelfall und keine Privatsache. Sie betrifft Menschen aller Altersgruppen, sozialer Schichten und Herkunft. Weil viele Betroffene aus Scham oder Angst schweigen, kommt Informations- und Aufklärungsaktionen wie dieser eine besondere Bedeutung zu. Die Bäckertüten-Aktion holt das Thema mitten in den Alltag und erreicht dadurch Menschen, die sonst kaum Berührung mit Beratungsangeboten hätten.

„Entsprechend der bundesweiten Entwicklung steigen auch im Landkreis München die Zahlen im Bereich Partnerschaftsgewalt. Mit der Bäckertütenaktion wollen wir auf das Thema aufmerksam machen und Betroffenen Frauen Mut machen, sich bei uns zu melden, um sich Hilfe für sich und ihre Kinder zu holen“, so Tanja Böhm von der Interventionsstelle des Landratsamts München.

Quelle: Landratsamt München (Stand 18.11.2025)

In zahlreichen Bäckerei-Filialen im Landkreis München setzen sie auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern: die Bäckertüten von Interventionsstelle Landkreis München (ILM), Gleichstellungsstelle des Landratsamts München, Männerberatung im Landkreis München (MILK) und Sozialdienst katholischer Frauen München e. V. (SkF).

Berufsschule München-Land: Spatenstich für zukunftsfestes Schulzentrum in Riem

Maria Sabbas-Scouras

Mit einem Erweiterungsbau investiert der Landkreis München in moderne Ausbildungsplätze für fast 1.000 junge Menschen

Der erste Spatenstich ist gesetzt: Mit einer kleinen Feier hat am Freitag, den 14. November 2025, der Bau der Erweiterung der Staatlichen Berufsschule München-Land in Riem offiziell begonnen. Landrat Christoph Göbel, Schulleiter Mathias Schnadel, Architekt Peter Mattes vom Büro Köhler Architekten sowie Nicola Tauscher-Meric, ehemalige Leiterin der Schule, begrüßten die Gäste und gaben einen Ausblick auf das künftige Schulzentrum.

Schule mit wachsendem Profil

Die Berufsschule München-Land ist einzigartig im Landkreis – sie ist die einzige Berufsschule in Trägerschaft des Landkreises München. In einigen Ausbildungsbereichen, etwa der Pferdewirtschaft, ist sie sogar bayernweit einmalig und genießt internationales Ansehen. Seit einigen Jahren entwickelt sich die Schule stetig weiter. Zusätzliche Angebote wie die Berufsfachschulen für Kinderpflege in Feldkirchen und Kirchseeon sowie die neue Fachakademie für Sozialpädagogik haben das Profil geschärft und die Schülerzahlen deutlich erhöht.

„Die traditionellen Stützen der Berufsschule Landwirtschaft, Pferdewirtschaft und Hauswirtschaft wurden sukzessive nicht nur um modernere Fächer erweitert, sie ergänzen sich“, erklärte Landrat Christoph Göbel beim Spatenstich. „Wir investieren hier in die Zukunft junger Menschen und schaffen Räume, die einen nachhaltigen, modernen und zukunftsfähigen Betrieb des Berufsschulzentrums gewährleisten.“

Ein gemeinsamer Ort für viele Fachrichtungen

Das neue Gebäude wird künftig alle Bereiche der Schule zusammenführen – von der klassischen Berufsausbildung über Vorbereitungsklassen bis hin zur Akademie für Sozialpädagogik. Rund 950 Schülerinnen, Schüler und Studierende werden nach der Fertigstellung auf dem Campus unterrichtet.

Geplant sind eine Aula, eine Mensa, eine moderne Sporthalle, zusätzliche Räume für Gymnastik und Fitness sowie zwei Wohnungen für die Hausmeister. Auch Verwaltung und Fachräume werden gemeinsam genutzt. Der Neubau wird barrierefrei gestaltet und mit einem Leitsystem für sehbeeinträchtigte Menschen ausgestattet. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises.

Nachhaltigkeit und Natur als Lernraum

Neben dem Gebäude selbst spielen auch die Außenflächen eine besondere Rolle. Teile des Grundstücks in Riem stehen unter Landschaftsschutz oder gelten als Biotope. Diese Bereiche werden nicht nur erhalten, sondern aktiv in den Schulalltag eingebunden – etwa für naturnahen Unterricht.

Die neue Mensa wird Frühstück und warme Mahlzeiten anbieten. Die Sporthalle steht am Nachmittag auch Vereinen zur Verfügung, die übrigen Sportbereiche bleiben dem Schulbetrieb vorbehalten.

Zeitplan und Finanzierung

Der Beginn der Erdarbeiten ist für Februar 2026 angesetzt, der Rohbau startet im Mai desselben Jahres. Ab Herbst 2028 sollen die Räume genutzt werden. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 83,8 Millionen Euro.

