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UNTERFÖHRING

GEOVOL senkt zum dritten Mal in Folge die Preise für geothermische Fernwärme

Maria Sabbas-Scouras

Die Preise für den Bezug von Fernwärme aus der Geothermieanlage in Unterföhring werden zum 1. Oktober 2016 erneut gesenkt. Bereits im vergangenen und vorvergangenen Jahr waren die Wärmepreise gesunken. Dieses Jahr sinkt der Wärmepreis um etwa vier Prozent.

Zum 1. Oktober 2016 sinken die Preise für Fernwärme aus der Geothermieanlage in Unterföhring. Dies ist die dritte Preissenkung in Folge. Zwar wird der Grundpreis leicht angehoben, der Arbeitspreis aber sinkt ab Anfang Oktober um rund fünf Prozent. Da der Hauptteil der Wärmekosten vom Arbeitspreis abhängt, ergibt sich für die Kunden des Fernwärmeanbieters GEOVOL unterm Strich eine Kosteneinsparung von etwa vier Prozent. Bei einem für Einfamilienhäuser typischen Verbrauch von 25 Megawattstunden pro Jahr und einem Standard-Anschlusswert von 15 Kilowatt spart ein Haushalt dank der neuen Preise mehr als 80 Euro im Jahr. Eine weitere interessante Neuerung, die zum 1. Oktober in Kraft tritt: Der Kleinverbrauchstarif hat ab sofort einen niedrigeren Grundpreis und gilt nun zudem für Verbräuche von bis zu 20 Megawattstunden pro Jahr. Damit kommen deutlich mehr Kunden in den Genuss dieses vorteilhaften Tarifes.

Grundlage für die Preissenkungen ist die mit den Kunden vereinbarte Preisanpassungsregelung, auf Basis derer die GEOVOL-Wärmetarife errechnet. Deren Bestandteile sind zum 1. Oktober ebenfalls angepasst worden: Die Faktoren „Heizöl“ und „Hackschnitzel“ fielen aus der Formel heraus, da sie bei der GEOVOL-Wärmeerzeugung so gut wie keine Rolle spielen: Hackschnitzel etwa kommen gar nicht zum Einsatz; Öl nur in minimalen Mengen für einen Teil der Spitzenlast, die zur Absicherung der Fernwärmeversorgung dient. Stattdessen wurden nun die Preisindizes für „Zentralheizung, Fernwärme“ und „Erdgas“ mit aufgenommen. Deren Preisänderungen sind relevanter für die geothermische Wärmeerzeugung bei GEOVOL. Daneben berücksichtigt die Formel noch Kennwerte für Strom, Löhne und Investitionsgüter.

Die Verwendung der Preisanpassungsregelung ist eine Möglichkeit, um die Fernwärme-Preise den sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Für GEOVOL-Geschäftsführer Peter ist diese Form der Preisregulierung besonders kundenfreundlich. Zum einen weil die Kunden damit – wie jetzt geschehen – automatisch von Kostenvorteilen profitieren. Zum anderen weil die Preisformel Transparenz schafft: „Jeder Kunde kann anhand der Faktoren, die den Grund- und Arbeitspreis beeinflussen, die Änderungen seines Wärmepreises nachvollziehen“, so Lohr. Zudem erfülle diese Regelung die gesetzlichen Vorgaben, wonach die Kosten der Erzeugung und die Verhältnisse am Wärmemarkt berücksichtigt werden müssen.
 
Detailliertere Informationen zur Preisanpassungsregelung, zur Berechnung der Wärmepreise und zu den ab dem 1. Oktober 2016 geltenden Preisen finden sich im Preisblatt Fernwärmeversorgung, das ab dem 1. Oktober unter www.geovol.de beim Navigationspunkt „Kundeninformationen“ zum Download zur Verfügung steht.