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LANDKREIS und MÜNCHENER NORDEN

Neues aus dem AWO Kreisverband München-Land

Maria Sabbas-Scouras

- Seit 100 Tagen ist der neue Vorstand Annette Walz und Michael Germayer im Amt
- Er setzt neue Impulse in der Sozialarbeit

Schon bei der Kreiskonferenz Ende April 2016 hatte der Verband die Weichen für das neue Präsidiumsmodell gestellt. Der geschäftsführende Vorstand wurde nach einer Ausschreibung neu besetzt. Die Wahl fiel auf Annette Walz und Michael Germayer, die das Amt am 1. November 2016 übernommen haben. Max Wagmann, Vorsitzender des Präsidiums, freut sich über den gelungenen Start. Wagmann: „Ich freue mich, ein so gutes, professionell arbeitendes Team gefunden zu haben, das nach einer Einarbeitungszeit nun loslegt.“

Das neue Team
Annette Walz studierte Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz und sammelte berufliche Erfahrung unter anderen im Bundeswirtschaftsministerium und bei einem Spitzenverband der deutschen Energiewirtschaft sowie bei E.ON und zuletzt bei einem Münchner Beratungsunternehmen tätig. Michael Germayer hat Wirtschaftswissenschaften und Sozialpädagogik studiert. Er war unter anderem Fachbereichsleiter im erzbischöflichen Jugendamt und zuletzt Leiter der Abteilung Soziale Verbände und Träger im erzbischöflichen Ordinariat.

Neue Impulse
Gemeinsam wollen die beiden dem Kreisverband München-Land, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, eine neue Struktur geben. Die AWO hat 500 Beschäftigte in mehr als 70 großen und kleinen Einrichtungen. Dazu zählt die Kita mit 18 Mitarbeitern ebenso wie der kleine Waldkindergarten mit drei Mitarbeitern oder die Jugendsozialarbeiter und die Schulbegleiter als Einzelkämpfer vor Ort. „Das Management muss einerseits im Konkurrenzverhältnis mit anderen Anbietern sozialer Dienstleistungen bestehen, darf aber den ursprünglich sozialen Anspruch nicht aus dem Auge verlieren“, sagt Annette Walz. Notwendig sei jetzt, dass in dem stark gewachsenen Verband die Strukturen und Arbeitsabläufe neu angepasst werden.
Als Vorteil sieht es Michael Germayer, dass der Kreisverband ausschließlich im Landkreis München aktiv ist. „Wir können in unserer Arbeit genau auf diesen Bereich den Fokus legen“, sagt er. Eines der Vorhaben in diesem Jahr, so Germayer, sei die Schaffung einer mobilen Obdachlosenberatung für den Landkreis München. Nach Absprache mit der Arbeitsgemeinschaft freie Wohlfahrtsverbände hat die Wohnungsnotfallhilfe der AWO
dem Landratsamt ein Konzept für eine mobile Obdachlosenberatung vorgelegt. Die „schnelle Eingreiftruppe“ soll zur Stelle sein, wenn Menschen obdachlos werden.
„Suchen-finden-wohnen“, eine Gebrauchsanweisung zur Wohnungssuche in mehreren Sprachen, geht im März auf der AWO- Homepage www.awo-kvmucl.de online. Die App dazu ist in Vorbereitung.
Seit Herbst 2015 ist die AWO München-Land auch in der Betreuung von Flüchtlingen aktiv. Seit der Auflösung der Traglufthallen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Asylsozialberatung für dezentral untergebrachte Flüchtlinge im Landkreis übernommen. „Wir kümmern uns aktuell um die Betreuung der in den Gemeinden Straßlach, Hohenbrunn, Haar, Neubiberg und Sauerlach untergebrachten Asylbewerber“ sagt Annette Walz. Anfang Februar sei zudem die dritte Gruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) eröffnet worden.
Der Kreisverband betreibt 22 Kitas im Landkreis München. Durch die politischen Vorgaben haben die Kinder Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Erhöhung des Angebots stand bisher im politischen Mittelpunkt. Jetzt ist es an der Zeit, Augenmerk auf die Qualität der Betreuung zu legen, was die AWO immer schon gefordert und praktiziert hat.
Schulbegleitung – ein Wachstumsbereich, in dem die AWO München-Land Zeichen gesetzt hat. „Mit der Schulbegleitung eröffnet sie den Kindern die soziale Teilhabe am Unterricht und die selbstverständliche Inklusion von Kindern mit besonderem Betreuungsbedarf im Klassenverband“, erklärt Anette Walz. Die AWO München-Land bildet die Schulbegleiter seit Sommer 2016 fachlich aus. Diejenigen ohne pädagogische Ausbildung erhalten eine Qualifizierung zum zertifizierten Schulbegleiter.
Die AWO eröffnete den ersten Wald-Hort Deutschlands in Hohenbrunn-Riemerling. Der soll nun wieder eine Vorreiterrolle übernehmen und für Kinder mit einem erhöhten Betreuungsbedarf geöffnet werden, kündigt Michael Germayer an. Fünf Plätze sollen dafür bereitgestellt werden.
Auch zur Versorgung mit Wohnraum will die AWO ihr Scherflein beitragen. Bereits im Jahre 2013 wurde die AWOhnbau ins Leben gerufen. Die Wohnbau-Genossenschaft engagiert sich für bezahlbaren Wohnraum im Münchner Landkreis. Unter dem Dach der AWO können Privatleute ebenso wie Körperschaften und Gemeinden Anteile an der Genossenschaft erwerben. Max Wagmann geht davon aus, dass in Kürze der Startschuss für das erste Bauvorhaben fällt.
Wunsch von Max Wagmann ist es, neue Mitglieder zu werben, die die Grundwerte der AWO unterstützen: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Max Wagmann (r.), Vorsitzender des Präsidiums, mit den Vorständen Annette Walz und Michael Germayer.