Ein Meilenstein für den Landkreis

Mit dem Erweiterungsneubau geht die Staatliche Berufsschule München-Land einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Die Bildungslandschaft im Landkreis wird damit nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich gestärkt. Der neue Campus soll ein Ort des Lernens, der Begegnung und der gesellschaftlichen Teilhabe werden – mit modernen Strukturen, flexiblen Räumen und einem pädagogischen Konzept, das den Anforderungen der heutigen Berufswelt gerecht wird.

Quelle: Landratsamt München (Stand 17.11.2025)

Auf dem Foto v.l.: Christian Dauer, Referatsleiter Hochbau, Immobilien, Schulen und technischer Gebäudebetrieb im Landratsamt München, die ehemalige Schulleiterin Nicola Tauscher-Meric, Landrat Christoph Göbel, Caroline Stahl von der Regierung von Oberbayern und Architekt Tobias Mattes beim symbolischen Spatenstich.

Wechsel im Vorsitz und aktuelle Branchenthemen: Herbstsitzung der INTHEGA-Landesgruppe Bayern

Maria Sabbas-Scouras

Die Landesgruppe Bayern der INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V.) tagte am 11. November 2025 in Unterschleißheim unter der Leitung von Barbara Schulte-Rief, Kulturamtsleiterin der Gemeinde Unterföhring. Die Herbstsitzung stand im Zeichen zentraler Zukunftsthemen der Gastspielbranche – von Ticketing und Eintrittspreisen über Kulturetats und Jugendprogramme bis hin zu neuen Abonnementstrukturen.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der INTHEGA-Gastspielstatistik als Instrument zur Sichtbarmachung der Arbeit der Mitgliedseinrichtungen. Die erhobenen Daten sollen künftig verstärkt dazu beitragen, den Wert und die Reichweite der Gastspielhäuser auch kulturpolitisch zu unterstreichen. Alle Mitglieder der Landesgruppe wurden daher ausdrücklich aufgefordert, ihre Gastspielzahlen systematisch zu erfassen und einzureichen, um ein möglichst umfassendes Bild der bayerischen Gastspielszene zu ermöglichen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt lag auf den steigenden Produktionskosten und deren Auswirkungen auf Eintrittspreise. Viele Häuser setzen inzwischen auf digitale Ticketing-Systeme, variable Preisgestaltung und flexible Abonnementmodelle, um auf verändertes Publikumsverhalten zu reagieren. Besonderes Augenmerk galt den Programmen für Jugendliche, die durch Schulkooperationen und partizipative Formate neue Zielgruppen erschließen sollen. Ebenso wurden die Kommunalen Kulturetats diskutiert – mit dem Appell, kulturelle Angebote weiterhin als wesentlichen Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge zu sichern.

Vorsitzwechsel nach zehn Jahren

Nach zehn Jahren an der Spitze der Landesgruppe übergab Barbara Schulte-Rief, die ihren Lebensmittelpunkt nach Baden-Württemberg verlegen wird, den Vorsitz an ihre bisherige Stellvertreterin Dr. Hannah Stegmayer, Kulturamtsleiterin der Stadt Unterschleißheim. Neue stellvertretende Vorsitzende ist interimsmäßig Anja Fanslau von der Gemeinde Planegg.

Barbara Schulte-Rief wurde mit herzlichem Dank verabschiedet.

Sie habe die Landesgruppe „mit Offenheit, Klugheit und großem Engagement geprägt“ und stets den kollegialen Austausch gefördert.

„Ich danke für die immer lebendige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche der Landesgruppe weiterhin viel Energie und Zusammenhalt,“ sagte Barbara Schulte-Rief bei ihrer Verabschiedung, „es war mir eine Freude!“

Dr. Hannah Stegmayer betonte heute, die Arbeit im Sinne ihrer Vorgängerin fortsetzen zu wollen: „Die Arbeit mit Barbara Schulte-Rief hat mir persönlich eine große Freude gemacht, und ich bedaure ihren Fortgang sehr. Mit ihr geht uns eine kluge, interessierte Theaterfrau verloren, die ein spannendes, tolles Haus aufgebaut hat. Sie hat das Ganze immer im Blick gehabt und für die Menschen und Arbeit vor, hinter und auf der Bühne gedacht und gehandelt – soetwas ist einmalig. Ihr Nachfolger kann sich freuen!

Die nächste Sitzung der INTHEGA-Landesgruppe Bayern ist für das Frühjahr 2026 geplant.

Die INTHEGA – Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V. – ist der bundesweite Fachverband der Gastspielbranche. Über 400 Mitgliedsstädte und -gemeinden profitieren vom Netzwerk, den Serviceangeboten und den Fachtagungen der INTHEGA.

