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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Treffen der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis - Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen

Maria Sabbas-Scouras

Was bewegt den Landkreis in Sachen Gleichstellung? Dies war die zentrale Frage beim Vernetzungstreffen der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis München Ende April. Insgesamt 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten: Es gibt einen hohen Bedarf an inhaltlichem und methodischem Austausch, regelmäßiger Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung.
„Gerade in einem so prosperierenden Landkreis wie unserem müssen wir uns die Frage stellen, welche Potenziale zur Verfügung stehen“, so Landrat Christoph Göbel, der zu Beginn der Veranstaltung ein Grußwort an die Teilnehmenden richtete. „Es gibt sehr viele hochqualifizierte Frauen im Landkreis München, die nicht entsprechend ihrer Qualifikation arbeiten. Viele trauen sich nicht, sich auf höhere Stellen zu bewerben.“ Dies soll sich langfristig ändern. „Es ist wichtig, dass wir Gleichstellungsfragen pragmatisch angehen“, so Göbel. Gleichstellung erfordere ein vernetztes Vorgehen – nicht nur unterhalb der Kommunen, sondern auch und gerade in der Politik und Wirtschaft.
„Mich beschäftigt vor allem die Frage: Wie können wir gemeinsam Gleichstellung erreichen? Es geht auch darum, den Nutzen von Gleichstellungsarbeit stärker ins gesamtgesellschaftliche Bewusstsein zu bringen“, so Teresa Howorka, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises München, die das Vernetzungstreffen organisiert hat. Die Teilnahmebereitschaft zeige, dass das Thema Gleichstellung an Bedeutung gewinne. „Es zeigt sich erfreulicherweise auch, dass sich immer mehr Männer dem Thema Gleichstellung annehmen“, freut sich Howorka. Um das Ziel Chancengleichheit zu erreichen seien beide Geschlechter aufgefordert, sich einzusetzen.
 

Vorträge, Workshop und Austausch
Neben dem Kennenlernen und Vernetzen standen außerdem zwei Vorträge auf dem Programm. Sabine Athen, Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration, sprach über „Theorie und Praxis – Herausforderungen in der Gleichstellungsarbeit“. Im Anschluss informierte Alexandra Müller aus der Stabsstelle „Jugendhilfeplanung und Controlling“ des Landratsamtes über die neu ins Leben gerufenen Familienstützpunkte im Landkreis München.
Am Nachmittag beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Workshop mit Trainerin und Coach Claudia Dietl mit den Fragen: Wo stehe ich als Gleichstellungsbeauftragte? Welche Erfolge wurden bisher wie erreicht? Wo und wie brauche ich Unterstützung? Wie gehe ich mit Hindernissen um?
Gleichstellungsbeauftragte Howorka zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Dies war ein gelungener Auftakt zu einem aktiven und lebedigen Begegnen, Reflektieren und Vernetzen in der und rund um die Gleichstellungsarbeit im Landkreis, die allen Bürgerinnen und Bürger zu Gute kommt.“ Weitere Treffen zum regelmäßigen Austausch sind in Planung.

Quelle: Landratsamt München

  In großer Runde vereint: Die mit dem Thema Gleichstellung befassten Personen in den Kommunen des Landkreises mit Landrat Christoph Göbel und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Teresa Howorka (7. v. r.).

In großer Runde vereint: Die mit dem Thema Gleichstellung befassten Personen in den Kommunen des Landkreises mit Landrat Christoph Göbel und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Teresa Howorka (7. v. r.).