Mehr Informationen: www.inthega.de

Quelle: Gemeinde Unterföhring, Kulturamt (Stand 13.11.2025)
Fotografin: Pia Mayer © Forum Unterschleißheim

Wechsel an der Spitze des Psychosozialen Verbunds München-Land

Maria Sabbas-Scouras

Vorstandsteam setzt inhaltliche Schwerpunkte auf Versorgungssicherung und die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen

Der Psychosoziale Verbund (PSV) München-Land hat ein neues Vorstandsteam. In der Sitzung der Trägerrunde am 4. Juni 2025 wurde Dr. Angela Lüthe, niedergelassene Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, zur Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind künftig Sandra Wendl, regionale Leitung des Blaukreuz-Zentrums München-Landkreis, und Peter Distler-Hohenstatt, Referatsleiter im Landratsamt München.

Zuvor war der bisherige Vorsitzende, Andreas Ammer, in den Ruhestand getreten. Ammer hatte fast zehn Jahre lang die Geschicke des Verbunds geleitet und sich maßgeblich für die Verbesserung der psychiatrischen und suchthilfeorientierten Versorgung im Landkreis eingesetzt.

Gemeinsam mit Antonie von Mackensen, die als Geschäftsführerin des PSV München-Land im Gesundheitsamt des Landratsamts verortet ist, will sich das neue Vorstandsteam vorrangig den Themen widmen, die von den Trägern im Rahmen einer aktuellen Befragung als besonders dringlich benannt wurden. Dazu zählen unter anderem die Sicherung der psychosozialen Versorgung von wohnungslosen, arbeitslosen, gehörlosen und geflüchteten Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen.

Auch die Auswirkungen geplanter oder bereits beschlossener Einsparmaßnahmen auf die Arbeit der Träger und Beratungsstellen sowie der Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten im Rahmen der elektronischen Patientenakte werden thematisiert. Weitere Herausforderungen sieht der PSV in Lücken der Angebotslandschaft, etwa im Bereich der aufsuchenden Betreuung für Jugendliche, sowie in der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wie dem Bundesteilhabegesetz oder den Regelungen zur Eingliederungshilfe (BiBay).

Unterarbeitskreise und Aufgaben des Psychosozialen Verbunds

Der PSV umfasst künftig fünf Unterarbeitskreise: Neben Sucht, Gerontopsychiatrie, Arbeit (in Zusammenarbeit mit der Stadt München) sowie Kinder und Jugend, widmet sich künftig ein eigener Arbeitskreis dem Thema Wohnen. Ziel ist es, Menschen mit psychischen oder Suchterkrankungen eine umfassende und passgenaue Versorgung zu bieten.

Ein zentrales Ziel des PSV bleibt es zudem, die Zusammenarbeit zwischen professionellen Fachkräften, Psychiatrie- und Suchterfahrenen sowie Angehörigen weiter zu stärken. Durch bessere Vernetzung und Kooperation zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Betroffenenverbänden soll die Versorgung im Landkreis München nachhaltig verbessert werden.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.11.2025)

Der neue Vorstand (V. l. n. r.): Sandra Wendl, regionale Leitung des Blaukreuz-Zentrums München-Landkreis; Peter Distler-Hohenstatt, Referatsleiter „Betreuung, FQA, Senioren und Inklusion“, Dr. Angela Lüthe, niedergelassene Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Antonie von Mackensen, Geschäftsführerin des PSV München-Land.

Landkreis ehrt 34 Engagierte für ihr langjähriges Wirken in Sport- und Schützenvereinen

Maria Sabbas-Scouras

Teamgeist über das Spielfeld hinaus

Wenn Fairplay, Teamgeist und Ausdauer nicht nur auf dem Spielfeld zählen, sondern auch abseits davon gelebt werden, entsteht Gemeinschaft. Diese zeigt sich im Ehrenamt: Dort, wo Menschen über Jahre hinweg ihre Freizeit investieren, um anderen Bewegung, Begegnung und Freude zu ermöglichen. Am gestrigen Dienstagabend, 11. November 2025, ehrte Landrat Christoph Göbel im Landgasthof Brunnthal 34 Bürgerinnen und Bürger, die sich seit vielen Jahren in den Sport- und Schützenvereinen des Landkreises engagieren.

Sie erhielten als Zeichen der Anerkennung eine Ehrennadel und eine Urkunde für ihren langjährigen Einsatz. Während seiner Begrüßung würdigte Landrat Christoph Göbel die Bedeutung des freiwilligen Engagements: „Ehrenamt ist kein Selbstverständnis, sondern ein Geschenk – für unsere Vereine, für unsere Kommunen und für das Miteinander im ganzen Landkreis. Ob auf dem Fußballplatz, in der Turnhalle, in der Schießanlage oder in der Tennishalle: Überall dort braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen, Training organisieren, Jugendliche begleiten oder Vereinsfeste auf die Beine stellen. Sie sorgen dafür, dass Bewegung, Gemeinschaft und Fairness nicht nur Schlagworte bleiben, sondern täglich gelebt werden.“

Als Präsident des TSV Gräfelfing betonte Göbel außerdem, wie wichtig die Vereine als Orte der Begegnung und Wertevermittlung sind: „In unseren Sport- und Schützenvereinen wird tagtäglich vorgelebt, was Fairness, Respekt und Zusammenhalt bedeuten. Hier wird gestritten, gelacht, gefeiert und wieder aufgestanden: So wie es eben zum Sport gehört. Genau das macht unseren Landkreis lebendig.“

Engagierte aus dem ganzen Landkreis ausgezeichnet

Die Geehrten kommen aus nahezu allen Teilen des Landkreises: Von Aying, Garching, Gräfelfing, Grasbrunn und Haar über Ismaning, Kirchheim, Oberhaching, Oberschleißheim und Planegg bis hin zu Pullach, Putzbrunn, Sauerlach, Taufkirchen, Unterhaching und Unterschleißheim.

Sie engagieren sich als Jugendleiterinnen und Jugendleiter, Schützenmeister, Trainerinnen, Abteilungsleiter, Schriftführerinnen oder Vorsitzende in den verschiedensten Vereinen im Landkreis. Auch Vertreterinnen und Vertreter des BLSV-Kreisverbands München-Land wurden ausgezeichnet.

Ihr Einsatz reicht von der Leitung von Abteilungen über den Aufbau neuer Sportsparten bis hin zur Förderung des Nachwuchses.

Quelle: Landratsamt München (Stand 12.11.2025)

Gruppenfoto der Geehrten zusammen mit Landrat Christoph Göbel.

Geflügelpest: Allgemeinverfügung in vier Gemeinden

Maria Sabbas-Scouras

Biosicherheitsmaßnahmen auch in den übrigen Kommunen empfohlen

Nachdem in den vergangenen Wochen zahlreiche mit Geflügelpest infizierte Wildvögel rund um den Ismaninger Speichersee festgestellt wurden, hat das Landratsamt München zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel jetzt eine Allgemeinverfügung mit Biosicherheitsmaßnahmen für die umliegenden Gemeinden Aschheim, Ismaning, Kirchheim und Unterföhring erlassen.

Im Zentrum der Allgemeinverfügung steht eine Aufstallungspflicht für Geflügel in den betroffenen Gemeinden. Hühner, Enten, Gänse und anderes Geflügel dürfen dort nur noch in geschlossenen Ställen oder unter gegen Wildvögel gesicherten Vorrichtungen gehalten werden. Ziel ist es, jeglichen Kontakt zu möglicherweise infizierten Wildvögeln zu verhindern.

Neben der Aufstallungspflicht wurden zahlreiche Biosicherheitsmaßnahmen festgelegt, die das Risiko eines Viruseintrags weiter reduzieren sollen. Das Veterinäramt empfiehlt diese auch über die vier betroffenen Gemeinden hinaus dringend einzuhalten. Denn die Viruslast in der Umwelt ist derzeit hoch, insbesondere an Gewässern mit Zugvögeln. Auch kleine Hobbyhaltungen, etwa Gartenhühner, sind gefährdet.

Maßnahmen für alle Geflügelhaltungen

Die Biosicherheitsmaßnahmen, die in der Allgemeinverfügung für die Gemeinden Aschheim, Ismaning, Kirchheim und Unterföhring angeordnet wurden, werden auch allen weiteren Geflügelhalterinnen und -haltern im gesamten Landkreis empfohlen, darunter:

Zutrittskontrolle: Geflügelställe oder Gehege sollten so gesichert werden, dass betriebsfremde Personen keinen Zugang haben. Der Kontakt zu Geflügel durch Besucher oder ungeschützte Betretungen erhöht das Einschleppungsrisiko.

Schutzkleidung nutzen: Beim Betreten von Stallungen oder Ausläufen sollte stets saubere Schutzkleidung oder Einwegkleidung getragen werden. Diese ist nach Gebrauch zu reinigen, zu desinfizieren oder zu entsorgen.

Desinfektion: Gerätschaften, Futtertröge, Verladeplätze und Transportmittel sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren, insbesondere nach jedem Tier- oder Stallwechsel.

Schadnagerbekämpfung: Eine konsequente Bekämpfung von Schadnagern ist unerlässlich. Auch sie können Erreger verschleppen.

Futter und Einstreu schützen: Futter und Einstreu sollen so gelagert werden, dass Wildvögel keinen Zugang haben.

Handhygiene sicherstellen: Eine Einrichtung zum Händewaschen sowie zur Desinfektion der Schuhe sollte unmittelbar am Zugang zum Geflügelbereich bereitstehen.

Kadaverlagerung: Verendete Tiere sind in geschlossenen Behältnissen zu lagern und regelmäßig zu entsorgen. Auch diese Behältnisse sind zu reinigen und zu desinfizieren.

Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung

Das Veterinäramt des Landkreises München ruft Bürgerinnen und Bürger zur Vorsicht auf. Insbesondere Geflügelhaltungen, auch kleinere private Bestände, sollen unter keinen Umständen von unbefugten Personen betreten werden. Bereits das Betreten mit Alltagskleidung und -schuhen kann eine Einschleppung des Virus in Geflügelbestände begünstigen.

Tote Vögel bis zur Größe von Rabenvögeln können unter Einhaltung einfacher Schutzmaßnahmen, z. B. mit einem übergestülpten Gefrierbeutel über der Hand, aufgenommen und über den Hausmüll entsorgt werden. Bei größeren Wildvögeln wird von einer Berührung abgeraten, auch der Kontakt mit Hunden sollte möglichst vermieden werden. In diesen Fällen sollte das Veterinäramt informiert werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Von kranken Wildvögeln sollte grundsätzlich Abstand gehalten werden. Diese dürfen nicht eingefangen werden.

Viruslage weiterhin angespannt

Nach Einschätzung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist der Erreger derzeit flächendeckend in der Wildvogelpopulation Bayerns verbreitet. Die Nähe zu Rastplätzen wie dem Ismaninger Speichersee erhöht das Risiko für Haus- und Nutzgeflügel. Aufgrund der Vielzahl bereits bestätigter Fälle wird nicht jeder Totfund routinemäßig beprobt. Eine Beprobung erfolgt vor allem bei ungewöhnlichen Arten oder in neuen Verdachtslagen.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamts München steht online unter www.landkreis-muenchen.de/artikel/eilbekanntmachung-amtsblatt-39-2025 zur Verfügung.

Quelle: Landratsamt München (Stand 11.11.2025)

Perspektiven für pädagogische Fachkräfte mit ausländischem Abschluss

Maria Sabbas-Scouras

Informationsveranstaltung zu BEFAS und BEFAS+ am 13. November

Wer einen pädagogischen Studienabschluss aus dem Ausland mitbringt, kann im Landkreis München beruflich durchstarten, und das sogar mit einer Förderung. Die Katholische Stiftungshochschule München (KSH) bietet mit BEFAS (Bildung und Erziehung im Kindesalter für Personen mit ausländischen, pädagogischen Studienabschlüssen) und BEFAS+ ein spezielles Qualifizierungsprogramm für Menschen an, die in einer Kindertageseinrichtung arbeiten oder dort tätig werden möchten. Die Programme eröffnen den Weg zu einem anerkannten Hochschulabschluss und zur staatlichen Anerkennung als Kindheitspädagogin oder Kindheitspädagoge, und das in verkürzter Studienzeit. Der Landkreis München fördert die Teilnahme finanziell.

Eine digitale Informationsveranstaltung am Donnerstag, 13. November 2025, um 18 Uhr bietet Interessierten die Gelegenheit, sich über Inhalte, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten zu informieren. Die Teilnahme erfolgt online über Zoom, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Qualifizierung mit Perspektive

BEFAS und BEFAS+ richten sich an Personen, die im Ausland ein pädagogisches Studium abgeschlossen haben – beispielsweise im Lehramt oder in der Sozialpädagogik – und ihre Qualifikation in Deutschland einsetzen möchten. Das berufsbegleitende Studium an der KSH München ist praxisnah aufgebaut: Neben theoretischen Modulen absolvieren die Studierenden begleitend eine praktische Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung. Ergänzt wird das Programm durch Sprachförderung und ein Propädeutikum, das den Einstieg erleichtert.

Absolventinnen und Absolventen können anschließend in Kindertagesstätten arbeiten, Leitungsaufgaben übernehmen oder sich wissenschaftlich weiterqualifizieren.

Weitere Informationen zu BEFAS und BEFAS+ finden sich auf der Website der Katholischen Stiftungshochschule München unter www.ksh-muenchen.de/kindheitspaedagogik-fuer-bildungsauslaenderinnen. Zur Online-Veranstaltung am 13. November geht es unter https://ksh-m.zoom-x.de/j/62404821402?pwd=8AhV7fn1m03EdJ7dLdFDNYHMas1Mxf.1.

Quelle: Landratsamt München (Stand 04.11.2025)

Zukunftswochen 2025 – fünf Wochen voller Begegnungen, Inspiration und Ideen

Maria Sabbas-Scouras

Gemeinsamer Abschluss: Impulse setzen und Netzwerke stärken

Nicht allein Information stand im Mittelpunkt, sondern das aktive Mitwirken und Vernetzen. Die Zukunftswochen 2025 haben vom 19. September bis 24. Oktober die Bildungs-, Vereins- und Unternehmenslandschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis München zusammengeführt. In zahlreichen Formaten entstanden Räume, in denen Menschen zusammenkamen, lernten, diskutierten und neue Wege für eine lebenswerte Zukunft entwarfen. Zum Abschluss lud das Bildungsbüro des Landratsamts München am Freitag, 24. Oktober, zu einem gemeinsamen Meet-and-Greet ein – als Gelegenheit, Austausch und Vernetzung gezielt zu fördern und den Blick nach vorne zu richten.

Die Zukunftswochen haben gezeigt, wie breit und engagiert die Initiativen und Projekte im Landkreis München aufgestellt sind. Sie boten Raum, voneinander zu lernen und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Das Programm reichte von Workshops über Vorträge bis hin zu Mitmachaktionen, die Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, gesellschaftliches Miteinander und Bildung für alle Generationen behandelten. Insgesamt fanden 212 Veranstaltungen von 143 Veranstalterinnen und Veranstaltern statt – alle standen in Bezug zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030.

Praxisnahe Workshops und neue Impulse

Besondere Höhepunkte gab es viele: So bot etwa das Team von „AndErl – Frühe Hilfen“ des Landratsamts einen Workshop zur „Motivierenden Gesprächsführung mit Eltern“ an. 16 pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Fachstellen des Landratsamts erhielten eine Einführung in Grundlagen und Prinzipien der Methode und erprobten sie in praktischen Übungen. Das Feedback war eindeutig: Viele Teilnehmende wünschten sich, den Gesprächsansatz weiter zu vertiefen. Neben Angeboten zur körperlichen Gesundheit, wie dem Workshop „Kleine Schritte, große Wirkung – Familien stärken durch Bewegung“ des mobilen Familienstützpunkts Hohenbrunn, standen auch mentale und soziale Aspekte im Fokus. Das Familienzentrum Haar organisierte etwa die Veranstaltung „Entspann mal, Mama!“, ein Workshop zur gesunden Stressbewältigung speziell für Mütter.

Auch Einsamkeit im Alter ist ein wachsendes gesellschaftliches Thema: Digitale Teilhabe kann hier ein wirksames Gegenmittel sein. Das Bildungsbüro des Landratsamts und die MUT-Profis Bayern widmeten sich diesem Aspekt im Seminar „Brücken bauen ins Netz – digitale Kompetenzen im Alter fördern“. Es zeigte, wie Lernangebote für ältere Menschen gestaltet werden können.

Bildungsnetzwerk im Aufbau

Bei der Abschlussveranstaltung der Zukunftswochen im Landratsamt stand der Austausch im Mittelpunkt. Akteurinnen und Akteure reflektierten, welche Impulse die Zukunftswochen gesetzt haben und wie die entstandenen Verbindungen künftig genutzt werden können. Ziel ist es, das entstandene Netzwerk zu stärken und die Dynamik der vergangenen Wochen langfristig fortzusetzen. Das Bildungsbüro arbeitet aktuell an der Gründung einer Bildungsgemeinschaft für den Landkreis München. Wie dies umgesetzt werden könnte, wurde mit den Beteiligten diskutiert. Besonders der Wunsch nach regelmäßigen Netzwerktreffen, regionalen Stammtischen und Online-Foren wurde deutlich.

Die Zukunftswochen 2025 sind Teil des Programms „Bildungskommunen“, das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Im Landkreis München wird das Projekt vom Bildungsbüro des Landratsamts koordiniert und von zahlreichen lokalen Partnern getragen.

Quelle: Landratsamt München (Stand 24.10.2025)

Garching: Zwei Tatverdächtige nach räuberischer Erpressung festgenommen

Maria Sabbas-Scouras

Am Samstagabend, den 1. November 2025, kam es in Garching zu einem schweren Zwischenfall vor einem Hotel, nachdem zwei Männer sich geweigert hatten, den vollen Taxifahrpreis zu bezahlen. Gegen 21:45 Uhr stiegen ein 36-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen sowie ein 37-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz in ein Taxi eines 51-jährigen Fahrers. Die Fahrt führte die Männer nach einem Fußballspiel in der Allianz Arena zurück zu ihrem Hotel.

Beim Eintreffen am Hotel forderte der Taxifahrer wie üblich den auf dem Taxameter angezeigten Betrag. Statt zu zahlen, gerieten die beiden Fahrgäste mit dem Fahrer in Streit und entrichteten lediglich einen geringen Teil des Fahrpreises. Als der 51-Jährige darauf bestand, die vollständige Summe zu erhalten, eskalierte die Situation: Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Im Verlauf des Streits griff der 36-Jährige zu einer Eisenstange und versuchte, den Taxifahrer zu verletzen. Zwei zufällig anwesende Zeugen schritten sofort ein und konnten Schlimmeres verhindern. Eine Hotelangestellte alarmierte umgehend die Polizei.

Mehrere Streifenwagen rückten zum Einsatzort aus. Der 37-Jährige konnte direkt vor dem Hotel festgenommen werden. Der 36-Jährige versuchte zunächst zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf in der Nähe des Tatorts aufgegriffen. Der verletzte Taxifahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Beide Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Gegen sie wird nun unter anderem wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung ermittelt. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 21.

Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 03.11.2025)

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Offene Sprechstunde der Integrationskoordination des Landratsamts München

Maria Sabbas-Scouras

Für alle Menschen mit Migration- oder Fluchterfahrung, die in der Gemeinde Ismaning leben, bietet die Integrationskoordination eine offene Sprechstunde an – kostenlos, unverbindlich und ohne Voranmeldung.

Die Beratungsthemen sind: Deutsch lernen, Bildung, Arbeit und Ausbildung, Orientierung und Leben in Deutschland.

Die offene Sprechstunde findet von 9 bis 12 Uhr im Rathaus Ismaning, Zinnstube, statt.

Die nächste Sprechstunde ist am Montag, 3. November 2025.

Weitere Termine, jeweils montags:

1. Dezember 2025

Wir freuen uns auf Sie!

Integrationskoordination des Landratsamts München

Gemeinde Ismaning (Stand 27.10.2025)

Foto: Landkreis München

Next Level Ausbildung - Landratsamt lädt zum Tag der Ausbildung ein

Maria Sabbas-Scouras

Wie sieht eigentlich der Berufsalltag im Landratsamt aus? Welche Möglichkeiten gibt es für Ausbildung oder Duales Studium in einer modernen Verwaltung? Und wie funktioniert der Bewerbungsprozess?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Mittwoch, den 5. November 2025, beim Tag der Ausbildung im Landratsamt München am Standort in München-Riem. Zwischen 9:00 und 17:00 Uhr öffnet das Landratsamt in der Joseph-Wild-Straße 20 seine Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie potenzielle Nachwuchskräfte, die sich über eine Karriere im öffentlichen Dienst informieren möchten. Neben spannenden Einblicken in den Arbeitsalltag einer Behörde erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Rahmenprogramm: Ein Bewerbertraining bietet praktische Tipps für den Berufseinstieg und an einer Fotostation können professionelle Bewerbungsfotos erstellt werden.

Jedes Jahr starten rund 40 Nachwuchskräfte beim Landkreis München in ihre berufliche Zukunft in bis zu neun verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen aus den Bereichen Recht und Verwaltung, Soziales, IT und Handwerk. Ob im Referat Personal und Organisation, im Jobcenter, im Bereich Finanzen, in der Führerscheinstelle oder einer der zahlreichen weiteren Abteilungen: die Aufgaben sind abwechslungsreich und verantwortungsvoll.

Am Tag der Ausbildung können Interessierte hautnah erleben, wie vielfältig die Arbeit im Landratsamt ist. In verschiedenen Bereichen des Hauses gibt es Live-Einblicke in den Arbeitsalltag, die Möglichkeit, Fragen direkt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen und zu erleben, wie ein zukünftiger Arbeitsplatz aussehen könnte. Für das leibliche Wohl sorgt ein Food Truck.

Die Veranstaltung richtet sich an alle ab 14 Jahren, die sich über Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten im öffentlichen Dienst informieren möchten – ganz gleich, ob sie schon eine klare Vorstellung von ihrem beruflichen Weg haben oder noch auf der Suche nach der passenden Perspektive sind.

Anmeldung

Für die Teilnahme am Tag der Ausbildung im Landratsamt München am 5. November 2025 ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf der Website des Landratsamts München unter www.landkreis-muenchen.de/tag-der-ausbildung

Demenz-Sportangebot im Landkreis München überzeugt bei Jubiläumsveranstaltung des Bayerischen Demenzpakts

Maria Sabbas-Scouras

Projekt des Landratsamts München zeigt, wie Sport und Gemeinschaft die Lebensqualität von Menschen mit Demenz fördern können

Der Bereich „Sozialmedizin, Gesundheitsförderung und Prävention“ im Landratsamt München hat bereits im Jahr 2019 das Projekt „Sport und Bewegung auch mit Demenz“ ins Leben gerufen. Nach einer pandemiebedingten Pause startete das Angebot unter dem neuen Namen „In Bewegung bleiben“ erneut und läuft seither kontinuierlich. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit Demenz und anderen körperlichen oder kognitiven Einschränkungen den Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen.

Präsentation beim Jubiläum des Bayerischen Demenzpakts

Das Projekt erhielt jüngst besondere Aufmerksamkeit: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention lud die Bewegungsgruppe zur fünfjährigen Jubiläumsfeier des Bayerischen Demenzpakts ein. Im September präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Gesundheitsministerin Judith Gerlach und zahlreichen Gästen, wie eine Sportstunde für Menschen mit Demenz abläuft. Dabei zeigten sie typische Übungen, erklärten den Aufbau der Stunde und motivierten das Publikum zum Mitmachen.

Eine Angehörige gab anschließend im Rahmen einer Podiumsdiskussion persönliche Einblicke, wie sehr ihr die regelmäßige Teilnahme an der Sportgruppe bei der Betreuung und Aufrechterhaltung der Fähigkeiten ihres an Demenz erkrankten Partners hilft.

Kooperation verschiedener Partner

Um das Sportangebot auf die Beine zu stellen, ist der Landkreis München eine Kooperation mit dem Sportverein SVDJK Taufkirchen, der Gemeinde Taufkirchen und der Alzheimergesellschaft Landkreis München eingegangen.

Bewegung knüpft an einer lebenslang erlernten Ressource an, da Bewegungsabläufe im Körpergedächtnis gespeichert sind. Daher lässt Sport Menschen mit Demenz Kompetenz und Erfolg erleben. Durch die Teilnahme an dem Angebot bleiben die motorischen und geistigen Fähigkeiten länger erhalten, das Erleben von „ich kann noch etwas“ fördert das eigene Wohlbefinden und das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gesellschaft. Das Training fördert Kraft, Ausdauer, Gelenkigkeit und Mobilität sowie die eigene Koordinationsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn.

Gemeinschaft und Teilhabe im Mittelpunkt

Vor allem aber stehen Integration, Freude und Spaß sowie das wöchentliche Miteinander unter Gleichgesinnten im Vordergrund. Die Übungen sind daher leicht, spielerisch und erfordern keinerlei Vorkenntnisse.

Die Gruppe wird geleitet von Pia Fischer aus dem Bereich „Sozialmedizin, Gesundheitsförderung und Prävention“ im Landratsamt München und Silvana Lehmann von der Alzheimergesellschaft Landkreis München e. V. Beide haben die Kursleiterausbildung des bayernweiten Projekts „Sport trotz(t) Demenz“ der Alzheimergesellschaft Landesverband e. V. Bayern absolviert.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz, die zusammen mit einer Begleitperson teilnehmen können. Diese Begleitperson ist kein „Muss“, doch die Erfahrung zeigt, dass auch diese von dem Angebot enorm profitieren.

Wöchentliches Sportangebot

Die Gruppe trifft sich immer montags von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr in der Sporthalle des SVDJK Taufkirchen, Köglweg 99, 82024 Taufkirchen. Die Teilnahme kostet 7,- Euro (die Begleitperson ist umsonst). Der Fahrdienst der Gemeinde Taufkirchen holt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Bedarf auch aus den umliegenden Gemeinden kostenfrei zu Hause ab.

Ziel ist es, weitere Bewegungsangebote in den Landkreiskommunen ins Leben zu rufen. Das Landratsamt hat es sich zur Aufgabe gemacht, beispielsweise für Vereine oder sonstige Bildungsträger beratend und unterstützend zur Seite zu stehen, damit dies erfolgreich gelingen kann und noch mehr Menschen vor Ort an einem solchen Angebot teilhaben können.

Quelle: Landratsamt München (Stand 16.10.2025)

Fahrplanänderungen auf der Linie S 8

Maria Sabbas-Scouras

Die Deutsche Bahn teilt mit:

Wegen Bauarbeiten stehen auf der Linie S 8 nachfolgende Fahrplanänderungen an:

Zwischen Herrsching und Flughafen kommt es in folgenden Nächten zu Umleitungen,

Haltausfällen und Schienenersatzverkehr:

Montag, 20. Oktober, auf Dienstag, 21. Oktober 2025, 22.20 bis 5 Uhr,

Dienstag, 21. Oktober, auf Mittwoch, 22. Oktober 2025, 22.20 bis 5 Uhr,

Mittwoch, 22. Oktober, auf Donnerstag, 23. Oktober 2025, 22.20 bis 5 Uhr,

Donnerstag, 23. Oktober, auf Freitag, 24. Oktober 2025, 22.20 bis 5 Uhr.

Dabei gilt:

Züge in/aus Richtung Flughafen beginnen/enden an der Donnersbergerbrücke.

Züge in/aus Richtung Herrsching beginnen/enden in Pasing.

Zwischen Ostbahnhof und Donnersbergerbrücke fahren nur S 3, S 8 und S 2 bis zur

Hackerbrücke.

Die jeweiligen genauen Informationen können Sie unter www.s-bahn-muenchen.de oder

www.mvv-muenchen.de sowie auf den Aushangfahrplänen an den S-Bahnhöfen

einsehen.

Gemeinde Ismaning (Stand 07.10.2025)

Bild: MVV